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Wir sind Helden :) - wirklich ein wunderschönes Lied. Genau wie dieses...
Du erkennst mich nicht wieder Du erkennst mich nicht wieder Allein Mein Gesicht sei noch gleich Und du weißt nicht ob das reicht Um nicht alleine zu sein Du erkennst mich nicht wieder Unerkannt bin ich die halbe Nacht noch um die Häuser gerannt Ich erkenn hier nichts wieder Alles müde und alt und ich male uns beide als Umriss aus Kreide auf den Asphalt Du erkennst mich nicht wieder Unerkannt hab ich dann drüben im Park meine Kleider verbrannt Ich erkenn mich nicht wieder Nur mein Herz das noch schlägt Und ich hebe die Arme um zu sehen ob die warme Nachtluft mich trägt Du erkennst mich nicht wieder Unerkannt flieg ich ans Ende der Stadt ans Ende der Welt und über den Rand... |
hm..nach meiner denkmal-euphorie hab ich mich letzte woche mal durch die "reklamation" gehört. haben muss ich sie nicht, sind aber schon ein paar schöne sachen dabei..-die zeit heilt alle wunder. find ich besonders schön. höre ich jetzt immer während meiner surferei..-hat mich an zeilen von j.gaarder erinnert..(zu finden in seinem seltenen vogel, den ich nie bis zum schluss gelesen habe :roll: )..-an seine worte von magischen jahren und einer rätselhaften und wundervollen welt, die man anfangs-als kind..- noch als eine solche 'begreift' mit großen staunenden augen, aber je älter man wird, den blick und den sinn für dieses wunder welt verliert.."wenn wunder sich am laufenden band ereignen, dann müssen sie uns am ende gleichgültig sein."
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Nicht nichts ohne dich, aber nicht dasselbe.
Nicht nichts ohne dich, aber vielleicht weniger. Nicht nichts, aber weniger und weniger. Vielleicht nicht nichts ohne dich, aber nicht mehr viel. (E. Fried) |
Manchmal wünschte ich mir,
ich würde weniger geliebt werden, und nicht so viele Menschen hätten eine viel zu hohe Meinung von mir. Wenn Sie nur wüssten, was ich sie nicht wissen lasse, wie es in mir aussieht und wie verachtenswert ich wirklich bin. Wenn sie sehen könnten, was ich mache, sobald sie mir den Rücken zukehren, wie ich sie verrate. Warum liebt mich jemand, der genau weiss, das ich ihn verletzt habe und es wieder tun werde? Warum können sie nicht sehen, was ich wirklich bin, mich hassen und mir den Abschied einfacher machen? |
das von miamoto gefällt mir gut. Von wem stammt es?
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weiss ich leider nicht! :?
edit: ach was solls... is marke eigenbau :wink: |
ach komm @miamoto, das wünschst du dir nicht wirklich :wink:
------- l i e b e l i e g e l u e g e |
du hast mir das lachen gezeigt,
hast mich vom stillstand befreit. du hast mir geborgenheit gegeben, hast mir gezeigt, wie es ist zu leben. du hast in mir die zuversicht geweckt, hast meine verborgenen talente entdeckt und dafür liebe ich dich. von siegfried maier |
"Als ich dich schlug
strichst du mir sanft über die wange als ich dich kratzte- der kuss von dir war so zärtlich ich stand mit dem messer vor dir du mit einer rose ich raubte dich aus du gabst mir noch dein erbe nun stehe ich hier und es tut mir unendlich leid das ich elend immer noch lebe einmal schon habe ich diesen sturz überlebt das wasser fing mich auf diesmal nicht der asphalt wird mein unreines herz zerschmettern so wie ich deines zernitten habe tschüss, mein schatz Ps: sag en kindern nen schönen gruß" das ist der abschiedsbrief eines gutn freundes an seine frau. irgendwie muss ich immer heulen, wenn ich ihn lese... bye, jona |
Wäre es uns möglich, weiter zu sehen,
als unser Wissen reicht, vielleicht würden wir dann unsere Traurigkeiten mit größerem Vertrauen ertragen als unsere Freuden. Rainer Maria Rilke |
@ britta: ah schön !
