Herbert Grönemeyer Forum

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junimond 13.07.2003 10:53

ich glaube, wir müssen träumen, weil wir uns wegträumen müssen.

-Alexander- 13.07.2003 18:10

Er und Sie sind seit langem ein glückliches Paar.Ihre Liebe ist so groß zueinander. Eines Tages muss Sie nach Amerika um sich am Herz operieren zu lassen. Ihm brach es das Herz! Alls die Operation erfolgreich abgeschlossen wurde, flog sie zu ihm zurück. Dort öffnete die Schwester die Tür und gab ihr einen Brief indem stand:"Ich Liebe dich!"
Sie wunderte sich und fragte wo Er sei und die Schwester
antwortete , dass er für sie sein herz gespendet hat..

junimond 14.07.2003 21:32

Zitat:

Zitat von grönländerin
vor einigen jahren hab ich durch ein theaterstück die texte von "fernando pessoa" entdeckt.

ich beneide alle leute darum, nicht ich zu sein. da mir von allen unmöglichkeiten diese stets als die allergrößte vorgekommen ist, wurde sie zu meiner täglichen begierde, zu meiner verzweiflung in allen traurigen stunden.


ich habe viel geträumt. ich bin es müde, geträumt zu haben, freilich nicht müde zu träumen. des träumens wird niemand müde, denn träumen heißt vergessen, und vergessen bedrückt nicht und ist ein schlaf ohne träume, in dem wir wach sind. in träumen habe ich alles erreicht. ich bin freilich aufgewacht, aber was macht das schon aus?


meine seele ist heute traurig bis in den körper hinein. mein ganzes ich schmerzt mich, erinnerung, augen und arme. es zieht wie ein rheumaschmerz in allem, was ich bin.


doch ich vergesse mein leid, indem ich schreibe, so wie jemand besser atmen kann, ohne dass seine krankheit vorüber wäre.



in zeiten der inneren unruhe, kann man seine zeilen nicht oft genug lesen.

Commodus 16.07.2003 17:55

Wo Recht zu Unrecht wird, wird Wiederstand zur Pflicht.

-Alexander- 16.07.2003 19:02

Zitat:

Hier bin ich Mensch,
hier darf ichs sein
Johann Wolfgang von Goethe

~selbstbefreit~ 17.07.2003 13:58

Die Erde ist keine Scheibe
Nur verbunden durch eine Drachenschnur
Mit dem Mond, weißt Du,
Wach sein bedeutet nicht, große Pupillen
Zu haben oder Nüstern
Die sich beim zartesten Geruch wölben
Wie junge Schirmpilze
Wach ist, wer sich fühlt wie ein aus der
Scheide gezogenes Schwert
Bereit, die Drachenschnur zu kappen
Falls es klar ist,
Daß der Mond entführt wird.

Keimzeit - Non-Konversation

junimond 20.07.2003 10:18

man braucht nur eine insel
allein im weiten meer.
man braucht nur einen menschen,
den aber braucht man sehr.

m. kaléko

GlitzerndesMeer 20.07.2003 20:49

Zitat:

Zitat von junimond
man braucht nur eine insel
allein im weiten meer.
man braucht nur einen menschen,
den aber braucht man sehr.

m. kaléko

Wunderschön. Ich liebe Mascha Kaléko's Gedichte so sehr.

Traumtaenzer 23.07.2003 16:33

I don't want to hurt you,
No reason have I but fear,
And I ain't guilty of crimes accused me of,
But I'm guilty of fear.

i 'm sorry to remind,
You but I'm scared of what we're creating,
This life ain't fair.

You don't get something for nothing,
Turn now,
Hmm gotta try a little harder,

It could be sweet,
Like a long forgotten dream,

And we don't need them,
To cast the fate we have,
Love don't always shine through,
?Cause I don't wanna lose,
What we had last time your leaving,
This life ain't fair

You don't get something for nothing,
Turn now,
Hmm gotta try a little harder,
It could be sweet.

