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@wer sich angesprochen fühlt. leider hast du überhaupt nicht kapiert, worauf ich eigentlich hinaus wollte: es geht mir eigentlich nur um die haltung gegenüber dem tod, die ich in dieser zeile (es geht mir hier um keine interpretation von irgendwas. so ein schwachsinn!! das war deine idee, meister.) als eine einstellung gegenüber dem tod als etwas unselbstverständlichem, eine bitternis, die sich in diesen 5 worten artiuliert: "das leben ist nicht fair." für mich verliert dadurch -leider bedauerlicherweise - der ganze restliche text an wert. es ist nämlich auch genau der punkt, wo die trauertherapie und die krisenbewältigungstherapie ansetzt (ich beschäftige mich seit jahrem nebenbei mti sowas). um den tod eines menschen gelungen für sich zu bearbeiten, muß man einfach das schicksal für sich akzeptieren lernen. für mich steckt da ein unheimlicher wert und reichtum drin. versteht denn überhaupt keiner: ich will doch diesen ganzen verbitterten, vergramten leuten nur helfen, mal einen anderen blickwinkel einzuschlagen. verdammt noch mal, der tod ist doch wirklich erst die instanz, die unserem leben einen s i n n verleiht. nur wer mit dem bewußtsein durchs leben geht, daß alles endlich und vor allem nichts selbstverständlich ist, der wird erst den reichtum des lebens wirklich zu schätzen wissen...und nur der wird auch wirklich lieben.
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