Zitat:
Zitat von Ophelia
Ich kannte den Artikel noch nicht und finde ihn eher witzig, um ehrlich zu sein. Steht doch eh im Feuilleton, da kann eben jeder Journalist ganz subjektiv beurteilen und interpretieren, freie Meinungsäußerung. Ist doch sogar interessant einmal andere Gedanken zu einem Thema zu hören und es schadet sicher nicht, sich damit mal versuchsweise objektiv auseinanderzusetzen. Man könnte sich ja fragen, was den Autor veranlasst hat, sich diese Meinung zu bilden. Man muss ihm ja nicht immer gleich absolute Böswilligkeit unterstellen. Und diskutieren kann man ja auch darüber, steht doch nirgendwo, dass dieser Artikel den Anspruch auf die einzige und absolute Wahrheit erhebt. Aufregen würde ich mich nicht. Ich war selbst bei diesem Konzert und stimme mit diesem Autor eben nicht überein. Punkt.
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Nein, ich finde den Artikel nicht witzig.
Das Werk eines Künstlers zu kritisieren ist eine Sache. Dageben ist nichts zu sagen. Einen Künstler massiv als Person zu diffamieren und zu beleidigen eine andere. Darum heißt es ja auch Kunstkritik und nicht Künstlerkritik.
Ich möchte mich hierzu nicht im Detail auslassen, denn offenbar gibt es zu dem Thema ja bereits einen älteren Thread und ich möchte die Mitglieder des Forums, die schon länger dabei sind, nicht mit aufgewärmten Kamellen langweilen.
Aber dieser Aritkel war eine Unverschämtheit und ging inhaltlich weit über eine negative Bewertung eines Konzertes als Musikdarbietung hinaus. Der Artikel kam mir passagenweise wie ein persönlicher verbaler Racheakt vor. Und auf so ein Niveau sollte sich kein Kritiker begeben.