für einen die andren sind das weite meer.du aber bist der hafen. so glaube mir: kannst ruhig schlafen.ich steure immer wieder her. denn all die stürme die mich trafen, sie liessen meine segel leer. die anderen sind das bunte meer, du aber bist der hafen. du bist der leuchtturm.letztes ziel.kannst ruhig schlafen. die andern das ist wellenspiel, du aber bist der hafen. mascha kaleko (wellenspiel..grenzwertige sache 8) ) |
resolution | bert brecht
In Erwägung unserer Schwäche machtet Ihr Gesetze, die uns knechten solln. Die Gesetze seien künftig nicht beachtet In Erwägung, dass wir nicht mehr Knecht sein wolln. In Erwägung, dass ihr uns dann eben Mit Gewehren und Kanonen droht Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben Mehr zu fürchten als den Tod. In Erwägung, dass wir hungrig bleiben Wenn wir dulden, dass ihr uns bestehlt Wollen wir mal feststellen, dass nur Fensterscheiben Uns vom guten Brote trennen, das uns fehlt. In Erwägung, dass ihr uns dann eben Mit Gewehren und Kanonen droht Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben Mehr zu fürchten als den Tod. In Erwägung, dass da Häuser stehen Während ihr uns ohne Bleibe lasst Haben wir beschlossen, jetzt dort einzuziehen Weil es uns in unsern Löchern nicht mehr passt. In Erwägung, dass ihr uns dann eben Mit Gewehren und Kanonen droht Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben Mehr zu fürchten als den Tod. In Erwägung: es gibt zuviel Kohlen Während es uns ohne Kohlen friert Haben wir beschlossen, sie uns jetzt zu holen In Erwägung, dass es uns dann warm sein wird. In Erwägung, dass ihr uns dann eben Mit Gewehren und Kanonen droht Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben Mehr zu fürchten als den Tod. In Erwägung: es will euch nicht glücken Uns zu schaffen einen guten Lohn Übernehmen wir jetzt selber die Fabriken In Erwägung: ohne euch reicht's für uns schon. In Erwägung, dass ihr uns dann eben Mit Gewehren und Kanonen droht Haben wir beschlossen, nunmehr schlechtes Leben Mehr zu fürchten als den Tod. In Erwägung, dass wir der Regierung Was sie immer auch verspricht, nicht traun Haben wir beschlossen, unter eigner Führung Uns nunmehr ein gutes Leben aufzubaun. In Erwägung: ihr hört auf Kanonen -Andre Sprache könnt ihr nicht verstehn- Müssen wir dann eben, ja, das wird sich lohnen! Die Kanonen auf euch drehn! wurde ende der 20'er jahre geschrieben... und ist irgendwie immernoch aktuell :? |
Ich bin ein Baum, bin ein Baum mit zwei Stämmen. Ja, ja: mit zwei Stämmen! Das verstehst Du nicht? Ich bin ein Baum und habe nur eine Wurzel, eine Wurzel dort, wo ich geboren bin. Du willst, daß ich immer grün bleibe, willst mich biegsam wie eine Weide oder blühend wie eine Linde? - Aber ich bin ein anderer Baum und habe zwei Stämme. Sie sind nicht gleich - können nicht gleich sein. Es ist schön und doch schwer, zwei Seelen zu haben. - Du willst, daß ich eine wähle, Nur eine Seele? Aber schau dir diesen Baum an, wie lebendig er ist, wie harmonisch! Und nun stell dir vor, ein Stamm würde abgeschnitten. Wie verletzbar müßte er sein, mein Baum. Nein, ich möchte keinen Stamm verlieren, ich will ich bleiben... und weiterwalzen. Denke nicht, ich stelle mich über die anderen. Nein, ich bin ein Baum unter vielen; nur ein wenig anders: Eine Wurzel, ein Herz... aber zwei Seelen. |
Deine Signatur gefällt mir, grö.. :)
Zitat:
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der blumengarten
am see, tief zwischen tann und silberpappel beschirmt von mauer und gesträuch ein garten so weise angelegt mit monatlichen blumen dass er vom märz bis zum oktober blüht hier in der früh, nicht allzu häufig, sitz ich und wünsche mir, auch ich mög allezeit in den verschiedenen wettern, guten, schlechten dies oder jenes angenehme zeigen. bertolt brecht auch wenn sich s teilweise wie ein schlagertext anhört..es ist doch sehr ok :wink: |
die sonne steht so tief und sie wärmt nicht mehr.
