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@Laurel: Gute Frage! Hmmm…ich fang mal positiv an: ich fand die Idee mit dem Lyrik Video schön und für mich hätte es auch nicht unbedingt ein „richtiges“ gebraucht. Ich muss ihn auch nicht zwingend sehen in nem Video.
Was mich nervt ist die Art der Werbung für das neue Album. Den ersten Schnippsel fand ich noch grandios. Die Band da in Frankreich, die Begleitmusik, die Aufnahmen…das hat Lust aufs Album gemacht und die Vorfreude stieg. Die Fotos, die dann raus kamen…insbesondere das Fahrstuhlfoto…hat einfach Erwartungen geweckt. Und dann kommt sowas wie „Morgen“ ! Das passt so überhaupt nicht zusammen. Wie Zuckerkeks schrieb…es gibt durchaus tolle textliche Stellen in dem Lied..und dann wird es wieder total banal...aber insgesamt plätschert es so dahin. Das was dahinter steht ist sicher eine tolle Message…aber was er früher so eindrucksvoll mit Worten gemacht hat muss ich mir jetzt selber denken. Nicht schlimm im Grunde…aber irgendwie enttäuscht es mich. Vielleicht kann ein verliebter, glücklicher und zu zufriedener Herbert auch keine anderen Texte schreiben ;-)Die Musik find ich gruselig… an manchen Stellen genial aber irgendwie nicht passend zu dem Text! Es passt zu den teasern und zu dem ersten Video aber nicht zu dem dahingeschwungenen "morgen noch mit mir tanzen". Das sind zwei unterschiedliche Gefühle, die bei mir ausgelöst werden von Musik und Text. ..Ich find die Beschreibung von zuckerkeks„schlabbert vor sich hin“ auch hier durchaus getroffen. Es ist nett keine Frage und ich bin sicher auf nem Konzert werde ich bei dem Lied sicher laut „ja“ schreien . Vielleicht waren die Erwartungen einfach zu hoch. Und dann der ganze Mist mit dem Marketing. Es steckt kein Herz dahinter bei Herbert und das merkt man einfach. Wahrscheinlich hat er es einfach nicht nötig. Ja auf seiner FB Seite tut sich was…aber seien wir ehrlich, da tut sich nix für den Fan als solchen sondern da wird einfach die Werbetrommel gerührt, damit sich das Album verkauft und die Tourkarten weg gehen. Das wars. Der Fan an sich interessiert nicht, solange er die Sachen kauft. Und dann als I-Tüpfelchen die Tatsache, dass man bei FB eine Seite, die überwiegend seit einem Jahr positiv über ihn berichtet entfernt sehen will…bzw. durchsetzt dass da auch ja der Zusatz „inoffiziell“ dahinter steht. Nein, es geht nicht um Fans, es geht einzig und allein um den Absatz, den Verkauf – egal was der Fan sich wünscht. Ein offizieller Fanclub macht zuviel Arbeit. Ähm…ja – wer es nicht braucht. Aber das sind alles so Sachen, die so anwachsen und mich persönlich unzufrieden machen. Ich bin eigentlich niemand, der jemandem nachläuft, der eigentlich gar nicht will. Aber so fühlt es sich grad für mich an und ich ärgere mich hauptsächlich über mich selbst ;-) Zusammengefasst rührt meine Unzufriedenheit einfach daher, dass mich – nach dem Spannungsaufbau für morgen – dieses Lied einfach enttäuscht hat. Und ich habe regelrecht Angst mir die Teaser anzuschauen und dann noch enttäuschter zu sein. Ich hab jetzt mal überlegt. Dieses Auto an der Tankstelle, der müde Blick, die Straßensperrung…vielleicht wird das ein ganz tragisches Video und er stirbt auf der Straße --- und dazu dann das „morgen“ ..das hat schon was gänsehautiges. Ich glaube, ich bin so empfindlich und schnell auch genervt weil er mir einfach was bedeutet und die Erwartungen hoch sind. Bei anderen würde ich mir über all das überhaupt keinen Kopf machen. Und dann aber gleichzeitig das Gefühl als Fan, dass ihm Fans nicht wichtig sind. Und dann bekommt man ständig FB-Seiten zu sehen von Künstlern, die es anders können. Wo man Herzblut spürt, wo man merkt sie haben Freude an den Fans. Und ich ärgere mich, dass ich DIE nicht so toll finden kann wie Herbert. Na ja, wahrscheinlich will ich es gar nicht anders ;-) Und was ich mir wünsche? Dass es ein tolles Album wird und Teaser, Text und Musik am Ende zusammen passen und nicht irgendwie nebeneinander laufen. Huch, keine Ahnung warum die Schrift so komisch aussieht...ich hab nichts verändert. Sorry. |