But the thoughts we try to deny,
Take a toll upon our lives.
We struggle on in depths of pride,
Tangled up in single minds,

?Cause I don't wanna lose,
What we had last time your leaving,
This life ain't fair.

You don't get something for nothing,
Turn back,
Hmm, gotta try a little harder.

Oh, ?cause I don't wanna lose,
What we had last time your leaving,
This life ain't fair.

Oh, no, you don't get something for nothing,
Turn back,
Hmm gotta try a little harder,
It could be sweet.

[portishead]

Luxus 25.07.2003 17:52

I was a kid, you were my dad
I didn't always understand
I wanted freedom, you got mad
You were concerned, I got upset
I didn't recognize you yet

And did you cry, I know I did
When I lied to you
I didn't want to hurt you
I just never knew I did

You never told me that you loved me
I know you didn't know how
I guess that shows we're much the same
'Cause I love you too and until now
I've never said those words out loud
I hope you're proud
To be my dad...

What are your secrets, do you pray
Is there a god that shows your way
I wish I knew...
Do you have crazy fantasies
What happens in your dreams
I want to know...

I guess you'll always be a mystery to me
But you taught me how to value life
And what else do I need
I have a dad who watches over me


(K's Choice: Dad)

junimond 26.07.2003 11:03

"ich frage mich", sagte er, "ob die sterne leuchten, damit jeder eines tages den seinen wiederfinden kann. schau meinen planeten an. es steht gerade über uns... aber wie weit ist er fort!"
"er ist schön", sagte die schlange. " was willst du hier machen?" - "ich habe schwierigkeiten mit einer blume", sagte der kleine prinz. "ah!" sagte die schlange. und sie schwiegen. "wo sind die menschen?" fuhr der kleine prinz endlich fort. " man ist ein bisschen einsam in der wüste..." - "man ist auch bei den menschen einsam", sagte die schlange.

...

Conny022 26.07.2003 11:23

für junimond:

Man ist ein bißchen einsam in der wüste/
man ist ein bißchen einsam auf dem meer/
man ist ein bißchen einsam unter menschen/
da oft besonders sehr
..
man ist ein bißchen einsam da und hier/
man ist ein bißchen einsam-
aber liegt es nicht an dir, an dir, an dir
und mir?!?

aus: der kleine Prinz

junimond 26.07.2003 15:17

..:)...

junimond 26.07.2003 20:37

wo kommen all die grauen wolken her?
ich schau nach draußen auf den tag,
es regnet und ich kann nicht mehr.
wo ist der blaue himmel hin?
ich weiß nicht, warum ich lebe,
nur, dass ich am leben bin.
dann steh ich auf und gehe unter menschen
und frage mich, was kann ich tun?
ich will sie hassen
und kanns nicht lassen,
in allem, was sie ausmacht, auch ein stück von mir zu sehen.

wo kommen all die grauen wolken her?
die ganze welt dreht sich im kreis.
ich seh mich um und will nicht mehr.
wo ist die rote sonne hin?
arbeit, fernsehen, schlafengehen,
so macht das leben keinen sinn.
dann steh ich auf und gehe unter menschen
und frage mich, was soll ich tun.
ich kanns nicht fassen.
sie könnens nicht lassen,
nur ihre eignen leben, immer nur sich selbst zu sehen.

wo kommen all die grauen wolken her?
ich schau nach draußen auf den tag.
es regnet, und ich kann nicht mehr.
ich weiß nicht woher, weiß nicht wohin.
ich weiß nicht, warum ich lebe,
nur, dass ich am leben bin.

(blumfeld)

grönländerin 26.07.2003 22:38

.ich kenn das lied.. kenn das video.. mag das mädchen, daß durch den schneeregen zur schule fährt...