den namen, den ich rief, hörst du längst nicht mehr. mich binden die gedanken an. es hörte auf, eh es begann. was mir den atem nimmt, ist ein schuldgefühl. ich weiß, dass das nicht stimmt, doch das hilft nicht viel. und alles ringsumher bleibt stumm. es bleibt zum schluss nur noch "warum". wenn eine hoffnung stirbt und alles in dir kälter wird, dann bleibt dir selbst nicht mal die traurigkeit. wenn alles sinnlos scheint, das leben ist dein größter feind, dann hilft dir auch nicht einmal mehr die zeit, auch nicht die zeit. (es bleibt nur warum, bleibt nur warum, bleibt nur warum.....) [aus "tabaluga & lilli"] |
Dein Bild in den Spätnachrichten,
Wimmernder, sterbender Soldat. Eine Zahl in den Kriegsberichten, Ein Rädchen im Kriegsapparat, Für einen Schachzug zerschossen Und für ein Planquadrat im Sand, Für einen Wahn hast du dein Blut vergossen Und immer für irgendein gottverdammtes Vaterland! Wann ist Frieden, Endlich Frieden, Wann ist Frieden, endlich Frieden und all das Elend vorbei! Wann ist Frieden, Endlich Frieden, Wann ist Frieden, endlich Frieden und das Ende der Barbarei! Vielleicht sechs oder sieben Jahre, Von Granatsplittern verletzt Im Flur ein Kind auf einer Bahre, Ein leises Weinen nur zuletzt. So sieht es aus, das Bild des Sieges, Und alle wissen es nur zu gut!Und den Preis zahl‘n die Kinder des Krieges Von Belfast bis Soweto, von Sarajevo bis Beirut. Ruhmsüchtiger Kriegsminister, Ehrgeiz‘ger, greiser General Und eure Mordgeschwister, Ihr Handlanger im Arsenal: Habt ihr niemals diese Visionen? Und ihr da im Rüstungskonzern: Sie sterben durch eure Kanonen, Und es klebt Blut an euren saubren Händen, ihr sogenanntenehrenwerten Herrn! Wenn die Kriegsherrn im Nadelstreifen, Die wahren Schuldigen geächtet sind, Wenn Soldaten endlich begreifen, Daß sie potentielle Tote sind. Wenn von Politikerversprechen Sich nur dieses erfüllt von all‘n, Wird eine bessere Zeit anbrechen, Denn: „Wer noch einmal eine Waffe in die Hand nimmt, dem soll die Hand abfall‘n!“ Wann ist Frieden, Endlich Frieden, Wann ist Frieden, endlich Frieden und all das Elend vorbei! Wann ist Frieden, Endlich Frieden, Wann ist Frieden, endlich Frieden und das Ende der Barbarei! R. Mey |
hab grad mal bissel im heinz erhardt-archiv gestöbert....
