Herbert Grönemeyer Forum

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grenzwertig 14.06.2003 18:21

oh trauen..noch besser..passt auf den ersten blick auch besser zur strophe..fallen, fliegen, trauen!!..aber..man muss sich auch trauern trauen..um danach wieder trauen zu können !! wieviele varianten er für die stelle wohl hatte ;-) ?..ach dieses lied, wär ihm böse, hätt ers nicht geschrieben :-)

schumann 19.06.2003 09:56

Ich höre das Lied auch sehr gern, leider weiß ich nicht, was er mit dem Titel so richtig sagen will. Kann es mir jemand erklären?
Danke

ws 26.06.2003 12:22

schön, dass einem jeden tag ein neues bild rechts in der ecke geschenkt wird...und dann das große songraten :)) ... das meer, sing ein lied für den ozean!

franzi 26.06.2003 17:24

zum meer... wie lange mochte ich dieses lied nicht! es war mir musikalisch so unharmonisch(der anfang), konnte mit dem text nichts anfangen. doch dann, aufeinmal, zufällig, hab ich es wieder gehört... und es war um mich geschehen, ich verstehe es für mich und nun liebe ich es. "geh gelöst, versöhnt, bestärkt"-wow! wunderbares lied! dank an herbert!

.. 28.06.2003 16:22

heut ist so ein tag, an dem ich dieses lied nicht hören kann, ohne dass es mich wahnsinnig bedrückt und aufwühlt..weils ein ding der unmöglichkeit zu sein scheint - die selbstbefreiung und (selbst)versöhnung..

Katharina 29.06.2003 15:32

"Wie der Ozean ist euer göttliches Selbst; nichts kann es je verunreinigen...Doch ...vieles in euch ist noch menschlich und vieles ist noch... ein ungeschlachtener Zwerg, der im Schlaf durch den Nebel irrt auf der Suche nach seinem Erwachen...
aus: Der Prophet von s.o.

Julia 04.07.2003 14:25

Ich habe dieses Lied am Anfang nicht verstanden, bis es einmal im Radio lief und ich nur mit einem halben Ohr zuhörte. Und da - wie von einem Blitz getroffen - hab ich es auf einmal verstanden und mir sind tatsächlich die Tränen gekommen. Genauso wie beim Konzert in HH 2003. Wahnsinnig schön...

PossiblyMaybe 04.07.2003 15:03

...selbst-befreit...? ...selbst-befreien...?(von sich befreit?) - wenn man eben dieses vakkum vergessen könnte.. nein, nie

traenenstaub 04.07.2003 23:10

Doch, es geht - verlier nie den Mut davon zu traeumen. Bin seit kurzem auf meinem Weg zum Meer und jedes verdammte Wort des Liedtextes trifft in wohlig erschuetternder Weise auf mich zu. Auf den Weg zum Meer kam ich fast unmittelbar, nachdem ich eine wundervolle Frau kennengelernt hatte: wir hatten eigentlich nur ueber alles moegliche miteinander geredet und ploetzlich fuehlte ich mit unbeschreiblicher Wucht und Klarheit, dass ich mich endlich bei mir zu Hause fuehlte. Heimweh verloren. Und das ist nicht nur in Ihrer Naehe so, sondern es scheint, als habe sich duch sie ein Tor in ein unbekanntes inneres Paradies geoeffnet. Kann das (noch) nicht erklaeren, aber es an- und wahrnehmen. Ungeahnte Orkane toben seither in mir, versoehne mich mit den schwarzen Momenten meines Lebens, meinem Unvermoegen, fuehle mich zentriert, ganz, heil, Blockaden loesen sich und geben unverhofft schillernde Wege frei, traue endlich meinen Instinkten als sei es das Selbstverstaendlichste auf der Welt und ich fuehle mit ungekannter Sicherheit, dass ich weiss wohin...koennte einen schier endlose mail ueber meinen bisherigen Weg zum Meer schreiben. Fasse mich kurz: Oh mein Gott, es geht. Herrlich, zauberhaft, unbegreiflich. Und SIE? Sie entpuppt sich immer mehr als die Liebe meines Lebens. Wir naehern uns mit jeder Begegenung weiter und in neuer Weise an...und am Horizont, da treffe ich sie. Hoffentlich!

