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AW: Herbert Grönemeyer kritisiert U2 (2014)
@ Aston Martin: Streamingportale stellen in ihrer Funktion als legale Alternative zu illegalen Downloads einen logischen Kompromiss dar, der in der Tat besser ist als der illegale Downloadsumpf. "Besser als" die schlechteste Alternative ist aber noch lange nicht gut!
Herbert stellt doch völlig zurecht die absurde (materielle) Abwertung musikalischer Unterhaltung heraus. Sie ist Quelle von Vergnügen und Entspannung, ist ein zentraler Bestandteil von Freizeit. Vergleichbar zum Beispiel mit einem von ihm erwähnten Restaurantbesuch, einem Kinobesuch, DVD-Kauf etc. Nichts von all dem wird so verramscht wie Musik. Für Multimillionäre ist es kein Problem über die Masse, Touren etc. das Vermögen zu mehren. Herbert verweist aber auf Newcomer und kritisiert U2 in diesem Kontext.
Erhöhter Alkoholkonsum oder doch differenziertes Denkvermögen?
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Verramsch nicht Dein Etwas,
bleib fremd und stark,
im Zwielicht und Schatten,
entzieh Dich dem Markt.
Verteidige Deine Grenzen.
Du bist das, was keiner sieht.
Jeder braucht zum Überleben,
sein intimes Sperrgebiet.
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Denke Dich weit, wenn Du schweigst.
Vertritt schräge Thesen
und was immer Du weißt
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