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vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun. -auch aus der bibel, neues testament, -glaub bei "matthäus", aber ohne gewähr,...will nichts falsches sagen..-jedenfalls hat mich diese zeile als kind, so mit 8, 9 ..sehr beeindruckt. das einzige, was mir damals im kommunionunterricht hängen geblieben ist...und d a s ..(sinngemäß):schlägt dich jemand auf die linke wange, halt ihm auch die rechte hin.
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freut mich ungemein, junimond ;-)..
wenn ich in den sprachen der menschen und engel redete, hätte aber die liebe nicht, wäre ich dröhnendes erz oder eine lärmende pauke.und wenn ich prophetisch reden könnte und alle geheimnisse wüsste und alle erkenntnis hätte; wenn ich alle glaubenskraft besässe und berge damit versetzen könnte, hätte aber die liebe nicht, wäre ich nichts. [...] die liebe ist langmütig, die liebe ist gütig.sie ereifert sich nicht, sie bläht sich nicht auf.sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren vorteil, lässt sich nicht zum zorn reizen, trägt das böse nicht nach.sie freut sich nicht über das unrecht, sondern freut sich an der wahrheit. (1.korinther 13, 1-8) [ok, das mit dem "ereifern" und "zum zorn reizen" seh ich anders ;-) ] und weils dazu so schön passt: ideale sind wie sterne.wir erreichen sie niemals, aber wie die seefahrer auf dem meer richten wir unseren kurs nach ihnen. (carl schurz) |
Wer liebt trägt keinem etwas nach; wer liebt der gibt niemals jemanden auf, in allem vertraut er und hofft er für ihn; niemals wird die Liebe vergehen!
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Es war eine kleine Frau, die den staubigen Feldweg entlangkam. Sie war wohl schon recht alt, doch ihr Gang war leicht und ihr Lächeln hatte den frischen Glanz eines unbekümmerten Mädchens.
Bei der zusammengekauerten Gestalt blieb sie stehen und sah hinunter. Sie konnte nicht viel erkennen. Das Wesen, das da im Staub des Weges saß, schien fast körperlos. Es erinnerte an eine graue Flanelldecke mit menschlichen Konturen. Die kleine Frau bückte sich ein wenig und fragte: "Wer bist du?" Zwei fast leblose Augen blickten müde auf. "Ich? Ich bin die Traurigkeit", flüsterte die Stimme stockend und so leise, dass sie kaum zu hören war. "Ach, die Traurigkeit!" rief die kleine Frau erfreut aus, als würde sie eine alte Bekannte begrüßen. "Du kennst mich?" fragte die Traurigkeit misstrauisch. "Natürlich kenne ich dich! Immer wieder einmal hast du mich ein Stück des Weges begleitet." "Ja aber", argwöhnte die Traurigkeit, "warum flüchtest du dann nicht vor mir? Hast du denn keine Angst?" "Warum sollte ich vor dir davonlaufen, meine Liebe? Du weißt doch selbst nur zu gut, dass du jeden Flüchtigen einholst. Aber, was ich dich fragen will: Warum siehst du so mutlos aus?" "Ich.... ich bin traurig", antwortete die graue Gestalt mit brüchiger Stimme. Die kleine, alte Frau setzte sich zu ihr. "Traurig bist du also", sagte sie und nickte verständnisvoll. "Erzähl mir doch was dich so bedrückt." Die Traurigkeit seufzte tief. Sollte ihr diesmal wirklich jemand zuhören wollen? Wie oft hatte sie sich das schon gewünscht. "Ach, weißt du", begann sie zögernd und äußerst verwundert, "es ist so, dass mich einfach niemand mag. Es ist nun mal meine Bestimmung, unter die Menschen zu gehen und für eine gewisse Zeit, bei ihnen zu verweilen. Aber wenn ich zu ihnen komme, schrecken sie zurück. Sie sagen: Papperlapapp, das Leben ist heiter. Und ihr falsches Lachen führt zu Magenkrämpfen und Atemnot. Sie sagen: Gelobt sei, was hart macht. Und dann bekommen sie Herzschmerzen. Sie sagen: Man muss sich nur zusammenreißen. Und sie spüren das Reißen in den Schultern und im Rücken. Sie sagen: Nur Schwächlinge