Herbert Grönemeyer Forum

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Amelie 06.08.2005 14:02

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Vorgefühl


Ich bin wie eine Fahne von Fernen umgeben.
Ich ahne die Winde, die kommen, und muss sie leben,
während die Dinge unten sich noch nicht rühren:
die Türen schließen noch sanft, und in den Kaminen
ist Stille;
die Fenster zittern noch nicht, und der Staub ist noch
schwer.

Da weiß ich die Stürme schon und bin erregt wie das
Meer.
Und breite mich aus und falle in mich hinein
und werfe mich ab und bin ganz allein
in dem großen Sturm.


R.M. Rilke

GlitzerndesMeer 07.08.2005 01:06

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von Filiala
außerdem haue ich eine gm sowieso nicht :)

http://www.mysmilie.de/smilies/lieb/3.gif Dafür kriegst du noch schnell einen kleinen Fried zur Nacht.

Sommerregen warm
Wenn ein schwerer Tropfen fällt
bebt das ganze Blatt
So bebt jedes Mal mein Herz
wenn dein Name darauf fällt.

GlitzerndesMeer 14.08.2005 20:25

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Mein Chef hat mich mal ausgezankt
aus irgendeinem Grund
der war immer so ein schlechtgelaunter Besen.
Da wünschte ich, er wäre tot
und nachts hab ich's geträumt
und am nächsten Tage
ist er tot gewesen.

Mein Mann, das war ein Schlappschwanz
(Sie wissen, was das heißt,
wer was Ähnliches zu Haus hat,
ist im Klaren.)
Da träumte ich von seinem Tod
und eine Woche drauf
hat ein Riesen-LKW ihn überfahren.

Also geben Sie acht
also geben Sie acht
also geben Sie acht
und bringen Sie mich nicht zum Schäumen.
Sie sind bis jetzt ein feiner Mann
doch wenn ich Sie nicht leiden kann
dann brauch ich bloß von Ihrem Tod zu träumen.

Also geben Sie acht
also geben Sie acht
also geben Sie acht
Sie rennen sonst in Ihr Verderben.
Und seien Sie mal ein bißchen nett
sonst geh ich gleich nach Haus zu Bett
und sprech das nächste Mal mit Ihren Erben!

Meine Hausfrau wollt' den Zins erhöhen
aus reiner Wucherei
na, da dacht ich mir, warum soll die das haben?
Und träumte eine Nacht von ihr
(das kostete mich nichts) -
eine Woche später haben wir sie begraben.

Dann hatte ich eine Freundin,
die noch hübscher war als ich
na, da setzte ich mich abermals in Trab.
Im Traum dachte ich mich noch:
die Frau vermiß ich nie!
Naja, jetzt geht sie mir doch ein bißchen ab.

Also geben Sie acht
also geben Sie acht
also geben Sie acht
Sie scheinen noch ein wenig munter.
Ich hab zwar jetzt schon disponiert
und meine Träume reserviert
doch irgendwo bring ich Sie schon noch unter!

Also geben Sie acht
also geben Sie acht
also geben Sie acht
wenn ich das Schlafengehen erwähne.
Sie sind zwar jetzt noch ziemlich kess
und lachen mich wohl aus, indes
Sie werden schon noch höflich,
wenn ich gähne!

Nur eines macht mir Sorgen:
ich war gestern abend aus
(das erzähl ich Ihnen rasch,
bevor wir scheiden).
In der Bar, da war ein Spiegel
und darin sah ich mein Bild
und mit einem Male konnt' ich mich nicht leiden.
Ich sah ekelhaft und häßlich aus
und dachte plötzlich auch
an die Menschen, deren Tod ich schon geträumt hab.
Was geschieht, wenn ich von mir jetzt träum?
Ich krieg da einen Schreck,
wo ich doch in meinem Leben soviel versäumt hab.

Also geb ich jetzt acht
also geb ich jetzt acht
also geb ich jetzt acht
und geh um keinen Preis mehr schlafen.
Ich nehm seit gestern Aufputschpillen
ich will mich doch um Gottes Willen
nicht selbst durch meine Träume noch bestrafen.

Also geb ich jetzt acht
also geb ich jetzt acht
also geb ich jetzt acht
und bleib auf keinen Fall allein.

Weil ich doch nichts zu hoffen hab
wenn ich die Augen nicht offen hab
ich habe ja auch gestern nacht
nicht anders hinter mich gebracht -
ich weiß, es ist sehr ungesund,
doch besser, als ich schweige und schlaf ein ... und schlaf ein ... und schlaf ein ... und schlaf ein ... und schlaf ein ... NEIN!

(Georg Kreisler) 8)

Kinderschokolade 22.08.2005 21:27

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Schöne Erinnerungen sind wie kleine Amulette,
jede einzelne ist etwas Besonderes!
Du sammelst sie,
bis du eines Tages zurückblickst und entdeckst,
das sie ein langes und buntes Armband ergeben!!!