Zitat:

dann steh ich auf und gehe unter menschen
und frage mich, was kann ich tun?
ich will sie hassen
und kanns nicht lassen,
in allem, was sie ausmacht, auch ein stück von mir zu sehen.
:cry: :cry: :cry:


..ich glaub blumfeld bringen grad wieder ein neues album raus... (empfehlen kann ich übrings "old nobody" -da gleich den prolog, getextet und gesprochen von jochen distelmeyer.. und (mein lieblings-blumfeld-lied: tausend tränen tief ...(junimond, du wirst mir sicher zustimmen..:')....)


...*...*...

Traumtaenzer 28.07.2003 12:00

Ich wage der Mensch zu sein, der ich bin:
unfertig, aber doch glücklich,
unsicher im Neuen und doch wissbegierig,
manchmal ängstlich in Entscheidungen,
verwirrt im Überangebot der Ideen,
doch auch begeistert von Kleinigkeiten.
Zweifelnd und zögernd,
dann wieder mutig und ernst,
verzaubert von Worten
oder schweigsam zurückgezogen.
Manchmal zerrissen und voller Widersprüche,
aber auch einseitig und naiv.
Und noch vieles mehr bin ich,
oft nicht genau zu beschreiben.
Ich wage es, mich selbst so anzusehen,
so zu lieben, wie ich bin und mich auch so zu zeigen,
ob ich nun dafür geliebt werde oder nicht.


Ulrich Schaffer

Traumtaenzer 28.07.2003 12:06

@ junimond

Sehnsucht...


Einmal ausbrechen....
ausbrechen und für eine kurze Zeit alles hinter mir lassen
einmal nur ganz kurz alle Verantwortung und Pflichten ablegen
einmal gänzlich dem Stress entwischen...

Sehnsucht nicht nur empfinden, sondern leben, für einen kurzen Moment
Einfach nur SEIN, frei wie ein Vogel, ohne Sorgen und Kummer, nur einmal kurz Auszeit vom Alltag...

Einmal nur dem Meer lauschen, die Haare vom Wind zerzausen lassen, den salzigen Duft einatmen, am Strand sitzen, die Finger und Zehen in den warmen Sand bohren, den Sonnenuntergang bewundern, ach...mich mit der Natur eins zu fühlen...
Einmal ... nur ganz allein für mich sein, einfach geniessen....

Das Fernweh...die Sehnsucht wächst, es zieht mich hinaus.... auf eine einsame Insel, nur für einen klitze-kleinen Moment ganz frei sein dürfen....heile Welt spüren dürfen....das wär’s....

Manchmal, wenn mir der Alltag über den Kopf wächst, dann versinke ich in’s Träumen, denke über meine Sehnsucht nach und schwöre mir selbst, dass ich eines Tages aufbrechen werde um sie mir zu erfüllen....und sei es nur für eine kurze Zeit....***träum*** Woher nur, kommt diese so starke Sehnsucht nach Einsamkeit....nach Allein sein.....das steht irgendwie im Widerspruch zur inneren Einsamkeit, diese verwaiste Stelle auf der Seele die mich manchmal aus den Träumen reisst.....

Traumtaenzer 28.07.2003 12:10

Das Leben gleicht einem Strand,
an den der Ozean des Schicksal
unermüdlich neue Dinge an deine
Seele spült.

Es können neue Menschen sein,
denen du begegnest,
Worte und Weisheiten,
Erlebnisse,
Gedanken.

Wie Muscheln liegen sie
an deinem Strand.

Warten darauf
von dir gefunden zu werden.

Manche liegen sehr lange dort,
andere werden von der nächsten Flut
zurück in´s Meer gezogen.

Nur wer sie aufsammelt
und ihre Schönheit,
ihre Wahrheit
und ihre Struktur
im hellen Licht betrachtet,

dem können sie ihre
Geschichte von ihrer
Reise durch das tiefe Meer
erzählen.

Du musst sie nicht besitzen,
das gleicht einem
hoffnungslosen Kampf
gegen die Urgewalt des Meeres -
trage ihre Geschichten nur
tief in deinem Herzen.

