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#11 |
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andy (Gast)
Gast
Beiträge: n/a
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Dass ein Künstler einschneidende Erlebnisse wie Tod und Verlust in einem eigenen Album verarbeitet ist durchaus legitim und richtig. Dass man aber in eben jener pathetischen Rolle stecken bleibt ist das Ende jeder Kreativität. "Ein Stück vom Himmel" ist genauso hochtrabend wie dessen direkte Vorgänger. Grönemeyer singt als übermächtiger Richter, der alles Böse und Schlimme verurteilt und offenlegt. Dabei klingt der Titel wie eine Hymne, die ich - es tut mir leid - einfach nicht mehr hören kann. Wo sind neue Ideen, wo sind überraschende Texte (die aus mehr als nur willkürlich aneinander gereihten Worten bestehen)? Ich vermisse den alten Grönemeyer, der über Männer, Alkohol, Kinder, Musikvideos... was auch immer schreibt! Stattdessen höre ich nur noch ein jammerndes Etwas, das versucht sein stumpfes Gejohle mit viel Streichern und Paukenschlägen an den Mann zu bringen. Wenn ich Pathos und Ethik brauche, dann schlage ich die Bibel auf... mit dem Unterschied, dass es dort eine tiefschürfende Botschaft gibt!
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| andy (Gast) |