Herbert Grönemeyer Forum

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GlitzerndesMeer 26.03.2009 21:06

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ich hab heute schon den ganzen Tag einen Ohrwurm von Feuerfarb :cry:
ich möchte die Zeit zurückdrehen :cry:
und damit es nicht komplett offtopic ist :cry: noch'n Gedicht :cry:

Abschied

Aber du kamst nie mit dem Abend –
ich saß im Sternenmantel.

Wenn es an mein Haus pochte,
war es mein eigenes Herz.

Das hängt nun an jedem Türpfosten,
auch an deiner Tür;

Zwischen Farren verlöschende Feuerrose
im Braun der Girlande.

Ich färbte dir den Himmel brombeer
mit meinem Herzblut.

Aber du kamst nie mit dem Abend –
ich stand in goldenen Schuhen.



(Else Lasker-Schüler)

Mania 30.03.2009 20:54

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 

ERNSTE STUNDE
Wer jetzt weint irgendwo in der Welt,
ohne Grund weint in der Welt,
weint über mich.

Wer jetzt lacht irgendwo in der Nacht,
ohne Grund lacht in der Nacht,
lacht mich aus.

Wer jetzt geht irgendwo in der Welt,
ohne Grund geht in der Welt,
geht zu mir.

Wer jetzt stirbt irgendwo in der Welt,
ohne Grund stirbt in der Welt:
sieht mich an.


Einige Rilke-Gedichte gibts hier ja schon, dieses hier mag ich auch noch sehr!

Habe mir gerade das Rilke - Projekt mal wieder angehört, die meisten Sachen sind einfach nur :\') schön!

Hier auch noch : In meinem wilden Herzen, gesungen von Laith al Deen :\') :)
+ YouTube Video
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Vollmondpetra 06.04.2009 15:07

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
http://picture.yatego.com/images/430...umb_050422.jpg
Freundschaft

Leise Menschen -
leise Freundschaften -
stille Worte -
stille Zeichen...

übertönen

lautstarkes Gerede -
lautstarkes Getue -

überdauern

die Kurzlebigkeit
großer Versprechungen
leerer Gesten...:)

......................http://picture.yatego.com/images/430...umb_050422.jpg............................
Das schönste an einer Freundschaft ist nicht nur
................das freundliche Lächeln,
................die ausgestreckte Hand,
.................die menschliche Nähe,
.............sondern das wunderbare Gefühl
..............jemanden gefunden zu haben --,
.....................der an dich glaubt,
..............der dir sein Vertrauen schenkt
...........der bis in deine Seele sehen kann,
..............dich immer, egal was du tust
............................versteht...

Freunde sind wie Sterne, man sieht sie nicht immer, aber sie sind immer für Dich da...:)


Vollmondpetra 18.04.2009 23:00

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
:) Die Kinder des Monsieur Mathieu :)

Vois sur ton chemin
Sieh auf deinen Weg

Siehst du auf deinem Weg
Vergessene, verirrte Jungen
Gib ihnen die Hand
Um sie zu führen
In eine andere Zukunft

Spüre inmitten der Nacht
Die Welle der Hoffnung
Lebenseifer
Weg des Ruhms

Kindliches Glück
Zu schnell vergessen, ausgelöscht
Ein goldenes Licht brennt ewig
Ganz am Ende des Weges

Spüre im Herzen der Nacht
Die Welle der Hoffnung
Glut des Lebens
Ein Pfad des Ruhmes

Ein wunderschönes Lied, das mitten ins Herz trifft...
Ich liebe dieses Lied und den wunderbaren Film :)

http://www.youtube.com/watch?v=G5ld34c4QBg


Caresse sur l'océan
http://de.youtube.com/watch?v=rEs1wts...

Wie eine Liebkosung auf dem Ozean
Landet die Möwe leicht
auf den Bergen einer versunkenen Insel
wunderschöner Wind des Winters
endlich verblasst dein kalter Atem
weit in den hohen Bergen

Stell dich dem Wind entgegen und breite deine Flügel aus
in die graue Dämmerung des Ostens
Finde den Pfad zum Regenbogen
und der Frühling offenbart sich dir
sanft auf dem Ozean.

+ YouTube Video
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paigeepaige 19.04.2009 16:37

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Der Mensch muß lernen, den Lichtstrahl aufzufangen und zu verfolgen, der in seinem Inneren aufblitzt."
Ralph Waldo Emerson


"In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz."
Dalai Lama


"Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter."
Antiphon


"Selbst der schlechteste Mensch kann einem guten Zwecke dienen. Er kann ein abschreckendes Beispiel geben."
Aristippos von Kyrene d. Ä.