Sie können der Schlüssel sein
für die Geheimnisse des Lebens,
für die Schatzkisten
an deinem Strand,
oder sind es selbst.

Habe also keine Angst
vor einer rauen,
stürmischen und bewegten
See.

Sie wird dir mehr Muscheln
an den Strand spülen,
als ein ewig flaches Meer
bei Sonnenschein.

Genieße die sonnigen Stunden
bei Ebbe
und sei tapfer bei Sturm
und hohen Wellen.

Das Bild des Sandes
an deinem Strand
ist vergänglich
und jeden Tag neu.

Gezeichnet von den Menschen
und bereinigt von der Flut.

Besuche auch andere Strände,
an denen der Wind das Meer
aus einer anderen Richtung
an das Ufer treibt.

Vertraue auf dein Gefühl
welche Muschel dir gefällt.
Aber nimm dir auf jeden Fall
die Zeit,
die Muscheln zu betrachten.

Halte sie in die Sonne
und
schenk ihrem Rauschen
dein Ohr.

(A.Kronenberg)

Traumtaenzer 28.07.2003 12:16

Alles Sichtbare haftet am Unsichtbaren- Das Hörbare am Unhörbaren- Das Fühlen am Unfühlbaren. Vielleicht das Denken am Undenkbaren

(Novalis)

TT

(jetz is aber genug :oops: )

junimond 28.07.2003 12:19

Zitat:

Zitat von Traumtaenzer
(jetz is aber genug)

schon?

Traumtaenzer 28.07.2003 12:22

:-)

Sehnsucht
nach einem, der mich hält
nach einer Hand
nach Worten, die meine Seele umarmen

Sehnsucht
gesehen zu werden
weinen zu können
nach Liebe, die Distanz möglich macht

Angst
vor einem, der mich festhält
vor der Hand
vor Worten, die meine Seele erdrücken

Angst
so gesehen zu werden
in meinen Tränen gesehen zu werden
vor einer Liebe, die mich einfängt

Sehnsucht
mich fallen zu lassen

und doch auch

Angst
hart aufzuprallen

Traumtaenzer 28.07.2003 12:27

Abendlied

Sei ganz leise, sei nicht ängstlich
Schau er hat dich doch so gerne.
Über deinem kleinen Bettchen,
Schaukeln Sonne,Mond und Sterne.

Seine Hnad die große schwere,
Quetscht die deine dir entzwei.
Und sein Mund der große dunkle,
Summt ein schönes Lied dabei.

Kindlein lass dich küssen,Kindlein gute Nacht!
Wirst nun schlafen müssen
Hast genug gewacht.

Schließ zu die goldnen Äuglein
Schlaf ein, schlaf ein ,schlaf ein
Du liebes Kindelein

Schlafe ein, du kleine Tochter!
Auch in dieser dunklen Nacht,
Sitzt dein Vater noch am Bettchen
Und hält wacht.

Ob am Abend ob am Morgen,
Sei es spät auch sei es früh,
Wird er immer wieder kommen
Seine Liebe schlummert nie.

Kindlein lass dich küssen,
Kindlein gute Nacht
Wirst nun schlafen müssen,
hast genug gewacht!

Schließ zu die goldnen Äuglein
Schlaf ein, schlaf ein, schlaf ein
Du liebes Kindelein!

Traumtaenzer 28.07.2003 12:28

Wo du geliebt wirst, kannst du getrost alle Masken ablegen,
darfst dich frei und ganz offen bewegen.
Wo du geliebt wirst, zählst du nicht nur als Artist,
wo du geliebt wirst, darfst du so sein, wie du bist.

Wo du geliebt wirst, musst du nicht immer lachen, darfst du es wagen, auch traurig zu sein.
Wo du geliebst wirst, darfst du auch Fehler machen und bist trotzden nicht hässlich und klein.

Wo du geliebt wirst, darfst du auch Schwächen zeigen oder den fehlenden Mut,
brauchst du die Ängste nicht zu verschweigen,
wie das der Furchtsame tut.

