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Zitat von neue.welt
Auch das verstehe ich nicht. Der Anteil, den die Bahn am Güterverkehr hat, ist nicht wirklich groß. Da wäre schon eher eine kritische Situation, wenn Speditionen streiken... Viele Güter ließen sich auch spontan auf die Straße verlagern - was ich mir um meiner eigenen Nerven Willen nicht wünsche. Am härtesten träfe es wohl VW, die ihren Stahl über die Bahn beziehen - in Mengen und Größen, die für Straßentransporte mehr als ungünstig sind. Da wäre mit erheblichem Folgeschaden bei VW zu rechnen vermute ich. Trotzdem bleibt genau das Zweck eines Streikes und würde die Position der Lokführer stärken.
Die Situation von irgendwelchen wirklich globalen Auswirkungen sehe ich aber nicht.
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Da muss ich dir zustimmen.
Allerdings denke ich dass sie eben den Streik im GV verbieten da eben weitere Unternehmen (wie du bereits sagtest: VW) in Mitleidschenschaft gezogen würden.
Ich denke auch dass es möglich sein soll den kompletten Schienenverkehr ausnahmslos (Ausnahme: Privatbahnen) lahmzulegen.
Ich bin wirklich mal gespannt was die Richter am 02.11 entscheiden werden.
Bei näherem nachdenken glaube ich so langsam dass die Bahn bis Weihnachten kein Angebot vorlegen wird. Grund hierfür ist der für Dez. 07 angekündigte Fahrplanwechsel. Dort werden auch die Zuteilungen zu den Strecken neu bestimmt (wenn ich mich da nicht komplett irre).
Wenn die GDL-Lokführer weiter streiken würden, könnte man den Herr Lokführer problemlos von Hamburg nach München versetzen, das ist innerbetrieblich möglich.
Zutrauen tu ich es denen auch, siehe 2 Entlassungen und um die 200 (!!!) Abmahnungen, welche die DB an ihre streikenden Lokführer entsannt hat.
Grund sollen für die beiden Entlassungen übirgens wohl "gefährdung der Sicherheit" sein....für mich ein Alibi, aber naja..