Vollmondpetra 30.04.2009 13:19

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
:)Zeit für Lachen & Humor:)
(nur ein paar Gedanken...z.B. zum letzten Tag im April)

http://tbn1.google.com/images?q=tbn:...ild-Lachen.JPG






Man sollte öfter lachen...
Lachen tut so gut.
Lachen ist gesund.
Lachen befreit. Humor entkrampft.
Humor ist ein wichtiger Lebenshelfer.
Die Welt sieht plötzlich anders aus.
Viele Dinge sind wirklich nicht
so entsetzlich wichtig...

Mit Humor können wir
auch über unsere Fehler schmunzeln.
Mit Humor werden wir frei
von übertriebenen Sorgen,
die uns an manchen Tagen
die Luft abschnüren
und uns meinen lassen,
es ginge nicht mehr weiter.
Mit Humor wird unser Herz weit,
besonders für die Menschen,
mit denen wir Tag ein Tag aus zu tun haben.

und Charlie Chaplin sagte:
"Jeder Tag an dem du nicht lächelst, ist ein verlorener Tag!"

Vollmondpetra 15.05.2009 23:12

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
http://tbn2.google.com/images?q=tbn:...gaensetop3.jpg






Liebe heißt, Wärme auszustrahlen,
ohne einander zu ersticken.
Liebe heißt, Feuer zu sein,
ohne einander zu verbrennen.
Liebe heißt, einander nahe zu sein,
ohne einander zu besitzen.
Liebe heißt, viel voneinander zu halten,
ohne einander festzuhalten.
Liebe ist das große Abenteuer
des menschlichen Herzens.
Spüren Menschen das
Herz eines Menschen,
dann kommen sie zum Leben.
Liebe ist der einzige Weg,
auf dem Menschen menschlicher werden.
Allein die Liebe ist das Haus,
in dem wir wohnen können.
(Phil Bosmans)


Linda 08.08.2009 19:55

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
ich hoffe mal, wir hatten das Zitat hier noch nicht....

Leben, das ist das Allerseltenste in der Welt - die meisten Menschen existieren nur.
- Oscar Wilde

idmud 11.08.2009 01:58

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Drei Wünsche

Ich wollte manchmal
ich wäre so erfahren
wie ich alt bin
oder auch nur so klug
wie ich erfahren bin
oder wenigstens
so glücklich
wie ich klug bin
aber ich glaube
ich bin
zu dumm dazu
Erich Fried

Philogelos 21.09.2009 21:26

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Glaube nicht an die Macht von Traditionen,
auch wenn sie über viele Generationen hinweg
und an vielen Orten in Ehren gehalten wurden.
Glaube an nichts, nur weil viele Leute davon sprechen.
Glaube nicht an die Weisheiten aus alter Zeit.
Glaube nicht, dass deine eigenen Vorstellungen
dir von einem Gott eingegeben wurden.
Glaube nichts, was nur auf der Autorität
deiner Lehrer oder Priester basiert.
Glaube das, was du durch Nachforschungen
selbst geprüft und für richtig befunden hast
und was gut ist für dich und andere.“

Gautama Buddha/ Kalama Sutta, zitiert nach: Dalai Lama, Tensin Gyatso, der XIV. u.a.: Wege zur universellen Verantwortung. Aus Tushita 2. Nach mündlichen Übermittlungen der Tibetanischen Tradition. Übersetzt von Michael Hellbach. Rheinberg, 1981, S. 3.
8)

Philogelos 21.09.2009 22:32

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Gisela Steineckert

Tage gibt es


Tage gibt es
leicht und kalt wie Pulverschnee
nichts tut wohl und nichts tut weh-
für die leb ich nicht
für die leb ich nicht.

Tage gibt es
scheinbar hart und ohne Glanz
doch man lebt sie ganz
doch man lebt sie ganz-
Augenblicke, immer wieder Augenblicke
zeichnen Tage so, wie man sie später sieht.
Was ich aufbewahre, was ich mit mir trage,
zählt oft nur Minuten, während es geschieht.

Nächte gibt es
da erkennt man unterm Mond
wem man eben beigewohnt-
dafür leb ich nicht
dafür leb ich nicht.

