Herbert Grönemeyer Forum

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Laurel 13.03.2008 07:41

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Denn der einzige Grund für das Leben oder eine Geschichte ist doch: Was passiert als nächstes?






Jack Kerouac

Daylight 25.03.2008 15:33

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ein dunkelhäutiger Junge aus Texas schrieb die folgenden Zeilen, die für einen gesunden Humor und Kreativität sprechen:

Als ich geboren wurde, war ich schwarz,
als ich heranwuchs, war ich schwarz,
wenn ich in der Sonne liege, bin ich schwarz, wenn ich kalt habe, bin ich schwarz, wenn ich erschrecke, bin ich schwarz, wenn ich erkranke, bin ich schwarz, wenn ich sterbe, bin ich immer noch schwarz.

Ihr weissen Leute.....
wenn ihr zur Welt kommt, seid ihr rosafarben, wenn ihr heranwachst, seid ihr weiss,
wenn ihr euch an die Sonne legt, seid ihr rot, wenn ihr friert, seid ihr blau, wenn ihr euch erschreckt, seid ihr gelb, wenn ihr erkrankt, seid ihr grün, wenn ihr euch quetscht (verletzt), seid ihr blaurot und wenn ihr sterbt, seid ihr grau.

Also wen nennt ihr da die "Farbigen"? ;)

Laurel 18.04.2008 07:31

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Du bist verrückt mein Kind, du musst nach Berlin.

Franz von Suppé (1819-1895), österreichischer Operettenkomponist
...und was soll ich sagen: er hat Recht !!!!! :cool2:

MoccaAugenBridget 18.04.2008 10:20

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zur Resignation gehört Charakter.

- Johann Wolfgang von Goethe -

Laurel 24.06.2008 21:59

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Verrücktheit ist unendlich faszinierender als Intelligenz, unendlich tiefgründiger. Intelligenz hat Grenzen, Verrücktheit nicht.






Claude Chabrol (*1930), französischer Filmregisseur

Daylight 07.07.2008 11:20

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Lieber Gott, hier ein kleiner Verbesserungsvorschlag:

Das Leben sollte mit dem Tod beginnen
- und nicht andersherum!
Stell dir das mal vor:
Du liegst six feet under, es ist dunkel und muffig
und dann gräbst du dich dem Licht entgegen.

Dort angekommen gehst du ins Altersheim,
es geht dir von Monat zu Monat besser
und wirst dann rausgeschmissen, weil du zu jung wirst,
spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente,
kriegst eine goldene Uhr vom Arbeitgeber
und fängst gaaaaanz laaaangsam an zu arbeiten.

Nachdem du damit durch bist, geht`s auf die Uni.
Du hast inzwischen genug Geld,
um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen,
nimmst Drogen, hast nix als Frauen bzw. Männer im Kopf
und säufst dir ständig die Hucke voll.

Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist,
wird es Zeit für die Schule,
die natürlich mit einer einwöchigen Klassenfahrt ins benachbarte Ausland beginnt.

In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder,
bis du schließlich auch hier rausfliegst,
natürlich mit einer riesigen Tüte voller Süßigkeiten.
Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten,
anschließend dümpelst du neun Monate in einer Gebärmutter herum
und beendest dein Leben als ORGASMUS!

Das wäre doch geil! ;)

Vetti 08.07.2008 12:44

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von Daylight (Beitrag 199426)
Lieber Gott, hier ein kleiner Verbesserungsvorschlag:

Das Leben sollte mit dem Tod beginnen
- und nicht andersherum!
Stell dir das mal vor:
Du liegst six feet under, es ist dunkel und muffig
und dann gräbst du dich dem Licht entgegen.

Dort angekommen gehst du ins Altersheim,
es geht dir von Monat zu Monat besser
und wirst dann rausgeschmissen, weil du zu jung wirst,
spielst danach ein paar Jahre Golf bei fetter Rente,
kriegst eine goldene Uhr vom Arbeitgeber
und fängst gaaaaanz laaaangsam an zu arbeiten.

Nachdem du damit durch bist, geht`s auf die Uni.
Du hast inzwischen genug Geld,
um das Studentenleben in Saus und Braus zu genießen,
nimmst Drogen, hast nix als Frauen bzw. Männer im Kopf
und säufst dir ständig die Hucke voll.

Wenn du davon so richtig stumpf geworden bist,
wird es Zeit für die Schule,
die natürlich mit einer einwöchigen Klassenfahrt ins benachbarte Ausland beginnt.

In der Schule wirst du von Jahr zu Jahr blöder,
bis du schließlich auch hier rausfliegst,
natürlich mit einer riesigen Tüte voller Süßigkeiten.
Danach spielst du ein paar Jahre im Sandkasten,
anschließend dümpelst du neun Monate in einer Gebärmutter herum
und beendest dein Leben als ORGASMUS!

Das wäre doch geil! ;)

:mrgreen::mrgreen::mrgreen:

sylvia 18.07.2008 20:44

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Menschen

Es gibt Menschen, die versuchen alles zu vertuschen.
Trauer, Freude, Schmerz und Leid.
Doch es gibt auch Menschen, die ihre Gefühle nicht
zurück halten können.