traenenstaub 05.07.2003 00:39

Nachtrag zu PossiblyMaybe von wegen selbstbefreit...fuehle mich von mir selbst befreit und dadurch paradoxerweise ganz bei mir. War mir noch nie so nahe und war noch nie so geloest und so klar. "Zum Meer" habe ich unzaehlige Male in den schwierigen Monaten zuvor gehoert, der besungene Weg zum Meer war mir nur eine tiefe Sehnsucht, schien unaufindbar. Und jetzt...hilft Herbert mit seinen Liedern mal wieder, Gefuehltes besser fuer sich zu erfassen. Herbert, schoen, dass es Dich gibt!

Meerbewohner 05.07.2003 11:59

ICH LIEBE DICH HERBERT, für dieses Lied noch viel mehr. Ich sag nur s e l b s t b e f r e i t

Geh nie wieder so lange weg!!

PossiblyMaybe 05.07.2003 12:15

@tränenstaub: ich will diesen meinen weg zum meer nicht von anderen personen abhängig machen, da entweder ich sie entäusche oder sie mich (irgendwann). und dann würde ich noch tiefer fallen, wenn mir diese person das meer eröffnet, ich nur wegen dieser person "selbstbefreit" wäre und ohne sie nicht (mehr). - man sollte nie irgenetwas von etwas anderen abhängig machen als von sich selbst. nur dann wäre für mich glücklich sein möglich: das meer zu finden.

Weite 05.07.2003 16:53

@traenenstaub, possiblyMaybe hat recht: Wir duerfen unser Glueck nicht von einem einzelnen Menschen abhaengig machen, auch nicht von mehreren, da Menschen uns enttaeuschen werden. Wir muessen das Glueck bereits in uns tragen, und es auf dieser Basis mit anderen teilen, damit es wachsen kann... aber es muss bereits VORHER in uns selbst sein. Ich freue mich, dass du jemanden so Besonderes gefunden hast, und dass sie es auch so empfindet wie du. Ansonsten halte es doch wie der eine christliche Satz 'nicht trauern sollen wir, dass wir sie verloren, sondern dankbar sein, dass wir sie gehabt haben duerfen'. Alles Gute auf Deinem weiteren Weg zum Meer.

Stefanie 05.07.2003 21:56

@traenenstaub Danke für Dein Kommentar am 04.07. Du hast mir damit aus der Seele gesprochen. Dieses Lied mit allen seinen Facetten und seiner Akkustik spiegelt genau das wieder was ich empfinde. Ich habe die selbe Erfahrung gemacht und einen wunderbaren Mann kennengelernt. Er ist das was ich liebe, die Heimat die ich in ihm sehe. Es war nicht nur dieser Mensch mit allen seinen guten wie weniger guten Eigenschaften allein. Die Summe all dessen, das „zu Hause sein“, das „YinYang“, es ist schwer zu beschreiben. Es ist wie ein wunderbares selbstbefreites Gefühl dass sich im Bauch langsam verbreitet und die Gewissheit für diesen Menschen die größte Bürde auf sich zu nehmen. Aber auch die Gewissheit zu haben, dass jede Sekunde später wieder alles anders kommen kann. Diese Empfindung habe ich auch wenn dieser Mann sie nicht mit mir teilt. Ich habe Angst dass ich ihn noch mehr verliere. Trotzdem kann ich es nicht ändern und ich wusste lange nicht, dass ich noch zu solchen Gefühlen fähig bin. An dieser Stelle Danke @Weite für die weisen Worte, natürlich hast Du recht. Jeder Mensch bezieht dieses Lied individuell auf etwas anderes bzw. auf jmd. anderes; auf bestimmte Personen, Menschen die man liebt und damit auch auf sich selbst. Nur, wenn ich das „zum Meer“ mit dem Lebensziel, -sinn gleichsetze, dann ist dieser Mann unweigerlich Teil meines Lebens geworden. Er vervollständigt mich. Das „in Beziehung setzen“ ist der Schlüssel zum Meer, selbstbefreit. Die Vergangenheit, die Familie, die Kindheit, das „Warum bin ich hier?“. Traenenstaub, ich wünsche Dir sehr, dass auch sie auf ihrer Reise Dich als ihr Meer sieht! Es ist das schönste und wertvollste Geschenk das es gibt.