Die Liebe
Die Liebe ist langmütig und freundlich
Die Liebe eifert nicht
Die Liebe treibt nicht Mutwillen
Sie bläht sich nicht auf
Sie verhält sich nicht ungehörig
Sie sucht nicht das Ihre
Sie lässt sich nicht erbittern
Sie rechnet das Böse nicht zu
Die Liebe erfreut sich nicht an anderer Menschen Sünden
Sie ist immer Willen
zu ertragen,
zu vertrauen,
zu hoffen und
zu dulden
gleich was kommen mag!

Danyflower 25.09.2005 22:40

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Die Götter würfeln und fragen nicht, ob wir mitspielen wollen.
Ihnen ist es gleichgültig, ob du einen Mann, ein Haus, eine Arbeit, einen Traum aufgegeben hast.
Die Götter kümmert es wenig, ob in deinem Leben alles seinen Platz hat und ob deine Wünsche durch Arbeit und Beharrlichkeit erfüllt werden.
Die Götter scheren sich nicht um unsere Pläne und um unsere Hoffnungen.
Irgendwo da draußen im Universum würfeln sie,
und irgendwann bist du dran.
Ob du gewinnst oder verlierst, ist eine Frage des Zufalls.


aus: 'Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte' von Paulo Coelho

Luxus 23.10.2005 13:48

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Halt mich nicht auf
zerbrich meine Träume nicht
bleib bei mir am Ende der Zeit
sei einfach da komm über mich
teil dich mir mit laß mich sein
alles was bleibt steht in deinem Gesicht.


Tut was ihr könnt
bleibt nicht wo alle sind
der Weg ist alleine zu weit
alles wird klar im rechten Licht
hütet euch nicht und sagt ja
alles was bleibt steht in seinem Gesicht


Filiala 04.02.2006 01:15

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
spontan drei Sprüche:

Altern ist ein hochinteressanter Vorgang: Man denkt und denkt und denkt - plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern.
(Ephraim Kishon)

In den meisten Fällen ist die Todesursache eines Menschen sein Leben.
(Voltaire)


Es ist leichter zum Mars vorzudringen, als zu sich selber.
(Carl Gustav Jung)

TroyMcClure 04.02.2006 01:55

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Extra für Fili, aber nur auf englisch :) :

"I have all the characteristics of a human being: blood, flesh, skin, hair; but not a single, clear, identifiable emotion, except for greed and disgust. Something horrible is happening inside of me and I don't know why. My nightly bloodlust has overflown into my days. I feel lethal, on the verge of frenzy. I think my mask of sanity is about to slip."

"There are no more barriers to cross. All I have in common with the uncontrollable and the insane, the vicious and the evil, all the mayhem I have caused and my utter indifference toward it I have now surpassed. My pain is constant and sharp and I do not hope for a better world for anyone, in fact I want my pain to be inflicted on others. I want no one to escape, but even after admitting this there is no catharsis, my punishment continues to elude me and I gain no deeper knowledge of myself; no new knowledge can be extracted from my telling. This confession has meant nothing."

(Patrick Bateman)

Filiala 04.02.2006 02:09

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
:oops: . http://www.cheesebuerger.de/images/s...liebe/g078.gif . :oops:

Commodus 06.02.2006 02:05

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Am Ende ist alles gut. Ist nicht alles gut, ist es nicht das Ende.

Laurel 08.02.2006 22:03

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
...forgive me
If you are not living
If you, beloved, my love
If you have died
All the leaves will fall on my breast
I will rain on my soul all night, all day
My feet will want to march to where you are sleeping
But I shall go on living...:\')

Luxus 19.03.2006 22:50

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Aphorismen müssen keine Fragen stellen, zu ihren Hauptfunktionen
zählt sowieso das Vortäuschen von Antworten.
Martin Gerhard Reisenberg, (*1949), Diplom-Bibliothekar in Leipzig und Autor


Was die Karikatur dem Bild,
ist der Aphorismus dem Wort.
Friedrich Löchner, (*1915), Pseudonym: Erich Ellinger, deutscher Pädagoge, Dichter und Autor


Der Aphoristiker wiederholt sich nicht nur deswegen so oft, weil
der Mensch meistens nicht nur auf einem Ohr taub ist …
Wolfgang J. Reus, (*1959), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker


Gute Aphorismen decken die Tiefe der allgemeinen Oberflächlichkeit auf.
Elmar Kupke, (*1942), deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph


Traue keinem Zitat, das du nicht selber
aus dem Zusammenhang gerissen hast.
Johannes Rau, (1931 - 2006), deutscher SPD-Politiker


Je kürzer der Aphorismus, desto größer die Aussage.
Erhard Blanck, (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler


Alles Kluge, was man von sich gibt, ist schon gesagt worden.
Und wenn man Glück hat, bemerkt es niemand.
Manfred Schröder, deutsch-finnischer Dichter, Aphoristiker und Satiriker


Zum Aphorismus wird ein Gedanke erst,
wenn du ihn bei anderen wiederfindest.
Erhard Blanck, (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler


Es ist ein gründlicher Irrtum den sogenannten Inhalt eines Aphorismus mit der Meinung oder dem Denken des ihn Verfassenden zu verwechseln. Ein Aphorismus soll Denkanstöße, egal in welche Richtung geben und darf oder muß vielleicht sogar insofern anstößig sein.
Peter Rudl, (*1966), deutscher Aphoristiker

sassi 19.03.2006 23:08

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Der Mensch gibt so viel liebe weiter,wie er als kind empfangen hat

Pearl S. Buck


Einen traurigen Mann erdulte ich ,aber kein trauriges Kind

Jean Paul

Kinder rechnen nicht mit der Zeit,daher ihre langen und grundlichen Beobachtungen

Jakob Boßhart

Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden,man muss sie gehen lassen

Jean Paul

Luxus 02.04.2006 18:59

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
I don't want to get to the end of my life and find out that I only lived the length of it. I want to have lived the width of it as well.

- Diane Ackerman -

Laurel 12.04.2006 20:38

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Man muss sich nicht immer für jede Kleinigkeit entschuldigen. Ich möchte impulsiv leben und spontane Entscheidungen treffen. Das bedeutet für mich Freiheit. Natürlich mache ich dabei auch mal einen Fehler. Aber Leute, die mir deswegen ein schlechtes Gewissen einreden wollen, gehen mir auf den Geist. Ich glaube einfach nicht an Schuld - solange man niemanden absichtlich verletzt."

(Angelina Jolie, Schauspielerin)

Laurel 31.05.2006 23:25

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte...

Im nächsten Leben würde ich versuchen
mehr Fehler zu machen
Ich würde nicht so perfekt sein wollen
Ich würde mich mehr entspannen.

Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich würde nicht so gesund leben.
Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge betrachte, mehr bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten.
Freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, viel mehr gute Augenblicke zu haben.
Falls Du es noch nicht weißt:
aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken - vergiß nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an
bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Und ich würde mehr mit Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

(Jorge Louis Borges)

Danyflower 02.06.2006 22:12

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Was man so auf einer Festplatte findet, wenn man nur tief genug buddelt :confused2
(nein, ich habe n i c h t aufegräumt, nur gebuddelt :mrgreen: )

Liebeskummer

Liebeskummer
lohnt sich nicht.

Und doch ist man
darauf erpicht,
Sie lächeln zu sehn
zu Narr, zu versteh’n
egal, was man macht,
wie man auch weint
in einsamer Nacht,
manchmal man scheint,
dem Ziele so nah
der Traum scheint wahr
dann ist er geplatzt
nur Staub im Wind
wieder gepatzt
man weint wie ein Kind

nicht den Mut haben -
zu sagen, zu klagen,
das Leid zu ertragen

Sich nicht trauen
in die Augen zu schauen
- die Maske abzulegen -
sie im Arm zu halten
trotz all den Gestalten
- doch von wegen -

Jeder Blick
schmerzt
Jedes Wort
verletzt
Jeden Tag
entsetzt

über die Unfähigkeit zu handeln,
die Liebe zu gestehen,
die Situation zu verwandeln,
sich selbst zu verstehen.

zu bleiben
um zu leiden

Nicht den Mut
für die Wende
Nicht die Kraft
für ein Ende.

Selbst den besten Freunden
sein Leid verbergen
Doch wie soll das Enden?
Ich muß mich ärgern
über mich
und das Leben an sich

E. Schubert


Adam 03.06.2006 14:49

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
deinem schubert sprech ich mal nen lob aus. hab da beim googlen noch en schönes entdeckt :)

In deinen Augen
könnt ich versinken,
wie Sie so lachen,
wie Sie mir winken.

Möcht dich umarmen,
halten und spüren,
langsam umgarnen,
sanft dich verführen.

Mit dir verbringen,
Höhen und Tiefen,
Liebe erringen,
Sehnsucht vertiefen.

Wünscht, mich zu trauen,
Dir zu gestehen,
Angst, zu verbauen,
schlecht auszusehen.

Dich anzusprechen,
mit mir zu gehen;
Nicht abzuweichen,
wenn ich dich sehe.

Bin doch zu schüchtern,
Schritte zu wagen,
Seele erleichtern
Wahrheit zu sagen.

von Erich Schubert

Danyflower 03.06.2006 15:07

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Die Erichs haben's in sich, ne :mrgreen:

Schön find' ich den Klassiker von Herrn Erich Fried :)

Was es ist

Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe



Und zum Heulen diesen Text von Herrn Erich Kästner :crying:

Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wußten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.

Britta1807 04.08.2006 16:45

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Denn du schaust mich an

Nun mauere ich den schmalen Durchgang,
den ich nicht ohne Mühe
zwischen uns geöffnet habe,
wieder zu

Was nicht geht, geht nicht,
sage ich mir und setze Stein auf Stein
enttäuschte Hoffnung
ist ein tüchtiger Maurer

Nur den letzten Stein,
der die Mauer schließt,
den kann ich nicht setzen

denn Du stehst
auf der anderen Seite
und schaust mich an

(Hans Kruppa)


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