Wo du geliebt wirst, darfst du auch Sehnsüchte haben, manchmal ein Träumender sein,
und für Versäumnisse, fehlende Gaben
räumt man dir mildernde Umstände ein.

Wo du geliebt wirst, brauchst du nicht ständig zu fragen
nach den vermeintlichen Preis
Du wirst von der Liebe getragen,
wenn auch unmerklich und leis.

Elli Michler - vertont von Siegfried Fietz auf CD "Für das Leben"

junimond 28.07.2003 12:36

:( du, aber doch..

..unmerklich und leis...


(( :') ))

Traumtaenzer 28.07.2003 12:37

Zieh mich tief zu Dir ins Wasser
hauch mir Leben ins Gesicht
keine Lust nur Luft zu atmen
und ohne Dich da geht es nicht

Und jetzt stehn wir vor dem Abgrund
woll'n den Boden nicht mehr spür'n
nur ein Schritt nach vorn zum Leben
egal wie es passiert

Perlentaucher - nimm mich mit auf Deine Reise
Perlentaucher - ganz egal wie tief
und wenn wir keine Luft mehr kriegen
wenn die Wellen uns besiegen
weiß ich doch
wir hab'n die Perlen uns verdient

Jeder Kuss schmeckt nach Verlangen
und kein Wort muss ich erklär'n
nur mit Dir kann ich erleben
mich am Dasein ganz verzehrn

Hör nicht auf mit mir zu tauchen
lass nicht los, nicht heute Nacht
nur ein Schritt nach vorn zum Leben
egal wie es passiert.

[rosenstolz]

Traumtaenzer 28.07.2003 12:40

Zeit zu gehen

Irgendwann im Leben
wird dir auf einmal klar
dass alles sich verändert
und nichts bleibt wie es war.
Du drehst dich um und schaust zurück
wo sind deine Träume hin
und alles was du tust
macht für dich einfach keinen Sinn.

Dann ist Zeit zu gehen
endlich aufzustehn
Zeit zu gehen
sich nicht mehr umzudrehn.

Wo immer du auch hinsiehst
sind ihre Augen leer
das Leben das sie tragen
scheint für sie viel zu schwer.
Du siehst was du gewollt hast
doch was hast du erreicht
und alles was du fühlst ist
deine Kraft ist aufgeweicht.

Jetzt ist Zeit zu gehen
endlich aufzustehn
Zeit zu gehen
sich nicht mehr umzudrehn.

Denn du kannst
wenn du willst
glaube fest daran
fange endlich an zu leben
trau dich auch mal zu nehmen
fang jetzt an.


Nach Winter kommt der Sommer
und nach der Nacht der Tag
nach Regen scheint die Sonne
so wie es immer war.
Nichts ist so schwer wies aussieht
dir fehlt nur etwas Mut
spring über deinen Schatten
es wird gut
alles gut.


Zeit zu gehen
endlich aufzustehn
Zeit zu gehen
sich nicht mehr umzudrehn.

Schau nach vorn, nicht zurück
denn vor dir liegt dein Glück
verschieb es nicht auf morgen
hör auf dich nur zu sorgen.
Kein Wenn und auch kein Aber
fang jetzt an
fang heut an
fang jetzt an.

mia 28.07.2003 12:40

Wo Ich war, das weiß nich jetzt nicht mehr genau
Weiß nur, eines Tages warst du hier
Hast mein Leben völlig auf den Kopf gestellt
Und ich war ein kleines Stück von dir

Doch dann kam der Tag für dich und deine Welt
Und ich fand nicht mehr zu mir zurück

Und was mir bleibt, ist dein Gesicht
Und das Gefühl, geteilt zu sein
Will ich dich jemals wiederseh'n, jemals wieder spür'n
Oder war es nur der Moment