(das erste sozusagen aus nachträglich aktuellem anlass :wink:) Ein Ostergedicht Wer ahnte, daß zum Weihnachtsfest Cornelia mich sitzenläßt? Das war noch nichts: zu Ostern jetzt hat sie mich abermals versetzt! Nun freu ich mich auf Pfingsten - nicht im geringsten! Schimpfe nicht ... Schimpfe nicht auf Sozialisten - oder auf Nationalisten - oder gar auf Klerikale - und auch nicht auf Liberale ! Schimpf nicht auf die Kaisertreuen - oder auf die Neo-Neuen - - schimpfe nur auf jene, die's Land regiern, als könnten sie's ! In eigner Sache Ich häng oft den Gedanken nach, die teilweis stürmisch, teils gemach die Gänge meines Hirns erfüllen. Doch denken kann ich nur im Stillen. Im Wald zum Beispiel ! Zwischen Bäumen, dort kann ich dichten, kann ich träumen. In Gegenwart von Baum und Tier, da kommen die Gedanken mir. Allein, inmitten jener Wesen, die schreiben können und auch lesen, die lieben könnten, doch nur hassen, fällt mir nichts ein, da muß ich passen ! Wahrheit Die schlechtesten Bücher sind es nicht, an denen Würmer nagen, die schlechtesten Nasen sind es nicht, die eine Brille tragen. Die schlechtesten Menschen sind es nicht, die dir die Wahrheit sagen. Der Spatz Es war einmal ein grauer Spatz, der saß ganz oben auf dem Dache, und unten hielt die Mietzekatz schon seit geraumer Weile Wache. Da sagte sich das Spätzlein keck: "Mich kann das Biest nicht überlisten!" Bums, kam ein Habicht um die Eck und holte sich den Optimisten. - So kann es allen denen gehn, die glauben, nur sie wärn die Schlauen. Man darf nicht nur nach unten sehn, man muß auch mal nach oben schauen! Vierzeiler ohne Überschrift Mal trumpft man auf, mal hält man stille, mal muß man kalt sein wie ein Lurch, des Menschen Leben gleicht der Brille: man macht viel durch ! Vierzeiler ohne Überschrift Es dürfte keine Steuern geben, kein Zahnweh, keine Schützengräben, dann wär auf dieser Welt das Leben vielleicht noch schöner als wie eben! http://www.heinzerhardt.com/ :) |
Genug oft, dass zwei Menschen sich berühren,
- nicht leiblich, geistig nur - dass sie sich "sehn", dass sie sich einmal gegenüberstehn - um sich danach auf immer zu verlieren. Genug oft, dass ein Lächeln zweier Seelen vermählt - oh nicht vermählt! Nur dies: sie führt, so voreinander schweigend und erschüttert, dass ihnen alle Wort' und Wünsche fehlen, und jede, unaussprechlich angerührt, nur tief vom Zittern der verwandten zittert. Christian Morgenstern |
Der Sehnsucht nach dem Anderswo
kannst du wohl nie entrinnen: Nach drinnen, wenn du draußen bist, nach draußen, bist du drinnen. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Die Nacht, In der Das Fürchten Wohnt, Hat auch Die Sterne Und den Mond. - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - - Ich gehe wieder auf Reisen Mit meiner leisen Gefährtin, der Einsamkeit. Wir bleiben zu zweien einsam Und haben nichts weiter gemeinsam Als diese Gemeinsamkeit. Die Fremde ist Tröstung und Trauer Und Täuschung wie alles. Von Dauer Scheint Traum nur und Einsamkeit. (Mascha Kaléko) |
Mondnacht
Es war, als hätt der Himmel Die Erde still geküßt, Daß sie im Blütenschimmer Von ihm nun träumen müßt. Die Luft ging durch die Felder, Die Ähren wogten sacht, Es rauschten leis die Wälder, So sternklar war die Nacht. Und meine Seele spannte Weit ihre Flügel aus, Flog durch die stillen Lande, Als flöge sie nach Haus. Joseph von Eichendorff |
Ich könnte mich immer in Tränen auflösen bei diesem Gedicht. Ist eins der schönsten, die es überhaupt gibt.
