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Wie geht ihr mit kranken Menschen um...???
Hmm....schwere Frage aber so unheimlich wichtig...
Wenn ich eines für mich aus den ganzen Seminaren an der Uni zur Ethik von Krankheit, schwerster Behinderung und dem Recht am Leben zu sein, für mich mitgenommen habe so ist das mein Schlüsselwort, mein Schatz, so stark schon als Wort, dass es kaum noch einer Erklärung bedarf.
Für mich ist es die W Ü R D E, die Würde jedes Menschen.
Und ich habe versucht mir dieses Wort ganz tief in mein Herz zu setzten und hoffe, dass ich es nie verlieren werde.
...andere anerkennen, achten, respektieren, schätzen, von Bewunderung erfüllt sein für sein Leben, Ehrfurcht erweisen, in Ehren halten, Wert auf etwas legen....das ist würde
Nur in Beziehung mit anderen Menschen können wir SEIN. Somit tragen wir nicht nur Verantwortung und Verpflichtung für uns selbst, sondern auch für Andere.
Und DAS verleiht UNS eine unverlierbare und unantastbare Würde bis über den Tod hinaus.
WÜRDE ist für mich die WERTSCHÄTZUNG des LEBENs.
Jeden Menschen bedingungslos annehmen, ihn als Menschen wahrnehmen, ihn als Menschen in den Mittelpunkt stellen, seine Bedürfnisse und Wünsche achten und alles was ich mit ihm gemeinsam tue, mit Respekt und Hochachtung für ihn.
Das ist W Ü R D E
....acht zu geben auf unsere worte, sensibler und bewusster werden für das, was um uns herum geschieht....nicht die krankheit sehen, sondern den ganzen menschen, den diese krankheit getroffen hat...mit jemanden mitfühlen und mittrauern können....und den begriff der menschenwürde für sich immer wieder neu hinterfragen um sich seiner eigenen würde bewusst zu werden...denn so wie ich mich sehe so baut sich mein weltbild zu anderen auf...so wie ich respektiert und geachtet werden möchte, so soll ich anderen begegnen....
...denn würde ist das verletzlichste was wir haben....sie zu wahren, achten und zu schützen unsere verpflichtung....
auch unheilbar kranke Menschen sind doch bis zu ihrem Tod keine sterbenden Menschen, sondern lebende Menschen...mit ihnen leben, fühlen, sich freuen, trauern und lachen
unsere maxime.
Denn Behinderung ist EINE ganz normale Variante menschlichen Lebens; Krankheit und Tod, als Möglichkeit und Realität des geschöpflichen Daseins des Menschen.
...und der mensch heißt mensch / weil er erinnert, weil er kämpft / und weil er hofft und liebt /
weil er mitfühlt und vergibt...und weil er lacht / und weil er lebt.......du fehlst... / oh, weil er lacht, weil er lebt, du fehlst...
"Für mich ist die größte Entfaltung menschlichen Lebens, in Frieden und Würde zu sterben, denn das ist die Ewigkeit."
Mutter Theresa
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Und wenn wir die ganze Welt durchreisen, um das Schöne zu finden: Wir mögen es in uns tragen, sonst finden wir es nicht. (R. W. Emerson)
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