weinen. Und die aufgestauten Tränen sprengen fast ihre Köpfe. Oder sie betäuben sich mit Alkohol und Drogen, damit sie mich nicht fühlen müssen." "Oh ja", bestätigte die alte Frau, "solche Menschen sind mir schon oft begegnet." Die Traurigkeit sank noch ein wenig mehr in sich zusammen. "Und dabei will ich den Menschen doch nur helfen. Wenn ich ganz nah bei ihnen bin, können sie sich selbst begegnen. Ich helfe ihnen, ein Nest zu bauen, um ihre Wunden zu pflegen. Wer traurig ist, hat eine besonders dünne Haut. Manches Leid bricht wieder auf, wie eine schlecht verheilte Wunde, und das tut sehr weh. Aber nur, wer die Trauer zuläßt und all die ungeweinten Tränen weint, kann seine Wunden wirklich heilen. Doch die Menschen wollen gar nicht, das ich ihnen dabei helfe. Statt dessen schminken sie sich ein grelles lachen über ihre Narben. Oder sie legen sich einen dicken Panzer aus Bitterkeit zu." Die Traurigkeit schwieg. Ihr Weinen war erst schwach, dann stärker und schließlich ganz verzweifelt. Die kleine, alte Frau nahm die zusammengesunkene Gestalt tröstend in die Arme. Wie weich und sanft sie sich anfühlt, dachte sie und streichelte zärtlich das zitternde Bündel. "Weine nur, Traurigkeit", flüsterte sie liebevoll, "ruh dich aus, damit du wieder Kraft sammeln kannst. Du sollst von nun an, nicht mehr alleine wandern. Ich werde dich begleiten, damit die Mutlosigkeit nicht noch mehr Macht gewinnt." Die Traurigkeit hörte auf zu weinen. Sie richtete sich auf und betrachtet erstaunt ihre neue Gefährtin: "Aber, aber - wer bist eigentlich du?" "Ich?", sagte die kleine, alte Frau schmunzelnd und dann lächelte sie wieder so unbekümmert wie ein kleines Mädchen. "Ich bin die Hoffnung." |
Ist das schön, Luxus....
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... ich hab ne Gänsehaut :? ...
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Eine wunderschöne und tröstliche Geschichte, Luxus.
Hier ein Gedicht von Goethe (hätte ich nicht vermutet, daß er auch so etwas geschrieben hat): Einst ging ich meinem Mädchen nach tief in den Wald hinein und fiel ihr um den Hals, und - ach! droht sie, ich werde schrein. Da rief ich trotzig: Ha! ich will den töten der uns stört! Still, lispelt sie, Geliebter still! Daß ja dich niemand hört. ________________ gib ir mein herz zurück, bevor es auseinanderbricht |
Zitat:
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muss schon sagen, das hier hat sich zu nem Wahnsinns-Thread entwickelt, hab ihn mittlerweile auch in meinen Bookmarks drin.
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OK, also ich glaube, darüber geht nichts.
Wahnsinn. Aber es gibt auch schöne, die nicht ganz so lang sind. "Alles, was du tust, kommt irgendwann auf dich zurück. Vielleicht wirst du verschont, vielleicht verrückt." |
" Alle Dingesind an sich völlig wertfrei und neutral.
Die Einstellung des Menschen macht aus ihnen erst Gegensätze der Freude oder des Leides" Dethlefsen |
Es braucht einen Gott, um einen Menschen zu erschaffen, aber nur ein Wort, um ihn zu vernichten.
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@Junimond
Die Autorin heißt Inge Wuthe, die Geschichte nennt sich Das Märchen von der traurigen Traurigkeit @GlitzerndesMeer, Fisch im Netz, Celina, Junimond & Commodus VIELEN DANK für die tolle Rückmeldung, dass es Euch so guuuut gefallen hat ... :) Ciao Luxus :) :) :) Es gibt nur einen Menschen auf der Welt, der dich wirklich glücklich machen kann. Es gibt nur einen Menschen auf der Welt, der dich wirklich unglücklich machen kann. Wie wäre es, wenn du diesen Menschen etwas besser kennenlernen würdest? Als Anfang: Stell dich mal vor den Spiegel, lächle und sage Hallo! KEN KEYES, Rezepte zum Glück |
Die Phönizier haben das Geld erfunden. Aber warum nur so wenig???
