Die ARD hat nun Presseinformationen und Trailer online:
Zitat:
„Grönemeyer – Alles bleibt anders“: ARD-Dokumentation zum 70. Geburtstag des deutschen Ausnahmekünstlers
Ab 8. April 2026 in der ARD Mediathek und am 13. April 2026 um 20:15 Uhr im Ersten
Mit ikonischen Songs wie „Bochum“, „Flugzeuge im Bauch“, „Mensch“, „Männer“ oder der Fußball-WM-Hymne „Zeit, dass sich was dreht“ hat Herbert Grönemeyer den Soundtrack mehrerer Generationen geprägt. Seit Jahrzehnten gelingt es ihm wie kaum einem anderen Künstler, sich immer wieder neu zu erfinden und bis heute ein Millionenpublikum zu begeistern.
Anlässlich seines 70. Geburtstags zeichnet die 90-minütige ARD-Dokumentation „Grönemeyer – Alles bleibt anders“ ab 8. April in der ARD Mediathek und am 13. April 2026 um 20:15 Uhr im Ersten ein vielschichtiges und sehr nahes Porträt des erfolgreichen deutschen Musikers.
Der Film begibt sich auf die Suche nach dem Geheimnis dieser einzigartigen Karriere und macht den Künstler und Menschen Grönemeyer spürbar. Es gibt unter anderem Begegnungen mit Toni Kroos, Anke Engelke, seiner engen Freundin Nina Hoss sowie der Musikerin Paula Hartmann. Erstmals berichten zudem zwei enge Vertraute aus dem Arbeitsumfeld Grönemeyers und geben intime Einblicke: seine langjährige Managerin Claudia Kaloff und sein Bodyguard und Tourmanager Ingo Mertens.
„Grönemeyer – Alles bleibt anders“ ist das Porträt eines faszinierenden Künstlers und engagierten Menschen, der sich immer wieder verändert, sich dabei aber stets treu geblieben ist. Die Dokumentation erzählt von seinem Weg von der Kindheit im Ruhrgebiet bis in die Gegenwart und spart dabei auch die dunklen Kapitel nicht aus - auch die immer wiederkehrende Angst, die eigene Kreativität könnte versiegen. Offen und reflektiert spricht Grönemeyer im Interview, wie er dieser Angst begegnet – und warum Neugier für ihn überlebenswichtig ist. Er spricht über Erfolge und Misserfolge, die Schattenseiten des Ruhms, seine Leidenschaft für den Fußball und seine gesellschaftliche Haltung. Seit Beginn seiner Karriere bezieht er Position zu politischen und sozialen Fragen und bleibt vielleicht gerade deswegen eine sehr prägende Stimme in Deutschland.
„Grönemeyer – Alles bleibt anders“ ist eine Produktion der Kobalt Documentary GmbH im Auftrag des WDR (Federführung) und NDR für die ARD. Die Redaktion verantworten Christiane Hinz (WDR), Thomas Kamp (WDR) sowie Timo Großpietsch (NDR) und Juliane von Schwerin (NDR). Die Regie führten Robert Bohrer und Robert Kummer.
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https://www.ard.de/die-ard/ard-progr...ldung-100.html
Interessanterweise kann man sich bereits eine Arbeitsfassung anschauen. Darin fehlen die Einblendungen und der Abspann, außerdem vermutlich eine erzählende Off-Stimme und eine Synchronisation der englischsprachigen Interviewsequenzen (Alex Silva, Anton Corbijn, Bono). Ich habe diese Fassung gestern Abend geschaut und sie gefällt mir insgesamt gut. Die Doku enthält viele unterschiedliche aktuelle Interviewsequenzen mit Herbert: Alleine, mit Anke Engelke im Kölner Fernsehturm, mit Nina Hoss, mit Paula Hartmann, mit Toni Kroos und mit Anna Vinnitskaya. Dazu aktuelle Interviews mit Alex Silva und Claudia Kaloff; gelegentlich auch mit Ingo. Die Band kommt leider kaum zu Wort, aber der Film enthält neben vielen Archivaufnahmen auch Sequenzen aus Bochum 2024 und Wien 2026, ist also topaktuell. Schöne Sache, alles in allem.