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@Homburg, okay okay, es gibt dann ja auch noch den Zeitungskiosk.... :) Und Danke für den Hinweis auf focus. :D
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@ Claire, ich glaube du kannst dich freuen und sehr gespannt sein auf "Leonce und Lena " .Heute habe ich einen Bericht von Arte gesehen und dann noch bei den tagesthemen und das sah und klang sehr viel versprechend aus.
Es wurde auch gesagt, daß einige Stücke doch sehr an Grönemeyer erinnern. Und er selbst sagte noch, das in den nächsten 1 1/2 bis 2 jahren kein neues Album auf den Markt kommt. Dann wünsche ich viel Spaß |
Im Videotext von SAT.1 wird von einem minutenlangen Applaus berichtet... Wer war da?
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hab auch was gefunden:
http://www.swissinfo.org/sde/Swissin...mp;sid=1830601 http://www.bielertagblatt.ch/btfront...&von=front Steht allerdings fast dasselbe drin! |
Rezension des Berliner Tagesspiegel (2003)
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Hier noch ein bißchen Nachschlag:
http://www.berlinonline.de/berliner-...on/241291.html http://morgenpost.berlin1.de/inhalt/...ory601236.html http://www.sueddeutsche.de/aktuell/s...rtikel3980.php und noch einer, der Mühe hatte mit der Aufführung: http://www.stuttgarter-zeitung.de/st...tag=2003-05-03 diese Dame konnte dann gar nichts mit der Aufführung und Herberts Musik anfangen: http://www.spiegel.de/kultur/gesells...247014,00.html |
die berliner morgenpost schreibt: ein vergnügen - nicht mehr! eine flucht ins paradies.
dafür hat sich der abend doch schon gelohnt. __________________ gib mir mein herz zurück, bevor es auseinanderbricht |
Die Zeit: Leonce und Lena (2003)
Auch die alte Tante ZEIT hat einen Versuch unternommen, sich mit der Inszenierung auseinanderzusetzen.
http://www.Zeit.de/2003/20/Gr_9ani_2fWilson |
Grönemeyer - der nett gebliebene Schmerzensmann des deutschen Rock???? :roll: :roll: :roll: :shock:
Ich sag's ja, ich liebe solche Rezensionen :roll: |
Vom Südwestdeutschen Rundfunk habe ich auf Nachfrage den folgenden Text der Rezension, die auf SWR 2 gesendet wurde, erhalten:
Leonce und Lena 1.5.03 BE/ Regie Wilson/Musik Grönemeyer Rezension: Maria Ossowski Es funktioniert. Es funktioniert nicht nur. Man möchte fast sagen: es funktioniert wunderbar und heute nur noch so. Wir hören hier nicht Herbert Grönemeyer, sondern einen Star des Abends, einen Star am Berliner Theaterhimmel O-Ton Musik Stefan Kurt Wer will schon noch lange leben...wenn wir uns dabei grämen. Stefan Kurt, der Schattenmann, der Filmschauspieler als Valerio, der das Liebespaar Leonce und Lena zusammenführt in einer typischen Wilsonregie mit viel Pantomime, Masken, ästhetisch kühl und doch voller Leidenschaft, mit Akrobatik und bezaubernden Lichtspielen. Manch bildungsbürgerliche Minen im Publikum zeigten mit skeptisch herabgezogenen Mundwinkeln, das ginge nicht mit Büchners tiefsinnigem Lustspiel um Liebe und Tod und Langeweile, und Grönemeyers der Dichtung logisch nicht adäquaten Texten, das sei Schändung, aber die Puristen waren ohne Chance. Der Jubel überwog eindeutig. Dank des Ensembles und eines Walter Schmidinger, den wir so komisch, so brillant, so larmoyant, so dusslig und schusslig lang nicht erlebt haben wie als König, der sein Volk vergisst und seinen Sohn verheiraten will. Welcher eigentlich der Ansicht ist: eine sterbende Liebe ist schöner als eine Werdende. Aber auch den Sohn überschwemmen die eigenen Hormone. Tesosteron siegt dank der schönen Nina Hoss. Man geht ja so einsam und sucht nur nach einer Hand, die einen hielte. Vor allem mit der Bürde des Königssohns im Genick und eines hinreißend dekadenten, von Grönemeyer musikalisch perfekt untermalten Staatsrates, eines Staatsratballetts O-Ton Musik Staatsrat Was, wo, wer wem... Das Bühnenbild ist angesiedelt zwischen Rokoko und Kirchner, ekklektizistisch und passend zu all den Zitaten der überbordenenden Phantasie des Regisseurs. Büchners Witz und seine Melancholie in jeder Szene aufgreifend und unterstreichend. Das Prinzenpaar flieht voreinander, um sich in der Flucht dann endgültig zu finden. Mit Songtexten von Grönemeyer, die sicher hin und wieder am Rande