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#1 |
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vorausschauend
Registriert seit: 14.07.2007
Beiträge: 1.097
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AW: Unverwandt, mit tiefem Blick (1998)
Wow, was für ein "Nachruf". Brilliant von Willemsen geschrieben.
"In der Fähigkeit, sich aus der Kraft des anderen zu ernähren, waren sie Zwillingsseelen [...] ..." Anna muss wirklich eine hochinteressante, wenn auch nicht einfache Persönlichkeit gewesen sein.
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We all fall sometimes you're not the first But I know it hurts, yeah I know it hurts In the end you'll find what you deserve Still I know it hurts, yeah I know it hurts (aus "I Know It Hurts" von Alter Bridge) |
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#2 |
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Stolz, ne Kölsche zo sin!
Registriert seit: 24.06.2007
Ort: Köln
Beiträge: 3.628
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AW: Unverwandt, mit tiefem Blick (1998)
Wirklich toll geschrieben. Scheint wirklich eine nicht einfache Persönlichkeit gewesen zu sein. Der Song ANNA drückt ja auch vieles davon aus. Jedesmal, wenn ich das Lied höre, denke ich, wie kann man nur so über seine Frau schreiben bzw. singen. Du hast kein freundliches Naturell oder Du küßt mich nur, wenn ich dich frag. Ich hätte meinen Mann gefragt, ob er noch alle Tassen im Schrank hätte, so was über micht zu schreiben. Aber so war sie wohl und das muss ja das besondere an der Beziehung gewesen sein.
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Ich brauch keinen Schlaf Wer wacht, gewinnt |
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#3 |
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Sherlocked and Whovian
Registriert seit: 29.07.2003
Ort: Löwenstadt
Beiträge: 1.994
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AW: Unverwandt, mit tiefem Blick (1998)
Ich glaube, sie war genauso direkt. Sie hat ja auch beim Album "Bleibt alles anders" gesagt: Das ist deine erste gute Platte.
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"Man kann einen magischen Moment nicht auf einem Chip festhalten..." (Olli Schulz)
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#4 |
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fanatisch
Registriert seit: 02.08.2007
Beiträge: 578
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AW: Unverwandt, mit tiefem Blick (1998)
Ich schätze Roger Willemsen sehr. Er versteht es immer wieder, in unterschiedlichen Situationen die richtigen Worte zu finden.
Der Nachruf hat mich nachdenklich gemacht Vielleicht möchte sich jemand noch einmal den Auftritt in Dortmund ansehen ![]() http://www.youtube.com/watch?v=rtWWYerjoBM
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Wir brauchen keine Herumtendelei. |
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#5 |
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Extrem gutaussehend
Registriert seit: 30.08.2002
Beiträge: 2.789
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AW: Unverwandt, mit tiefem Blick (1998)
ein ganz altes Thema, zu einer aktuellen Meldung nach oben geholt.
Roger Willemsen ist tot http://www.spiegel.de/kultur/gesells...a-1076272.html
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Manchmal legt der Tau sich auf mich Und dann werd ich leise traurig |
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#6 |
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Wimpernschlag
Gast
Beiträge: n/a
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AW: Unverwandt, mit tiefem Blick (1998)
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| Wimpernschlag |
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#7 |
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Wimpernschlag
Gast
Beiträge: n/a
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AW: Unverwandt, mit tiefem Blick (1998)
Herbert auf seiner Facebook Seite zum Tod von Roger Willemsen:
"Es ist unheimlich bitter, sehr traurig, gemein und unfair. Roger Willemsen ragte nicht nur wegen seiner Körpergröße heraus. Er war ein außergewöhnlicher, großer Mensch mit einer unbedingten Haltung. Neben ihm zu sitzen, machte glücklich. Ihm zuzuhören ging einher mit einem sofortigen Frieden, es war ein Bad in Klugheit, Verschmitztheit, alberner rheinischer Hochintelligenz, Bildung und Wärme. Ein Höchstmaß. Er stärkte, war ein trauter Zuhörer, fand für Dinge Worte, die einen verblüfften, er war der Freund, für den man das Leben liebt. Einer der ganz wenigen Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, die zum Vorbild taugen, an der man sich aufrichtet, wenn man eine Wand sucht und braucht. Es war sein Eigensein, seine unerschütterliche, unangepasste Zuneigung zu Menschen, zu der Welt und diesem Land. Er machte sich nie gemein, war wahrhaftig, unbequem, liebevoll, unfassbar besonders, immer überraschend, grandios. Es ist ein verdammt herber Verlust, der verstört, der verstummen lässt, der Worte verschwimmen lässt. Er fehlt und wird immer mehr fehlen." |
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| Wimpernschlag |
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#8 |
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Erfahrener Benutzer
Registriert seit: 06.07.2005
Ort: Saarbrücken
Beiträge: 316
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AW: Unverwandt, mit tiefem Blick (1998)
Herbert zum Tode von Roger Willemsen:
Herbert Grönemeyer Es ist unheimlich bitter, sehr traurig, gemein und unfair. Roger Willemsen ragte nicht nur wegen seiner Körpergröße heraus. Er war ein außergewöhnlicher, großer Mensch mit einer unbedingten Haltung. Neben ihm zu sitzen, machte glücklich. Ihm zuzuhören ging einher mit einem sofortigen Frieden, es war ein Bad in Klugheit, Verschmitztheit, alberner rheinischer Hochintelligenz, Bildung und Wärme. Ein Höchstmaß. Er stärkte, war ein trauter Zuhörer, fand für Dinge Worte, die einen verblüfften, er war der Freund, für den man das Leben liebt. Einer der ganz wenigen Personen, die in der Öffentlichkeit stehen, die zum Vorbild taugen, an der man sich aufrichtet, wenn man eine Wand sucht und braucht. Es war sein Eigensein, seine unerschütterliche, unangepasste Zuneigung zu Menschen, zu der Welt und diesem Land. Er machte sich nie gemein, war wahrhaftig, unbequem, liebevoll, unfassbar besonders, immer überraschend, grandios. Es ist ein verdammt herber Verlust, der verstört, der verstummen lässt, der Worte verschwimmen lässt. Er fehlt und wird immer mehr fehlen. |
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