Die weinen, wenn sie traurig sind
die lachen, wenn sie sich freuen
die schreien, wenn der Schmerz sie trifft
und leiden, wenn die Sehnsucht ihr kleines Herz zerfrisst.

Solche Menschen will ich kennen lernen.
Solche Menschen will ich lieben ...




DieBozo 03.08.2008 21:57

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wenn Frauen lügen...

Eines Tages, als eine arme Schneiderin an einem Flussufer
nähte, fiel ihr Fingerhut ins Wasser. Sie weinte über den
Verlust so laut, dass Gott erschien und sie fragte:
"Mein Kind, weshalb weinst Du denn?"
Die Schneiderin erklärte ihm, dass ihr Fingerhut
in den Fluss gefallen sei und sie ihn dringend brauche,
weil sie mit ihrer Arbeit ihrem Ehemann helfe, das nötige
Geld zum überleben ihrer Familie zu verdienen.
Gott tauchte seine Hand ins Wasser und holte einen
goldenen, Mit Türkisen bestückten Fingerhut heraus.
"Ist das Dein Fingerhut?" fragte er. "Nein".
Gott tauchte seine Hand wieder ins Wasser und fischte
einen goldenen, mit Rubinen geschmückten Fingerhut heraus.
"Ist das Dein Fingerhut?" fragte Gott.
Wieder antwortete die Schneiderin: "Nein".
Gott tauchte seine Hand wieder ins Wasser und fischte einen
ledernen Fingerhut heraus. "Ist das Dein Fingerhut?" fragte Gott.
"Ja, das ist er!". Gott war über die Ehrlichkeit der Frau sehr erfreut
und schenkte ihr alle drei Fingerhüte.
Die Schneiderin ging überglücklich nach Hause.https://www.robert-betz.de/joomla/im...llgemein/x.gifEinige Jahre später spazierte die Schneiderin mit ihrem Ehemann
am Flussufer entlang. Ihr Ehemann rutschte aus, fiel ins Wasser
und verschwand in den Fluten. Die Schneiderin weinte so laut, und
wieder erschien Gott und fragte nach dem Grund ihrer Tränen.
"Oh Gott, mein Mann ist soeben in den Fluss gefallen!" antwortete sie.
Gott stieg in die Fluten und kam mit George Clooney heraus.
"Ist das Dein Ehemann?" wollte er wissen.
"Ja" sagte die Schneiderin. Gott wurde wütend und schrie:
"Du hast gelogen, das ist nicht Dein Ehemann!".
Die Schneiderin antwortete: "Gott, bitte vergib mir, das ist ein Missverständnis.
Siehst Du, wenn ich bei George Clooney nein gesagt hätte, wärst Du mit Brad Pitt
wiedergekommen. Und wenn ich bei Brad Pitt nein gesagt hätte, hättest Du meinen
Ehemann geholt, und wenn ich bei ihm ja gesagt hätte, hättest Du mir alle drei
mitgegeben. Gott, ich bin nicht mehr bei bester Gesundheit und hätte mich nicht um alle
drei Ehemänner kümmern können.
Nur DESWEGEN sagte ich bei George Clooney ja."

Gott war gerührt und so durfte die Schneiderin George Clooney behalten.

Die Moral der Geschichte:
Wann immer eine Frau lügt, geschieht dies aus guten und ehrenwerten Gründen und im Interesse aller.


Vetti 04.08.2008 12:31

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
@DieBozo

So isses und nicht anders 8):mrgreen::mrgreen::mrgreen:

Grönchen 04.08.2008 23:39

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.


Vetti 05.08.2008 11:00

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ein kluger Mensch macht nicht alle Fehler selbst.
Er gibt auch anderen eine Chance.

Daylight 05.08.2008 17:21

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Guter Spruch, vetti, muß ich mir merken.:D

Grönchen 17.09.2008 12:19

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Unsere Träume

Unsere Träume können
sich nur dann erfüllen,
wenn wir unbeirrbar
an ihre Erfüllbarkeit glauben -
denn gerade unser Glaube
gibt ihnen die Kraft,
schließlich wahr zu werden.



Unterwegs

Unterwegs
zu sich selbst
ist man ein Leben lang
jeden Tag aufs neue.

Und in den
Momenten wunschlosen Glücks
ist man bei sich angekommen.



Finderlohn

Das Gute im Schlechten
ist schwerer zu finden
als das Schlechte im Guten.

Aber die
Mühen der Suche
lohnen sich schließlich immer.



Linda 20.09.2008 18:02

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wer immer tut, was er schon kann,
bleibt immer das, was er schon ist.