traenenstaub 06.07.2003 17:57

@Stefanie, Weite, PossiblyMaybe: meine Interpretation von Herberts Lied und Darstellung meines Prozesses:
auf zum meer.
von sich selbst befreit,
sich selbst unendlich nahe sein.
sich selbst befreiend,
von Dir den schluessel.
heimweh verloren,
bereit zur groessten aller reisen.
dreh mich in den sturm,
ich weiss wohin.

herbstin 09.07.2003 01:45

@traenenstaub: man könnte auch einfach sagen: du bist verliebt :-).und der weg ist das meer: evtl hauptstrasse, evtl abzweigungen.egal.wichtigbleibt der weg weil er das meer ist.

traenenstaub 09.07.2003 16:24

@herbstin
Ja, auch. Aber das ist nicht der Punkt. Sie gab mir den Schluessel, Selbstbefreiung geht ohne Sie. Wir sind nicht zusammen. Was aus uns wird, wird man sehen.

Nordee 16.08.2003 08:37

Wer hat dich an sich gelehnt? Keine Ahnung, bei mir fallen sie immer um, wenn ich starke Frau 'ne Männerschulter zum Anlehnen bräuchte. Aber noch dringlicher wünsche ich mir das Erkennen einer Berufung, die auch noch genug Kies für mich und meine "Marie" bringt. Mit weniger klarkommen als du monatlich vertelefonierst, das ist profaner Alltag. Aber Göttin sei Dank, ist mein Kreuz sowieso breit und ich liebe auch seit meiner Kindheit den Sturm. Gelöst, versöhnt, läßt noch auf sich warten. Und das Trauen erst...Deswegen trifft mich die Essenz dieser Lieder in Herz und ich möchte nicht von big- brother- Bildern des Poeten angesprungen werden.

seppi81 03.09.2003 14:21

Der geilste Song über haupt!!! herbert mach weiter so!!!

Ozean 07.09.2003 23:12

Der Tang schlingt sich um die eigenen Füße. Es ist gelebtes Leben und der Wind kommt von der Seite. Wie das Leben? Ich nehme ein wenig mit.,rein äußerlich in meinen Socken ...

TT 22.09.2003 23:22

Mooooaah

grämwürdig 22.09.2003 23:46

"zum meer" darf man ja xxxx finden :-)..aber bitte nächstesmal zensieren..so mit xxxx :-)

Alina 23.09.2003 15:20

Hallo!!!
Also, ich würde sie gerne um Rat bitten. Ich hab eine Hausaufgabe aufgekriegt, da geht es darum das Lied von Herbert Grönemeyer "Der Weg" zu interpretieren, doch ich weiß mir nicht zu helfen, ahb gehofft, dass ich wenigstens auf dieser Seite vielleicht etwas passendes finden kann. Würde mich sehr freuen. Danke.
Alina

Wegweiser 23.09.2003 17:33

Hi Alina! Diese Lehrer lassen etwas auseinandernehmen, was so persönlich ist... Furchtbar! Wenn's schon sein muß, versuch' Dir jede Zeile als Bild vorzustellen. Beschreib, was du siehst und wie du das verstehst, was du siehst. Möglicherweise ist das besser, als zu gucken, was andere Menschen für Bilder haben. Gutes Gelingen!

Violetta Para 25.09.2003 08:24

Gracias a la vida...cielo su fondo estrellado, desiertos, montanas y llanos y el hombre que yo amo.

grenzwertig 27.09.2003 22:09

meer.wenn man ans meer kommt, soll man zu schweigen beginnen, bei den letzten grashalmen, soll man den faden verlieren,und den salzschaum, und das scharfe zischen des windes,einatmen, und ausatmen,und wieder einatmen.
wenn man den sand sägen hört, und das schlurfen der kleinen steine, in langen wellen, soll man aufhören zu sollen,und nichts mehr wollen wollen, nur meer, nur meer.erich fried.