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die liebe ist ein kind der ewigkeit.sie verwischt die erinnerung an den anfang und nimmt die angst vor dem ende.
(stael-holstein) |
wer auf sein elend tritt, steht höher. hölderlin
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AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Sterne und Träume
Weißt Du noch, wie ich Dir die Sterne vom Himmel holen wollte, um uns einen Traum zu erfüllen? Aber Du meintest, sie hingen viel zu hoch ...! Gestern streckte ich mich zufällig dem Himmel entgegen, und ein Stern fiel in meine Hand hinein. Er war noch warm und zeigte mir, daß Träume vielleicht nicht sofort in Erfüllung gehen; aber irgendwann ...?! :) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Es ist das Herz, das schenkt.
Hände geben nur her. (aus Afrika) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Hallo IHr lieben,
ich will euch mit diesem geschriebenen gedicht von mir nicht betrüben... ich hab es dieses jahr geschrieben als es mir ganz ganz dreckig ging im krankenhaus zwischen den therapien und bestrahlungen und ich nicht wußte wie es weiter gehen soll mittlerweile dichte ich wieder viel viel hoffnungsvoller.. ------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- 1. Teil DER WEG ist so weit so weit der weg auf dem ich geh ist steinig und lang wie eine wüste trocken ohne wasser die einen tränkt sie hinterläßt die spuren im sand und wenn der wind aufkommt verwischt er sie schnell mich durstest auf meinem weg nach liebe, geborgenheit, sicherheit die mir keiner geben kann, denn mein weg ist so weit... ich würd gern aufwachen auf meinem bösen traum, doch es ist kein traum - es ist wirklichkeit... es gibt ein zurück, es gibt keine hoffnung, wer weiß wohin mich der weg führt - in eine zukunft ohne........ wohin trägt mich dieser weg wo ist das lachen für meine seele wo ist das schöne geblieben, das die seele nährt und tränkt wo ist es geblieben.... es gibt nur schmerz und leid wo ist es geblieben das die seele nährt... die gedanken sich kreisen in der not die gedanken sich kreisen über den tod die gedanken sich tragen mit schwermut es gibt kein tag, es gibt keine nacht wo ist die sonn geblieben, die lacht in mein herz.. wo ist geblieben die sehnsucht und die hoffnung wo ist geblieben der augenblick der alles erhellt ist es zeit zu gehn ist es zeit, adjö zu sagn ist es zeit, sich von allen zu verabschieden ich bin müde geworden es ist zu spürn die dunkelheit es ist zu sprün die schatten des lebens es ist zu spürn der schmerz ist es wirklich zeit schon zu gehn.. wo ist das leben geblieben.... halt mich halt mich ganz fest in deinem arm halt mich das verschwindet die dunkelheit halt mich um die wärme und geborgenheit zu spürn halt mich um einen Halt zu haben, damit ich diesen nicht verlier halt mich unendlich lange und laß mich nicht mehr los... halt mich, du bist der fels in der brandung halt mich, du gibst miir kraft, hoffnung halt mich, damit das schiff nicht läuft auf brandung auf hoher see hörst du meine stillen schreie hörst du meine stillen gedanken hörst du meine angst, die in mir steigt immer mehr.. hörst du meine endlosen fragen, die nie enden wollen.. hörst du meine sprachlosigkeit, die nicht findet ihre sprache.. hörst du meine chaos in mir, das nicht findet einen weg aus dem chaos wie gern würd