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stimmt die Lieder waren alle dabei ... glaub ich zumindenst
aber allein die Reihenfolge stimmt doch schon mal garnicht, oder ?! also "Ich dreh mich um dich" und "Halt mich" waren doch beisamen, oder?! aber das bis jetzt niemand was über die zwei dicken Böcke gesagt hat ... |
Hat jemand Fotos von Ludwigshafen? Ich hätte echt gerne alle es war so unbeschreiblich. Falls jemand hat schickt sie mir Bitte an
MfG |
nun wenn er neue welt gespielt HÄTTE (an diesen tagen nach münchen) ich WÜRDE ihn hassen dafür! aber richtig
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Zitat:
Neue Welt kam übrigens definitiv nicht. Ich hab mich die ganze Zeit gewundert, wie er das gemacht hat, weil er sonst auch nur Stücke gespielt hat, die er in Ahlen auch gespielt hat, nur halt ohne Neue Welt, aber die gleiche Zeit dafür braucht hat ;). Die Zugaben sind mit ziemlicher Sicherheit richtig. Marco |
Zeitschrift Bunte zu Herbert & neuer Freundin
Also Neue Welt wurde definitiv, 100%ig NICHT gespielt. Die Lieder in der Setlist stimmen soweit, aber "Der Weg" wurde nicht nach "Ich dreh mich um dich" gespielt sondern ein wenig später...
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Die Zugaben stimmen, das ist richtig.
Jetzt fehlt nur noch die richtige Reihenfolge. :wink: |
Wenn jemand Fotos aus Ludwigshafen hat bitte mir schicken:
Würde mich wahnsinnig freuen denn das Konzert war einsame spitze! :D |
Respekt vor eigener missionarischer Kraft
Herbert Grönemeyer im Ludwigshafener Südweststadion http://img.ron.de/rhp/m/49692663.jpg Er dreht sich um, winkt und geht. Vielleicht verlegen. Eher noch bescheiden. Er hat die Seele der Stadt leise berührt, den 35.000 Menschen im Südweststadion seine und ihre Seele gezeigt. Das verbindet und macht große Gesten überflüssig. Vorbei sind jedenfalls die unseligen Versuche, den Intellekt als Bilder spuckende Waffe gegen das Publikum zu richten. Ludwigshafen umarmt Herbert Grönemeyer teilweise stürmisch - er lässt es geschehen. Grönemeyer ist Kult: Mal verkniffen, mal versonnen schaut er singend in die Welt. Bilder: Kunz "Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl." Und als solches kaum zu fassen. In Worte. Grönemeyer singt in Ludwigshafen mehr über die Stadt, als er beim flüchtigen Durchfahren vielleicht geahnt hat. Und er passt zu ihr. Mehr vielleicht als ihm lieb ist, wer weiß es. "Du bist keine Schönheit, vor Arbeit ganz grau", heißt es in der Ruhrpott-Hymne "Bochum". Stimmt. "Du bist einfach zu bescheiden." Stimmt fast. Schwestern im Geiste scheinen die Heimat-Städte gewesen zu sein. Seit Freitag wissen wir mehr. Oder glauben fest daran... Das Open-Air-Konzert im - man darf es, lokalpatriotisch weich gestimmt, so nennen - altehrwürdigen Südweststadion hält etwas mehr als zwei Stunden lang jene Intimität, die Herbert Grönemeyers "Mensch"-Album versprochen hat und die dem Vorgänger "Bleibt alles anders" so völlig abging. Ein Menschen-Album, ein Bilderbogen für die Fantasie: der Mambo-Typ auf Parkplatzsuche, der Was-soll-das-Typ im postfinalen Eifersuchts-Beziehungs-Stress, die verlorene Traumfrau, der Mensch an sich. Der momentan erfolgreichste Popmusiker der Republik zelebriert seine Rückkehr von der Trauerarbeit emotional aber stilvoll. Wenn er mit halb geschlossenen Augen am Keyboard ausharrt, beseelt von sich, der Musik und der Zuneigung der Menschen, vermittelt seine Gestik - der schlapp in die Luft geworfene Arm, das Kopfkratzen - so etwas wie Demut. Vor seinem Schicksal. Vor seinem Talent. Er wirkt echt. Und warum? Weil er auch Respekt vor seiner missionarischen Kraft hat. Deshalb zwingt sich Herbert Grönemeyer zur Sparsamkeit: keine langen Ansagen, keine superschicken Klamotten, keine platten Konzertrituale. Die Rolle als Star bricht er mit Ironie, mit dem Hinweis auf persönliche Unzulänglichkeiten. Auf dünnes Haar, kleines Bäuchlein oder seine außerordentlichen Fähigkeiten als Tänzer. Der Gefahr der Anbiederung entgeht der in London lebende Künstler fast englisch-elegant und trotzdem nur haarscharf durch den poetischen Charme seiner Sprache. Bewusste Distanz, unbeholfene Tanzschritte auf dem Laufsteg mit einer weißen Rose in der Hand: Bevor der Vorhang fällt, gibt es auch zwischen den Massen noch Einsamkeit. Der krasse Gegensatz zum grönemeyerschen Rollenverständnis erwächst aus der opulenten Inszenierung, die