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Zitat:
muss leider feststellen, dass seit einiger zeit und immer mehr so einiges rund um die eigentliche musik für mein empfinden austauschbar oder sogar stillos geworden ist, immer in kombination mit diesen auslands-bestrebungen und/oder anderen einflüssen wahrscheinlich ;). solange aber die musik qualität hat, soll mich das nicht übermässig interessieren. jetzt aber dieses "morgen"... . dennoch gab es seit mindestens 25 jahren kein einziges album, von dem man enttäuscht war. kann und will ich mir daher auch für "dauernd" :lol: nicht vorstellen. |
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Ich denke, man sollte differenzieren.
Ich teile Euren Eindruck, dass das Marketing schlecht ist und an Herbert vorbei geht. Kann es nicht sein, dass er mit dem ganzen Social Media - Mist nichts zu tun haben möchte und deshalb an Externe "delegiert"? Vinto beschreibt "seinen" Herbert von damals. Hat er sich nun wirklich zu seinem Nachteil VERÄNDERT oder möchte er im Grunde noch der selbe sein, dem einige neumoderne Aspekte stinken. Eine gewisse Verweigerungshaltung wird z.B. auch in seinen kritischen Aussagen zu U2 oder der Ergänzung von "inoffiziell" im Fratzebuch deutlich. Ich bin jedenfalls weit davon entfernt, von dem definitiv unglücklichen Marketing auf seine Kernkompetenz, dem Musizieren und Touren, zu schließen. Er steht für Musik. Die finde ich auf der Platte. Nicht im entarteten Social Media - Marketing. |
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Da hast du sicher recht Chefkritiker.
Allerdings macht er mich grad mit der Musik und seiner "Kernkompetenz" auch nicht ganz glücklich. Und an seinen Videos ist er ja nicht unbeteiligt ;-). Er wird ja da nicht hingestellt und die sagen mach mal . So schätze ich ihn nicht ein. Er wirdsicher hinter seinen Teasern etc. stehen. Und man kann es drehen wie man will. Es passt (noch) nicht zusammen :) |
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@ Vinto und @ Wimpernschlag
ich bin völlig eurer Meinung ;););););););););););););););););););););););););) ;););););););););););););););););););););););););) ;););););););););) ++ Ausserdem ist das Leid jetzt schon ausgeleiert... :confused2 :confused2 :!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::! ::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!:: !::!::!: Wenn man bedenkt das "Morgen" der stärkste Song des Albums ist, wird das Album ein absolutes, dahinplätscherndes, einschläferndes Album :!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::! ::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!::!:: !::!::!::!::!::!::!::!::!: :(:(:(:(:(:(:(:(:(:(:(:(:(:(:(:(:( denn für gewohnt ist die erste Singleauskopplung immer der beste Song des Albums :cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry: :´(:´(:´(:´(:´(:´(:´(:´(:´(:´(:´(:´(:´(:´(:´( |
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Vielleicht ist das Schicksal aber auch gnädig mit uns und das Naturgesetz, dass die erste Singleauskopplung der beste Song des Albums ist, setzt dieses mal aus? :?:
:?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?: |
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Eben, die Aussage ist doch totaler Quatsch.