ich schrein, doch ich die stimme versagt sie hat keine worte mehr ich warte und warte doch das schicksal meint es nicht gut mit mir ich warte und warte das ein wunder geschieht ich warte auf ein licht das kommt um mich zu befrein doch warum läßt es mich so lang drauf warten.. ich warte und warte das das böse läßt ab von mir doch es kommt und kommt nicht ich lebe, aber wie ich lebe in der dunkelheit ich lebe, aber wie noch.. wo ist es geblieben das leben --wo???? wo ist geblieben, das glücklichsein. es hat sich gelegt wie der tau im nebel es sich ausruht, lange lange, wo ist es geblieben wo bleibt es, ich hab nicht mehr viel zeit. die zeit vergeht zu schnell um zu warten, die mir noch bleibt es schreitet voran mit schnellen schritten wenn ich nur könnt, wenn ich nur könnt die zeit halten an wenn ich nur könnt, nur für einen moment die errinnerungen verblassen die gegenwart sich schweißt in mir ein mit leid und schmerz ich treib oft ziellos ich treib oft ohne wissen wohin ich treib oft ohne zukunft ich treib oft ohne raum und zeit ich treib hilflos mit schmerz ohne wissen auf erfolg meine angst mich lähmt wo ist meine stärke und zuversicht geblieben wo ist meinen humor - auch wenns nur halgenhumor - geblieben wo bin ich selbst geblieben irgendwo auf dem steinigen weg verloren gegangen. irgendwo geblieben, keiner weiß wo.. die nacht und dunkelheit nimmt überhand wo ist das leben geblieben - wo??? |
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2. Teil
DER WEG ist so weit so weit wann nur wann ist vorbei die nacht wann nur wann geht die sonne wieder auf wann nur wann wann nur wann scheint die sonn nur für mich wann nur wann wann nur wann hör ich das rauschen der blätter wann nur wann gibt es eine zukunft für mich.. wann nur wann wann nur wann gibt es wieder schlaf ohne sorgen und schmerzen wann nur wann gibt es ein morgen wann nur wann gibt es ein wiedersehn.... werd ich verlieren den kampf??? werd ich alles verlieren was mir teuer und wichtig ist.. ward alles umsonst was ich vollbracht ward alles umsonst auf dieser welt was wird geschehn, was wird geschehn, wenn ich den kampf verliere was wird geschehn mit meinem kind was wird geschehn, wenn das schicksal mir nicht vergönnt ein leben was wird geschehn... was wird geschehn wenn das schiff zu sinken beginnt was kommt danach was soll nur werden??? wann beginnt flür mich das leben... wo sind sie geblieben, all die träume wünsche wo sind sie geblieben all die wünsche wie lang kann ein mensch wie lang kann ein mensch das ertragen wie lang noch wie lang noch muß ich warte wie lang noch muß ich warten auf ein glück wie lang noch muß ich warten auf hoffnung wie lang noch, muß ich warten bis ich befreit von schmerz und krankheit wie lang kann ich das noch ertragen wo ist da die hoffnung und zuversicht geblieben nimm mich an der hand und ´zeige mir den weg gibt mir zuversicht gib mir kraft bestärke mich, nicht aufzugeben um weiter zu machen gib mir weiterhin das gefühl, für mich da zu sein auch wenn es nicht immer leicht - auch für dich laß mich merken, das du an mich glaubst und zu mir stehst wann kommt licht ins dunkle wann werd nährt mich die hoffnung wann dreht sich das schicksal in die andere richtung in richtung ins glück in richtung auf eine zukunft ist das der letzte flug ist das der weg, bevor ich bin vogelfrei ist das der weg , bevor einkehrt die stille ist das der weg, bevor der tag anbricht oder ist das der weg, bevor einkerhrt für immer das licht am ende des tunnels hält das alles aus eine freundschaft hält das alles aus ein mensch hält das alles aus ein freund hält das alles aus die seele eines menschen wer kann das alles aushalten und ertragen wer nur wer |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