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Jeder Mensch befindet sich ständig in einem Wachstumsprozeß, darum darf niemand je aufgegeben werden.
Leo Tolstoi Du bekommst niemals eine zweite Chance, um einen ersten Eindruck zu hinterlassen. Unbekannt Verurteile niemanden, bevor du nicht in seiner Lage warst. Talmud Die Zukunft beunruhigt uns, die Vergangenheit hält uns fest, deshalb entgeht uns die Gegenwart. Gustave Flaubert :mrgreen: |
Erfahrungen sind Erinnerungen, die man teuer bezahlen muss.
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Generationsproblem
Wovon ich leben will, hast du gefragt. Hättest du gefragt, wofür ich leben will, könnten wir miteinander reden. Anne Steinwart |
Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist,
dass ich Dich einschlafen sehe, würde ich Dich besser zudecken, und zu Gott beten, er möge Deine Seele schützen. Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Dich zur Türe rausgehen sehe, würde ich Dich umarmen und küssen und Dich für einen weiteren Kuss zurückrufen. Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich Deine Stimme höre ich würde jede Geste und jedes Wort auf Video aufzeichnen, damit ich sie Tag für Tag wiedersehen könnte. Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich einen Moment innehalten kann, um zu sagen "Ich liebe Dich" anstatt davon auszugehen, dass Du weisst, dass ich Dich liebe. Wenn ich wüsste, dass es das letzte Mal ist, dass ich da sein kann, um den Tag mit Dir zu teilen, weil ich sicher bin, dass es noch manchen Tag geben wird, so dass ich diesen einen verstreichen lassen kann. Es gibt sicherlich immer ein "morgen" um ein "Versehen/Irrtum" zu begehen. und wir erhalten immer eine 2. Chance um einfach alles in Ordnung zu bringen. Es wird immer einen anderen Tag geben, um zu sagen "ich liebe Dich". und es gibt sicher eine weitere Chance Um zu sagen: "Kann ich etwas für Dich tun?" Aber nur für den Fall, dass ich falsch liegen sollte Und es bleibt nur der heutige Tag möchte ich Dir sagen, wie sehr ich Dich liebe. und ich hoffe, dass wir nie vergessen. Das "Morgen" ist niemandem versprochen weder jung noch alt und heute könnte die letzte Chance sein die Du hast, um Deine Lieben fest zu halten. Also, wenn Du auf Morgen wartest Wieso tust Du's nicht heute? falls das "Morgen" niemals kommt wirst Du bestimmt bereuen, dass Du Dir keine Zeit genommen hast, für ein Lächeln, eine Umarmung oder einen Kuss und Du zu beschäftigt warst, um jemanden etwas zuzugestehen, was sich im Nachhinein als sein letzter Wunsch herausstellt. Halte Deine Lieben heute ganz fest und flüstere ihnen ins Ohr sag' ihnen, wie sehr Du sie liebst. und dass Du Sie immer lieben wirst. Nimm Dir die Zeit zu sagen "Es tut mir leid" "Bitte verzeih' mir", "Danke", oder "Ist in Ordnung" und wenn es kein "Morgen" gibt. musst Du den heutigen Tag nicht bereuen. |
Ich glaub ich muß mich mal hier aus der Mailingliste austragen, damit ich nicht mehr benachrichtigt werde wenn wieder jemand so etwas wunderschönes hier verewigt.... :? mir treibt das nämlich regelmäßig die Tänen in die Augen :cry: :cry: ...