hinter dem weißen Tuch auf seine Fans wartet: eine großartige Band, musikalische Perfektion, multimediale Performance. Während allerdings viele Materialschlachten anderer Musikgrößen im Frost ästhetischer Kühle verloren gehen, bleibt dem grönemeyerschen Ganzen die Rest- und Nestwärme. Zur Reggae-Version von "Mensch" huschen Sonnenblumenfelder über die Leinwand, ein putziger Eisbär bläst sich zu einem meterhohen Maskottchen auf. Spielerei, ja sicher, aber unverhohlene Liebe zum Kitsch statt technologischem Machbarkeitswahn. Die Setlist ist ein ehrgeiziger Plan, der ziemlich gut zu einschlägig-berüchtigten Radiowerbespots passen würde: das Beste der 80er, 90er und von heute. Die Platten "Bochum", "Ö", "Bleibt alles anders" und eben "Mensch" sind das Vehikel für Herberts Zeitreise. Nach guten zwei Jahrzehnten im Geschäft wollen schließlich mindestens drei Grönemeyer-Generationen versorgt sein. Und so ist die Show auch eine Werkschau von der autistischen Deutschrock-Attitüde der Anfangsjahre bis hin zur totalen Offenheit für die unterschiedlichsten (britischen) Einflüsse. Die Band bezieht ihren Spaß ganz offensichtlich daraus, angegraute Songs künstlerisch zu beatmen: "Vollmond" als gnadenlose Rocknummer zum Beispiel, "Männer" als aufgepunkte Stimmungspolka oder das monumentale "Bochum". Und trotzdem: Die leisen Momente sind die schönsten, weil man sie erwartet hat, weil sie magisch sind. Eine faire Geste war es übrigens, dass Herbert Grönemeyer seinen "Special Guest" Stephan Eicher für eine Zugabe noch einmal auf die Bühne bat - ein bisschen Wiedergutmachung, denn der Schweizer Singer-Songwriter musste bei vollem Tageslicht ohne Light-Show und Video-Leinwände den Anheizer spielen und ging in der vorabendlichen Schwüle ziemlich unter. Aber gegen das Gefühlskino des Herbert Grönemeyer kommt niemand an. Nicht einmal er selbst... Quelle: Rheinpfalz - www.ron.de |
Da krieg ich richtig Gänsehaut bei dem Artikel........
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Hallo zusammen :)
Wollte den Artikel auch grade reinstellen....aber da hätte ich wohl ein bisschen früher aufstehen müssen! :wink: Auf jeden Fall endlich mal ein Konzertbericht der, mit kleinen Ausnahmen, genau das widerspiegelt was wir in Ludwigshafen erleben durften. Klasse :!: M 8) |
habe gelesen, dass es phantastische fotos vom konzert in LU geben soll! kann mir die bitte jemand schicken an:
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Mir auch bitte bitte, wenn irgend jemand die Fotos hat, ich schick sie auch an die weiter die sie noch nicht haben, verspochen!
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Also ich muss sagen, dass Konzert war echt klasse!
Erste Sahne wie lange Herbert durchgehalten hat! :lol: Ein wenig irritiert hat mich nur, dass er den Ort an dem er auftritt noch nicht mal dem richtigem Bundesland zuordnen kann!!! :x Gut, von LU nach Baden sinds nur ein paar Meter, doch uns Pfälzer als Badner zu "beschimpfen" hätte wirklich nicht sein gemusst!!! :wink: Naja... Ein wenig leid tat mir Stephan Eicher, er machte schon einen sehr hilflosen Eindruck und hätte auf alle Fälle mehr Beachtung und Applaus verdient gehabt, aber es war ja nicht wirklich zu erwarten, dass das Publikum mit französischen Balladen in Ekstase versetzt wird :oops: War aber trotzdem ein unvergesslicher Abend für jeden der 35.000 Besucher, denke ich mal... :D |
Bitte schickt mir Bilder vom Konzert in Ludwigshafen. Wäre super lieb !!! :D
Vielen Dank Alex |
Zitat:
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Ach ich könnt mich auch anschliessen :)
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Also wenn ihr dann schonmal dabei seit:
Ich nehme auch alles was fotographisch vom LU-Konzert festgehalten wurde!!! :roll: Danke im Voraus :!: |
Solangsam wirds krank 8) 8)
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Zitat:
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was ist krank?! dass wir existierende bilder vom konzert gerne sehen möchten? ist ein aufruf in eine neue richtung, so dass wir Fans weiterhin bilder auf irgendeine weise zu gesicht bekommen! wenn es ein offizielles verbot gibt, könnte man ja den "privaten" weg nutzen ... ich verschicke gerne weiter! wer die gesetze kennt, kann sie umgehen ... ich kenne sie an dieser stelle leider nicht wirklich ... :?: :lol:
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