(Henry Ford)

Laurel 29.09.2008 21:08

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Dich

Dich nicht näher denken
und dich nicht weiter denken
dich denken wo du bist
weil du dort wirklich bist

Dich nicht älter denken
und dich nicht jünger denken
nicht größer nicht kleiner
nicht hitziger und nicht kälter

Dich denken und mich nach dir sehnen
dich sehen wollen
und dich liebhaben
so wie du wirklich bist

(Erich Fried)

Lene_18 29.09.2008 23:46

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Von dem, was du erkennen und messen willst,
mußt du Abschied nehmen,
wenigstens auf eine Zeit.
Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du,
wie hoch sich ihre Türme über die Stadt erheben.


(F. Nietsche)

Vollmondpetra 01.10.2008 15:24

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
ÜBERZEUGUNGSKRAFT eines treuen Gröni - Fan (mind. 112 Argumente in Form von Gröni -Songtitel) oder BEKEHRUNG eines UNGLÄUBIGEN
am Freitag, 13. Juni 2008 zu Papier gebracht…:D
Ob es ein „Stück vom Himmel“ ist, kann ich nur „Mit Gott“ behaupten, aber „Das Maß aller Dinge“, ist es ganz sicher. Klar, du musst „Hartgeld“ für diesen köstlichen „Luxus“ zahlen, um live den gewaltigen Ohrenschmaus genießen zu können, jedoch wirst du „So gut“ entschädigt, dass du mit einem „Lächeln“ die Location verlässt und zu dir sagst: „Ich will mehr“!
Songs wie, „Leb in meiner Welt“, „Kinder an die Macht“ oder „Flugzeuge im Bauch“ berauschen dich auch ohne „Alkohol“. Ein wunderbares Gefühl nimmt von dir Besitz, das dich auch nach dem Event über „Chaos“ und „Stau“ erhaben sein lässt.
„Total egal“, ob du nun „Anna“, „Marie“, „Helga“, „Marlene“, „Bruno“ oder „Onur“ heißt; die Sache ist einfach „Fanatisch“ fantastisch.
Auch über den großen Teich, sprich „Amerika“, führt die „Spur“ Herberts. „Land unter“, „Fisch im Netz“, „Die Welle“, „Zum Meer“ und auch die grüne Insel „Grönland“ lassen eine Liebe zum nassen Element erahnen.
„Ich versteh“, wenn dir das Ganze „Fragwürdig“ erscheint, aber wenn du schreist: „Da da da“ „Darf ich mal“ endlich den „Stand der Dinge“ erfahren? „Was soll das“ eigentlich? Ist das großes „Kino“ oder ein hintergründiges „Video“ der „Letzten Version“, dann mein Lieber……
„Vergiss es, lass es“! Es ist an der „Zeit, dass sich was dreht“! Du, mit deinen schläfrigen „Moccaaugen“, in denen „Viel zu viel“ „Angst“ liegt, hast „Bochum“ nie mit wachen Verstand gesehen, geschnuppert, geschweige denn gehört! „Besser du gehst jetzt“! Es ist wahrlich „Kein Verlust“ wenn du im „Morgenrot“ deinen klapprigen „Kadett“ krallst und mit deinem „Selbstmitleid“ die Kurve kratzt. „Es ist Viertel vor“! Dein „Herbsterwachen“ wird zum Schreien komisch sein. „Sie“ werden bei „Vollmond“ kommen – deine „Sprünge“ werden nicht weit genug sein!
„Unbewohnt“ wirst du „Unterwegs“ sein, - außer - du besinnst dich, und wir gehen gemeinsam, wie es sich für „Freunde“ gebührt, zur „Demo“ unter dem Motto „Letzter Tag“.
„Ö“, sag jetzt nix! Ich weiß, eher wird ein „Komet“ auf einer lang gestreckten Ellipse um dein Auto kreisen, als dass du „Gemischte Gefühle“ zeigst. Schade, du Engstirni!
Stell mir jetzt bitte keine „Fangfragen“, denn auch „Ohne dich“ werde ich die „Schmetterlinge im Eis“ finden und mit viel „Energie“ die „Neue Welt“ entdecken.
Zu blöd, ich komm mir „Erwischt“ und ertappt vor! „Ich bin wieder soweit“! Mein Mitleid mit dir ist grenzenlos! Die „Flüsternde Zeit“ bewegt mich und ruft dir zu: „Komm zurück“, - „Der Weg“ heißt „Reines Herz“ --- sorge dich nicht! Mein Mitgefühl zeigt dir, du brauchst „Keine Heimat“; - aber, ich kann dich jetzt schon hören, wenn du spottest: „Liebe liegt nicht in der Luft“?
Hey du, „Blick zurück“, weißt du noch, „Einmal“ hast du gesagt, du magst „Musik nur wenn sie laut ist“ - !
Gut, dann „Nur noch so“! Egal wo, ob „Im Neuland“, in „Kairo“, beim „Mambo“ – unsere Devise heißt ab heute - „Kopf hoch, tanzen“!
Hey du, was ist los? „Bist du taub“ oder was! Typisch „Männer“! „Ich dreh mich um dich“, versuch mit dir zu „Tanzen“, schenk dir mein Herz und du --- bestellst ne „Currywurst“. „Ich geb nichts mehr“ auf dein Gefühl, oder brauchst du wirklich „Etwas Warmes“, „Commander“.
„Halt mich“ nicht!!! „Frag mich nicht“, ob ich auch eine möchte. „Ich will’s nicht“!
Ich höre gerade „`n Bombenlied“ und zwar, „Lache, wenn es nicht zum Weinen reicht“! Du - kannst mir die Laune „Zur Nacht“ nicht verderben.
Ja, aber hallo, was ist denn in dich gefahren! Ein Sinneswandel? Charmantsein, wo hast du das gelernt? Das geht ja „Haarscharf“ an einem Dreigroschenroman vorbei.
„Du bist die“ und ich bin „Für dich da“ höre ich dich in mein Ohr flüstern. „Kein Pokal“, kein „Diamant“ kann wertvoller sein, als diese Worte; sie stehen nicht im Supermarkt zum „Kaufen“. Darauf gibt’s zwar „Keine Garantie“, - aber was ist schon Garantie!? Besser „Jetzt oder nie“!
„Deine Liebe klebt“ hoffentlich nicht, denn Luft zum Atmen ist mir auch sehr wichtig……….. Wird - oder „Bleibt alles anders“ oder wirst du „Nach mir“ erst den Sinn des Lebens finden. Ich rate dir, „Zieh deinen Weg“ - „Dort und hier“ eh es zu spät ist. „Die Härte“ deiner „Muskeln“ sind nicht ausschlaggebend. Frag nicht, „Hallo, was macht ´n ihr“, - tu selber was! Sag nicht „Ich hab dich bloß geliebt“, sondern „Ich hab dich lieb“! Vielleicht ist es spleenig, aber „Mehr geht leider nicht“! Na, dabei beim nächsten Gröni-Konzert?
Hallo „Mensch“, es ist absolut toll auf dieser Welt! Ich bin der Meinung, Gröni, du trägst viel dazu bei!!!!!! Dein Humor, Deine Lebensfreude….freu mich heut schon auf Deine „Neuen Songs“ von morgen und hör im Moment die von gestern und jetzt, z. B….V o l l m o n d….
Ganz verrückte, spleenige Grüße von Vollmondpetra :mrgreen:

Babsi 01.10.2008 17:55

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Hallochen! Könnt ihr mir vielleicht helfen?Meine Arbeitskollegin bekommt bald ihr erstes Kind und ich bin immernoch auf der Suche nach einem schönen Spruch die ich Ihr in die Glückwunschkarte schreiben kann und wo dann Alle Kollegen dazu unterschreiben!Ihr kennt doch soo schöne Zitate,Sprüche,Lebensweisheiten etc,....

Wäre schön wenn Ihr mal ein paar Lieblingsstücke aufschreiben könntet!!Liebe Grüße Babsi

Daylight 01.10.2008 18:22

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
@ Babsi: Wie gefällt dir das Gedicht?

Geboren

Wenn Himmel und Erde zusammentreffen,
ist es soweit,
und sie heben dich empor,
eine kleine, weinende Erlösung.
Wie durch einen Schleier bist du zu sehen.
Du wirst getrennt und bist doch bei mir, hautnah.
Dein Gesicht ist schön.
Ich streiche über deinen kleinen Rücken,
deine Beine, deine Arme,
über die kleinen Hände mit den winzigen Fingern.
Alles ist fix und fertig, nichts fehlt.
Gott sei Dank.

(Sr. Alfredis Uhl)

Babsi 02.10.2008 17:24

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Hallochen!!Oh Ja das ist wirklich wunderschöööööönn:\')Nur denke ich das dann die Karte voll sein wird und das dann alle Kollegen garnichtmehr mit unterschreiben raufpassen:lol:Ich werde Ihr vielleicht noch eine private Karte schreiben und da werde ich das Gedicht dann ganz sicher nehmen!!Also hab Vielen Dank:DFalls du noch was kürzeres weißt dann bitte nur Zu:rotier::rotier:Liebe Grüße Babsi

Vetti 12.10.2008 23:41

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Es ist besser auf neuen Wegen zu stolpern als in alten Bahnen auf der Stelle zu treten.

Laurel 14.10.2008 22:13

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ich will Du sein
Ich will leise Träume träumen
Und mit ihrem Glanz wie mit Ranken meine Stube schmücken zum Empfang
Ich will den Segen Deiner Hände auf meinen Händen und auf meinem Haar in meine Nacht mitnehmen
Ich will nicht zu den Menschen reden
Um den Nachklang Deiner Worte, der wie ein Schmelz über den meinen zittert und ihren Klang reich macht
Nicht zu verschwenden und ich will nach der Abendsonne in kein Licht mehr sehen
Um am Feuer Deiner Augen tausend leise Opfer zu entzünden...
Ich will aufgehen in Dir
Wie das Kindergebet im lauten jauchzenden Morgen
Wie die Rakete bei den einsamsten Sternen
Ich will Du sein

Rainer Maria Rilke

Vollmondpetra 21.10.2008 14:44

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
...ein ganz spontanes Gedichtchen...einfach so aus der Hand...:)

Lass dir keine grauen Haare wachsen,
geh froh durch diese schöne Welt......
Stell den Humor an deines Lebens Spitze,
und ich wett, dass dir s dann immer gut gefällt...:lol:

von mir

Vollmondpetra 27.10.2008 11:26

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
...weiß nicht wo ich diesen Satz schon mal gelesen habe, aber ich find ihn genial...