meine signatur ist seitdem
mit viel viel mehr hoffung seitdem ich durch das tiefe tiefste tal gegangen bin. es ist zwar alles noch lange nicht vorbei... die hoffnung stirbt zu letzt. ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- falls ich zu tüster geschrieben habe oder wer sich dran stören sollte.. dann möcht ich mich hier im vorne hinein dafür entschuldigen. ich mußt das mal los werden. vielleicht macht oder kann es leuten - denen es ählich geht - mut und zuversicht geben. nach einem tal gibt es immer die sonne... naja oft komm ich nicht dazu hier einen beitrag zu schreiben. ich schau und kann oft nur mal kurz vorbei um zu sehn was es neues gibt, denn die zeit, therapein, medikamente und kraft lassen oft nicht mehr zu.. also es besteht hoffnung das es sowas, so langes gedicht´nicht bzw. sooft gibt von mir. ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- hiermit möchte ich noch einen besonderen dank an das forum und natürlich an Herbert und seiner Musik aussprechen. denn ohne der musik - naja weiß ich nicht.... die hat mir immer viel zuversicht, kraft, mut, hoffnung gegeben um weiter zu machen und nicht aufzugeben und um nach vorne zu schauen. die cd´s von herbert hör ich im krankenhaus immer rauf und runter, besonders wenn wieder arg wird oder meine bettnachbarinnen (meist uralte leute) wieder nerven oder nur noch schrein (weil sie schon alzheimer haben oder vom fenster rausspringen möchten oder ähnliches) auf alle fälle bin ich sehr sehr froh und glücklich das es diese musik gibt und mir die hoffnung gibt.... vielen Y dank an alle... |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Wut, Mut und Tränen wünsche ich Dir.
Auf das Du's nie verlernst, Dich nach Utopien zu sehnen, das wünsche ich Dir. Hoffnung und auch Sehnsucht sollen Dich begleiten auf Deinem Weg. Auf das Du nie die Flinte ins Korn wirfst, das wünsche ich Dir. Ehrliche Freunde sollen mit Dir sein in guten und schlechten Tagen, und dass Ihr Euch wärmt und tröstet, lacht und weint, und braucht nicht zu verzagen. Unrecht und Macht in falschen Händen, wenn Du sie siehst, lass sie nicht bestehen. Geh sie an mit Deinen eigenen Waffen, dann kannst Du weitersehen. Wut, Dich gegen alles längst Verfaulte aufzulehnen, Mut zu träumen und Dich Deiner Träume wegen nie zu schämen, Tränen, die ein Zeichen sind für die Kraft Deines Lebens, ich wünsche Dir auf Deinem Weg Wut, Mut und Tränen. |
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WACHMANN UND WENN ES DEIN ATEM PLÖTZLICH EILIG HAT WEIL SICH IN DEINEN TRÄUMEN VERMUTLICH DINGE TUN, DIE DIR NICHT GEHEUER SIND DANN LEGT MEIN ARM UM DICH NOCH ETWAS DRUCK ZU EIN LäCHELN WIRD UNWIDERSTEHLICH UND VOR LAUTER LIEBE HABE ICH DEN LEISEN VERDACHT, DASS ICH MIR WIEDER EINMAL ZUTRAUE, DICH VOR ALLEM WEHTUN DIESER WELT ZU BEWAHREN. (Jörn Pfennig) |
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Liebende sind also nur schlechte Verlierer? Also doch Egoisten.
