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Zitat von grönländerin
udn in der tat hat der film für mich an einer stelle einen schwerwiegenden menschlichen makel, an der stelle nämlich, wo dieser psychologe dem kleinen jungen sagt, er würd nicht mehr weitermachen ihm zu helfen, weil ihm seine frau nun doch wichtiger sei. ich find, so ein satz,-das darf nicht sein, wenn man jemanden vor sich sitzen hat, dem man ein versprechen gegeben hat, jemand, der allein ist und der einen -find cih zumindest- objektiv nötiger braucht als diese frau, die immerhin auch älter ist und auch mal 2-3 stunden am abend allein sein können müßte..mir geht sowas innerlich gegen mein 'gerechtigkeitsgefühl'.
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Da geb ich dir Recht. Soetwas darf einem als Psychiater nicht passieren. Nur ich erkläre mir das so, dass dies auch das Unvermögen des Psychiater darstellen soll. Denn genau dies hat er ja schon einmal gemacht. Mit dem Jungen der ihn zum Anfang des Filmes umgebracht hat. Dem konnte er ja auch nicht helfen. Nur weil diese Behandlung von Cole diesen Makel ja ausbessern soll, konnte er den Fall gar nicht abgeben. Dann hätte der Film keinen Sinn mehr.
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erklär mir doch zum beispiel mal (ich kapier wirklich gar nichts mehr ..), warum die mutter nicht mit dem jungen sprechen soll.... das tut sie doch: "hier sind deine waffeln?" z.b. (hab ich grad noch so im kopf .. ..)...
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Tschuldige, ich fürchte da hab ich mich missverständlich ausgedrückt. Ich meinte dass die Mutter sich nicht ein Wort mit dem Psychiater unterhält, weil dieser ja schon tot ist (weiß man als Zuschauer aber nicht so offensichtlich). Mit ihrem Sohn unterhält sie sich natürlich.
Ja, viel anders seh ich das ja auch nicht. Nur ich meine es ist keine Halluzination. Todeshalluzinatuion stell ich mir dafür zu kurz vor... so wie ein Film der vorm Sterben nochmal an einem vorbei läuft. Ich denke schon, dass er stirbt aber eben noch ncht komplett von dieser Erde ist... Aaaaaaaaaalso.... der kleine Junge sagt in dem Film etwas über die toten Menschen die er immer sieht. Er sagt sinngemäß: die laufen rum, sehen sich nicht gegenseitig und wissen nicht dass sie tot sind. Nur begreift der Junge noch nicht warum sie ihm erscheinen. Und darauf bringt ihn der Psychiater dann. Er hat die Vermutung, dass die Toten noch nicht bereit waren zu sterben weil sie noch eine Kleinigkeit auf Erden zu erledigen hatten. Und das ist ja dann auch der Clou. Nur realisiert der Psychiater erst am Ende des Films, dass er auch einer von diesen hilfesuchenden Toten ist, der sich den Jungen gesucht hat um diesem zu helfen und somit ein Stückchen das wieder gut zu machen was er bei dem Jungen der ihn erschossen hat versäumt hat.
Die Szenen mit seiner Frau werden eben nur gezeigt um den Zuschauer zu verwirren. Man soll den Eindruck bekommen, dass die Ehe den Bach runter geht... naja, der Psychiater glaubt dies ja auch wirklich. Er weiß ja noch nicht dass er nicht mehr existiert. Deshalb... die Figur der Frau kann ich so wie sie dargestellt wird schon verstehen... sie trauert eben :?... und das finde ich auch nicht zu überzogen dargestellt.