Die wahren Highlights eines Albums sind doch ziemlich häufig nicht deckungsgleichs mit der ersten Single (die wohl eher wegen Radio-Tauglichkeit oder so ausgewählt wird), egal ob das Herbert betrifft oder irgendjemand anderes. |
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Ich finde, die neueste Produktbeschreibung klingt gar nicht so schlecht, von daher mal abwarten:
"Und es ist das Werk, mit dem der Künstler nun endlich und tatsächlich ganz im Zustand des Momentanen angekommen ist, von dem in seinen Texten schon so oft die Rede war. Die Feier der Präsenz, des Augenblicks, der ja genau das Gegenteil von Flüchtigkeit verspricht. Nämlich hundertprozentige Gegenwart. Was schon beim allerersten Hören auffällt, was einem diese Platte unmittelbar und eminent ans Herz wachsen lässt, was sie – gerade im Vergleich zum vollorchestrierten “Zwölf“ und zum donnernd rockenden ”Schiffsverkehr“–zu einem ganz außergewöhnlichen Grönemeyer-Album macht: ihre Transparenz, abenteuerlustige Freude an Klangfarben aller Art, die vor allem aus Tasteninstrumenten und Elektronik kommen." http://www.amazon.de/gp/product/B00N...SIN=B00NFS6PRG |
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Man kann sich gar nicht mehr auf das Geschriebene konzentrieren, wenn einen nur noch Smilies anblinken. Warum manche Leute sich konsequent weigern simpelste Schreib- und Forenregeln einzuhalten, kann ich nicht nachvollziehen. Ich dachte eigentlich immer, dass ich hier unter Erwachsenen bin.
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Ich finde nicht, dass die ausgekoppelte Single aus nem Album das beste Lied ist. Ehrlich gesagt fällt mir gar keine single von einem Album ein, die ich wirklich als die Beste empfunden hätte. Ich ärgere mich immer, dass es soviele tolle Lieder von Herbert gibt, die nie gespielt werden.
"Morgen" ist eingängig, lässt sich gut im Radio spielen, kommt bei Frauen an und auch bei Leuten, die eigentlich keine Herbert Fans sind. Ich denke, da kommt schon noch was ;) |
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:?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::? ::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?::?:: ?::?:
Der Grund Warum Es Immer Noch !!!Keine Hörproben!!! Vom Album Gibt Ist sicherlich, dass Es Im Großen Und Ganzen Wohl Kein Gutes Album Ist :shock: :shock: :shock: :shock: :shock: Aber Das Doofe Marketing Holt Trotzdem Genug Gewinn In Die Kassen :x :x :x |
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Reg dich mal ab ... ist ja schlimm
Auch bei Schiffsverkehr gabs Hörproben erst in der Woche der Veröffentlichung |
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Zuckerkeks, nun ist gut. Von Dir kommen keine Beiträge, sondern laufend absurde Verschwörungstheorien zwischen zu vielen Smileys.
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irgendwer muss ja endlich mal mut zeigen um die wahrheit auszusprechen,
Die Besten und muigsten USER sind: Vinto und Wimpernschlag Ihr habt gewonnen :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D Die Nominierungen für die langweiligsten und einschläferndsten User stehen auch schon: Namen nenne ich im nächsten Post :D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D:D |
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Hast du heute morgen vergessen deine retalin zunehmen Zuckerkeks ? :D
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Der "Besucher in Rom" ist nicht mehr bei youtube... Ob die hier mitlesen? ;)
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Zitat:
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Also die Teaser sind auch nicht direkt das, was mir gefällt. Was ich aber wirklich gut fand, war das Lyric-Video. Es war schon eine nette Geste an die Leute, die das Lied vielleicht öfter mal hören wollten und dazu die Zeit, bis zur offiziellen Veröffentlichung, zu verkürzen.