Verfasser? kA |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Weit in nebengrauer Ferne
liegt mir das vergangne Glück nur an einem schönen Sterne hängt mit Liebe noch der Blick. Aber weh des Sternes Pracht, ist es nur ein Schein der Nacht? Die Liebe kann alles verlangen, doch auch vergänglich kann sie sein. Was dahin ist und vergangen, kann es denn die LIEBE sein? Wenn das Liebesglück auch flieht, der Liebesschmerz wird nie vergehn. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Zitat:
und der Himmel ist klar dann seh´ ich die Sterne und ich fühl´ mich dir nah Schlafe gut, du Zauberwesen Was hast du mit mir gemacht Könnt ich mit den Sternen reden ich sagte: "Bitte gebt auf sie Acht!" Hey, was hab ich dich gern mein Herz ist bei dir, bist du auch noch so fern Ich sag dem Mann in Mond, der in den Sternen wohnt, er möcht dich küssen Hey, was hab ich dich lieb ein Tag ohne dich, das ist kein Tag für mich Ich sag dem Mann im Mond, der in den Sternen wohnt, er möcht dich küssen - und hoff, er tut das für mich Wo du wohl grad sein magst auf diesem Planet ich bet zu den Sternen dass es dir an nichts fehlt Schlafe gut, du Zauberwesen Du wirst heute gut bewacht Der Mond und alle Himmelskörper wiegen deine Träume durch die Nacht Jake Daimond |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Ja oder Nein
Du kannst Dir nicht ein Leben lang die Türen alle offen halten, um keine Chance zu verpassen. Auch wer durch keine Türe geht und keinen Schritt nach vorne tut, dem fallen Jahr für Jahr die Türen eine nach der anderen zu. Wer selber leben will, der muß entscheiden: Ja oder Nein - im Großen und im Kleinen. Wer sich entscheidet, der wertet und wählt, und das bedeutet auch: Verzicht. Denn jede Tür, durch die er geht, verschließt ihm viele andere. Man darf nicht mogeln und so tun, als könne man beweisen, was hinter jener Tür geschehen wird. Ein jedes Ja - auch überdacht und geprüft - ist zugleich Wagnis und verlangt ein Ziel. Das aber ist die erste aller Fragen: Wie heißt das Ziel, an dem ich das Ja und Nein messe? Und: Wofür will ich leben? |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
BEI EINER LINDE Seh' ich dich wieder, du geliebter Baum,In dessen junge Triebe Ich einst in jenes Frühlings schönstem Traum Den Namen schnitt von meiner ersten Liebe? Wie anders ist seitdem der Äste Bug - Verwachsen und verschwunden Im härt'ren Stamm der vielgeliebte Zug, Wie ihre Liebe und die schönen Stunden! Auch ich seitdem wuchs stille fort, wie du, Und nichts an mir wollt' weilen; Doch meine Wunde wuchs - und wuchs nicht zu, Und wird wohl niemals mehr hienieden heilen! Joseph von Eichendorff |
Wake... from your sleep
The drying of your tears Today.. we escape We escape. Pack and get dressed Before your father hears us Before.. all hell.. breaks loose. Breathe... keep breathing Don't lose.. your nerve. Breathe... keep breathing I can't do this.. alone. Sing us a song A song to keep us warm There's such a chill Such a CHILL. You can laugh A spineless laugh We hope that your rules and wisdom choke you Now we are one In everlasting peace We hope that you choke.. that you choke We hope that you choke.. that you choke We hope that you choke.. that you choke (Radiohead) -dieses lied höre ich in letzter zeit ständig, die stimme gibt dem ganzen noch eine eindringlichkeit, die erdrückend ist........... |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
die Texte von Radiohead sind genial...
Hab die mal live gesehen: Regen, es war schon dunkel, ein bisschen kalt, die Menge ganz still...und dann den Texten und dieser Musik lauschen..... *träum* |
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ich hab bis jetzt nur ganz kurze konzertausschnitte sehen können. man möchte meinen, ein radioheadkonzert ohne regen ist nur schwer möglich, und bei einem hallenkonzert wundert sich keine menschenseele, dass tropfen fallen..-könnt mir gut vorstellen, dass man für die paar stunden konzert das gefühl hat, die welt ist nur so groß wie der raum des konzertes, sozusagen ein eigener kleiner planet, der mithilfe der musik und gleichzeitig der von der menschenmasse ausgehenden stille durchs weltall schwebt, es ist bereits diese ahnung da, wenn man nur in einem kleinen zimmer für sich sitzt und dieser band mit geschlossenen augen lauscht...wake from your sleep-the drying of your tears-today we escape-we escape...
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breathe..keep breathing
don't lose..your nerve. breathe..keep breathing i can't do this..alone. sing us a song a song to keep us warm there's such a chill s u c h a C H I L L . |
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