Also vorweg, ich finde das bloße posten von Statements wie "Mein Beileid" oder "R.I.P." auch nicht besonders vielsagend.
Aus genau diesem Grund, habe ich mich auch nicht daran beteiligt.
Aber ich frage mich, warum einige nicht einfach auch nur den Thread zur Kenntnis nehmen und ihn dann wieder verlassen, sondern natürlich erst noch ihren Senf dazu tun müssen. Warum kann man nicht einfach akzeptieren, dass andere Sachen vielleicht anders sehen? (Die eigene Meinung soll ja schließlich auch respektiert werden) Es tut ja schließlich niemandem weh, wenn hier einige ihr Mitgefühl ausdrücken wollen.
Und das posten des Todesfalles als solchen, kann ich nicht weiter schlimm finden. Schließlich ist diese Meldung von Dietrich Grönemeyer an die Presse gegeben worden.
Und wenn man schon Kritik in diesem Thread äußern muss, warum dann gleich in solch beleidigender Form? Man muss ja den Leuten nicht gleich Oberflächlichkeit, Geschmacklosigkeit oder Realitätsfremde vorwerfen.
Man selbst will ja auch nicht so beurteilt werden.
grönländerin schrieb:
Zitat:
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herberts vater war NIE eine person der öffentlichkeit (es gibt kein einziges pressefoto von ihm). von daher find ich das hier, solche sätze, schon wirklich an der grenze zur geschmacklosigkeit.
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Dies stimmt so nicht!
Zu Wilhelm Grönemeyers 80. Geburtstag stand in der WAZ z.B. folgender Arikel (nicht etwa im Bochumer Lokalteil, sonder in "Aus dem Westen"):
(
Der Artikel stammt vom 06.01.1996 - Es gab also auch keinerlei Veröffentlichungen von Herbert zu der Zeit, falls irgendwer jetzt wieder von Promo oder dergleichen anfangen möchte)
"Großes Familienfest "tief im Westen"
Wilhelm Grönemeyer (80) feiert Geburtstag
von Markus Römer
Ein runder Geburtstag wird ";tief im Westen", in Bochum also, groß gefeiert: Grönemeyer 80 Jahre. Natürlich nicht der berühmte Herbert, sondern sein Vater: Dr. Wilhelm Grönemeyer.
Auf ";Herbies" steile Karriere angesprochen, sagt Vater Wilhelm: "Zuerst war ich skeptisch. Seine ersten Platten waren ja nicht sehr erfolgreich. Aber als er dann "Das Boot" gedreht hatte und seine "Bochum-Platte" (die mit der Zeile "Tief im Westen") so eine Bombe war, da wußte ich, der Herbert hat es schon richtig gemacht. Ich bin stolz auf ihn,"
Geboren wurde Wilhelm Grönemeyer am 4. Januar 1916 in Ibbenbüren. Vater Dietrich war Leiter des Kraftwerks, und die Familie führte ein zufriedenes Leben - bis zum Jahr 1921. Da gab es im Kraftwerk einen tödlichen Unfall. Dietrich Grönemeyer, der Opa von Herbert, versuchte noch den Mann zu retten, kam dabei ums Leben. Das traf die Familie hart. Wilhelm Grönemeyer kam zunächst für zwei Jahre zu den Großeltern nach Osnabrück, dann zurück nach Ibbenbüren, von wo aus er das humanistische Gymnasium in Rheine besuchte.
1935 schaffte er dort das Abitur, ging zum Studium (Bergbau) nach Clausthal-Zellerfeld. Kriegsbeginn. Wilhelm Grönemeyer wurde als Hauptmann nach Rußland geschickt. In Stalingrad verlor er seinen rechten Arm, wurde als einer der letzten aus dem Kessel geflogen. Wilhelm Grönemeyer war einer von rund 40.000 Überlebenden der 6. Armee des General Paulus, die bei Stalingrad fast 150.000 Soldaten verlor.
Zurück in der Heimat, wieder an die Uni von Clausthal-Zellerfeld; 1949 war Wilhelm Grönemeyer schon Oberingenieur am Erdöl-Institut der Uni. Und dort lernte er auch Hella Carin von Hunnins kennen, die er 1952 heiratete. Im Abstand von zwei Jahren kamen die Söhne zur Welt: 1952 Dietrich, 1954 Wilhelm und 1956 Herbert, der berühmteste Sohn der Stadt, die seit 1958 Heimat der Familie ist. Bochumer Bergbau AG und Chemische Industrie, das waren die Arbeitgeber von Wilhelm Grönemeyer, dessen Rat auch im Ruhestand (seit 1981) noch gefragt ist.
"Er war ein strenger, aber auch ein sehr liebenswerter Vater. Ich könnte mir keinen besseren vorstellen", so Dietrich Grönemeyer. Am Wochenende wird gefeiert, "Tief im Westen", und auch Herbert kommt."
Dabei waren auch zwei Fotos. Ein kleines von Herbert und ein großes, das Wilhelm Grönemeyer vor Kinderfotos seiner drei Söhne zeigt.
Leider bin ich nicht in der Lage den Artikel nebst Fotos hier reinzustellen. Regina und Technik :wink: