Gerade gelesen: "Der Gepard schleicht sich auf bis zu 50m an seine Beute heran und hetzt dann mit bis zu 115 km/h hinter derselben her. Dabei beschleunigt er in 4 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Kein anderes Festlandraubtier ist schneller als der Gepard. Nach einer Hetzjagd ist der Gepard so erschöpft, dass er eine halbe Stunde lang nicht in der Lage ist zu fressen. In dieser Zeit verliert er seine Beute häufig an Konkurrenten, wie Hyäne und Leopard. Hinzu kommt, dass Geparden keine Fettreserven besitzen und bei der Jagd seht viel Energie benötigen. Was viele nicht wissen: Ein Gepard tötet seine Beute nur, wenn er sie vorher selbst oder mit seinen Gefährten gehetzt hat. So wurde beobachtet, wie sich an ein Gepard an eine Antilope anschlich und gerade zum Sprint ansetzte, als er merkte das die Beute nicht flüchtete. Er hätte sie ohne Probleme fangen können. Dieses auf den ersten Blick seltsame Verhalten lässt sich so erklären: Ein Gepard tötet seine Beute, indem er sie erstickt. Nach einer Hetzjagd sind die Sauerstoffreserven der Beute soweit aufgebraucht, dass der Erstickungstod nach wenigen Minuten eintritt. Bei einer Antilope, die ihre Sauerstoffreserven nicht verbraucht hat, dauert es um ein vielfaches länger, bis sie tot ist. Für den Geparden gilt: Je länger die Beute lebt, desto länger kann sie sich wehren und desto größer ist sein Verletzungsrisiko."
Faszinierend.
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