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Registriert seit: 14.02.2003
Beiträge: 87
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AW: Gedanken rund um Gott, Religion und "Stück vom Himmel"
Zitat:
Zitat:
Aber zur Sünde Jesus lebt, stirbt und aufersteht also für die Sünden der Menschen, um sie und damit das Leid der Menschen zu überwinden und sie davon freizumachen. Frohe Ostern! In der Hinsicht ist das Luther-Zitat der von ihm sogenannte Chrsitenmensch sei "simul iustus et peccator"(Sünder und gerecht zugleich) und das Reden Jesu vom "Reich Gottes"(also den Zustand ohne Sünde, Leid und Tod) , dass er für schon angebrochen, aber noch nicht vollendet erklärt. Zur Vollendung dieses Reiches brauch es sowohl die Menschen, die Jesu Weg(Also den Weg der Nächsten - und Feindesliebe) gehen, als auch "Gottes Führung"(Ein Christ sollte also weder die Haltung einnehmen "Papa wirds schon richten", noch "ohne Gott gehts genauso gut"). Man kann sich also weder ausruhen und sagen, die Sünden werden vergeben also tue ich böses, noch kann man sagen, Gott bestraft mich, wenn ich das und das tue oder lasse. Du bist sozusagen zum "Leben in der Liebe Gottes", (also zum Leben in Liebe zu Gott, dir selbst, deinen Mitmenschen und der Schöpfung(Tier und Natur) ) befreit. Zitat:
Die Entstehung christlicher und kirhclicher Lehren ist in der Tat kompliziert und war äußerst umstritten(was die Spaltung von Katholiken und Orthodoxen brachte) und auch nicht unproblematisch. Die westliche Kirche geht zwei weitrecihende und zum Teil äußerst problematische "Ehen" ein: erst mit der griechischen Philosophie, später mit dem römischen Thron. Hieraus folgen zum einen die in Evangelien und altem Testament schwerlich zu findende strikte Trennung von Leib und Geist sowie die Verteufelung des erstgenannten. Zum zweiten die Vermischung von Christentum und Macht. Die Folgen sind bekannt. Die nächste große Spaltung ist die Reformation Luthers und Calvins, die daran großen Anstoß nimmt. Trotzdem gelingt es dem Protestantismus lange Zeit nicht, sich von Macht und Machtansprüchen zu lösen. Um diese Verquickung geht es bekanntlich auch in "Stück vom Himmel", allerdings sind George Bush und Tony Blair nicht gerade die typischen Kirchenvertreter und werden, wie Glitzerndes Meer schonmal geschrieben hat, von diesen meist äußerst kritisch gesehen. Ein Problem, dass die Globalisierung mit sich bringt ist, dass Menschen Angst vor vielem haben und sich deshalb in religiöse Scheinwelten flüchten mit festen, äußerst strengen Regeln etc. Das führt oft zu religiösem Separatismus. Dieser ist meiner Ansicht nach(und Herbert hat ja auch so Statements gebracht) das Hauptthema von "Lied Eins". Aber zum Beispiel der Präsident des Evangelischen Kichentages hat gerade wieder gesagt, das wichtige Thema, dem sich die Religionen und der interreligiöse Dialog stellen müssen, ist das Herausarbeiten von religionsübergreifenden Werten zum Wohle der Menschen. Hier ist es in der Tat(da stimmen wir ja überein) sehr richtig, die religiösen Institutionen daran zu erinnern, dass ihre Macht absolut zweit - drittrangig ist. Religions- und Kirchenkritik ist gerade den Gläubigen und Kirchenmenschen hilfreich, wenn sie(die Kritik) angemessen geäußert wird und nicht polemisierend beleidigt. Dann wehrt man sich schnell und vergisst, den Inhalt der Kritik(der ja dann auch gut versteckt ist) zu suchen.
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Werde, wer ich bin. Gute Fahrt |
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