...wenn nur alle so wären, wie wir sein sollten ! :)

Grönchen 10.11.2008 23:32

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Nachdem ich gestern Abend seit langem einmal wieder Heimat gehört habe (Danke Kassel:)), hat mich eine (wunderbare...) Textstelle an etwas Ähnliches erinnert, das ich irgendwann einmal gelesen habe... - und ich habs tatsächlich wiedergefunden...


Eine Wohnung
kann man beziehen.

Eine Beziehung
kann man bewohnen.

Aber zu Hause
fühlt man sich
nur in der Liebe...



Philogelos 18.11.2008 20:47

SONNENSTRAHL

GEFANGEN VON DIR, KOSTBARER AUGENBLICK,
UNGEHEUER AUS QUIRLIGER LEBENDIGKEIT,
DEIN SCHRITT AUF MICH ZU BRINGT DIE SONNE ZURÜCK.
STRAHLST ZWISCHEN SCHERZ UND LÜSTERNHEIT.

WARUM DRINGT AUS GEÖFFNETEM MUND
NICHT EIN EINZIGER, WIRKLICHER TON
DIE KRANKE SEELE IST SCHON SO WUND,
SIE EMPFINDET DEN SPAß FAST ALS HOHN.

DEIN BILD VERSINKT IM NEBEL WIEDER.
OH, WIE ICH MICH VERFLUCHE DAFÜR.
FURCHT, DIR ZU SCHADEN, BRENNT WIE FIEBER.
FÜHRT DURCH DAS GRAUEN EIN WEG ZUM WIR?

ALLES REIßT WIEDER UND WIEDER AUF.
WEDER MEDIZIN NOCH THERAPIE,
WEDER FLUCHT NOCH FLUCH ÄNDERN DEN LAUF.
DER SPIEGEL LACHT: DAS GLAUBST DU DOCH NIE!

DROHT DIE DIAGNOSE AUS DER NACHT,
FÜGEN AUS SPLITTERN SICH BILDER SCHON,
JAGST DU, FRAG ICH NUR EIN BRUCKSTÜCK SACHT,
INS UNENDLICH JEDE DIMENSION.

MEIN HERZ SCHLEICHT SO OHNE RAST UND RUH
NOCH IMMER DORT UM STRAßENECKEN.
ICH BESUCHE ES AUCH MANCHMAL, UND DU?
SIEHST ZU, WILLST MICH WIEDER NICHT WECKEN?

KEINE ANTWORT, SO OFT ICH AUCH RIEF,
UNHEIMLICH FREMD DER MACHT METHODEN,
IM GEFÜHL VERBUNDENHEIT SO TIEF.
PACK INS GEFRIERFACH WUT UND MODEN!

ALS OB MIR EINE WAHL NOCH BLIEBE!
VERTRAU MEINEM TRAUM, AUGEN FEST ZU!
DER ABGRUND DEINER MACHT IST LIEBE.
UND ALLES, WAS MIR JEMALS FEHLTE,
BIST DU.

In Dankbarkeit und Liebe, hiermit also ein Geschenk von Fiona, du weißt schon -
des Schrecks Braut ? so ganz und gar nicht elfengleich!

Vollmondpetra 18.11.2008 23:15

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Eine kleine Empfehlung für unsere schnelllebige Zeit...

Man nehme sich zuweilen etwas Zeit,
auch wenn man glaubt, gar keine zu besitzen.
Es gibt schon hier und da die Möglichkeit,
ein Viertelstündchen heimlich zu stibitzen.

Natürlich stimmt es meistens: Zeit ist Geld -
und demzufolge eben Mangelware.
Doch ach: Es gibt noch andres auf der Welt,
wie man so merkt im Lauf der Lebensjahre.

Wie oft schon grüßte im Vorübergehn
ein Lächeln uns; ein zartes Winkewinke;
ein "Augen"-Blick, der sagte bleib doch stehn!
Und man ging weiter - Zeit ist Pinkepinke.

Und oft entglitt ein Mensch uns sternenweit,
der uns nicht bat um Geld und Gut und Ehren.
Er brauchte nichts als nur ein bisschen Zeit.
Wir hatten keine, um ihm zuzuhören...

Man nehme sich zuweilen unbedingt
ein bisschen Zeit zum Leben und zum Lieben.
Woran man krankt, das ist der Uhrinstinkt.
"uhr" wird in diesem Fall mit "h" geschrieben... :)


RaBraBo 23.12.2008 00:10

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Worte.