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da stimme ich zu. hab den ersten absatz gelesen und gemerkt dass es mir auch so gehen würde und dann nicht weitergelesen. naja ein anderes mal lese ich es bestimmt weiter wenn ich besser gelaunt bin
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Geht mir genau wie Dir, Fisch im Netz, da wird mir gleich ganz anders ums Herz :cry:
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also, wenns das neue UNICUM-heft gibt, blätter ich grundsätzlich erst mal bis zu deren literarischer ecke, die lesern die mglkt gibt, ihre gedichte, geschichten (glaube, letztens wars wohl ein kurzdrama...) dort veröffentlichen zu lassen (wenn sie denn ausgewählt werden) - meist zu einem bestimmten thema...wie auch immer...irgendwann war dieses gedicht hier mal dabei, ich fands süß ( :roll: ) und habs mir in meinen kalender geklebt -
ein gefühlschwärmer flattert durch das internet auf der suche nach "romanze" taumelt er von chat zu chat endlich dann im elfenwald hat er sie gefunden doch sie ist grad mit "kuschelbär" im gespräch gebunden "hey romanze, hab ich dich!" und er schreibt in zartrosé: " *g* lass doch das kuscheltier, gehen wir ins separée? jetzt schreiben wir uns lange hier, wo wohnst du eigentlich? in köln? ich auch! wolln wir uns mal treffen?" - "lieber nicht..." m.steffens (lieber nicht.) |
:roll: langeweile besäuft sich meilenweit :roll:
mir fällt in solchen momenten immer diese zeile ein. dabei ist dieser song für mich der schönste ohne dich-song der welt und weit und breit...(und ist in solchen momenten doch völlig am platze (..kopf). weil ich erich fried so mag: fast glück kann jetzt auf einmal fast alles wieder fast alles bedeuten nicht nur hartnäckigkeit und mut sondern auch fast wieder noch hoffnung? und kann das wirklich fast durch zufall und wirklich noch oder fast noch zur rechten zeit so gekommen sein? und wenn das so sein kann muss dann nicht auch die angst die zum glück jetzt vor glück fast unsichtbar ist wiederkommen uns muss sie nicht sogar fast noch größer werden? die angst dass es wieder verloren gehen könnte und dass das dann fast nicht zu ertragen wäre. |
oder dieser (m e i n) film...diese stelle..(n)
dieses mädchen auf dem bild mit dem wasserglas - ja? - vielleicht sieht sie deshalb so abwesend aus, weil sie gerade an jemandem denkt. - an jemanden? sie meinen, sie stellt sich lieber eine beziehung mit jemandem vor? jemandem, der abwesend ist. als eine bindung einzugehen mit den anwesenden? - hmm...na, vielleicht tut sie auch alles, um das kuddelmuddel im leben der anderen in ordnung zu bringen? - was ist mit ihr? was ist mit dem kuddelmuddel in ihrem leben? wer wird sich darum kümmern? ... ich glaube, für sie ist langsam die zeit gekommen, ein echtes risiko einzugehen. - ja, sie denkt ja darüber mach. sie ist dabei, sich eine strategie zu überlegen.. - jaja, ich weiß, strategien liebt sie.. - ja. - ich finde sie ein bisschen feige. wahrscheinlich fällt es mir deshalb so schwer, ihren blick einzufangen... ... meine kleine amélie. sie haben keine knochen aus glas. sie dürfen sich ins leben stürzen. wenn sie diese chance ungenutzt an sich vorbeiziehen lassen, wird ihr herz mit der zeit nach und nach ebenso trocken und verletzlich werden wie mein skelett. also, verdammt noch mal, los jetzt!! s.o.s.ä. wos doch jetzt noch das wunderbare album dazugibt - mit diesen noch viel wundervolleren bildern.. muss man wahrscheinlich gesehen haben! und gehört. gesehen und gehört. mehr als einmal. http://www2.moviedata.de/prokino/ame...s/raymond4.jpg |
Vielleicht paßt das hier gar nicht unbedingt rein, aber ich finde, es ist SO ein schöner Liedtext von Reinhard Mey, daß man ihn einfach weiter verbreiten muß!