Ozean 06.10.2003 23:31

Ich bitte Euch - Ritter/Hahn. Es ist eine M ... nein, ein wenig mehr vielleicht ...

etwasanders 07.10.2003 14:53

Der Troubadour singt die Mär vom Kämpfen und Gewähren, von Liebe und Tod. Bringt uns zum Lachen und Weinen. Dank!Vielleicht trifft er in Afrika sein Pendant, den Griot.-- Ich find's ein wenig befremdlich, daß auf dem Benefizkonzert nicht auch Afrikaner auftreten. Oder lieg ich (mal wieder) falsch?

nur meer 08.10.2003 09:07

es gibt ein meergedicht von erich fried?? wie schön :) !

MAG 15.10.2003 12:02

und immer wieder, und immer wieder, und immer wieder, und immer immer immer wieder.... is des schee

grönländerin 30.10.2003 02:08

..und der grönemeyer-sohn hat geschmack.

grenzwertig 30.10.2003 19:57

unseren geschmack, also guten ;-).

Jostos 31.10.2003 13:09

Hat jemand zufällig schon eine schöne und treffende englische Übersetzung dieses Textes. Wie soll man den seinen englischen Freunden sonst die selbstbefreiende Grönemeyerlyrik nahebringen?

Loree 01.11.2003 21:48

Vegiss nicht! Es ist der sechste Tag!

Renate Huber 30.12.2003 22:11

CD -Mensch ist wunderschön! das Konzertr in Wien war einfach traumhaft!

innuendo 06.03.2004 21:59

Der Hans und die Grete tanzen herum,
Und jauchzen vor lauter Freude.
Der Peter steht so still und so stumm,
Und ist so blaß wie Kreide.
Der Hans und die Grete sind Bräut'gam und Braut,
Und blitzen im Hochzeitsgeschmeide.
Der arme Peter die Nägel kaut
Und geht im Werkeltagkleide.
Der Peter spricht leise vor sich her,
Und schauet betrübet auf beide:
Ach! wenn ich nicht gar zu vernünftig wär',
Ich täte mir was zuleide.
II
"In meiner Brust, da sitzt ein Weh,
Das will die Brust zersprengen;
Und wo ich steh' und wo ich geh',
Will's mich von hinnen drängen."
"Es treibt mich nach der Liebsten Näh',
Als könnt die Grete heilen;
Doch wenn ich der ins Auge seh',
Muß ich von hinnen eilen."
"Ich steig' hinauf des Berges Höh',
Dort ist man doch alleine;
Und wenn ich still dort oben steh',
Dann steh' ich still und weine."
III
Der arme Peter wankt vorbei,
Gar langsam, leichenblaß und scheu.
Es bleiben fast, wie sie ihn sehn,
Die Leute auf den Straßen stehn.
Die Mädchen flüstern sich ins Ohr;
"Der stieg wohl aus dem Grab hervor."
Ach nein, ihr lieben Jungfräulein,
Der steigt erst in das Grab hinein.
Er hat verloren seinen Schatz,
Drum ist das Grab der beste Platz,
Wo er am besten liegen mag
Und schlafen bis zum Jüngsten Tag.

TrauerTanz 06.03.2004 22:01

Lehn deine Wang an meine Wang,
Dann fließen die Tränen zusammen;
Und an mein Herz drück fest dein Herz,
Dann schlagen zusammen die Flammen!

Und wenn in die große Flamme fließt
Der Strom von unsern Tränen,
Und wenn dich mein Arm gewaltig umschließt -
Sterb ich vor Liebessehnen!

worscht 07.03.2004 17:02

mönsch,tt. ist das wilhelm busch, mal garnicht max und moritzmässig? es gibt so vieler art kummer, die einen teil von uns ins grab bringen.

gramwellig 09.03.2004 22:48

wind ist der welle lieblicher buhler, wind mischt vom grund auf schäumende wogen, seele des menschen wie gleichst du dem wasser,schicksal des menschen wie gleichst du dem wind.

kimmi 15.03.2004 14:41

Zum Meer, sag ich nur.
Hat das Folgen, sich diesen
verdammt oft anzuhören? Langsam glaub ichs jedenfalls!


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