Liebe gibt es
die bewahrt sich ihren Glanz
und man lebt sie ganz
und man lebt sie ganz-
Augenblicke, immer wieder Augenblicke
zeichnen Menschen so, wie man sie später sieht.
Was ich aufbewahre, was ich in mir trage,
zählt oft nur Minuten, während es geschieht.

Tage gibt es
Nächte gibt es
Liebe gibt es...

Philogelos 21.09.2009 23:23

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Peter Hacks

Irrtümer


Eine rosarote Katze,
eine himmelblaue Maus
treffen sich am Antonplatze
und erkennen sich durchaus.

Und die Maus will sich verstecken,
und dann sagt sie: keine Not.
Nie sah ich das Maul sich lecken
eine Katze rosarot.

Und die Katze nahet leise,
bleckt den Zahn und steilt den Bart,
bis sie ihrer Mittagsspeise
sonderbares Fell gewahrt.

Und sie lässt die Maus am Leben,
wiederum auf Grund des Blaus,
und sie spricht: das kann´s nicht geben,
eine himmelblaue Maus.

Also wandeln sie vom Platze
ohne Zwischenfall nachhaus,
rechts nach Weißensee die Katze,
links nach Lichtenberg die Maus.


Geleit:
Nämlich geht, auch wenn wir irren,
meistens alles gut, mein Kind,
weil die Irrtümer der andern
immer noch viel größer sind.



Für eine Begegnung am 13.06. in Leipzig
Jenseits des Gartenzaunes
.. .... .-. .... .. -. - . .-. -.. . -- --. .- .-. - . -. --.. .- ..- -.!
-- . .. -. - . - .. .... .-. -- .. -.-. ....?
.-- .- ... -.- .- -. -. .-- .- ... ... --- .-.. .-.. .. -.-. .... - ..- -.?
.-- .- -. -. -.. .- .-. ..-. .. -.-. .... .-- .. . -.. . .-. ... . .... . -.
.... --- . .-. . -. .-.. .- -.-. .... . -. - .- -. --.. . -.?
.--. .- .-. .- -. --- .. -.. . ... -.-. .... .. --.. --- .--. .... .-. . -. .. .
-.- . .. -. .
.-- .- .... .-. -. . .... -- ..- -. --. .- ..- ... ... . .-. .... .- .-.. -... -.. . .-. -. --- .-. -- . .-. .-.. .- ..- -... - !
.... .- -... . -. -- . .. -. . ... -.-. .... .-. .. - - . . .. -. .
-... . -.. . ..- - ..- -. --.?

:oops:

Vollmondpetra 22.09.2009 11:03

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
@Philogelos

Oh - oh - oh! Meine Sprachkenntnisse reichen leider nicht aus, um das zu lesen. Zum Glück hilft "Google" weiter. Ich löse ja leidenschaftlich gern Rätsel...- bin jedoch trotzdem nicht ganz "über oder unter den Gartenzaun" gestiegen bzw. gekrochen. :mrgreen::mrgreen::mrgreen: (zu hoch für mich :))

Linda 30.09.2009 16:34

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Die Entwicklung der Menschheit
von Erich Kästner

Einst haben die Kerls auf den Bäumen gehockt,
behaart und mit böser Visage.
Dann hat man sie aus dem Urwald gelockt
und die Welt asphaltiert und aufgestockt,
bis zur dreißigsten Etage.

Da saßen sie nun, den Flöhen entflohn,
in zentralgeheizten Räumen.
Da sitzen sie nun am Telefon.
Und es herrscht noch genau derselbe Ton
wie seinerzeit auf den Bäumen.

Sie hören weit. Sie sehen fern.
Sie sind mit dem Weltall in Fühlung.
Sie putzen die Zähne. Sie atmen modern.
Die Erde ist ein gebildeter Stern
mit sehr viel Wasserspülung.

Sie schießen die Briefschaften durch ein Rohr.
Sie jagen und züchten Mikroben.
Sie versehn die Natur mit allem Komfort.
Sie fliegen steil in den Himmel empor
und bleiben zwei Wochen oben.

Was ihre Verdauung übrigläßt,
das verarbeiten sie zu Watte.
Sie spalten Atome. Sie heilen Inzest.
Und sie stellen durch Stiluntersuchungen fest,
daß Cäsar Plattfüße hatte.

