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AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Worte.
Sie sind die Geister die uns besuchen und beherrschen. Jeder Tag, Zeitein - Zeitaus, sind sie da.
Sie haben die Macht alles zu tun. Du liest sie und lachst und liest sie und weinst, wirst wütend und bist enttäuscht. Lässt dich überzeugen und glaubst ihnen mehr als dich.
Sie fliegen durch die Luft und du hörst sie, du singst sie und du sprichst ihnen nach.
Du gibst ihnen Bedeutung. Du siehst sie auf der Werbewand und du weist sie lügen und du glaubst ihnen.
Sie schmeicheln dir, sie schmeicheln dein Ego.
Sie sagen dir - du bist gut, du glaubst den schönen Worten oder nicht, doch sie überzeugen dich, mit der Zeit, du kannst ihnen nicht entkommen.
Sie bleiben als Echo in deinen Kopf, du bist gut, bist gut ,bist gut. Bist du glaubst.
Sie erzählen dir Geschichten von Gott, der zu dir spricht, bist du glaubst.
Doch pass auf das nicht der Teufel aus dir spricht, mit gespaltener Zunge - wie die Werbewand.
Sie sagen dir was du zu tun hast. Lese mein Buch, lese mein Befehl, höre was sie dir sagen. Höre und tu.
Sie geben dir Sicherheit.
Leg sie bei Seite, hör auf zuzuhören, hör auf zu reden.
Ich sah sie vor mir stehen - ich sah in ihren Augen, die Blicke, begegneten sich, ich lächelte und versank.
Die Zeit, sie stand still - ich war gefangen in dem Moment, so kurz.
Mein Leben, es hat sich gelohnt. Ich lebte die Unendlichkeit.
Kein Wort. Nicht tausend Worte. Nicht alle Worte.
Ein Blick nur.... ein einzelner Blick
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Nur weil du nichts hörst,
heißt das nicht,
dass nichts passiert
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