Ich habe in keinster Weise beabsichtigt, jemanden zu nerven oder seine Rechtschreibung zu kritisieren. Die Off-Topic-Frage bezog sich ja zunächst auf den Artikel, ahnte nicht, dass das abgetippt war. Das nächste mal guck ich einfach unter
sueddeutsche.de, anstatt ein Gespräch zu beginnen.
Um aber den offenbar überflüssigen Versuch zu beenden, ein, wie ich finde, wichtiges Thema locker zu diskutieren, sag ich abschließend, dass ich die Reformakzeptanz durchaus altersabhängig bewerte. Wer im Großelternalter ist, muss sich sicher nicht mehr neue Rechtschreibregeln aneignen. Ich selbst hab auch bis zum Abitur eine andere Rechtschreibung gelernt und lehnte die neue ab. Nach wie vor finde ich viele der Neuerungen auch nicht gut. Nur hab ich mich schnell damit abgefunden, dass es sprachlich gewisse Normen gibt, begrüße auch, dass nicht jeder schreibt, wie er will. Und die kann man nicht durch Volksbefragungen festlegen wollen, das muss man in einer Demokratie schon an einen Kreis von Verantwortlichen deligieren.
Vor der Reform konnte ich auch nicht wählen und sagen, ich schreib "Thür und Thor", weil das mal so war. Die meisten, die jünger sind als ich, lern(t)en die ab 1.1. einzig verbindliche Rechtschreibung, da war/ist es eben für mich keine Sache des Geschmacks oder Wollens, sich die paar Regeln anzueignen
Ich weiß ja nicht, wer Kinder hat oder mal welche haben will. Aber will man bei der Bitte um Hilfe immer sagen müssen: "Es tut mir Leid, ich weiß nicht, wie du das schreiben musst?"
Also nochmals die Bitte um Entschuldigung, sollte jemand meine Art zu Posten persönlich nehmen. Das ist und war hier nie meine Absicht.