So haben sie mit dem Kopf und dem Mund
Den Fortschritt der Menschheit geschaffen.
Doch davon mal abgesehen und
bei Lichte betrachtet sind sie im Grund
noch immer die alten Affen.

Lene_18 23.11.2009 22:16

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wenn Worte überflüssig werden, weil der Augenblick bis an den Rand mit Sinn gefüllt ist, beginnt das Leben unwiederstehlich von sich zu erzählen und führt uns hinein in faszinierende Geschichten - Wenn wir nur lauschen.

Lene_18 02.12.2009 22:07

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wenn du vor mir stehst, was weißt du von den Schmerzen, die in mir sind und was weiß ich von deinen. Und wenn ich mich vor dir niederwerfen würde und weinen und erzählen, was wüsstest du von mir mehr, als von der Hölle, wenn dir jemand erzählt sie ist heiß und fürchterlich. Schon darum sollten wir voreinander so ehrfürchtig, so nachdenklich stehen, wie vor dem Eingang zu Hölle.

(F. Kafka)

Luxus 05.01.2010 16:54

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wir sehn auf's alte Jahr zurück,
Und haben neuen Mut:
Ein neues Jahr, ein neues Glück!
Die Zeit ist immer gut.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

Wir erwarten vom neuen Jahr immer das, was das alte nicht gehalten hat. Dabei sind wir es doch selbst, die das Jahr gestalten.
Peter Amendt, (*1944), Franziskaner

Neujahr ist das Tor, durch das sich Deine Probleme von einem Jahr ins andere schmuggeln.
Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist

Manche Menschen erwarten vom Neuen Jahr einen frischen Start für ihre alten Gewohnheiten
Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist

Den Neujahrstag erkennt man am einfachsten an den vielen übergewichtigen Joggern.
Hauke Harms, Lausanne

Man sagt, heute sei Neujahr. Punkt 24 Uhr sei die Grenze zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Aber so einfach ist das nicht. Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.

Johann Wilhelm Wilms, (1772 - 1847), deutscher Komponist und Musiklehrer

Ich kann freilich nicht sagen, ob es besser wird, wenn es anders wird, aber soviel kann ich sagen: Es muß anders werden, wenn es gut werden soll.
Georg Christoph Lichtenberg, (1742 - 1799), deutscher Physiker und Meister des Aphorismus

Vollmondpetra 13.01.2010 17:29

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Was bedeutet schon Geld? Ein Mensch ist erfolgreich, wenn er zwischen Aufstehen und Schlafengehen das tut, was ihm gefällt."


"Das wahrhaft Natürliche sind unsere Träume. Keiner hat die Macht sie zu zerstören."


"Alles was ich machen kann ist, ich selbst zu sein, - wer immer das auch sein mag."
Bob Dylan...*Mai 1941...US-amerikanischer Folk- und Rocksänger, Maler und Dichter

Linda 13.01.2010 20:02

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." - Friedrich Nietzsche

"Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen." - Dieter Hildebrandt

Lene_18 13.01.2010 20:38

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ein Urteil sagt meist mehr über den Urteilenden, als über den Verurteilten aus.

...wenn zwei Menschen das Glück haben, eine gemeinsame Sprache zu finden, und imstande sind, miteinander zu kommunizieren, ohne auf sie zurückgreifen zu müssen.
(aus "Gottes kleine Krieger")

Linda 17.01.2010 21:02

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Aus Hermann Hesses "Demian":

Heim kommt man nie. Aber wo befreundete Wege zusammenlaufen, da sieht die Welt für eine Stunde wie Heimat aus. :)

Als ich das gelesen hatte, fiel mir sofort ein: Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl :)

Mensch_Heidi 18.01.2010 17:26

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
mein lieblingszitat -

"das leben ist wie eine pralinenschachtel - man weiß nie, was man bekommt." forrest gump

Grönchen 21.01.2010 21:47

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 

W
AS DIE MEISTEN VERGESSEN

Ein Philosophiestudent fragte seinen Professor: "Worin liegt der Sinn des menschlichen Lebens?"
"Worin liegt der Sinn des Lebens einer Blume?" fragte sein Professor zurück.
"Nun, sie keimt, sie wächst, sie blüht - und verwelkt."
"Darin besteht auch der Sinn unseres Lebens", sagte der Philosoph. "Im Keimen, im Wachsen, im Blühen und Verwelken. Doch die meisten Menschen vergessen das Blühen."

Tabaluga 26.01.2010 20:04

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Heute ist morgen schon gestern.

