![]() |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Das Lied vom Meer Uraltes Wehn vom Meer, Meerwind bei Nacht: du kommst zu keinem her; wenn einer wacht, so muß er sehn, wie er dich übersteht: uraltes Wehn vom Meer welches weht nur wie für Ur-Gestein, lauter Raum reißend von weit herein... O wie fühlt dich ein treibender Feigenbaum oben im Mondschein. Rainer Maria Rilke |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
November
Frag nicht nach Morgen, denn er bleibt Dir verborgen Frag nicht was gestern war Wir ziehen unsere Kreise auf unserer Reise wo eben noch Sonne war Wir ertrinken zu zweit in unseren Worten Wir ertrinken zu zweit in Einsamkeit Irgendwann im November Zu lang - zu weit Zu viel passiert irgendwann im November Wir verlieren uns im Regen auf endlosen Wegen Warum lässt Du mich im Stich ? Wir ziehen immer weiter Denn wir sind Schattenreiter auf unserem Weg ins Licht Egal was noch kommt Egal was Du sagst Auch wenn Du jetzt schweigst Ich habe versagt Denn es ist Juli Irgendwann im November werden wir uns nicht mehr sehen. (Juli - November) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Sanfte Grüße ;-),
erstmal: WOW. Ich find hier sind echt super Aph...ori...ach: Sprüche, Geschichten und Gedichte angeführt. Ich bin echt begeistert, Respekt! Wir fallen leider nicht so intelligente oder gänsehautmachende Sachen ein, aber ich hab mal erstmal zwei Sachen, die mich zum Nachdenken gebracht haben: "90 Prozent der Menschen sind damit zufrieden, jeden Tag demselben sinnlosen Job nachzugehen und sich alle 5 Jahre eine neue Waschmaschine zu kaufen. Aber es gibt mehr im Leben als Waschmaschinen." (Lemmy Kilmister, Motörhead) "Wo kämen wir hin, wenn alle sagten: "Wo kämen wir hin" und niemand ginge um einmal zu schauen, wohin man käme, wenn man ginge." (Kurt Marti) so...ach, noch einer ganz spontan: "Und wer sagt: 'Ich liebe dich, aber...', hat sowieso nichts verstanden." Na, von wem kommt wohl der? ;) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Hab gestern 2 schöne Gedichte von Erich Fried bekommen:
Diese Leere Wie leer ist es da wo etwas war wo w a s war? Etwas nicht mehr da ist Und ist es nicht mehr da? Warum nicht? und wirklich nicht? Kann es nicht wieder da sein? Darf es nicht wieder da sein? Ist deshalb alles so leer? Wie groß muß gewesen sein was da war daß alles jetzt wenn es vielleicht nicht da ist oder vielleicht nicht mehr da sein wird so leer ist daß Leere in Leere übergeht oder untergeht oder ruht? Müßte Ruhe nicht eigentlich anders sein als das was leer ist und doch kalt ist obwohl das Leere nicht kalt sein kann als das was leer ist und doch noch brennt obwohl das Leere nicht brennen kann als das was leer ist und doch den Hals zuschnürt obwohl das Leere den Hals nicht zuschnüren kann Was ist es also? --------------------------------------------------- Aufhebung Sein Unglück ausatmen können tief ausatmen so daß man wieder einatmen kann Und vielleicht auch sein Unglück sagen können in Worten in wirklichen Worten die zusammenhängen und Sinn haben und die man selbst noch verstehen kann und die vielleicht sogar irgendwer sonst versteht oder verstehen könnte Und weinen können Das wäre schon fast wieder Glück |
Ich hab auch ein Schönes :-)
enstanden bei einem man "lese und staune" HERBERT Konzert :-))
Augenblick Dein Konzert ist zu Ende du stehst am Rand der Bühne lächelst beseelt in die Menge alles drängt zum Ausgang Stimmengewirr knisternde Luft Drängeln Stoßen über Massen zwischen Lärm und Stille treffen sich unsere Blicke sekundenlang siehst du in meine Augen ich in deine Unerreichbare Nähe fremd vertraut sagt mir dein Blick du fühlst wie ich Doch verschwunden in der Menge Sekunden später suche ich nicht nach dir genieße den Augenblick der kurzen Liebe auf Distanz von Lilli Morgenstern |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
was man nicht so alles im netz findet :lol:
