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Alt 10.08.2003, 16:37   #13
nj0y
Sternseher
 
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nj0y ist ein wunderbarer Anblicknj0y ist ein wunderbarer Anblicknj0y ist ein wunderbarer Anblicknj0y ist ein wunderbarer Anblicknj0y ist ein wunderbarer Anblicknj0y ist ein wunderbarer Anblicknj0y ist ein wunderbarer Anblick
Zitat:
Zitat von grenzwertig
das ist doch keine ironie..
Tja, da unterscheiden wir uns wohl gewaltig . Aber was ich für Ironie halte, halten sowieso andere Leute häufig für Ernst (leider...).

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
Die neue Stimme des Volkes hatte es leicht. Nur die Hartgesottenen fanden den Weg ins Stadion. Niemand, der die Texte nicht kannte. Keiner, der blöd fragte, welcher Song das sei. Fans und Künstler einig wie einst die SPD.
Mit Missgunst gelesen, kann man das negativ sehen (vor allem den ersten Satz). Ich würde es eher neutral betrachten, zumal es einfach ein Tatsachenbericht ist. Man könnte es u. U. sogar als positiv betrachten, dass so viele Leute die Texte kennen.

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
Zwischen Kitsch (vorbereitete Videosequenzen) und Pathos (Ansagen wie: „Ich liebe die Menschen“)
Seine Meinung. Eindeutig negativ.

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
manövrierte Grönemeyer seine Gefolgschaft durch ein unfallfreies Konzert, fand die richtige Mischung an Songmaterial und durchtränkte das Liedgut des aktuellen Albums „Mensch“ mit einer „Best of“-Melange der letzten 20 Jahre Grönemeyer.
Wenn man von "durchtränkte" absieht, durchgehend positiv. Über "durchtränkte" kann man sicherlich streiten.

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
Weit über zwei Stunden mussten die Menschen durchhalten, um entlassen zu werden.
Würde ich als Ironie auffassen -> positiv in meinen Augen. (Außerdem: Wer nicht mehr mag, kann jederzeit gehen.)

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
Vor allem vom deutschen Klatschautomatismus, der je zwei Sekunden nach Beginn eines Songs eine Lärmfräse durchs Stadion schnitt und den eh schon dünnen Sound in einer Getöseblase auflöste. Begleitet wurde der Klatschfimmel durch Aufspringen von den Sitzen bei älterem Songmaterial und durch wissendes, verständnisvolles Nicken bei den neueren, menschelnden Liedern.
Negative Kritik an der Akkustik und am Publikum, aber nicht an Herbert. Was wäre eigentlich ein Konzert ohne ein begeistertes Publikum? Aber vermutlich gab es bei den Rolling Stones und bei Bruce Springsteen nur Sitzplätze, und niemand hat während des Konzerts den Mund aufgemacht oder die Hände bewegt. (Achtung, Ironie!)

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
So sehr Herbert Grönemeyer dies alles zu gönnen ist – weil er wirklich brilliante Songs zu schreiben vermag –,
Unbestreitbar positiv.

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
so unheimlich wirkte an diesem Abend die scheinbar willenlose Folgschaft der Anhänger.
... was doch nur für Herbert und seine Beliebtheit bei seinem Publikum spricht!

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
Ja, Grönemeyer könnte furzen, 50.000 Menschen würden jubeln, nicken und mitfurzen. Die kritische Distanz würde sich in einer Gaswolke amortisieren.
Das ist leider wahr.

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
Aber Gänsehaut („Bochum“, „Halt mich“, „Mensch“), das ist das Gefühl, das Grönemeyer als einziger der drei Superstars vermitteln konnte.
Aha!

Zitat:
Zitat von Sven Ferchow
Wenngleich der Preis in jeder Hinsicht ein sehr hoher ist.
Wie mir grenzwertig gerade im Chat erklärt, bezieht er das wohl auf das No-limits-Publikum, das alles mitmacht und Herbert vergöttert.

Im Prinzip äußert der Kritiker also nur positiv Kritik an Herbert und negative am Publikum...?
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Es tropft, es matscht.
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