Linda 05.02.2010 19:51

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Auszug aus "Der Alchimist" von Paulo Coelho:

"Jeder Mensch auf Erden hat einen Schatz, der ihn erwartet", sagte sein Herz. "Wir Herzen sprechen jedoch wenig von diesen Schätzen, weil die Menschen sie schon gar nicht mehr entdecken wollen. Nur den Kindern erzählen wir davon. Dann überlassen wir es dem Leben, jeden seinem Schicksal entgegenzuführen. Aber leider folgen nur sehr wenige dem Weg, der für sie vorgesehen ist und der der Weg zu ihrer inneren Bestimmung ist und zum Glück. Sie empfinden die Welt als etwas Bedrohliches - und darum wird sie auch zu etwas Bedrohlichem. Dann sprechen wir Herzen immer leiser, aber ganz schweigen tun wir nie. Und wir hoffen, dass unsere Stimme überhört wird: Wir wollen nämlich nicht, dass die Menschen leiden, weil sie nicht ihren Herzen gefolgt sind."

:\'):\')

persönliches video 06.02.2010 16:20

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Jeder kennt mein Lachen,
doch keiner weiß wie ich fühle.
Jeder hört was ich sage,
doch keiner weiß was ich denke.
Jeder liest was ich schreibe,
doch keiner sieht meine Tränen.
Jeder meint mich zu kennen,
doch keiner kennt mich wirklich!

Andrea117 08.02.2010 14:12

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
So wie ich bin

Ich träume davon,
dass jemand mich annähme,
einfach so wie ich bin,
mit meinen ungereimten Wünschen,
unfertigem Charakter
und alten Ängsten.
Ich träume davon, dass
jemand mich gelten lässt,
ohne mich zu erziehen, mit
mir übereinstimmt, ohne
sich anzustrengen.
Ich träume davon,
dass ich mich nicht
verteidigen muss, nicht
erklären und kämpfen muss,
dass einer mich liebt.

Otti Pfeiffer

persönliches video 07.03.2010 23:18

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wenn Liebe einen Weg zum Himmel fände,
und Erinnerungen zu Stufen würden,
würde ich hinaufsteigen und dich zurückholen.

:heart:

Luxus 13.03.2010 13:10

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
http://www.nur-zitate.com/img/blind.gifJeder Besitz ist wieder ein neuer Stock mit dem du dich selbst schlägst.

Erfolg bedeutet, sich um jedes verdammte Ding auf der Welt Sorgen zu machen, ausser über Geld.

Du musst deine Grenzen kennen. Ich weiß nicht wo deine Grenzen liegen. Ich habe herausgefunden wo meine liegen als ich zwölf war. Ich habe herausgefunden das es nicht allzu viele Grenzen gibt wenn ich es auf meine Art mache.

Kinder, euer ganzes Leben lang, werdet ihr eine Entscheidung treffen können. Ihr könnt zwischen Liebe und Hass wählen ... ich habe mich für die Liebe entschieden.


Johnny Cash, geboren als J. R. Cash
war einer der einflussreichsten US-amerikanischen Country-Sänger und -Songwriter
*26.02.1932 in Kingsland (Arkansas), USA
†12.09.2003 in Nashville (Tennessee), USA

Linda 13.03.2010 18:25

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Fallen ist weder gefährlich noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides."

"Bei allem, was man sagt, kommt es oftmals gar nicht darauf an, wie die Dinge sind, sondern darauf, was Böswillige daraus machen."

"Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit ihren guten Tag hat."

- Konrad Adenauer

RaBraBo 11.06.2010 22:05

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
von Charlie Chaplin:

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen,
dass emotionaler Schmerz und Leid
nur Warnung für mich sind,
gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich, das nennt man
“AUTENTHISCH-SEIN”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
wie sehr es jemanden beschämt,
ihm meine Wünsche aufzuzwingen,
obwohl ich wusste, dass weder die Zeit reif,
noch der Mensch dazu bereit war,
auch wenn ich selbst dieser Mensch war.
Heute weiß ich, das nennt man
“SELBSTACHTUNG”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört
mich nach einem anderen Leben zu sehnen,
und konnte sehen, dass alles um mich herum
eine Aufforderung zum Wachsen war.
Heute weiß ich, dass nennt man
“REIFE”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden,
dass ich immer und bei jeder Gelegenheit,
zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin
und das alles, was geschieht, richtig ist
- von da konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich, das nennt sich
“SELBSTACHTUNG”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
mich meiner freien Zeit zu berauben
und ich habe aufgehört,
weiter grandiose Projekte
für die Zukunft zu entwerfen.
Heute mache ich nur das,
was mir Spaß und Freude bereitet,
was ich liebe
und mein Herz zum Lachen bringt,
auf meine eigene Art und Weise
und in meinem Tempo.
Heute weiß ich, das nennt man
“EHRLICHKEIT”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit
was nicht gesund für mich war,
von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen
und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog,
weg von mir selbst.
Anfangs nannte ich das “GESUNDEN EGOISMUS”
aber heute weiß ich, das ist “SELBSTLIEBE”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört,
immer recht haben zu wollen
so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt,
das nennt man “EINFACH-SEIN”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert,
weiter in der Vergangenheit zu leben
und mich um meine Zukunft zu sorgen,
jetzt lebe ich nur mehr in diesem Augenblick,
wo ALLES stattfindet.
So lebe ich heute jeden Tag und nenne es
“VOLLKOMMENHEIT”.

Als ich mich wirklich
selbst zu lieben begann,
da erkannte ich,
dass mich mein Denken
armselig und krank machen kann,
als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte,
bekam der Verstand einen wichtigen Partner,
diese Verbindung nenne ich heute
“HERZENSWEISHEIT”.

Wir brauchen uns nicht weiter
vor Auseinandersetzungen,
Konflikten und Problemen
mit uns selbst und anderen fürchten,
denn sogar Sterne knallen
manchmal aufeinander
und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich,
DAS IST das Leben! ..

LandUnter-Nadja 14.06.2010 10:53

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Sachliche Romanze

Als sie einander acht Jahre kannten
(und man darf sagen: sie kannten sich gut),
kam ihre Liebe plötzlich abhanden.
Wie andern Leuten ein Stock oder Hut.

Sie waren traurig, betrugen sich heiter,
versuchten Küsse, als ob nichts sei,
und sahen sich an und wussten nicht weiter.
Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei.

Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken.
Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier
und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken.
Nebenan übte ein Mensch Klavier.

Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort
und rührten in ihren Tassen.
Am Abend saßen sie immer noch dort.
Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort
und konnten es einfach nicht fassen.


Erich Kästner


Ich finde es so schön, und doch so traurig zugleich :\') :confused2

Vetti 14.06.2010 12:26

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Es ist nicht wichtig, wo du hingehst,
sondern wen du an deiner Seite hast.

*****

HAUSORDNUNG
Ist es offen, schließe es.
Liegt es auf dem Boden, hebe es auf.
Ist es schmutzig, mach es sauber.
Hat es Hunger, füttere es.
Ist es traurig, liebe es.

***
Tanze, als ob keiner zusieht.
Singe, als ob keiner zuhört.
Liebe, als seiest du nie verletzt worden.

****

Luxus 25.09.2010 23:20

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ich senke mein Haupt,
ich habe mir erlaubt, in mich zu kehren mich nicht zu wehren.
Es sei dir erlaubt,
ueber mich hinweg zu sehen, doch willst du mich bekehren...
Dann erheb’ ich mein Haupt.
Du kannst in meinen Augen sehen, ich werd zu meinem Glauben stehen
und ganz egal, was du glaubst,
du erfaehrst den Weg, den ich geh, gewaehlt durch mein Schwert.

Ich will nicht predigen, ich will mich jeder Regel entledigen.
Will, im Augenblick lebend, dir im Vertrauen begegnen.
Schau in die Augen von jedem und kann’s nicht laenger verneinen.
Was ich euch sage, wird uns trennen oder für immer vereinen.
Ich kann mich schuetzend vor euch stellen und unverletzt bleiben.
Euch ’nen Text schreiben, Kraft geben durch meine Zeilen
um zu beschreiben, zu beschwoeren und es nie zu bereuen.
Ich bleibe jeder Zeile treu, ich schreibe jede Zeile neu,
wenn die Wahrhaftigkeit des Wortes sich für jeden enthuellt,
werden Gedanken ausgesprochen und mit Leben gefuellt
aus reinem Herzen berichtet, nicht durch Luegen entehrt,
wird jeder Zweifel vernichtet, denn das Wort ist ein Schwert,
mein Schwert.