Der Rest passt irgendwie nicht so, also die Teaser. Ich finde das eher verwirrend als alles andere. ;) Mir allerdings gefällt "Morgen" eigentlich ganz gut. Sicher, es ist ein bisschen "glatt", aber ich höre es immer gerne, wenn es im Radio läuft. Der Text gefällt mir auch an vielen Stellen richtig gut, da sind einige starke Passagen drin. Beim musikalischen hätte ich mir ein paar Kanten mehr gewünscht, aber im Großen und Ganzen mag ich es. Schön ist auch das Instrumentalende. Ich verstehe übrigens viele eurer Kritikpunkte ziemlich gut, aber die Vorfreude auf's neue Album sollte man sich so nicht nehmen lassen. Und was die Fanfreundlichkeit betrifft, verstehe ich auch den Unmut. Mich stört es aber nicht so, es ist, wie es ist und die Menschen sind da verschieden. Mir kommt's ohnehin mehr auf die Musik an. :) Nun ja, zu der Sache mit den Hörproben: Ich höre mir die Lieder lieber gleich ganz an, also kann ich gut drauf verzichten. Aber dass es keine gibt, weil das Album schlecht ist, ist ja wohl mal einfach.... ähm... ja... bescheuert. :mrgreen: |
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Also ich habe bisher bei keinem Album irgendwelche Marketing oder Vorabinfos oder wer weiß was noch so alles gehört, gesehen oder beides. Die Freude aufs Album und endlich neuen Stoff zu bekommen ist bei mir größer als alle Theorien die hier so "gesponnen" werden.
Leute freut euch aufs Album und die Tour. Und denkt an die Zeilen "Wir haben nicht einfach einen guten Tag, dafür sind wir zu zäh". Also viel Spaß beim zäh sein. Ich freu mich recht locker und easy auf 0:01 Uhr und das zweite Lied Lg |
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So...mit Annette Humpe hat sich ja schon im STERN-Interview geklärt! Sie hat "Einverstanden" geschrieben, wobei Herbert ihn alleine singt!
Amadou & Mariam (bekannt aus Zdswd) haben anscheinend bei "Feuerlicht" mitgewirkt und dabei auch einen gesungenen Part übernommen. Quelle: https://www.soundmedia.ch/det/a/z1w/...imited-edition |
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Zitat:
alter Schwede....selten so nen quatsch hier gelesen :shock: Wie kannst Du überhaupt über irgendetwas urteilen, was Du gar nicht kennst??? Wenn Du es NACH dem Hören immer noch schlecht findest, darfst Du gerne QUALIFIZIERTE Kritik äußern. .....aber vorher bitte nicht :!: |
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Zitat:
"Morgen" kann ich auch Übermorgen noch hören, für mich auch nach unterbrochenen Dauerschleifen mit "Mein Land" überhaupt nicht ausgeleihert. Beide machen Lust auf mehr. |
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Zitat:
http://m.welt.de/print/wams/kultur/a...-Dichtung.html |
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Danke für den Link ...richtig toll geschrieben 8)
der Abschnitt "der Löw" gefällt mir auch sehr Zitat:
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Klasse Artikel heute in der "Welt"!