Christkind Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen, ich hab's überfahren, es war ein Versehn', ich hatte gerade die Äuglein zu, ich träumte beim Fahren in himmlischer Ruh'. Das Christkindl hat in dieser heiligen Nacht, Bekanntschaft mit meinem Kühler gemacht. Später sah ich auch noch den Weihnachtsmann, er feuerte gerad' seine Rentiere an, ich überholte den langsamen Wicht, doch sah ich den Gegenverkehr dabei nicht. Ich wich noch aus, doch leider nicht Santa, ein kurzes Rumsen und er klebte am Manta! Am Ende sah ich auch Nikolaus, er stürmte gerad' aus dem Freudenhaus, er kam ganz hektisch über die Kreuzung gelaufen, wollte am Automaten neue Präser sich kaufen, mein Auto und mich hatt‘ er wohl nich' gesehn', jedenfalls blieben nur seine Stiefel stehen. So ist die Moral von dem Gedicht, fahr zu schnell Dein Auto nicht! Denn als ich Zuhaus war, da musste ich heulen, mein schöner Wagen, der hatte drei Beulen Vom Niklas, vom Christkind und vom Santa Claus, tja, nächstes Jahr Weihnachten, das fällt dann wohl aus |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
"Das Hobellied"
Da streiten sich die Leut' herum wohl um den Wert des Glücks; der eine heißt den andern dumm; am End' weiß keiner nix. Da ist der allerärmste Mann dem andern viel zu reich! Das Schicksal setzt den Hobel an und hobelt alles gleich. Die Jugend will halt stets mit G'walt in allem glücklich sein; doch wird man nur a bisserl alt, dann find't man sich schon drein. Oft zankt mein Weib mit mir, oh Graus! Das bringt mich nicht in Wut. Da klopf' ich meinen Hobel aus und denk: Du brummst mir gut! Zeigt sich der Tod einst, mit Verlaub, und zupft mich: Brüderl, kumm! Da stell' ich mich im Anfang taub und schau mich gar net um. Doch sagt er: Lieber Valentin, mach' keine Umständ', geh! Da leg' ich meinen Hobel hin und sag' der Welt Ade! Ferdinand Raimund / Konradin Kreuzer Gar nicht so blöd, dieses Lieblingsgedicht eines lieben Menschen, der heute morgen leider verstorben ist... :cry: |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Es war ein Sonntag, so wie immer
Ne diesmal wars ein bißchen schlimmer Ich erwachte auf ganz unbequeme Art. Ich hatt´s wohl grad mit letzter Kraft hinter die Wohnungstür geschafft und der Boden wurd mir jetzt langsam zu hart. Ich wollte mich erheben um mich in mein Bett zu legen, denn mein Körper verlangte noch nach Ruh. Doch als ich grad aufrecht sitze, seh ich noch ein paar helle Blitze und dann fiel der schwarze Vorhang wieder zu. Als ich das zweite mal erwachte dachte ich nur sachte, sachte. Große Taten wollen vorbereitet sein. Und wie ich erst einmal verharrte und einfach an die Decke starrte merkte ich plötzlich: Ich war nicht mehr allein. Neben mir da saß ein Typ, der sah aus wie ein Polyp oder ´n Zöllner oder ´n Kartenkontrolleur. Doch nicht wie einer meiner Leute und was mich auch nicht grade freute: das Gesicht, das kannte ich irgendwoher. Hör mal du Chaot ich sitz mit Dir im selben Boot und ich weiß, Du wirst kein Wort von dem verstehen. Doch hör zu, was ich erzähle: ich bin ein Teil von Deiner Seele und ich hab keinen Bock total unterzugehen. Ich hab mich lange rausgehalten, ließ Dich schalten, ließ Dich walten ich dachte mir; Du kommst schon selber in die Spur doch jetzt muss ich Dir mal stecken: Das Leben ist kein Zuckerschlecken, auch nicht für ´n Sonnenschein auf großer Party-Tour immer lustig, dalli dalli auf zur nächsten Halli Galli, immer Angst, dass man mal was verpassen könnt. Am Glas ´ ne große Nummer doch ansonsten nur ein dummer kleiner Spinner, der den Lauf der Zeit verpennt. Ich hörte das und dacht, ich spinne, mich täuschen meine Sinne. Ich hab von so was schon gelesen und gehört weiße Mäuse, Elefanten nackte Frauen hätt ich verstanden, aber nicht so ´n Sheriff, der mich Sonntagmorgens stört. Ne, beim allerbesten Willen und 4,0 Promillen so ´nen Horror dächt ich mir nie aus. Also ganz neutral war der Kerl real, jetzt und hier, leibhaftig und bei mir zuhaus. Ich sagte: Hör mal zu Du Spießer Teetrinker, Blumengießer! Was immer Dein Begehr heut morgen ist, das ist mir völlig schnurz also bitte fass Dich kurz und dann verschwinde so wie Du gekommen bist