des Kitsches angesiedelt sind: Ist das Herz eine Lüge, sterbendes Vergnügen, hat Liebe einen Zweck? Nun ja, wer fragt sich das nicht, aber Büchners Antworten treffen doch in ihrer Ironie und damit passt das Gesamtkunstwerk: Man kommt leichter zu seiner Erzeugung als zu seiner Erziehung. Wahres Theater, Zirkus, Musical, Komödie, Tragödie, genau in den Schnittstellen zwischen den Genres bewegt sich Wilson mit dem Ensemble grandios und virtuos. Und der Schattenmann, der Valerio, Stefan Kurt, der einzigartige Komiker, er verlangt zum Schluß: Und dann legen wir uns in den Schatten und bitten Gott um klassische Leiber und eine kommode Religion. Wir fügen hinzu: Und um kurzweilg, herrliches Theater wie dieses. O-Ton Musik Stefan Kurt Alles gibt sich beizeiten...froh und faul und alt Maria Ossowski Kulturkorrespondentin Berlin SÜDWESTRUNDFUNK |
Hallo Claire,
schönen Dank für Deine ausführlichen Informationen. Man kann sich dank Deiner Beschreibung wirklich ein Bild machen. Die Premiere scheint ja sehr umstritten zu sein. Habe ich in etwa auch befürchet. Popkünstler trifft die hohe Theaterkunst, da müssen einige ja die Nase rümpfen. Hoffentlich läßt sich Herbert von der - teilweise vielleicht auch berechtigten - Kritik nicht entmutigen und probiert sich weiter aus. Sei es drum, ich lese viel lieber sehr widersprüchliche Kritiken über ein Büchner-Stück mit Grönemeyer als irgendwelche Plattheiten von Bohlen etc. Deinen eifrigen Aritkel-Sammlungen will ich auch noch eine beifügen, vielleicht schreibt Herbert ja mal ein Musical .... Grüße Homburg http://www.fr-aktuell.de/ressorts/ku...4c81d038748d3f |
Wer an den Leonce und Lena - Aufführungen interessiert ist, hier die Aufführungstermine bis Jahresende:
Büchner • Wilson • Grönemeyer LEONCE UND LENA Der Vorverkauf beginnt im Juni für alle Vorstellungen bis Jahresende: 22.,23.,24.,26.,27.,28.,30.,31.August 26.,27.,28.,30.September 1.,2.,10.,11.,12.Oktober 7.,8.,9.November 25.,26.,28.,30.,31.Dezember (http://www.berliner-ensemble.de) |
Claire, Du bist spitze, dankeschön!!!!! :D
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wer war schon bei leon und leonce in berlin, zu dem herr grönemeyer die musik geschrieben hat und kann darüber berichten?
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@dornenvogel, hier gibt es Berichte:
http://www.letzte-version.de/forum/v...sc&start=0 Auch mit dem Abstand von 6 Wochen stelle ich noch fest: ein Besuch der Aufführung lohnt sich auf jeden Fall! Ich würde LEONCE UND LENA gerne ein zweitesmal ansehen und anhören. Nur leider leider ist Berlin sooooo weit weg vom Nordschwarzwald.... :cry: |
Morgen,
ich hab das für den Herbst auch unbedingt auf meiner Wunschliste! |
Ist Herbert eigentlich bei jeder Leonce und Lena Aufführung mit dabei? Schon, oder?
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Das wäre klasse, ich will nämlich im August hin, bin dann eh in Berlin :lol:
Ich denke aber mal eher, NEIN 8) |
@Claudia13, es ist kaum anzunehmen, daß Herbert Grönemeyer bei weiteren Vorstellungen anwesend sein wird. Seine Arbeit an dem Stück war mit der Premiere erledigt. :wink:
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@ Claire: Schade eigentlich, denn ich hatte schon in Erwägung gezogen, mir das Stück anzusehen - da hätte man Herbert einfach mal in nem ganz anderen Rahmen gesehen, hätte mir gefallen. :(
Ohne Herbert ist es mir zu weit, wegen nem Theaterstück bis nach Berlin zu fahren. Schade. |
Am 23.11.03 um 22.30Uhr strahlt das ZDF eine Aufzeichnung des Theaterstücks "Leonce & Lena" aus!
Herbert schrieb hierfür Musik und Text! Gruß Heiko www.nach-mir.de |
He, das ist eine Supernachricht! :D Sehe ich das Stück dann noch noch ein zweitesmal. :)
Danke @unterwegs für die Info! |
oh wie toll!!! :D
ich wollte das immer schonmal sehn!!! :shock: :D |
Das find ich auch mal ne gute Nachricht, super! Hab das Stück vor Ewigkeiten im Deutsch-Leistungskurs gelesen, und bin sehr gespannt, was Herbert&Co. draus gemacht haben. :wink:
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Zitat:
Vielleicht hab ich ja auch Glück... *hoff* :krank: |
Das haben wir auch gelesen - lesen müssen! Ich fand es furchtbar! Mal sehen, was die daraus gebastelt haben...