"Kein anderer vertonte die deutsche DNA so genau, so analytisch und doch emotional wie Herbert Grönemeyer. Ohne zu übertreiben: Er ist die letzte musikalische Instanz unserer Zeit in diesem unseren Land." Die Stelle mag ich besonders. :rotier: |
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Pressetext zum neuen Album:
Herbert Grönemeyer ist nicht nur Sänger, Musiker, Komponist, Dichter, Schauspieler – sondern auch ein großer Zeitforscher. Einer, der den Dingen immer schon ihren inneren Takt angehört hat. Ein Fantast der ewigen, glühenden Augenblicke, der schnell vorbeifliegenden Stunden und tagelangen Nächte. Einer, der sich noch nie von Zyklen, Schedules und der verbreiteten Annahme beeindrucken ließ, das Leben würde so simpel ticken wie ein Uhrwerk. Ein Poet mit komplett eigenem Rhythmus. Ein Zeitraumfahrer. Und jetzt, im Jahr 2014, ist bei Grönemeyer das Jetzt dran. „Momentan ist richtig, momentan ist gut“, so programmatisch begann ja schon vor zwölf Jahren sein Song „Mensch“, die Rückmeldung nach besonders schweren Jahren, das Titellied des heute mit einer Auflage von weit über drei Millionen meistverkauften Albums aller Zeiten in Deutschland. Eine Standortbestimmung, ein erster Rundblick mit den Augen, die gerade eben aus dem Abgrund aufgetaucht waren und sich wieder ans Licht gewöhnten. „Es gibt kein Damals mehr, es gibt nur ein Jetzt, ein Nach-Vorher“, sang er dann, neun Jahre später, auf „Schiffsverkehr“, dem ersten Song der gleichnamigen Platte, die 2011 wieder auf dem ersten Platz der deutschen Charts landete. Das Lied, ein Sprung in die Bugwellen, erzählte vom Aufbruch und Neustart, von der Situation, in der man nicht mehr zurückschaut, zugleich aber auch entschieden weniger vorausblickt, als es das alte Bild vom Käpt’n auf der Steuerbrücke suggeriert. „Dauernd Jetzt“ heißt das neue Grönemeyer-Album. Sein vierzehntes, konservativ gezählt – sein fünfundzwanzigstes, wenn man alle Soundtracks, englischsprachige Veröffentlichungen, Live- und Remix-Platten mit dazurechnet. Und es ist das Werk, mit dem der Künstler nun endlich und tatsächlich ganz im Zustand des Momentanen angekommen ist, von dem in seinen Texten schon so oft die Rede war. Die Feier der Präsenz, des Augenblicks, der ja genau das Gegenteil von Flüchtigkeit verspricht. Nämlich hundertprozentige Gegenwart. Einen Titelsong gibt es dieses Mal nicht, aber man kann die Zeilen aus dem grandiosen Glamrock- Singalong „Wunderbare Leere“ gern als Programm für 2014 verstehen: „Ich dauer’ jetzt, leb’ momentan“, erklärt der Künstler hier. „Es herrscht wunderbare Leere, schwerelos – und die Welt sperrangelweit.“ Durch und durch optimistischer kann man den Gedanken, dass zu viel Zukunftsgrübeln einem oft nur die herrliche Gegenwart zerbröselt, kaum ausdrücken. „Man muss einen Weg finden, um sich mit dem Jetzt zu vereinigen“, sagt Herbert Grönemeyer, wenn man ihn nach der Haltung hinter „Dauernd Jetzt“ fragt. „Denn am Ende ist alles, was kommt, in erster Linie eine Streckung dieses Moments.“ Kurz die Fakten: Im Oktober 2013 waren Grönemeyer und sein Koproduzent und tiefenmusikalischer Partner Alex Silva – im Team seit „Bleibt alles anders“ von 1998 – an die Arbeit gegangen, konzipiert und aufgenommen wurden die zwölf Stücke (16 in der Deluxe-Ausgabe) in den Berliner Hansa- Studios, den RMV Studios in Stockholm (Betreiber: Ex-ABBA-Mastermind Benny Andersson) und La Fabrique im französischen Saint-Rémy de Provence – ein altes Gutshaus, in dem sich die ganze Grönemeyer-Band im Frühjahr 2014 für zwei Wochen einmietete, gemütlich und angestachelt zugleich, und einige Songs unter Live-Bedingungen einspielte. Zu den prominenten Gastmusikern, die auf „Dauernd jetzt“ zu hören sind, gehören Travis-Sänger Fran Healy, der auf „Morgen“ Gitarre spielt, die finnischen Irrsinns-Streicher von Apocalyptica („Uniform“) sowie das weltbekannte Duo Amadou und Mariam aus Mali. Ihre History mit