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Alt 27.10.2003, 10:19   #33
Henner
Erfahrener Benutzer
 
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Henner hat die Renommee-Anzeige deaktiviert
Ich finde dieses Thema wichtig und gut.

Schmerz zu bewältigen ist wohl eine der schwierigsten Aufgaben, die das Leben
jedem Menschen stellt.

Mit reden kann man sicherlich vieles verarbeiten, dieser Meinung bin ich auch.
Es braucht aber auch die ruhigen Momente, in denen man auf sich geworfen wird,
alleine sein muss und den Schmerz aushalten muss. Erst dann wächst man.

Freunde können einem helfen und unterstützend wirken. Letztlich ist man aber alleine
gelassen. Und das ist es, an dem viele Menschen zerbrechen. Das Wissen, dass einem
letztlich niemand helfen kann.

Commodus steht nun am tiefsten Punkt. Tiefer geht es nimmer. Man muss zuerst fallen, bevor man sich wieder aufrappeln kann. Das habe ich jedenfalls gelernt. Auch wenn es nun so aussieht, als ob es nichts mehr gäbe, das Freude bereitet. Es kommen wieder bessere Zeiten. Aber erst muss der Schmerz ausgehalten werden.

Was ich aus meinen Tiefschlägen gelernt habe, ist, die guten Zeiten zu schätzen. Es sind die kleinen Dinge im Leben, die mir nun unendlich viel Freude bereiten. Die ersten Schritte meiner Nichte, das Lachen auf ihrem Gesicht, die Sonne am Himmel oder einfach ein neuer Tag.

Tja, so bescheiden wird man mit dem Alter . . . .
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Das Leben ist nicht fair
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