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Darum öffnet Eure Pforten
Registriert seit: 16.07.2002
Ort: Geht keinen was an
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AW: Wir wolln vom Ruhrpott nach ̶w̶̶i̶̶e̶̶n̶ Salzburg 7.6. live @ LV.de
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Etwas anderes: Als Glück vorbei war, sprach sich Herr Grönemeyer kurz mit dem Chor ab, der den Steg verließ, und als er sich dann allein ans Klavier setzte, mmh, ich glaube, die meisten konnten sich denken, warum. Leider wusste die Tonregie das wohl nicht und so drückte er zwar die Tasten, er sagte auch nichts weiter dazu, also wird er wohl selbst alles gehört haben; erst als er zu singen begann, konnte man auch das Klavier wieder hören. Für alle, die nicht dabei waren, lässt es sich vielleicht so umschreiben: In Salzburg hat er Ich hab Dich lieb ungefähr so gespielt wie in Uelzen die Currywurst oder wie Deine Zeit in der Waldbühne. Das heißt nicht, dass ich es schlecht fand, es wirkte nur ein bisschen zerstückelt und verdreht, aber so improvisiert und unvollkommen haben mir manche Stücke schon deutlich besser gefallen als in Perfektion - und bei Ich hab Dich lieb hatte er wenigstens für jede Zeile passende Worte parat, das ganze kann man von November nicht gerade behaupten. Zu dem Becher noch ein Nachtrag: Als ich ihn damit kommen sah, ahnte ich schon, was er vorhat, und ungefähr auf meiner Höhe machte er es dann auch wahr. Etwas 3 Plätze links von mir sah ich kurz danach eine Frau überglücklich mit genau diesem Becher in der Hand. Zu Beginn eines späteren Blocks hat er das ganze übrigens vorne links wiederholt. 2003 in Hamburg hat er das auch gemacht, ich war nicht direkt in der Nähe, hatte aber optisch den Eindruck, dass der Becher Bier enthielt - falls dem so war, gab es vielleicht zu viele negative Kritik, die heute nur noch Wasserschlachten zulässt. Apropos, bereits am Donnerstag morgen hat es in Salzburg geregnet und etwa 20 Minuten nach Konzertende ging es los und hörte nicht mehr auf - ich bin sehr froh, dass das Wetter sich dieses Mal so lange Zeit gelassen hat, normalerweise fängt es sonst immer pünktlich zum Konzertbeginn an zu regnen. Mir hat auch das Warten vorm Einlass dieses Mal deutlich besser gefallen als onst, ich glaube, das lag vor allem daran, dass ich Stunden lang auf einer Treppe saß mit Blick auf die umliegenden Berge - dieses Panorama hat mir vor allem zu Beginn des Soundchecks ein schier grenzenloses Freiheitsgefühl vermittelt, als dieses eine Lied lief, dass immer zu Anfang läuft, in Salzburg war es das 3. oder 4. und hat furchtbar gescheppert, vielleicht kann mir trotzdem jemand sagen, wie es heißt, oder welche generell gespielt werden, um die Auswahl einzugrenzen. Apropos Einlass: Bisher habe ich das sonst auch noch nicht erlebt, dass die ersten ca. 8 Leute reingelassen werden und dann irgendso ein 1,54m hoher Giftzwerg (um nochmal das Niveau zu heben: Manche in meinem Bekanntenkreis sprechen in so einem Fall direkt von einem "Standgebläse") mit Funkgerät den Einlass stoppt, der dann nach etwa einer Minute (bzw. einer gefühlten Ewigkeit) erst wieder freigegeben wird. Hat eigentlich jemand auf die Uhr geschaut? Aus einer naja sagen wir eingeschränkt verlässlichen Quelle hieß es, vor 18 Uhr wird nie jemand reingelassen, man dürfe auf keinen Fall nervös werden. Ich hab gerade noch mal bei meinen Schlagworten von heute nachmittag geschaut, eines hatte ich inzwischen ganz vergessen: Für Musik nur, wenn sie laut ist, wurde bisher jedes Mal das Keyboard ein Stück nach vorne geschoben, um das kurze Klavier-Solo am Anfang zu spielen - das nützt allerdings herzlich wenig, wenn der dazugehörige Keyboarder noch am Ende des Laufstegs steht und seinen Einsatz erst bemerkt, wenn es schon zu spät ist. Eines hatte ich übrigens noch gar nicht geschrieben: Dieses Mal spielte Bernd eine deutlich größere Rolle als sonst, bzw. ich habe ihn zum allerersten Mal auf der Tour gesehen. Und er hat viele verschiedene Sachen gemacht: Jeden Ordner millimetergenau auf seinen richtigen Platz gestellt, alles an Geschenken und Post entgegengenommen, was ankam (den So gut-Zettel hat er sogar ordnungsgemäß wieder aufgerollt und dann in seine Hosenstasche gesteckt) und nicht nur dass, er hat sogar vorm Einlass selbst Panzer-Tape auf die Absperrung geklebt, ehe er mit seinem beknackten Miniroller davonbrauste. Und etwas anderes fällt mir auch jetzt erst wieder ein, obwohl es am Anfang des Textes besser gepasst hätte: Dieses Mal wurden auch Ohrstöpsel ans Publikum verteilt (dank Bernd standen große Kartons den Wachmännern zur Verfügung), hiervon wurde schlagartig Gebrauch gemacht, als die Orsons anfingen. Nur ein einziger Zuschauer, den ich von meinem Standort aus wahrnehmen konnte, wirkte völlig losgelöst und restlos bgesietrt von ihnen: Mark Essien stand einige Zeit an der Seite der Bühne und ist vor allem bei "Wir können alles machen, was solln wir machen" mitgegangen und hat wie wild in die Luft getrommelt. Wie auch schon in allen anderen Live-Bericht-Threads habe ich übrigens auch hier nicht vor, Frank Kirchner irgendeine Form der Überdrehtheit oder gar den Konsum (un)gewisser Aufputschmittel zu unterstellen, aber wer sich berufen fühlt, dieses oder völlig anderes von mir zu zitieren, darf es gerne tun!
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Auch wenn Du mich verklagst und Du schwörst, dass Du mich magst, ist mir alles so egal. Ob Du fauchst oder ob Du beißt, mich verwirrt nennst oder unreif, Rache schwörst zum jüngsten Tag. |
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