Er legte los und eine Stunde hörte ich die frohe Kunde was für´ ne riesen Pfeife ich doch sei. Das war kein Kleckern, das war Klotzen der hatte richtig was zu motzen, nicht grad ne nette Sonntagsplauderei. Werde doch endlich mal solider! Ich sag: Okay komm morgen wieder! Vielleicht erfüllt ja Dein Besuch dann seinen Zweck, doch heut hab ich das nicht drauf ich mach mir jetzt ne Pulle auf Er schrie: Halt! Nicht!, und als es zischte war er weg. Ihr freut Euch sicherlich über das Happy End - wie ich doch dafür war es leider noch zu früh. Denn seit jenem Tage hockt nach jedem Saufgelage dieser ekelhafte Typ mir vis-a-vis. Und ich kriege den Halunken immer schwerer weggetrunken ich hoffe nicht, dass der sich ein Zimmer nimmt Jedenfalls hat sich bis jetzt noch keiner richtig durchgesetzt, doch er kommt wieder nächsten Sonntag ganz bestimmt! |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
I may not always love you
But long as there are stars above you You never need to doubt it I'll make you so sure about it God only knows what I'd be without you If you should ever leave me Though life would still go on, believe me The world could show nothing to me So what good would living do me God only knows what I'd be without you God only knows what I'd be without you If you should ever leave me Though life would still go on, believe me The world could show nothing to me So what good would living do me God only knows what I'd be without you. The Beach Boys, 1969 :( :( :( |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Zitat:
Danke ! |
god only knows.......
god only knows what i'd be without you.
das lied mag ich auch sehr gern. schön, den text hier zu lesen :-) . mit etwas anderen ohren höre ich den song, seit ich "mein leben ohne mich" gesehen habe. ann singt dies ihrem mann auf band als letzten gruß, weil er sie das so gern singen hörte... es handelt sich wirklich um einen ganz außergewöhnlichen film, z.t. recht ulkig ("überall, wohin man hinschaut, milli vanilli.") traurig-bezaubernd, berührend..-er hat es jedenfalls in meine lieblingsfilmliste bis ganz nach oben geschafft. "du weißt nicht, zu wem oder was du betest, aber du betest. du trauerst dem leben, das du nicht mehr erleben wirst, gar nicht nach, weil du dann nämlich schon tot bist ..und tote fühlen nichts- nicht mal trauer." http://www.tobis.de/home/files/image...en_140x255.jpg ...es war schön, mit dir zu tanzen. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Ihr Gesicht, das immer strahlte
drückte Freude aus, man konnte die Wärme spüren. Ihr Gesicht, das immer strahlte die Augen, die funkelten. Ihr Gesicht, das immer strahlte wie die Sonne, die auf die Erde scheint. Man mag denken, sie hat immer gute Laune, nichts könnte sie erschüttern. Wie leicht man sich irren kann. Manchmal sitzt sie am Fenster und schaut in den Regen. Schaut, wie die Tropfen an den Grashalmen hinunter laufen. Manchmal denkt sie, sie wäre selbst einer dieser Tropfen. Einfach mal fallen lassen, ihr Gesicht ist grau, blass. Es ist nicht so wie draussen, hier auf der Fensterbank. Nicht so frei, sie möchte wieder raus, in die Sonne ... sie würde so gern. Sie schläft ein. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Roger McGough
Comeclose and Sleepnow it is afterwards and you talk on tiptoe happy to be part of the darkness lips becoming limp a prelude to tiredness. Comeclose and Sleepnow for in the morning when a policeman disguised as the sun creeps into the room and your mother disguised as birds calls from the trees you will put on a dress of guilt and shoes with broken high ideals and refusing coffee run alltheway home |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Zitat:
Zitat:
Zitat:
Zitat:
(Bertolt Brecht) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Ich hör Dir zu - Kira
