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Zitat von Gröne-meyer
Einmalzahlung von 2000€: Jeder Lokführer bekommt zumnächst einmal 400€. Die weiteren 1600€ werden nur an Bedienstete geleistet, die in diesem Jahr bereits mehr als 100 Überstunden haben.
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das sind ja fast alle lokführer, die das bekommen.
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Zitat von Gröne-meyer
Ich kann den Frust der Pendler verstehen, gehöre ja selber dazu und darf deswegen erheblich früher aufstehen und komm auch gut Zeit späüter nach Hause, aber solidarisch gesehen ist es das für mich wert
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solidarisch wäre es, wenn die so schlecht bezahlten lokführer mir den verlust von 1 bis 2 stunden pro tag bezahlen würden
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Zitat von Gröne-meyer
Zum Thema Streikauswikrungen: (ich kann hier nur für NRW sprechen).
Ich denke dass es so verlaufen wird wie bisher.
Während der Streikphase wird man nicht so extreme Auswirkungen spüren.
Beispiel war die Niederlegung der Arbeit letzte Woche.
Dort fiel in Düsseldorf Hbf während der Streikzeit so gut wie kein Zug aus, lediglich der RE 1 und der RE 6 fielen aus.
Das große Chaoes brach erst nach dem Arbeitskampf aus, wo beinahe jede S-Bahn nicht fuhr.
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in nrw werden zu einem großen teil noch verbeamtete lokführer eingesetzt, deswegen sind die streikauswirkungen in nrw noch relativ gering. in den neuen bundesländern hingegen sind die auswirkungen wesentlich stärker, da fast nur ehemalige reichsbahner beschäftigt sind (also angestellte).
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Zitat von Gröne-meyer
Für Donnerstag und Freitag denke ich, dass es ab Donnerstag abend zu ersten schwerwiegenderen Ausfällen kommt und sich das dann bis Freitag, 8 Uhr, zieht. Danach ist zwar offiziell der Streik vorbei, aber ich gehe davon aus dass es da erst so richtig losgeht.
Allerdings hat die Bahn ja diesmal einen Notfallplan (zumindest ist er angekündigt), also müssen wir abwarten und sehen was kommt oder eben nicht
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diese logik kann ich nicht verstehen

wieso soll es erst donnerstag abend zu auswirkungen kommen? der not
fahrplan ist so konzipiert gewesen, dass ein maximal möglicher schienenverkehr für den ganzen donnerstag und freitag bis acht uhr gewährleistet werden kann. die züge, die fahren sollten, konnten fahren, weil die streiks bereits um 2 uhr nachts losgingen. so kam es am donnerstag nicht zu verstopfungen auf den schienen, weil bestreikte züge gleich im depot blieben.
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Zitat von neue.welt
Ich finde es vom Zeichen her auch absolut richtig, mal eine vollkommen überzogene Forderung zu stellen. Zum Einen, wie ich schonmal in einem Beitrag hier sagte, weil der Bahnchef es seinen Mitarbeitern ja auch nicht anders vorlebt und zum Anderen, weil mal wieder was passieren muß. Die Ust-Erhöhung, die in letzter Zeit emmens gestiegenen Lebensmittelpreise, Heizkosten, Benzinkosten etc, etc. Irgendwo muß auch beim Arbeitnehmer das Geld herkommen, damit er durch Kaufkraft die Arbeitgeber bezahlen kann. Ich hoffe ehrlichgesagt, daß diesem Beispiel noch andere Gewerkschaften folgen.
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toll, ich will auch mehr geld

und? bekomme ich das? nein

die lokführer sind mit abstand nicht die ärmsten

, auch wenn das ein herr schell in den medien immer behauptet.
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Zitat von neue.welt
Daß es hauptsächlich die Pendler trifft, ist folge eines Gerichtsurteils, das Fern- und Güterverkehr schützt. Das ist nicht auf dem Mist der Gewerkschaft gewachsen.
Ich finde dieses Urteil skandalös! Aus dem einfachen Grunde, daß der Sinn eines Streikes ist, einem Betrieb wirtschaftlichen Schaden zuzufügen mit der Aussage "Du willst uns nicht besser bezahlen? Schau mal, wie viel Geld Dir verloren ginge, wenn wir nicht wären..." Das ist das Grundprinzip eines Streiks. Streik nun mit der Begründung zu verbieten, daß er gesamtwirschtschaftlichen Schaden anrichtet, ist ein Unding. Man verbietet etwas, weil es seinen Zweck erfüllt?  Dann kann man im nächsten Schritt auch die Gewerkschaften abschaffen und verbieten... Wollen das diejenigen, die sich nun beschweren, weil ein Zug mal (angekündigt - man kann sich darauf einstellen) nicht kommt, das wirklich?
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sinn eines streiks ist es, ein einzelnes unternehmen zu schädigen für das man arbeitet und nicht die ganze volkswirtschaft vor die wand zu fahren
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Zitat von neue.welt
Der Anteil, den die Bahn am Güterverkehr hat, ist nicht wirklich groß.
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achso

das ist mir neu

einiges wird nur auf der schiene transportiert.
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Zitat von Gröne-meyer
Allerdings denke ich dass sie eben den Streik im GV verbieten da eben weitere Unternehmen (wie du bereits sagtest: VW) in Mitleidschenschaft gezogen würden.
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das sehe ich ähnlich, wobei es nicht um einzelne unternehmen geht, sondern um die gesamte volkswirtschaft.
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Zitat von Gröne-meyer
Wenn die GDL-Lokführer weiter streiken würden, könnte man den Herr Lokführer problemlos von Hamburg nach München versetzen, das ist innerbetrieblich möglich.
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ich glaube, eine kleine luftveränderung täte so manchem streikwütigem ganz gut und die unterkunft bekämen sie auch bezahlt
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Zitat von Gröne-meyer
Zutrauen tu ich es denen auch, siehe 2 Entlassungen und um die 200 (!!!) Abmahnungen, welche die DB an ihre streikenden Lokführer entsannt hat. Grund sollen für die beiden Entlassungen übirgens wohl "gefährdung der Sicherheit" sein....für mich ein Alibi, aber naja..
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die banh ist berechtigt, streikende lokführer zum dienst zu zwingen, um eventuelle notfahrpläne aufrecht zu erhalten. weigert sich der lokführer und beharrt auf das streiken, muss er mit den konsequenzen rechnen