Sie sind die Geister die uns besuchen und beherrschen. Jeder Tag, Zeitein - Zeitaus, sind sie da.
Sie haben die Macht alles zu tun. Du liest sie und lachst und liest sie und weinst, wirst wütend und bist enttäuscht. Lässt dich überzeugen und glaubst ihnen mehr als dich.
Sie fliegen durch die Luft und du hörst sie, du singst sie und du sprichst ihnen nach.
Du gibst ihnen Bedeutung. Du siehst sie auf der Werbewand und du weist sie lügen und du glaubst ihnen.
Sie schmeicheln dir, sie schmeicheln dein Ego.
Sie sagen dir - du bist gut, du glaubst den schönen Worten oder nicht, doch sie überzeugen dich, mit der Zeit, du kannst ihnen nicht entkommen.
Sie bleiben als Echo in deinen Kopf, du bist gut, bist gut ,bist gut. Bist du glaubst.
Sie erzählen dir Geschichten von Gott, der zu dir spricht, bist du glaubst.
Doch pass auf das nicht der Teufel aus dir spricht, mit gespaltener Zunge - wie die Werbewand.
Sie sagen dir was du zu tun hast. Lese mein Buch, lese mein Befehl, höre was sie dir sagen. Höre und tu.
Sie geben dir Sicherheit.
Leg sie bei Seite, hör auf zuzuhören, hör auf zu reden.
Ich sah sie vor mir stehen - ich sah in ihren Augen, die Blicke, begegneten sich, ich lächelte und versank.
Die Zeit, sie stand still - ich war gefangen in dem Moment, so kurz.
Mein Leben, es hat sich gelohnt. Ich lebte die Unendlichkeit.
Kein Wort. Nicht tausend Worte. Nicht alle Worte.

Ein Blick nur.... ein einzelner Blick

Vollmondpetra 25.12.2008 02:21

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 

http://www.weihnachtsgedichte24.de/W...en-Kerzen6.gif
WHEN THE SNOW FALLS...

When the snow falls wunderbar
And the children happy are,
When the Glatteis on the street,
And we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit:
She is here, the Weihnachtszeit.

Every Parkhaus ist besetzt,
Weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt,
Kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things
And the Christmasglocke rings.

Merry Christmas, merry Christmas –
Hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht! Frohe Weihnacht!
Merry Christmas allerseits…

Mother in the kitchen bakes
Schoko-, Nuss- and Mandelkeks.
Daddy in the Nebenraum
Schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls,
Then he from the Leiter falls…

Finally the Kinderlein
To the Zimmer kommen rein
And es sings the family
Schauerlich: “Oh, Christmastree!”
And the jeder in the house
Is packing die Geschenke aus.

Mama finds unter the Tanne
Eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken,
Everybody does frohlocken.
All around is Harmonie.

Bis mother in the kitchen runs:
Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr
With Tatü – Tata daher,
And they bring a long, long Schlauch
And a long, long Leiter auch
And they schrei – “Wasser marsch!“
Christmas, this is – now im – EIMER…:santa:

Frohe Weihnacht allerseits !!!!!!!!!!!!!!!

Vollmondpetra 26.12.2008 15:13

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 

:santa:...und zum 2. Weihnachtsfeiertag noch n Gedicht...:santa:

WHEN THE LAST KALENDER-SHEETS
When the last Kalender-sheets
flattern through the Winter-streets
and Decemberwind is blowing,
then is everybody knowing
that it is not allzuweit:
she does come, the Weihnachtszeit.
All the Menschen, Leute, people
flippen out of ihrem Stübel
run to Kaufhof,Aldi, Mess
make Konsum and business.
Kaufen this and jenes Dings
and the churchturmglocke rings!
Manche holen sich a Tännchen.
When this brennt, they cry: 'Attention!'
Rufen for the Feuerwehr:
'Please come quick and rescue here!'
Goes the Tännchen up in Rauch
they are standing on the Schlauch.
In the kitchen of the house
mother makes the Christmasschmaus.
She is working, schufting, bakes,
hit is now her Yoghurtkeks.
And the Opa says as tester:
'We are killed bis zu Sylvester.
' Then he fills the last Glas Wein,
yes, this is the Christmastime.
Day by day does so vergang,
and the holy night does come.
You can think,you can remember,
this is immer in December.
Then the childrenlein are coming
candle-wachs is abwärts running
Bing of Crosby Christmas sings
while the Towerglocke rings
and the angles look so fine
Weil,this is the Weihnachtstime.
Baby-eyes are big and rund,
the family feels kerngesund,
when unterm Baum is hocking -
really nothing can them shocking.
They are happy,are so fine,
this happens in Christmastime.
The animals all in the house,
the Hund, the Katz, the bird,the mouse,
are turning round the Weihnachtstree
weil they find Kittekat and Schappi
in the Geschenkkarton von Pappi.
The family begins to sing
and wieder does a Glöckchen ring.
Zum Song vom grünen Tannenbaum
die Tränen rennen down and down.....
http://www.weihnachtsgedichte24.de/W...-Smilies11.gif



Vollmondpetra 01.03.2009 17:23

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
:) Das Buch von den Puhdys
eine der schönsten Rockballaden....

