... Ich kann mir eben auch nicht vorstellen, dass danach nichts mehr ist; das wir selbst nicht einmal MERKEN, dass wir gegangen sind (Das klingt jetzt doof, aber das macht mir mit die größte Angst), dass wir nicht mehr "sehen", wie es unseren Liebsten geht, dass man EINFACH WEG ist...
Aber wenn ich dann auf der anderen Seite wieder daran denke, dass wir eigentlich nichts sind, als sehr "kluge", hochentwickelte TIERE (je nachdem, wie man klug hier definieren will; vernünftig passt wohl kaum, wenn man sich die Welt so anschaut...), dann sehe ich wieder, dass es gar nicht anders sein kann, als dass der Tod schlicht und einfach das Ende ist... Das heißt, wenn man annimmt, dass das für Tiere der Fall ist...
Es ist eben so, dass der Mensch, mit seinem hochgradig entwickelten Bewusstsein, seiner Fähigkeit, die Welt (mehr oder weniger) zu begreifen, sich nicht vorstellen kann, beziehungsweise bei solchen Überlegungen oft außer Acht lässt, dass man im Grunde biologisch gesehen wie alles andere auch ist, das so auf dieser Erde herumkriecht...
(Das hängt natürlich von der Weltanschauung ab, das ist klar. Ich aber glaube an die Gültigkeit der Evolutionstheorie, und spreche einfach mal für mich... Man muss ja immer vorsichtig sein, was man sagt

)
Das alles bedeutet natürlich nicht, dass man auch aus dem Leben seiner Liebsten einfach verschwindet. Natürlich bleibt man da. Man wird auch nicht gehen, aus ihren Herzen, bis schließlich auch für sie... der Vorhang fällt...