Du fuehrst den Kampf dein Leben lang,
nur leider fuehrst du ihn nicht an.
Du schneidest dich ins eigene Fleisch
und leidest still, weil du es weisst.
Du trennst dein Herz von deinem Verstand,
du kennst den Schmerz, ist dir bekannt.
Denn das, was du nicht haben kannst,
bleibt ewig das, was du verlangst.

Wen siehst du, wenn du dir im Spiegel gegenueber stehst?
Wen siehst du, wenn du keinen ausser deinen Wegen gehst?
Wen siehst du, wenn du dich für niemand anderen haeltst?
Niemand anderen als dich selbst.
Wen siehst du, wenn du dir im Spiegel gegenueber stehst?
Wen siehst du, wenn du keinen ausser deinen Wegen gehst?
Wen siehst du, wenn du dich für niemand anderen haeltst?
Niemand anderen als dich selbst.

Doch du gehst deinen Weg - allein unter allen,
nicht um gemeinsam zu stehen, nur um einsam zu fallen.
Hast du frueher noch gedacht, wir waeren alle vereint,
ziehst du heute in die Schlacht und hast jeden zum Feind.
Durch deinen Groessenwahn vermessen, macht dein Ego sich breit.
deine Besessenheit vergessend, sagst du jedem Bescheid.
Legst deine Freiheit in Fesseln bei jeder Gelegenheit,
statt dich der Liebe zu ergeben in alle Ewigkeit.
Noch immer flieht dein Verstand, benommen, verirrt
vergebens vor dem Augenblick, in dem ihm alles genommen wird.
Dein Leben wird beschwerlicher mit jedem Tag,
dein Herz schlaegt einmal weniger mit jedem Schlag.


Du fuehrst den Kampf dein Leben lang,
nur leider fuehrst du ihn nicht an.
Du schneidest dich ins eigene Fleisch
und leidest still, weil du es weisst.
Du trennst dein Herz von deinem Verstand,
du kennst den Schmerz, ist dir bekannt.
Denn das, was du nicht haben kannst,
bleibt ewig das, was du verlangst.

Wen siehst du, wenn du dir im Spiegel gegenueber stehst?
Wen siehst du, wenn du keinen ausser deinen Wegen gehst?
Wen siehst du, wenn du dich für niemand anderen haeltst?
Niemand anderen als dich selbst.
Wen siehst du, wenn du dir im Spiegel gegenueber stehst?
Wen siehst du, wenn du keinen ausser deinen Wegen gehst?
Wen siehst du, wenn du dich für niemand anderen haeltst?
Niemand anderen als dich selbst.

Du bist gewillt, hier zu bestehen,
mit Schwert und Schild deinen Weg zu gehen,
vereinst dein Herz mit deinem Verstand.
Du kennst den Schmerz, ist dir bekannt,
du schneidest nicht ins eigene Fleisch
und leidest nicht mehr, weil du weisst,
dass du dich von der Angst entfernst,
wenn du dein Schwert zu fuehren lernst.

Ich bin die Liebe - gekommen um zu richten
über die, die uns in Kriege verstricken.
Ich leb' in Frieden - um alle Luegen zu vernichten,
die sonst mich und meine Brueder vergiften.
Ich bin ein Krieger - steh' auf der Seite von jenen,
die nicht nur ueber Bestimmungen reden.
Ich geb' mein Leben - um nach Vollkommenheit zu streben,
zu veraendern und mich weiter zu bewegen
und da die Kraft meiner Seele mich staerkend fuehrt
und jede Waffe, die ich waehle mich im Herzen beruehrt,
will ich keinen verletzen, ich will nur das ihr seht.
Dies ist mein Weg - hier ist mein Schwert.


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marlon75 28.09.2010 22:16

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
All die Jahre, wo sind die nur hingekommen?
All die Tage, in denen wir endlos in meinem Auto rumfuhrn,
und im Radio lief unser Lieblingslied,
und ich hab aufgedreht, weil du hast immer falsch gedrückt.
All die Jahre, wo sind die nur hingekommen?
All die Tage, an denen wir immer gute Freunde waren.
Ich hab gedacht es wär so, die ganze Zeit,
ich hab die Welt geliebt und dich noch mehr.
Sage mir, wo bist du jetzt,
sage mir, wie weit, wie weit.
In den letzten Wochen, dachte ich es wär,
vorbei und ich wär endlich drüber weg gekommen,
doch heut Nacht hab ich von dir geträumt,
und alle meine Liebe hat sich wieder aufgebäumt.
All die Jahre, all die Stunden,
all die Tage und Sekunden,
auf das die Zeit in mir verbleibt,
(und) mich noch einmal zu dir treibt.
Sage mir, wo bist du jetzt,
sage mir, wie weit, wie weit.