:) http://www.youtube.com/watch?v=MwM-e...eature=related

...und zum Mitlesen oder Mitsingen...

Stell dir vor irgendwo gibt es einen planeten
auf dem intelligente wesen leben
sie sehen vielleicht genauso aus wie wir
und auf diesem planeten gibt es bibliotheken voll mit büchern
geschrieben von dichtern philosophen und wissenschaftlern
und vielleicht wenn auf der welt der hass und die gier so gross werden
dass nichts aber auch nichts mehr sie retten kann
dann vielleicht gibt es dort auch ein buch das heisst der untergang der erde

es wird über uns berichten über unser leben über unsern tod
und über feuer das so gross war dass keine tränen es mehr löschen konnten
bis hin zur letzten sekunde als die erde aufhörte zu existieren

und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann
und ein tränenmeer das überlief
und den letzten damm der hoffnung zerbrach
und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann
und ein tränenmeer das überlief
und den letzten damm der hoffnung zerbrach

ein schwebendes grab im all auf dem keine blume wächst
die kontinente geschmolzen die meere verbrannt - ein schwarzer stein
und welch bittere ironie nicht eine einzige waffe wird den toten planeten mehr bedrohen

und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann
und ein tränenmeer das überlief
und den letzten damm der hoffnung zerbrach
und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann
und ein tränenmeer das überlief
und den letzten damm der hoffnung zerbrach

und wer da will dass die erde nie mehr weint
wer sich mit uns gegen strahlentod vereint
der sorgt dafür da dieses buch niemals erscheint

denn die zehnmilliarden augen wolln die erde leben sehn
sie soll heimat ohne ängste sein für die liebe und geborgenheit
denn die zehnmilliarden augen wolln die erde leben sehn
sie soll heimat ohne ängste sein für die liebe und geborgenheit
:).

Grönlandpower 01.03.2009 17:52

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von Vollmondpetra (Beitrag 240426)
:) Das Buch von den Puhdys
eine der schönsten Rockballaden....

:) http://www.youtube.com/watch?v=MwM-e...eature=related

...und zum Mitlesen oder Mitsingen...

Stell dir vor irgendwo gibt es einen planeten
auf dem intelligente wesen leben
sie sehen vielleicht genauso aus wie wir
und auf diesem planeten gibt es bibliotheken voll mit büchern
geschrieben von dichtern philosophen und wissenschaftlern
und vielleicht wenn auf der welt der hass und die gier so gross werden
dass nichts aber auch nichts mehr sie retten kann
dann vielleicht gibt es dort auch ein buch das heisst der untergang der erde

es wird über uns berichten über unser leben über unsern tod
und über feuer das so gross war dass keine tränen es mehr löschen konnten
bis hin zur letzten sekunde als die erde aufhörte zu existieren

und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann
und ein tränenmeer das überlief
und den letzten damm der hoffnung zerbrach
und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann
und ein tränenmeer das überlief
und den letzten damm der hoffnung zerbrach

ein schwebendes grab im all auf dem keine blume wächst
die kontinente geschmolzen die meere verbrannt - ein schwarzer stein
und welch bittere ironie nicht eine einzige waffe wird den toten planeten mehr bedrohen

und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann
und ein tränenmeer das überlief
und den letzten damm der hoffnung zerbrach
und aus zehnmilliarden augen ein trauerregen rann
und ein tränenmeer das überlief
und den letzten damm der hoffnung zerbrach

und wer da will dass die erde nie mehr weint
wer sich mit uns gegen strahlentod vereint
der sorgt dafür da dieses buch niemals erscheint

denn die zehnmilliarden augen wolln die erde leben sehn
sie soll heimat ohne ängste sein für die liebe und geborgenheit
denn die zehnmilliarden augen wolln die erde leben sehn
sie soll heimat ohne ängste sein für die liebe und geborgenheit
:).

Dieses Lied ist schon einige Jahre alt, wird aber nie an Bedeutung verlieren.

Danke fürs reinstellen Petra.

Vollmondpetra 20.03.2009 11:32

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Gedichte sind nicht stets parat. Oft reimt man, auch wenn s nicht so klappt...
Ich geb mir Müh´, ich werd `s probieren. Ihr könnt und dürft mich kritisieren…;)
Frühling heißt: >Es ist kein Winter< http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g060.gif
http://tbn2.google.com/images?q=tbn:..._fruehling.jpg






Grüß dich, Frühling! Bist du da?
So fragen wir dich Jahr für Jahr
Willkommen du --, mit Sonne pur
Zauberhaft, in Moll und Dur
Daseinsfreude, Glückseligkeit
Kurze Röcke…Bauchfreizeit
Solsken, Sol, Sun, Zon und Sonne
"Lenz gib Gas", Jubel und Wonne
12:43h - es ist soweit…
>Solei< - höchster Stand erreicht
Jacke auf, der Kälte trotzen
Pessimisten nur nicht motzen
Frühlingsschrei vom Stapel lassen
Lässt Nörgler auf der Stell erblassen
Gute Laune, Kibbeln im Bauch
Sorgen ade, Blüten am Strauch
Die 20 auf dem Kalenderblatt
Mensch, wie hab ich die Kälte satt
Freuen uns heut wie kleine Kinder
Frühling heißt: >Es ist kein Winter< http://www.cosgan.de/images/smilie/tiere/g060.gif




