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AW: Herbert Grönemeyer kritisiert U2 (2014)
In deiner Argumentation ist aber auch noch zumindest ein Minihaken.
Wenn einem die Werbung zwischendrin nix ausmacht, dann ist Streamen nämlich komplett kostenlos. Zudem kann ich mir selbst bei der bezahlten Variante nicht vorstellen, dass da nennenswerte Beträge an die Künstler gehen.
Kurz noch meine Meinung dazu:
Der Vergleich mit dem Essen ist in der Tat völliger Quark.
Aber der Grundgedanke, dass es eigentlich nicht sein kann, dass komplette Alben verschenkt werden (egal, ob und wie viel Kohle U2 von Apple bekommen hat) oder was amazon mit den Buchatoren veranstaltet, ist doch so falsch nicht.
Und gerade für junge Künstler, die auf Plattenverkäufe noch angewiesen sind, kann der Schritt schon negative Auswirkungen haben, weil evtl. noch weniger Leute einsehen, dass man für Musik Geld bezahlen soll.
Streaming komplett verteufeln halte ich allerdins auch für Blödsinn. Ich persönlich nutze die werbebasierte Form sehr gerne, um mich erstmal in ein Album einzuhören oder wen neues zu entdecken oder weil ich nicht meine komplette Musiksammlung auf meinem Rechner in Hamburg vor Ort habe.
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