Eigentlich sollte man das mit Musik hören (das toppt es nämlich noch), aber zur Not gehts auch so. Also: "Ich hab' unzähl'ge Seiten vollgeschrieben, ich habe mir Geschichten ausgedacht. Bin keine Antwort schuldig geblieben, ich hab' den Denker und den Clown gemacht. Ich habe Weisheiten von mir gegeben und dabei manche Torheit, wie's mir scheint! Ich hab' geredet, als ging's um mein Leben und doch nur immer eins gemeint: Refrain: Ich liebe dich, ich brauche dich, vertrau' auf dich, ich bau' auf dich, wollte nicht leben ohne dich, ich liebe dich. Ich hab' versucht, in immer neuen Bildern zu sprechen, doch jetzt geht die Zeit mir aus, ich kann nicht mehr um sieben Ecken schildern. ich sag' es einfach und grade heraus. Ich sag' es einfach, und ich schreibe auf deinen Spiegel, auf die Wand, auf die beschlagene Fensterscheibe, wofür ich soviel Umwege erfand: Refrain Manchmal seh' ich uns beide in Gedanken auf einem menschenleeren Bahnsteig stehn, zwischen uns unsichtbare Schranken, und einer bleibt, einer muß gehn. Lautsprecherstimmen und Türenschlagen und Winken aus dem anfahrenden Zug. Ich will's immer und immer wieder sagen, und sag' es dir doch nie genug Refrain" (Reinhard Mey: Text zu "Ich liebe dich") |
@ Lyricmaster
Hab mir spontan auch mal die Musik dazu gezogen :roll: ... Ich mag Reinhardt Mey sowieso gern, aber das kannte ich noch nicht und ich muß sagen ... :cry: ... ich kann mich wieder nicht beherrschen ... :cry: :cry: :cry: ... Herbert hätte es nicht besser sagen können :? |
@ Fisch im Netz: Da gibt's noch viele, schöne, andere! Aber um hier nicht wieder soviel Platz in Anspruch zu nehmen, nenne ich nur den Titel eines weiteren tollen Stückes:
"Nein, ich laß Dich nicht allein" Schön, daß es noch jemandem gefallen hat. Ich find Reinhard auch klasse, aber Grönemeyer hat ihm bei mir schon lange den Rang abgelaufen... |
@lyrikmaster: musste mir das glatt auch mal anhören..hey das ist echt schön :) wollt ich nur mal sagen....
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muss hier auchmal was beisteuern, und zwar paar ausschnitte aus dem buch "der träumende delphin". ist eines meiner liebsten bücher, auch wenn man's in ner stunde durchgelesen hat.. aber ich hab das einfach total gerne..
ich bin aber überhaupt liebhaberin von solchen büchern und kleinen geschichten *s*. Es kommt eine Zeit im Leben, da bleibt einem nichts anderes übrig, als seinen eigenen Weg zu gehen. Eine Zeit, in der man die eigenen Träume verwirklichen muß. Eine Zeit, in der man endlich für die eigenen Überzeugungen eintreten muß. Gerade in der größten Verzweiflung hast du die Chance, dein wahres Selbst zu finden. Genauso wie Träume lebendig werden, wenn du am wenigsten damit rechnest, wird es mit den Antworten auf jene Fragen sein, die du nicht lösen kannst. Folge deinem Instinkt wie einem Pfad der Weisheit, und lass Hoffnung deine Ängste vertreiben Die meisten von uns sind nicht in der Lage, über ihre Misserfolge hinwegzukommen; deshalb gelingt es uns auch nicht, unsere Bestimmung zu erfüllen. Es ist leicht, für etwas einzutreten, das kein Risiko birgt. Vielleicht bedeutet Liebe auch lernen, jemanden gehen zu lassen, wissen, wann es Abschiednehmen heißt. Nicht zulassen, dass unsere Gefühle dem im Weg stehen, was am Ende wahrscheinlich besser ist für die, die wir lieben. Neue Welten zu entdecken wird dir nicht nur Glück und Erkenntnis, Sondern auch Angst und Kummer bringen. Wie willst du das Glück wertschätzen, wenn du nicht weißt, was Kummer ist? Wie willst du Erkenntnis gewinnen, wenn du dich deinen Ängsten nichts stellst? Letztlich liegt die große Herausforderung des Lebens darin, die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen, wie