Wieviel Zeit inzwischen wohl vergangen ist
Wieviel Angst und wieviel Einsamkeit
Nur daß meine Welt ein wenig reicher ist
Oder leer, wir war'n wohl nicht bereit

Vielleicht war's einfach nicht die rechte Zeit für uns
Mag sein, ich finde bald zu mir zurück

Und was mir bleibt, ist dein Gesicht
Und das Gefühl, geteilt zu sein
Will ich dich jemals wiederseh'n, jemals wieder spür'n
Oder war es nur der Moment

Doch dann kam die Zeit für dich und deine Welt
Und ich find' nur schwer zu mir zurück

Und was mir bleibt, ist dein Gesicht
Und das Gefühl, geteilt zu sein
Will ich dich jemals wiederseh'n, jemals wieder spür'n
Oder war es nur der Moment
Will ich dich jemals wiederseh'n, jemals wieder spür'n
Oder war es nur der Moment

(Rosenstolz)

Traumtaenzer 28.07.2003 12:42

ich bin auf dich getroffen wie ein
kind auf landminen trifft

arglos
ohne die gefahr zu ahnenn..


die detonation war
gewaltig
verherrend
zerstörersich
verletzend



da liege ich nun
meine gefühle
erstarrt
mein leben
zerstört


tränen fliessen unaufhaltsam...


plötzliches erwachen

alles vorrüber

geblieben ist
leere...
ein gebrochenes herz

zerbrochene seele



(..>UND DAS LEBEN GEHT WEITER..)

mia 28.07.2003 12:44

@Traumtänzer:
Das ist unendlich traurig... aber so wahr!

Traumtaenzer 28.07.2003 12:46

ich weiss nicht ob ich lebe
wie ich mich fühle--auch dass weiss ich nie


ich kennen keine zärtlichkeit

in bin in mir gefangen


einmal nur möchte ich richtig lieben
doch berührungen sind mir ein graus


stecke in mir drin


nur einmal nur möchte ich leben

leben in EUER WELT


auf meinen Träumen schweben--mit DIR Hand in HAND

Traumtaenzer 28.07.2003 12:47

Es bedrohen Mich
Schatten

--Schatten Meiner Selbst
und..
Ich renne MIR davon

--Ohnmächtig--
falle ich in die Dornen

..kurz vorher wissend das sie Mich
ZERREISSEN



Keiner vertsand (versteht?) Meine Worte

junimond 28.07.2003 12:48

Zitat:

geblieben ist
leere...
ein gebrochenes herz

zerbrochene seele



(..>UND DAS LEBEN GEHT WEITER..)

ja, aber wer kümmert sich nun um diesen scherbenhaufen..??

Traumtaenzer 28.07.2003 12:49

Mein Herz


Mein Herz ich will Dich fragen
Was ist Liebe?

Zwei Seelen ein Gedanke?
Zei Herzen Ein Schlag?

Und sprich woher kommt die Liebe?
sie kommt nicht Sie ist da


Und was ist reine Liebe?
--Die sich selbst vergisst..

Und wann ist liebe am tiefsten?
--wenn Sie am stillsten ist..


Und wann ist Liebe am reichsten?
--Das ist Sie wenn Sie gibt


Und spricht--Wie redet Liebe?

--Sie redet Nicht

SIE LIEBT !!

Traumtaenzer 28.07.2003 12:50

Wenn Schmetterlinge zu den Sternen
fliegen

Rosen in der Nacht
erblühen

Engel im Schlaf
berühren


Sterne leuchten hell am
Tag

Ich tief in Deine Augen
schau

Deine Hände spür


Ja DANN werden Träume wahr!!

Traumtaenzer 28.07.2003 12:50

Sag in was schreibe Ich deinen
Namen?

--In den Himmel`?
"Der ist zu hoch


--In den Wolken?
"Die sind zu flüchtig


--In den Baum?
"der gefällt und verbrannt wird



--Ins Wasser?
"das alles fortschwemmt?



