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Es ist die Schlichtheit in diesem Lied, die wiegende und tröstende Melodie die mich daran erinnert, wie einfach das Leben eigentlich ist...
Ich habe, wie viele andere auch, Gemeinsamkeiten entdeckt, durch die gleiche Erfahrung, den gleichen Schmerz. Das gibt Kraft...
Vor vier Jahren flossen mir folgende Zeilen durch die Feder:
Dein Körper, zart wie ein junger Baum
Dein ungezügelter Wille zu leben,
ließ keinen Zweifel, dass es sich lohnt.
Du hast dem Rest der Welt gezeigt,
was es heißt mit Lust zu leben..
Die Welt mit Deinen Augen,
ohne Dich
im richtigen Licht zu sehen
ist es, was mich zerreißt.
Leben heißt eben
auch sterben;
Der Blick auf die Welt
ändert sich mit den Erfahrungen.
Du hast mehr verdient als Du jemals gewollt hast.
Das war nie viel, nur gesund und . . .
Aber zu verstehen, dass selbst der kleinste gute Wille
Dir nichts mehr geben kann,
weiß ich fast -
und überschlage mich fast dabei.
Die Welt dreht sich schneller, seitdem Du ihre Oberfläche verlassen hast.
Doch tief in mir habe ich einen Platz reserviert.
Manchmal sehne ich mich zu Dir
aber zu vieles hält mich noch hier.
Die Zeit mit Dir war voller schöner Erlebnisse
Tief war unser Verhältnis trotz dem Zwang zu
oberflächlichen Dialogen
- oder warum ist der Schmerz und die Wut so stark ?
Langsam spüre ich Woge für Woge
die Angst vorm freien Fall
Ohne Dich.
August 98
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