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war am 11.10. in Berlin - extra wegen "Leonce und Lena"...vorbereitet durch die guten Kritiken all überall im Land und trotzdem völlig überwältigt danach. Obwohl mal so eben nach Berlin, die teuren Karten, das Hotel - ich will noch mal hin, denn der Aufwand und das Geld dafür haben sich gelohnt. Warum schreibt Grönemeyer nicht öfter Theatermusik?
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ja oder allgemein instrumentalmusik..!!?? warum nur ? :roll: :twisted:
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so, dann probier ich das hier mal aus:
also am 23.11.03 kommt um 22.30 im ZDF das Theaterstück Leonce und Lena (irgendwo stand das hier im Forum glaub ich auch schon mal, weiß aber nicht mehr wo...) hoffe, das ist jetzt hier richtig im Terminkalender :oops: |
Ihr Schnarchnasen, gestern war die Ausstrahlung! Wer hat's gesehen? Ich konnte nur mit einem halben Ohr mithören, die Musik war gut, ist ja auch klar. :wink: Wie war der Rest?
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Ich hab nach ca. 25 Minuten ausgemacht, weil ich es zum kotzen fand.
Vielleicht war es auch einfach nur zu intellektuell für mich. Jedenfalls hat er bei einem Lied haargenau die Melodie von "Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht" verwandt. Naja, für mich war es nix. Ich fand das, was ich gesehen habe, grausam. |
Das Ganze live zu erleben ist ne andere Sache (zumal ich wußte, daß der Herbert da irgendwo im Publikum sitzt), aber gestern im Fernsehen fand ich es einfach nur schrecklich. Ich habs nicht mal 25 Minuten ausgehalten.
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Ich fand die TV-Inszenierung auch etwas mühsam, habe aber immerhin gut eine Stunde durchgehalten. :lol: Den Rest werd ich mir irgendwann mal auf dem Video ansehen....
Die Inszenierung, die wir am Premierenabend gesehen haben, war, wenn mich mein Gedächtnis nicht ganz täuscht, anders - zumindest sehr viel frischer und lebendiger - als die TV-Aufführung. Die Kameraführung, die Ausleuchtung und die merkwürdige Ton- und Klangregulierung haben das Originelle der Inszenierung in nur noch schwer genießbare Einzelteile zerlegt. An die zum Teil sehr seichten "Zwischenmelodien", die zwischen den einzelnen Liedern zu hören waren, kann ich mich z. B. so auch gar nicht erinnern. Im Vergleich ziehe ich das Fazit, daß bei der Bühneninszenierung der Gesamteindruck des Bühnenbildes und des Geschehens auf der Bühne sowie der Lichtführung und der originale Orchesterklang maßgeblich war. Ich bin mir nicht so sicher, ob sich das Berliner Ensemble mit dieser Umsetzung in eine TV-Inszenierung wirklich einen Gefallen getan hat. Es läßt sich eben nicht jede noch so gute Inszenierung TV-adäquat umsetzen. :? |
ehrlich?
also ich muss sagen, dass ich es hammerlustig fand. ich habe das stück aber vorher auch schon einmal gelesen und finde es von daher immer interessant die dazugehörigen theaterinszenierungen zu sehen. mir hat es gefallen, die musik zwar nicht immer, weil sie manchmal etwas arg laut war, aber insgesamt schon in ordnung. das mit der musik von "lache, wenn..." ist mir allerdings auch aufgefallen ("das kennst du doch irgendwo her"). nö, also zum kotzen fand ich es bestimmt nicht... |
@alkOhOl, im Original fand ich es sehr viel lustiger als gestern Abend im TV.... ; gestern hatte ich da etwas Mühe und habe immer darauf gewartet, daß mal irgendwas davon rüberkommt, wie ich das Stück am 1.Mai erlebt habe. :roll:
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...ich schließe mich mit meiner meinung pika & troy an...nach grauenhaften 30 min hab ich den kasten ausgemacht :( ...dabei gehe ich verdammt gerne ins theater...
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also, ich dachte schon alice in wonderland von mousse t. wäre an langweiligkeit nicht zu toppen. gestern abend wurde ich eines besseren belehrt... :roll:
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wie doof :D
gibt es denn hier niemanden, dem das gestern gefallen hat... außer mir :wink: |
kann mich claire nur anschließen!!! die "live-version" im BE ist 1000mal spritziger und lustiger. bin gestern nach 30min eingeschlafen...
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