Ich hör Dir zu, wie sehr das weißt Du nicht. Ich hör Dir zu, weil irgendwas an Deiner Stimme mein Herz anspricht. Ich schau Dich an, wie lang schon weißt Du nicht Und jede Regung Deiner Miene fällt zurück auf mein Gesicht. Ich hör Dir zu, ich hör nur Dich. Zieh Deinen Kreis um mich. Ich hab mich ganz in Dir gefangen, mir ist es nie so gut gegangen. Ich hör Dir zu, ich hör nur Dich Komm, zieh Deinen Kreis um mich. Ich bin Dir nah, so nah das glaubst Du nicht. Ich bin so nah und kann mir nicht vorstellen daß es jemals anders ist. Du liegst in der Luft und ich atme tief ein. In der Luft sagt irgendetwas es wird niemals anders sein. PS: Ich persönlich glaube ja, daß dieses Lied entstanden ist während Kira Herberts Musik gehört hat. :) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Wenn Herr K. einen Mensch liebte sollten wir mal in Literatur durch einen kleinen Videofilm "darstellen". Unsere Gruppe war zu uneins, bezüglich der Darstellung. Wurde also nichts daraus. :-(
I'm sorry (von Monta) As the rain starts pouring down You're looking at the ground Summer dust get's washed away Lucky you, you've lost it all Take the big part-go for all I'm soaked to the bone and could easily call you now I'm sorry-you got me It's for you, erase my mind Save me, catch me just in time Cracking up is normal for you and me Keep the secret safe and quiete. there's a low-i´m on your side Holding the gold, which is made of paper & stone I'm sorry-you got me (wunderschönes Lied) |
d.i.s.appear.
how to disappear completely
that there that’s not me i go where I please i walk through walls i float down the liffey i'm not here this isn’t happening i’m not here i’m not here in a little while i’ll be gone the moment’s already passed yeah it’s gone and i’m not here this isn’t happening i’m not here i’m not here strobe lights and blown speakers fireworks and hurricanes i’m not here this isn’t happening i’m not here i’m not here (radiohead) das traurigste toll dieser welt für dieses wundervolle lied ! |
:-)
wissenschaftler haben festgestellt, dass die hummel zu schwer ist und zu kurze flügel hat, um fliegen zu können. die hummel weiß das aber nicht - und fliegt !
:-) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Gabriel Garcia Marquez - 13 Zeilen für das Leben
Ich mag Dich nicht, weil Du bist wer Du bist, sondern dafür wer ich bin, wenn ich mit Dir zusammen bin Keine Person verdient Deine Tränen, und die, die sie verdienen, werden Dich nie zum Weinen bringen Nur weil Dich jemand nicht so liebt wie Du es Dir wünscht, heißt das nicht, daß er Dich nicht mit ganzer Seele liebt Ein wahrer Freund ist der, der Deine Hand nimmt, aber Dein Herz berührt Die schlimmste Art jemanden zu vermissen ist die an seiner Seite zu sitzen und zu wissen, daß er nie zu einem gehören wird Höre nie auf zu lächeln, auch dann nicht wenn Du sehr traurig bist, denn Du weißt nicht, wer sich vielleicht in Dein Lächeln verliebt Du kannst für die Welt nur eine Person sein, aber für eine Person die ganze Welt bedeuten Verbringe Deine Zeit nicht mit jemandem, der sie nicht mit Dir verbringen möchte Vielleicht möchte Gott, daß Du im Laufe Deines Lebens viele falsche Menschen kennen lernst damit Du, wenn Du die richtigen triffst, sie auch zu schätzen weißt und dankbar für sie bist Weine nicht, weil es vorbei ist, lache weil es überhaupt passiert ist Es wird immer Menschen geben, die Dich verletzen, also mußt Du weiter vertrauen und nur in Zukunft vorsichtiger sein, wem Du ein zweites Mal vertraust Werde ein besserer Mensch und vergewissere Dich zu wissen wer Du bist, bevor Du jemanden kennen lernst und darauf wartest, daß er weiß, wer Du bist Strenge Dich nicht so an, denn die besten Dinge passieren, wenn Du sie am wenigsten erwartest |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
oh wie schön! :)
Ich bin ja ein absoluter Fan von G.G.M. :oops: |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Franz Kafka: Kleine Fabel
"Ach", sagte die Maus, "die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe." - "Du musst nur die Laufrichtung ändern", sagte die Katze und fraß sie. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
du siehst so hübsch aus, wenn du neben mir liegst.Einblick und ich weiß ich bin die die du liebst .
