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Zitat von neue.welt
Wenn jemand sein Gehalt dadurch verdient, Geld in Aktien von Unternehmen zu investieren, die eigentlich pleite sind und darauf zu spekulieren, dass sie vom Staat gerettet werden (so gewesen bei Tepper, gibt es sicher auch deutsche Beispiele für), finde ich das gelinde gesagt PERVERS! Daraus entstehende Gewinne gehören abgeschöpft, zu 100% und zurück dahin gebracht, wo sie her stammen, nämlich in die Staatskassen.
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Was solche extremen Beispiele angeht, die in letzter Instanz ein finanzielles Eingreifen des Staates notwendig machen - da bin ich zu 100% bei dir.
In deinem vorletzten Beitrag meintest du jedoch:
"Besteuern muss man "totes Vermögen", das spekulativ angelegt wird und nicht real investiert wird. Und dieses Vermögen kann man gar nicht hoch genug besteuern."
Und das sehe ich nicht so. Nicht jedes spekulativ angelegte Vermögen mit anschließender Insolvenzsituation resultiert doch in die Notwendigkeit der Rettung durch den Staat. Manchmal ist die Kohle einfach nur futsch - und das war´s.
Wohlhabenden Menschen vorzuschreiben, was sie mit ihrem Vermögen (NACH STEUERABZUG) zu tun haben - das unterstütze ich nicht.
Ich möchte mir auch nicht vorschreiben lassen, was ich mit den EUR 250,- Euro, die ich vielleicht am Ende des Monats noch über habe, zu tun und zu lassen habe.