Grönemeyer begann schon 2006, als man beim Fußball-WM-Song „Zeit, dass sich was dreht“ zusammenarbeitete. Für „Feuerlicht“, das die Standardversion des neuen Albums abschließt, schrieben und sangen sie eine Chorpassage in ihrer Muttersprache Bambara, Amadou Bagayoko steuerte außerdem seine typische Gitarre bei – die so laid back ist, dass man sie zuerst nur als unbewusste Welle wahrnimmt. Ein lautmalerisch-idealer Part für ein Stück, das aus der Perspektive des Flüchtlings erzählt, wie viel die Sehnsucht nach Heimat mit Entfaltung und Ruhe zu tun hat und wie wenig mit wirtschaftlichen Vorteilen: „Nur eine stille Nacht/ Die sich kümmert, mich bewacht/ Die um mich weiß und nicht schweigt.“ Was an „Dauernd Jetzt“ schon beim allerersten Hören auffällt, was einem diese Platte unmittelbar und eminent ans Herz wachsen lässt, was sie – gerade im Vergleich zum vollorchestrierten „Zwölf“ und zum donnernd rockenden „Schiffsverkehr“ – zu einem ganz außergewöhnlichen Grönemeyer- Album macht: ihre Transparenz, ihre abenteuerlustige Freude an Klangfarben aller Art, die vor allem aus Tasteninstrumenten und Elektronik kommen. Dass der Künstler selbst Keyboarder ist, dass er Downtempo-Clubmusik à la Massive Attack oder Kruder & Dorfmeister liebt, damit hängt es selbstverständlich zusammen. Partner Alex Silvia und er hatten sich extra zum Ziel gesetzt, so behutsam wie möglich an den Basic Tracks weiterzuschrauben, die als musikalische Grundlage entstanden waren. Keine unnötige Frequenzlast aufzuhäufen, wenn Flächen, Klavier und Bass-Puls vielleicht schon alles sagten, was es zu sagen gab. Aber die neue, ungeheure Leichtigkeit der Grönemeyer’schen Songs erklärt sich eben auch aus dem Zeitfaktor. Aus dem Leben, das sich nach dem brutal harten Ritt wieder beruhigt und stabilisiert hat, das heute viel mehr Energie und Witz in seine Kunst fließen lässt, als es noch vor zehn Jahren denkbar gewesen wäre. „Ich bin langsam wieder da angekommen, wo ich hinsichtlich meiner musikalischen Praxis in den 80er-Jahren stand“, sagt Herbert Grönemeyer – und um das zu bestätigen, muss man nur den gewaltigen Output der vergangenen vier Jahre betrachten, die ausgiebige, ausverkaufte „Schiffsverkehr“-Tour, die englischsprachige Platte „I Walk“, die Auftritte in London, New York, Chicago, den Soundtrack für „A Most Wanted Man“, den aktuellen Film seines langjährigen künstlerischen Freund Anton Corbijn. Und die allerhöchst animierte, teilweise fast überschwängliche In-your-Face-Haltung, mit der er auf „Dauernd Jetzt“ über Themen wie Digitalisierung („Uniform“), Fußball („Der Löw“) und nationales Gewissen singt (im überaus bemerkenswerten „Unser Land“, zu dem es spannende Diskussionen geben könnte). Im Jetzt angekommen – das kann man, bei Sonne betrachtet, natürlich auch als Phrase missverstehen. Um diesem neuen, fantastischen Grönemeyer-Album gerecht zu werden, muss man es irgendwie anders ausdrücken. Man muss von den Momenten sprechen, die er in diesen Songs einfängt. Die zugleich speziell und universell sind, hundertprozentige Gegenwart atmen und doch ausstrahlen auf das, was war und sein wird. Ein bisschen so, wie wir es vom berühmten Madeleine- Gebäck in Marcel Prousts „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ kennen. Oder vom Steinzeitknochen in Stanley Kubricks Film „2001“, der durch die Luft wirbelt und sich dabei in ein Raumschiff verwandelt. Jetzt dauernd. Dauernd Jetzt. Aber man kann sich auch die vielen Worte sparen. Und es so zusammenfassen, wie Herbert Grönemeyer das selbst tut, in einigen Songs der neuen Platte, in denen man hören kann, wie er live im Studio begeistert seine Mitmusiker und zukünftigen Zuhörer anfeuert: „Come on! Sing it!“ Ganz genau. Das sagt alles. |
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'"Dauernd Jetzt" ist eine solide Mischung aus hingerummstem Deutschrock, der großen Pianoballade - und bietet zwei Überraschungen.'
