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Nachdem ich erst gestern nachmittag dieses Thema überhaupt mal genauer angesehen habe...*hüstel* (Zoo, was soll ich denn mit "Zoo") und gestern abend am Zeitungskiosk die Zeitschrift gekauft habe, kann ich nur sagen: das Interview ist wirklich lesenswert!!!
Vielleicht hat ja einer der Champs hier - wie z.B. kontero, Mocca, UW, Christian - die Möglichkeit, das Interview einzuscannen und für alle zur Verfügung zu stellen.
Es sind insgesamt fast sechs Seiten Interview, zwei große Fotos und eine Serie aus drei kleinen Fotos (Herbert beim Fensterausstieg). Herbert wird zur Tournee, zum Erfolg, zu den Fans, zu seiner derzeitigen Befindlichkeit, zur Politik, zum Umzug nach Berlin und vieles andere mehr befragt.
Das Interview hat Moritz von Uslar geführt.
Hier mal ein kleiner Appetithappen:
Wie beschreiben Sie Ihre aktuellen seelischen Wehwehchen?
H.G.: Wehwehchen...Ich habe ein wenig den Kontakt zu mir selbst verloren. Den baue ich gerade wieder auf. Ich schaue mir an, was dieses Jahr alles bedeutet hat.
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Wie reagiert Herbert Grönemeyer auf den Fan, der mit ihm schlafen möchte?
H.G.: Ja, gar nicht. Es gibt da keinen Spruch wie "Komm mal morgen wieder." Oder:"Vorsicht! du schläfst nicht mit mir! Du schläfst nur mit einer Projektionsfläche!"
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Welches war das größte Stadion?
H.G.: Leipzig war sicherlich sehr imposant. ein Flachfeld mit 75.000 Leuten.
Schwärmen Sie doch mal vom Flachfeld in Leipzig!
H.G.: Tolle Stadt, tolles Publikum.
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Welche Entschuldigung haben Sie für den schwarzen Pulli mit den weißen Sternen?
H.G.: Meine Stylistin Anja Zander aus Hamburg. Sie zieht mir das an, von dem wir glauben, daß es mir steht.
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Welche Geschichten aus dem Grönemeyer-Tourbus werden Sie Ihren Enkelkindern erzählen?
H.G.: Im Rückblick sind es einzelne Konzerte. In Berlin gab es das Mädchen, das das T-Shirt mit der Aufschrift "Heirate mich" hochhielt. Da haben wir also live on stage den Ehevetrag ausgehandelt - leider sind wir uns nicht einig geworden. Das Konzert in Paris vor 1500 Leuten in der La Cigalle ist unvergeßlich. In Aalen bei Stuttgart haben die Leute nach "Mensch" alleine weiter gesungen, zehn Minuten lang. Bewegend. Das genießt man.
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... Du Dich nicht von Dir entfernst...
... und wir müssen die Menschen daran erinnern, dass Kultur kein Luxus ist, sondern eine Notwendigkeit zum Leben, die man braucht wie Luft zum Atmen. (Simon Rattle)
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