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Zitat von neue.welt
Die schönsten Tage der letzten Jahre waren definitiv die, wo ich ihn hab spielen sehen.
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Die Schönheit eines Konzerts liegt für mich vor allem in der Kraft, die man daraus mitnehmen kann.
Irgendwie bin ich noch Tage später zutiefst berührt. Die Erinnerung an ein Konzert schafft irgendwie einen kleinen Raum ganz hinten im Kopf. Und wenn mir dann mal wier einfach alles auf die Nerven geht, öffne ich nur eben diese Tür...
Ich habe auch wirklich Angst davor diesen Schatz, den ich in seiner Musik gefunden habe, zu verlieren.
Deshalb Ich traue mich nicht seine Musik zu hören, wenn ich z.B. ganz konkret Angst um das Leben eines mir nahestehende habe, z.B. bei einer Notoperation nach einem Unfall.
Denn falls es kein Happy End gibt, kommen bei mir immer die letzten Momente wieder hoch, untrennbar verbunden mit der gehörten Musik...
Da höre ich doch lieber Herberts Musik, wenn die ganz konkrete Situation vorbei ist - und freue mich über den guten Ausgang - bis heute zumindest meistens noch!
Ansonsten fasziniert mich vor allem, der wahnsinnige Tiefgang in Herberts Musik. Damit meine ich nicht etwa, dass seine Texte immer tiefgründig sind, sondern vielmehr die Fähigkeit mit der Musik Emotionen auszulösen, Verbindungen zu erlebten Situationen zu knüpfen und dadurch das Lied auf eine ganz persönliche Art zu verstehen. Diese persönliche Interpretation gelingt mir nur bei sehr wenigen "herbertfremden" Liedern, warum auch immer.
Also kurzum: Herbert schreibt die Musik zu meinem Fotoalbum im Kopf. Und ich passe auf, dass er nicht zu den Seiten erklingt, die ich so schnell nicht wieder öffnen möchte.