--In die Erde
"Die man zertritt


SAg IN WAS schreibe ich Deinen Namen?



--IN MICH

IN MICH

NUR IN MICH

IMMER WIEDER IN MICH..

Traumtaenzer 28.07.2003 12:52

Zitat:

ja, aber wer kümmert sich nun um diesen scherbenhaufen..??
--> ich weiss es auch nicht....

Traumtaenzer 28.07.2003 12:55

Im flüchtigen Vorbeigehen
------------------------------


Deine Augen sagen "Hilf Mir"
sichtbar auf den ersten Blick


Und jeder der Dich sieht,schickst Du diesen
SCHREI zurück


Doch im flüchtigen Vorbeigehen
will Niemand Deine Augen sehen..



Jeden tag gehst Du nach draussen
läufst durch die Menschenmasse
TROTZDEM fülst Du Dich ALLEIN
TROTZDEM fühlst Du Dich
VERLASSEN..

WAS IST DASS FÜR EINE WELT??


abends gehst Du nachhause,schlisst Dich in Dein Zimmer ein
flüchtest Dich in eine Traumwelt
am liebsten wärst Du Dort für Immer


Denn im flüchtigen Vorbeighen
kannst Du Dort all die Schönheit sehen


Deine mutter klopft an Deiner Tür,Sie fragt was fehlt Dir?--Du sagts Wärhend Sie schon wieder geh
MUTTER DU HAST MICH EIN LEBEN LANG NUR GEQUELT


denn im flüchtigen Vorbeigehen
KANN MAN IN KEINER EINSAMMEN SEELE SEHEN--
*
*
*
*
*
*
*
Deine leiche baumelt friedlich im lauen Somemrwind

Menschenmassen blicken stumm auf das dumme Kind



Deine Augen sagen nichst mehr,weil es nichts mehr zu sagen gibt
Die Menschtraube löst sich auf..


EIN JAMMER DAS ES SOWAS GIBT..


DENN NUR IM FLÜCHTIGEN VORBEIGEHEN
KÖNNEN
MÖRDER
AUF IHRE
OPFER
SEHEN...

junimond 28.07.2003 12:57

magst du nicht vielleicht den ganzen nachmittag hier verbringen..?!

Traumtaenzer 28.07.2003 12:57

Verlassen


In Meinen Schwersten Stunden
warst DU nicht da!


Vor SCHMERZEN habe ich geschrien
In tiefer Nacht--die Welt noch schlief
war ich meinen SCHICKSAL übermannt

--Hast DU nicht gehört das IHCH nach DIR Rief??
--Meine STIMME NICHT ERKANNT??

Lag im Bett von TRÄNEN ertränkt
--Wolltest DU NICHT SEHEN??

Mir die SEELE nach DIR verrenkt
--DU lässt Mich UNTERGEHEN


An welcher SÜNDE welcher SCHULD hast DU mein LEID gemessen??


Liege jetzt noch wach mit viel Geduld --ICH habe DICH nicht vergessen!

Nie veraten habe ICH DICH
WARUM VERDIRBST DU MICH??

Bin ICH DIR nicht genug?
Gezweifelt habe ich nie an DIR
--HAST DU ES NICHT GESPÜRT???

VERENDEN lässt DU mich wie ein Tier

WARUM liest DU mich im Stich??

GOTT..

Traumtaenzer 28.07.2003 12:58

Alleine versuche ich
Mensch
zu sein

Versuche ich selbst zu sein
Eine Person
Ein Jemand

Ich
Mache
Denke
Schaffe
Versuch Mich zu bewegen
Ich wünsche
Fühle
Hoffe
Doch was soll das alles?

WER weiss WER Ich bin?

Wie kann ICH denn wisse
WER ICH BIN?

Wenn NIEMAND da ist der mit MIR
fühlt
und Hofft
und Wünscht

Wie kann ich da wissen
WER ICH BIN

Wenn KEINER sieht das
ICH DA BIN


Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 06:09 Uhr.

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