Luxus 08.10.2010 00:37

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
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Verdammt lang her, das ich fast alles ernst genommen habe
Verdammt lang her, das ich an etwas gelaubt habe
Und dann der Schock, wie es anders auf mich zukam
Merkwürdig wo so mancher Haase langläuft.
Nicht resigniert, nur reichlich desillusioniert,
Ein bisschen was habe ich kapiert
Wer alles, wenn es dir gut geht, hinter dir herrennt
Dir auf die Schulter klopft, wer dich nicht alles hofiert
Sich ohne rot zu werden deinen Freund nennt,
Und dich am nächsten Tag ganz einfach ignoriert,
Es ist lange her, das mich so was ratlos machte
Und ich vor Enttäuschung echt nicht mehr konnte,
Ich weiß noch, wie ich nur davon geträumt habe
Wovon ich nicht wusste, wie ich was suchen sollte,
vor lauter Sucherei das Finden glatt versäumt habe

und überhaupt, was ich wo finden wollte
Einen Kopf voll nichts, nur die paar instinktiven Tricks,
Es dauert lange bis du da durchblickst
Das war die Zeit wo ich noch kein Pech hatte
Noch nicht mal das, ich hatte sie noch nicht satt
Hier war John Steinbeck, da stand Joseph Conrad,
Dazwischen ich - nur relativ schachmatt
Es ist ein paar Jahre her, doch die Erinnerung fällt nicht schwer
heute kommt es mir vor, als wenn es gestern gewesen wäre.
Verdammt lang her, verdammt lang her - verdammt lang her


Frag mich wann ich zuletzt ein Bild gemalt habe,
Ob mir ein Lied jetzt tatsächlich genügt

ob ich jetzt da bin wo ich hinwollte,
ob mir die Farbe auf der Tour nicht eintrocknet,
Ich glaube ich weiß egal ob du laut malst oder leise
es kommt nur drauf an dass du es tust


Verdamp lang her, verdamp lang her - verdamp lang her.
Verdamp lang her, verdamp lang her - verdamp lang her.

Verdammt lang her, das ich bei dir am Grab war
Verdammt lang her, das wir geredet haben
und das vom einen auch was beim anderen angekommen ist
So lang, das ich mich kaum erinnern kann.
Du hast fest geglaubt, das im Himmel einer auf dich wartet,
ich gönn es dir hab ich gesagt
Verdamp lang her, verdamp lang her - verdamp lang her.
Verdamp lang her, verdamp lang her - verdamp lang her.
Verdamp lang her, verdamp lang her - verdamp lang her....

coldNose 07.11.2010 21:34

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Die Macht der Liebe
ist völlig irrational.
Das ist ihre erste Tugend.
Ihre zweite Tugend ist,
daß sie uns eine riesen Angst einjagt.
Drittens zwingt sie uns Nähe auf.
Viertens können wir mit ihr bis
zum Ende durchhalten.

http://www.liebeskummer.de/forum/ged...s-gedicht.html

Lene_18 11.11.2010 20:41

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Manchmal sind Dinge, die uns seltsam erscheinen, nur andere Formen von Schönheit, die zu akzeptieren wir nicht gelernt haben.

Grönchen 07.01.2011 19:17

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Ein Mensch ohne Träume ist wie ein Boot ohne Segel.


Grönchen 12.02.2011 21:37

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Im Fundbüro

Eines Tages stand die Hoffnung vor dem Schalter des Fundbüros.
"Hier sammeln Sie doch Dinge, die verloren wurden, richtig?", fragte die Hoffnung.
Der Mann am Schalter nickte.
"Gut, dann bin ich hier richtig - man hat mich verloren."
"Aber", sagte der Mann am Schalter, "es kommen nicht viele Menschen ins Fundbüro."
"Selbst dann nicht, wenn sie etwas vermissen?"
"Selbst dann nicht."
"Obwohl alle wissen, dass Verlorenes hier aufbewahrt wird?"
"Ja, obwohl sie das wissen."
"Aber warum denn nicht?", fragte die Hoffnung.
"Tja", sagte der Mann, "das liegt wahrscheinlich daran, dass die Menschen die Hoffnung verloren haben ... "


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