du schenkst mir mehr als ich dir jemals wiedergeben kann. halt mcih fest und mach das ich wieder leben kann. wieder shen kann - ich bin so blind ohne dich bitte deck mich zu - ich bin wie ein kleines mädchen ohne dich wie ein kleines mädchen das mit licht einschläft das licht anlässt, weil sie ohne nicht einschlafen kann wie kann es sein, du bist ein engel auf erden ich wollte niemals glauben, dass engel auch sterben:\') :\') :\') :\') |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
viel zu viel auf dieser welt macht mich zu krank.....
all die ganzen idioten, die meinen alles zu sein all die idioten, die denken sie wärns! all die idioten, die denken auf die die schwachen und kaputt vom leben gemacht worden sind, sie meinen echt auf die leute runterschauen zu könne..... sind doch alles nur schweine! machen uns von tag zu tag kaputt! alles is einem! wieder bin ich in diesem schwarzen dunklen loch, indem diese schwarze klebrige angst wieder in mir hochkrabbelt un ich an dieser angst zu ertrinken drohe! warum kommt niemand und hilft mir? --- weil ich alleine auf dieser kack welt bin! ganz alleine!!!!!!!!!! irgendwann werde ich morgens nimma aufwachen, weil ich dann an der angst ersticke! und wer merkt es? niemand! weil ich alleien bin! GANZ ALLEINE AUF DIESER KACK WELT!!!!! |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Dein Herz schlägt einmal weniger mit jedem Schlag
ThomasD ... mit jedem Atemzug krieg ich vom Leben nicht genug ... ThomasD |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
manchmal redest du im schlaf
meistens keine ganzen sätze einzelne worte oder fetzen die ich kaum verstehen kann manchmal verdrehst du deine augen unter den geschlossenen lidern machst eine geste dann und wann die ich nicht erwidern kann was sich aus deinen träumen in unser beider tage trägt hat keinen ort in der erinnerung nur ein stiller schmerz bleibt zurück in deinem herz im ersten licht des morgens manchmal redest du im schlaf von noch nie betretenen orten mit noch unverwandten worten in mir unbekannten sprachen wenn wir bei tageslicht aufwachen und bevor wir ganz aufstehn redest du manchmal von sachen von denen ich nicht viel versteh nur ein stiller schmerz bleibt zurück in meinem herz wir reden manchmal wie im schlaf von noch nie betretenen orten von einer zeit in ferner zukunft in einer sprache deren worte wir noch lange kaum beherrschen der wir uns blindlings anvertrauen gegen die regeln der vernunft reden wir manchmal wie im traum was sich aus unseren träumen in jeden unserer tage trägt hat keinen ort in der erinnerung nur ein stiller schmerz bleibt zurück in meinem herz im ersten licht des morgens |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Zitat:
|
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
*sich*einschleicht* Lebenskunst besteht zu neunzig Prozent aus der Fähigkeit, mit Menschen auszukommen, die man nicht leiden kann. Samuel Goldwyn Da mag was dran sein... ich frage mich nur gerade, was sind die anderen 10%?! :confused: |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Schlaflied :\')