du dir niemals hättest träumen lassen. Träume bedeuten vielleicht ein hartes Stück Arbeit. Wenn wir versuchen, dem auszuweichen, können wir den Grund, warum wir zu träumen begannen, aus den Augen verlieren, und am Ende merken wir, dass der Traum gar nicht mehr uns gehört. Wenn wir einfach der Weisheit unseres Herzens folgen, wird die Zeit vielleicht dafür sorgen, dass wir unsere Bestimmung erfüllen. Denk daran: Gerade wenn du schon fast aufgeben willst, gerade wenn du glaubst, dass das Leben zu hart mit dir umspringt, dann denk daran, wer du bist. Denk an deinen Traum. Es gibt Dinge, die du mit den Augen nicht sehen kannst. Du musst sie mit dem Herzen sehen, und das ist das Schwierige daran. Wenn du zum Beispiel in dein Inneres blickst und spürst, dass dort ein junges Herz schlägt, werdet ihr beide mit deinen Erinnerungen und seinen Träumen losziehen und einen Weg durch jenes Abenteuer, das man Leben nennt, suchen, stets bestrebt, das Beste daraus zu machen. Und dein Herz wird niemals müde werden oder alt... Durch unsere Entscheidungen definieren wir uns selbst. Allein durch sie können wir unseren Worten und Träumen Leben und Bedeutung verleihen. Allein durch sie können wir aus dem, was wir sind, das machen, was wir sein wollen. Dort, wohin du gehst, gibt es keine Wege, keine Pfade, du kannst nur deinem Instinkt folgen. Du hast die Zeichen beachtet und bist endlich angekommen. Nun musst du den großen Sprung ins Unbekannte wagen und selbst herausfinden: Wer im Unrecht ist. Wer im Recht ist. Wer du bist. Einige Dinge werden immer stärker sein als Zeit und Raum, wichtiger als Sprache und Lebensart. Zum Beispiel, deinen Träumen nachzugehen und zu lernen, du selbst zu sein. Mit anderen das wunderbare Geheimnis zu teilen, das du entdeckt hast. öhm ja.. nu hab ich das halbe buch geposted :oops:. alles liebe, die grade etwas in träumen versunkene aladine |
Wirklich schön ... @Aladin :wink:
Ciao Luxus :) Es war einmal ein Mann, der lebte auf einer Insel. Eines Tages merkte er, dass die Insel zu zittern begann. "Sollte ich vielleicht etwas tun?" dachte er. Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, abzuwarten. Wenig später fiel ein Stück seiner Insel ins Meer. Der Mann war beunruhigt. "Sollte ich vielleicht etwas tun?", dachte er. Aber als die Insel zu zittern aufhörte, beschloss er, abzuwarten. Er konnte auch ohne das versunkene Stück weiterleben. Kurz danach fiel ein zweites Stück seiner Insel ins Meer. Der Mann erschrak. "Sollte ich vielleicht etwas tun?", dachte er. Aber als nichts weiter passierte, beschloss er, abzuwarten. "Bis jetzt", sagte er sich "ist ja auch alles gutgegangen." Es dauerte nicht lange, da versank die ganze Insel im Meer, und mit ihr der Mann, der sie bewohnt hatte. "Vielleicht hätte ich doch etwas tun sollen", war sein letzter Gedanke, bevor er ertrank. Franz Hohler |
Luxus, wo nimmst Du sowas bloß immer her? Zu schön. :)
"Habt Ihr das gelesen? Da ist ein sechsjähriger Junge mit einem Lastwagen ausgebüchst und bis über die französische Grenze nach Münster in Deutschland gefahren. Als die Polizei dort den Jungen aufgriff, erklärte er, er habe einfach nur die Sterne betrachten wollen." :) |
aladin,das ist wirklich sehr,sehr schön :)
auch immer wieder wunderbar für mich... Irgendwo auf der Welt gibts ein kleines bisschen Glück und ich träum davon in jedem Augenblick. Irgendwo auf der Welt gibts ein bisschen Seeligkeit und ich träum davon schon lange,lange Zeit. Wenn ich wüsst´, wo das ist ging ich in die Welt hinein denn ich möcht einmal recht so von Herzen glücklich sein. |
jaaa Schneewitchen... aus welchem Film mit Heinz Rühmann ist das noch?