http://www.spiegel.de/kultur/musik/g...a-1003741.html |
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Zuckerkeks,... bei allem Respekt. Es ist sicherlich nicht erforderlich egal was ein Künstler macht, pro-Künstler zu sein... deine durchweg negativen Aussagen verwundern mich aber vollständig. Bist du dir sicher hier im richtigen Forum zu sein? :lol: ;) |
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Er ist von neuem Album nun doch schwer beeindruckt ...
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Bei Amazon wurden meine beiden Versionen des Albums zumindest schonmal eingepackt und mit einer DHL-Sendungsnummer versehen. Mal sehen, wann sie den weiteren Weg antreten dürfen 8)
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Ich hab es!!! Gerade in Duisburg gekauft!!!
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Ich erwarte dann in 1-2 Stunden einen Bericht, ob die Hörproben selektiv waren. |
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Amazon - eben die Versandbestätigung erhalten. Morgen ist der Abend geblockt :mrgreen:
Wenn der Versender nicht lahmt ;) |
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Hast Du auch Standardversand? |
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Ich habe gerade storniert :´( |
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Die Single hatten doch auch einige früher?
Bei mir steht auch, voraussichtliche Ankunft morgen! Ich freu mich wie früher zu Weihnachten! |
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Also... ich konnte die Rückfahrt jetzt dazu nutzen das Album einmal komplett (Ausnahme: Instrumentalstück "Annäherung") durchzuhören!
Fazit: Echt ein paar tolle Sachen drauf, einige Euphorien haben die Hörproben nicht ganz überlebt, andere Songs die ich nicht so auf dem Schirm hatte, finde ich gut! Morgen: Ich bleibe dabei...ich mag es immer noch! Schönes Lied, schöner Einstieg ins Album! Hymnen-mäßig (wie so oft). Wunderbaare Leere: :rotier::heart: "Die Steuer fahndet heute nicht - die Straßen leergefegt - Dass ich der schwarze Ritter bin - wird heute nicht belegt" Ein geniales Teil wie ich finde...ich habe so aufgedreht im Auto. Für mich DAS Lied des Albums. Uniform: Über den Inhalt wurde ja schon geredet und geschrieben. Haut mich nicht ganz so um...trotzdem toller Beat irgendwie! Fang mich an (und Remix): "Lieb mich wenig, dafür lieb mich lang"! Dafür liebe ich dich, Herbert! Klasse Zeilen zwischendrin, eingängige Melodie zum Fußwippen. MIR gefällt der Remix! 8) Roter Mond: Der Sound aus der Hörprobe setzt sich tatsächlich fort...geht bei der ersten Strophe gut ins Ohr, schwebt dann aber irgendwie so weiter. Thematisch weiß ich noch nicht worum es geht... Warten auf die Geliebte? Warten auf das Wiedersehen? "Und ich fühl - und ich mein - dass du durch die Sterne scheinst" Der Löw: Das gesamte Lied ist besser als der Snippet..aber die ganz große Hymne ist es nicht! Dafür wirkt das Lied auch irgendwie zu düster; dazu Herberts tiefe Stimme (irgendwie...)