Hab´ Dich so lang nicht mehr geseh´n Doch kommt es mir so Genau so vor, als ob ich es gestern wär, Als wir jung war´n, groß und stark Und so verschwor´n. Wann hat Dein Lotse Dich Denn bloß verlor´n ? Ich bin die Burg in Deiner Schlacht, Ich bin Dein Leuchtturm in der Nacht Der immer leuchtet, immer sendet... Der Deine Spur sucht, egal woher, Durch tiefe Täler bis ´raus auf´s Meer Und niemals endet, bis er Dich findet... Ich seh´ Dich an, Du bist so schwach Und doch: Irgendwo ist da noch etwas wach. Die Würde dieser Welt wünsche ich mir So sehr Auf Deinem langen Weg zurück zu Dir Lösche das Feuer, wache vor Deiner Tür Über die Sterne über Dir und mir. Und die, Die Du brauchst, Bring´ ich Dir runter. Ich teile die Wellen, Ich bin Dein Visier, wohin Du auch gehst, bleibst Du doch bei mir Und ich warte mit Dir, auf das Wunder. - Lotto King Karl und Melanie Stahlkopf - |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
hier ein paar Zeilen zum Mai
An den Mai Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün und laß mir an dem Bache die kleinen Veilchen blühn. Wie möcht ich doch so gerne ein Veilchen wieder sehen, ach, lieber Mai, wie gerne einmal spazierengehn! Zwar Wintertage haben wohl auch der Freuden viel, man kann im Schnee frisch traben und treibt manch Abendspiel; baut Häuserchen von Karten, spielt Blindekuh und Pfand, auch gibt´s wohl Schlittenfahrten aufs liebe, freie Land. Doch wenn die Vöglein singen Und wir dann froh und flink Auf grünem Rasen springen Das ist ein ander' Ding D'rum komm und bring vor Allem uns viele Veilchen mit Bring auch viel Nachtigallen Und viele Kuckucks Lied. (vertont von Mozart und Schumann) Christian Adolph Overbeck, (* 1775 - † 1821) Der Mai ist gekommen Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus. Da bleibe wer Lust hat, mit Sorgen zu Haus. Wie die Wolken dort wandern am himmlischen Zelt, so steht auch mir der Sinn in die Weite, weite Welt. Herr Vater, Frau Mutter, daß Gott euch behüt´! Wer weiß, wo in der Ferne mein Glück mir noch blüht. Es gibt so manche Straße, da nimmer ich marschiert; es gibt so manchen Wein, den nimmer ich probiert. Frisch auf drum, frisch auf im hellen Sonnenstrahl, wohl über die Berge, wohl durch das tiefe Tal! Die Quellen erklingen, die Bäume rauschen all- mein Herz ist wie ´ne Lerche und stimmet ein mit Schall. Und abends im Städtchen, da kehr´ ich durstig ein: Herr Wirt, mein Herr Wirt, eine Kanne blanken Wein! Ergreife die Fiedel, du lustiger Spielmann du, von meinem Schatz das Liedel, das sing´ ich dazu. Und find ich keine Herberg´, so lieg´ ich zur Nacht wohl unter blauem Himmel, die Sterne halten Wacht. Im Winde, die Linde, die rauscht mich ein gemach, es küsset in der Früh´ das Morgenrot mich wach. O Wandern, o wandern, du freie Burschenlust! Da wehet Gottes Odem so frisch in der Brust; da singet und jauchzet das Herz zum Himmelszelt: Wie bist du doch so schön, o du weite, weite Welt! Emanuel Geibel (1815-1884). Melodie: Böhmische Volksweise Gedichte über den Mai: ----------------------------------- Im wunderschönen Monat Mai Im wunderschönen Monat Mai Als alle Knospen sprangen, Da ist in meinem Herzen Die Liebe aufgegangen. Im wunderschönen Monat Mai, Als alle Vögel sangen, Da hab ich ihr gestanden Mein Sehnen und Verlangen. Heinrich Heine (1797-1856) Maiglöckchen und die Blümelein Maiglöckchen läutet in dem Tal, das klingt so hell und fein, so kommt zum Reigen allzumal, ihr lieben Blümelein! Die Blümchen, blau und gelb und weiß; Sie kommen all herbei, Vergißmeinnicht und Ehrenpreis und Veilchen sind dabei. Maiglöckchen spielt zum Tanz im Nu und alle tanzen dann. Der Mond sieht ihnen freundlich zu, hat seine Freude dran. Den Junker Reif verdroß das sehr, Er kommt ins Tal hinein; Maiglöckchen spielt zum Tanz nicht mehr. Fort sind die Blümelein. Doch kaum der Rief das Tal verläßt, da rufet wieder schnell. Maiglöckchen auf zum Frühlingsfest und leuchtet