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ich kenns bloß aus comedian harmonists...:)
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joo... :oops: kann auch sein dass ich es daher kenne... wohl eher wahrscheinlich... :oops:
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die von der kritik so runtergeschriebenen josef vilsmaier filme..ach ja ;-)..auch in "marlene" gibts zwei drei schöne gedichte.. hab ich grad nicht zur hand , eins: "oh lieb solang du lieben kannst, oh lieb solang du lieben magst, die stunde kommt, die stunde kommt, da du an gräbern stehst und klagst.." hat ziemlich viele strophen..
mit daniel-delphin auf die reise gehn..unbedingt ! aber hier, aus gegebenem anlass ;-) : der mond ist aufgegangen, die goldnen sternlein prangen, am himmel hell und klar, der wald steht schwarz und schweiget, und aus den wiesen steiget, der weisse nebel wunderbar wie ist die welt so stille, und in der dämmerung hülle, so traulich und so hold, gleich einer stillen kammer, wo ihr des tages jammer, verschlafen und vergessen sollt [sorry, drängt sich mir jetzt auf: "die nacht nimmt jedes schwere gewicht"] seht ihr den mond dort stehen, er ist nur halb zu sehn, und ist doch rund und schön, so sind wohl manche sachen, die wir getrost verlachen, weil unsre augen sie nicht sehn wir stolzen menschenkinder, sind eitel arme sünder, und wissen gar nicht viel, wir spinnen luftgespinnste, und suchen viele künste, und kommen weiter von dem ziel gott lass dein heil uns schauen, auf nichts vergänglichs trauen, nicht eitelkeit uns freun, lass uns einfältig werden, und vor dir hier auf erden, wie kinder fromm und fröhlich sein wollst endlich sonder grämen,auf dieser welt uns nehmen, durch einen sanften tod, und wenn du uns genommen, lass uns in n himmel kommen, du unser herr und gott so legt euch denn ihr brüder, in gottes namen nieder, kalt ist der abendhauch, verschon uns gott mit strafen, und lass uns ruhig schlafen, und unsern kranken nachbarn auch. matthias claudius, 1778..melodie j.a.p. schulz und in münchen will ich den vollen, den dastehenden, der wieder nix tut, und den aufgegangenen, damit das klar ist ! |
wie die kleine tigerkatze
beim putzen eifrig ihre streifen zählt, und es freudig just vergisst für die schmeichelnde menschenhand gibt mensch sich ab mit aufgedruckten wichtigstreifen nur bis zur ankunft der musik. ;-) |
Der Seelenvogel
Tief, tief in uns wohnt die Seele. Noch niemand hat sie gesehen, aber jeder weiß, dass es sie gibt. Und jeder weiß auch, was in ihr ist. In der Seele, in ihrer Mitte, steht ein Vogel auf einem Bein. Der Seelenvogel. Und er fühlt alles, was wir fühlen. Wenn uns jemand verletzt, tobt der Seelenvogel in uns herum; hin und her, nach allen Seiten, und alles tut ihm weh. Wenn uns jemand lieb hat, macht der Seelenvogel fröhliche Sprünge, kleine, lustige, vorwärts und rückwärts, hin und her. Wenn jemand unseren Namen ruft, horcht der Seelenvogel auf die Stimme, weil er wissen will, ob sie lieb oder böse klingt. Wenn jemand böse auf uns ist, macht sich der Seelenvogel ganz klein und ist still und traurig. Und wenn uns jemand in den Arm nimmt, wird der Seelenvogel in uns größer und größer, bis er uns fast ganz ausfüllt. So gut geht es ihm dann. Ganz tief in uns ist die Seele. Noch niemand hat sie gesehen, aber jeder weiß, dass es sie gibt. Und noch nie, noch kein einziges Mal, wurde ein Mensch ohne Seele geboren. Denn die Seele schlüpft in uns, wenn wir geboren werden, und sie verlässt uns nie, keine Sekunde, solange wir leben. So, wie auch wir nicht aufhören zu atmen, von unserer Geburt bis zu unserem Tod. Sicher wollt ihr auch wissen, woraus der Seelenvogel besteht. Das ist ganz einfach. Er besteht aus Schubladen. Diese Schubladen können wir nicht einfach aufmachen, denn jede einzelne ist abgeschlossen und hat ihren eigenen