! Dafür der geile Zwischenruf "Sing it!" :D Unter Tage: Ganz ehrlich: Als Bochumer dachte ich: Warum macht er denn jetzt ein Lied darüber!!! Aber der Song entwickelt sich zur Mitte hin klasse...gefällt mir sehr gut mit einer guten Botschaft, die sich auch auf eine Freundschaft übertragen lässt. "Hauptsache auf dich ist Verlass". Dazu kommt zum Ende wie bei "Erzähl mir von morgen" eine zweite Stimme mit eigener Strophe...ich mag das! Verloren: Für mich das schwächste Lied des Albums. Ist beim ersten Hören gar nicht zu mir durchgekommen. Unser Land: Schon geschrieben und einfach klasse. Das Lied hätte sich super als Auskopplung geeignet. Das es jetzt nochmal kommt (da schon B-Seite) glaube ich ja mal nicht. Ich lieb mich durch: Total "chillig"...ich wollte immer automatisch die Augen zumachen beim Autofahren und einfach nur lauschen...bei jedem "ohh oho ohh ich lieb mich durch zu dir..." hatte ich ein Schmunzeln auf den Lippen! Das Lied handelt davon, dass dir der Partner deine Liebe nicht so richtig abnimmt...es heißt im Lied: "Erklär dir zum tausendsten Male wie glücklich du mich machst - und du zweifelst, zweifelst noch im Schlaf" Einverstanden: Für mich hat sich die Meinung auch hier nach der Hörprobe geändert! Ich bin einverstanden mit dem Leben, mit dem Hier und Jetzt. "Geh damit um, wenn es so ist, ist es gut." Danke Frau Humpe! Feuerlicht: :heart::heart::heart: Ich bleibe auch nach der Hörprobe dabei: Zum dahinschmelzen, auch wenn es um ein hartes Thema geht. Der Einsatz von Amadou und Mariam als Zweitstimme über Herbert zum Ende des Liedes ist toll. "Nur eine Minute Ruhe - nur eine Stille Nacht, die sich kümmert, mich bewacht" Ich liebe es jetzt schon! Pilot: Bei Klavierballaden bin ich eigentlich sofort dabei...nach der Hörprobe dachte ich dass geht mir bei Pilot ebenso. Der Song wird aber nicht so ganz warm mit mir und läuft so vor sich hin. Inhaltlich auf jeden Fall in die Richtung "Zieh deinen Weg". "Leg ruhig Feuer, sei zum Sprung bereit" heißt es hier. Mal sehen was bei "Pilot" und mir noch so geht...;) Neuer Tag: DIE Klavierballade ist dann schon eher meins, weil thematisch ganz anders. "Kein Wort beschreibt die sehnende Sucht"...es beschreibt die kleinen dunklen Momente am Tag, wenn die Trauer zurückkehrt. "Bleib mein Versprechen, bis wir uns wieder treffen"! So schön... ALSO: Nach einem Komplett-Hören natürlich schwer, aber man hat ja schon seine Favoriten: Wunderbare Leere, Unser Land, Morgen, Unter Tage, Feuerlicht, Ich lieb mich durch Edit: Neuer Tag :heart: Der Rest wird schon noch...8) |
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Zitat:
"Tage drehen bei, sind bereit für den Weg zurück". Zurück ins (normale) Leben ... "Verfolgt mich stetig. Über mir sein Licht". Das dunkle Ereignis ist immer gegenwärtig "Monate, Jahre, verfahren in ... der Pflicht" es geht immer weiter, man muss/soll funktionieren. "Und ich fühl - und ich mein - dass du durch die Sterne scheinst" - Das Gefühl, dass sie da ist und ihn beobachtet. Ja, warten auf ein Wiedersehen .... oder früher mal anders gesagt: "Du bist dort und ich bin hier" |
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Und ich hab immer noch keinen Weg gefunden, wie ich das Album hier in den Staaten am einfachsten rankomme... :cry: Amazon & iTunes download gehen nur mit DE/CH/AT Kreditkarte, und die CD physisch ueber den Teich fliegen lassen ist ja dann doch etwas uebertrieben.
Hat jemand evtl. noch eine Idee? |
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