doppelt hell. Nun hält's auch mich nicht mehr zu Haus; Maiglöckchen ruft auch mich. Die Blümchen gehn zum Tanze aus, zum Tanzen geh auch ich! Hoffmann von Fallersleben (1798-1874) Süßer Mai Süßer Mai, du Quell des Lebens, bist so süßer Blumen voll. Liebe sucht auch nicht vergebens, wem sie Kränze winden soll Clemens Brentano Der Mai macht alles grün, Nur meine Hoffnung nicht. Er macht die Rosen blühn, Wie euer Angesicht, Und läßt die Sonne glühn, Wie euer Freudenlicht. Der Mai macht alles grün, Nur meine Hoffnung nicht. Der Mai macht alles grün, Auch meiner Kinder Grab. Mit seinem Thaue sprühn Die Thränen mir hinab, Und seine Lüfte mühn Sich mit den Seufzern ab. Der Mai macht alles grün, Auch meiner Kinder Grab Rückert Friedrich (* 1788- † 1866) Der Mai Dieser Monat ist ein Kuß, den der Himmel gibt der Erde, Daß sie jetzund seine Braut, künftig eine Mutter werde. Friedrich von Logau (* 1604 - †1655) Mailied Wie herrlich leuchtet Mir die Natur! Wie glänzt die Sonne! Wie lacht die Flur! Es dringen Blüten Aus jedem Zweig Und tausend Stimmen Aus dem Gesträuch Und Freud' und Wonne Aus jeder Brust. O Erd', o Sonne! O Glück, o Lust! O Lieb', o Liebe! So golden schön, Wie Morgenwolken Auf jenen Höhn! Du segnest herrlich Das frische Feld, Im Blütendampfe Die volle Welt. O Mädchen, Mädchen, Wie lieb' ich dich! Wie blickt dein Auge! Wie liebst du mich! So liebt die Lerche Gesang und Luft, Und Morgenblumen Den Himmelsduft, Wie ich dich liebe Mit warmem Blut, Die du mir Jugend Und Freud' und Mut Zu neuen Liedern Und Tänzen gibst. Sei ewig glücklich, Wie du mich liebst! Johann Wolfgang von Goethe (* 1749 - † 1832), deutscher Dichter der Klassik, Der Mai im Galarock des heiteren Verschwenders, ein Blumenzepter in der schmalen Hand, fährt nun der Mai, der Mozart des Kalenders, aus seiner Kutsche grüßend, über Land. Es überblüht sich, er braucht nur zu winken. Er winkt! Und rollt durch einen Farbenhain. Blaumeisen flattern ihm voraus und Finken. Und Pfauenaugen flügeln hinterdrein. Die Apfelbäume hinterm Zaun erröten. Die Birken machen einen grünen Knicks. Die Drosseln spielen, auf ganz kleinen Flöten, das Scherzo aus der Symphonie des Glücks. Die Kutsche rollt durch atmende Pastelle. Wir ziehn den Hut. Die Kutsche rollt vorbei. Die Zeit versinkt in einer Fliederwelle. O, gäb es doch ein Jahr aus lauter Mai! Melancholie und Freude sind wohl Schwestern. Und aus den Zweigen fällt verblühter Schnee. Mit jedem Pulsschlag wird aus Heute Gestern. Auch Glück kann weh tun. Auch der Mai tut weh Er nickt uns zu und ruft: "Ich komm ja wieder!" Aus Himmelblau wird langsam Abendgold. Er grüßt die Hügel, und er winkt dem Flieder. Er lächelt. Lächelt. Und die Kutsche rollt Erich Kästner Mai Leichte Silberwolken schweben durch die erst erwärmten Lüfte. Mild, von Schimmer sanft umgeben blickt die Sonne durch die Düfte. Johann Wolfgang von Goethe (* 1749 - † 1832), deutscher Dichter der Klassik, Ein Maitag ist ein kategorischer Imperativ der Freude. Christian Friedrich Hebbel (1813 - 1863), deutscher Dramatiker Im Mai sind alle Blätter grün, im Mai sind alle Kater kühn. Drum wer ein Herz hat, faßt sich eins, und wer sich keins faßt, hat auch keins. Otto Julius Bierbaum (1865 - 1910) Der Mai lockt ins Frei’. Volksmund Der Mai ist der Mozart unter den Monaten. Unbekannt Gehen die Eisheiligen ohne Frost vorbei, singen Bauer und Winzer Juchhei! Bauernweisheit |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Geldgeschenke sind phantasielos. Vor allem kleine.