Schlüssel. Und der Seelenvogel ist der einzige, der die Schubladen öffnen kann. Wie? Auch das ist ganz einfach: mit seinem Fuß. Der Seelenvogel steht auf einem Bein. Das zweite hat er, wenn er ruhig ist, an den Bauch gezogen. Mit dem Fuß dreht er den Schlüssel zu der Schublade um, die er öffnen will, zieht am Griff, und alles, was darin ist, kommt zum Vorschein. Und weil alles, was wir fühlen, eine Schublade hat, hat der Seelenvogel viele Schubladen. Es gibt eine Schublade für Freude und eine für Trauer. Es gibt eine Schublade für Eifersucht und eine für Hoffnung. Es gibt eine Schublade für Enttäuschung und eine für Verzweiflung Es gibt eine Schublade für Geduld und eine für Ungeduld. Auch für Hass, Wut und Versöhnung. Eine Schublade für Faulheit und Leere, und eine Schublade für die geheimsten Geheimnisse Diese Schublade wird fast nie geöffnet. Es gibt auch noch andere Schubladen. Ihr könnt selbst wählen, was drin sein soll. Manchmal sind wir eifersüchtig, ohne dass wir es wollen. Und manchmal machen wir etwas kaputt, wenn wir eigentlich helfen wollen. Der Seelenvogel gehorcht uns nicht immer Und bringt uns manchmal in Schwierigkeiten... Man kann schon verstehen, dass die Menschen verschieden sind, weil sie verschiedene Seelenvögel haben. Es gibt Vögel, die jeden Morgen die Schublade >>Freude<< aufmachen. Dann sind die Menschen froh. Wenn der Vogel Die Schublade >>Wut<< aufmacht, ist der Mensch wütend. Und wenn der Vogel die Schublade nicht mehr zuschließt, hört der Mensch nicht auf, wütend zu sein. Manchmal geht es dem Vogel nicht gut. Dann macht er böse Schubladen auf. Geht es dem Vogel gut, macht er Schubladen auf, die uns gut tun. Manche Leute hören den Seelenvogel oft, manche hören ihn selten. Und manche hören ihn nur einmal in ihrem Leben. Deshalb ist es gut, wenn wir auf den Seelenvogel horchen, der tief, tief in uns ist. Vielleicht spät abends, wenn alles still ist. :) |
Wenn es einen Menschen gäbe, der wagte alles zu sagen was er von dieser Welt gedacht hat, bliebe ihm kein Quadratmeter mehr, um sich darauf zu behaupten. Wenn ein Mensch erscheint, stürzt sich die Welt auf ihn und bricht ihm das Rückrad. Immer sind zu viele morsche Säulen stehen geblieben, zuviel verfaulte Menschheit, als dass ein Mensch aufblühen könnte, der Überbau ist eine Lüge und das Fundament eine riesige zitternde Angst. Wenn in Abständen von Jahrhunderten ein Mensch mit einem verzweifelten hungrigen Blick in den Augen auftritt, ein Mensch der die ganze Welt umwälzen würde, um ein neues Geschlecht zu schaffen, wird die Liebe die er in die Welt mitbringt in Bitterkeit verwandelt und er wird zur Geisel. Wenn wir dann und wann auf Seiten stoßen, die explodieren, Seiten die verwunden und schmerzen die einem Seufzer, Tränen und Flüche abringen, dann sollt ihr wissen, dass sie von einem aufrichten Menschen stammen, einem Menschen dem keine andere Verteidigung übrig bleibt, als seine Worte und seine Worte sind immer stärker, als das verlogene, erdrückende Gewicht der Welt, stärker als all die Foltern und Räder, die die Feigen erfinden, um das Wunder der Persönlichkeit zu vernichten. Wenn je ein Mensch wagen würde alles, was er auf dem Herzen hat, auszusprechen, sein wirkliches Erlebnis, alles was wirklich seine Wahrheit ist, niederzuschreiben, dann, glaube ich, ginge die Welt in Trümmer, würde in stücke zersprengt und kein Gott, kein Zufall, kein Wille könnte je wieder die Stücke, die Atome, die Unzerstörbaren Elemente zusammensetzen, aus denen die Welt bestand.
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So legt euch denn, ihr Brüder,
in Gottes Namen nieder, kalt ist der Abendhauch... Ich weiß, das kam weiter oben schon mal, aber es ist einfach zu wunderschön. |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 00:28 Uhr. |
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