Werner Mitsch, dt. Schriftsetzer, Aphoristiker Die Finanzminister und die Bankiers haben eines gemeinsam. Sie leben von anderer Leute Geld. Die Bankiers haben nur die unangenehme Aufgabe es wieder zurückzuzahlen. Hermann Josef Abs, dt. Bankier |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Jealous guy
I was dreaming of the past And my heart was beating fast I began to lose control I began to lose control I didn´t mean to hurt you I´m sorry that I made you cry I didn´t mean to hurt you I´m just a jealous guy I was feeling insecure You might not love me anymore I was shivering inside I was shivering inside I didn´t mean to hurt you I´m sorry that I made yoy to cry I didn´t want to hurt you I´m just a jealous guy I was trying to catch your eyes Thought that you were trying to hide I was swallowing my pain I was swallowing my pain I didn´t mean to hurt you I´m sorry that I made you cry I didn´t mean to hurt you I´m just a jealous guy ...sehr schön, dieses Lied mal live zu hören |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
...war das nicht John Lennon? Ein wunderschönes Lied, da läuft mir immer noch ein Schauer über den Rücken:oops:
|
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Zitat:
Ja, das hat der geschrieben, aber auch Roxy Music/Bryan Ferry haben dieses Stück recht annehmbar vertont. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Eigentlich keine Art
Eigenartig wie das Wort eigenartig es fast als fremdartig hinstellt eine eigene Art zu haben |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Gesetzt ich verliere dich
und habe dann zu entscheiden ob ich dich noch ein Mal sehe und ich weiß: Das nächste Mal bringst du mir zehnmal mehr Unglück und zehnmal weniger Glück Was würde ich wählen? Ich wäre sinnlos vor Glück dich wiederzusehen. (E.F.) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Ich habe dich so lieb
daß ich nicht mehr weiß ob ich dich so lieb habe oder ob ich mich fürchte ob ich mich fürchte zu sehen was ohne dich von meinem Leben bliebe Wozu mich noch waschen wozu noch gesund werden wollen wozu noch neugierig sein wozu noch schreiben wozu noch helfen wollen wozu aus den Strähnen von Lügen und Greueln noch Wahrheit ausstrählen ohne dich Vielleicht doch weil es dich gibt und weil es noch Menschen wie dich geben wird und das auch ohne mich. (E.F.) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
@GM
also, erst deine neue signatur und dann noch solche gedichte... mach doch bitte sowas nicht mit mir so ganz ohne vorwarnung... geht direkt in die magengrube :oops: :confused2 |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
also vopn mir aus könnten wir auhc einen eigenen Erich Fried Gedichte-Thread haben.... :oops:
@idmud, jetzt biste ja vorgewarnt, also weiter so gm :) (wenn ich wieder mehr Zeit habe werd ch mich auch wieder mehr in E.F. Gedichten verkriechen....mhm... ) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Zitat:
Deinen Briefumschlag mit den zwei gelben und roten Marken habe ich eingepflanzt in den Blumentopf Ich will ihn täglich begießen dann wachsen mir deine Briefe Schöne und traurige Briefe und Briefe die nach dir riechen Ich hätte das früher tun sollen nicht erst so spät im Jahr |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
@gm:
|
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 10:28 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.7.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.