Grönchen 21.03.2009 12:32

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Schön, dass hier noch einmal jemand etwas geschrieben hat, und so diesen Thread, der für mich eigentlich einer der schönsten ist, etwas in Erinnerung gerufen hat...:)
Ich hatte mir ja mal vorgenommen, ihn irgendwann einmal komplett durchzulesen, aber irgendwie bin ich nie weit gekommen bisher...:oops:

Habe vielleicht auch noch etwas...nichts Besonderes..die Tage auf einer Postkarte gelesen... wird dem Titel des Threads wohl auch nicht ganz gerecht...aber ich fand es schön...


Ankunft

Kein Weg zu weit, um dort anzukommen, wo das Herz zu Hause ist

Grönchen 22.03.2009 19:46

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Weiß zwar nicht so genau, wo es herkommt,...aber finde hier steckt unglaublich viel Wahres drin...


Ein gesprochenes Wort ist wie ein freigelassener Vogel, den man nicht wieder einfangen kann.

Vollmondpetra 22.03.2009 23:20

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von Grönchen (Beitrag 243296)
Weiß zwar nicht so genau, wo es herkommt,...aber finde hier steckt unglaublich viel Wahres drin...


Ein gesprochenes Wort ist wie ein freigelassener Vogel, den man nicht wieder einfangen kann.

Oh ja, das stimmt! Es braucht einem nur versehentlich etwas herausgerutscht sein...
hat man vielleicht nicht so gemeint...kann lange dauern, bis sich die Wogen wieder glätten...


Wenn man sich von einem Berg entfernt, erkennt man erst seine wahre Gestalt...so ist es auch mit einem Freund...
(von Hans Christian Andersen)

Vollmondpetra 24.03.2009 14:18

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
:) Diesen Spruch trag ich eigentlich ständig mit mir herum...

Gib den Kindern Zeit
und Liebe - und lass´ sie
täglich spüren,
dass die Kindheit mehr
bedeutet, als nur lieb und
brav zu sein.
Reiche deine große
Hand, nimm die kleinen
Kinderhände,
halt sie fest - auf die Kinder
kommt es an !

Grönchen 24.03.2009 20:46

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Das Leichtere


Es ist leichter zu denken
als zu fühlen -
leichter, Fehler zu machen,
als das Richtige zu tun.

Es ist leichter zu kritisieren
als zu verstehen -
leichter, Angst zu haben
als Mut.

Es ist leichter zu schlafen
als zu leben -
leichter zu feilschen
als einfach zu geben.

Es ist leichter zu bleiben,
was man geworden ist,
als zu werden
was man im Grunde ist.

Mocca 24.03.2009 23:46

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Feuerfarb

Ich weiß eine Farbe, der bin ich so hold,
die achte ich höher als Silber und Gold;
die trag' ich so gerne um Stirn und Gewand,
und habe sie Farbe der Wahrheit genannt.

Wohl reizet die Rose mit sanfter Gewalt;
doch bald ist verblichen die süße Gestalt:
drum ward sie zur Blume der Liebe geweiht;
bald schwindet ihr Zauber vom Hauche der Zeit.

Die Bläue des Himmels strahlt herrlich und mild;
drum gab man der Treue dies freundliche Bild.
Doch trübet manch Wölkchen den Äther so rein;
so schleichen beim Treuen oft Sorgen sich ein.

Die Farbe des Schnees, so strahlend und licht,
heißt Farbe der Unschuld; doch dauert sie nicht.
Bald ist es verdunkelt, das blendende Kleid,
so trüben auch Unschuld Verleumdung und Neid.

Und Frühlings, von schmeichelnden Lüften entbrannt,
trägt Wäldchen und Wiese der Hoffnung Gewand.
Bald welken die Blätter und sinken hinab:
so sinkt oft der Hoffnungen Liebste in's Grab.

Nur Wahrheit bleibt ewig, und wandelt sich nicht:
sie flammt wie der Sonne allleuchtendes Licht.
Ihr hab' ich mich ewig zu eigen geweiht.
Wohl dem, der ihr blitzendes Auge nicht scheut!

Warum ich, so fragt ihr, der Farbe so hold,
den heiligen Namen der Wahrheit gezollt? -
Weil flammender Schimmer von ihr sich ergießt,
und ruhige Dauer sie schützend umschließt.

Ihr schadet der nässende Regenguß nicht,
noch bleicht sie der Sonne verzehrendes Licht:
drum trag' ich so gern sie um Stirn und Gewand,
Und habe sie Farbe der Wahrheit genannt.

(Sophie Mereau)


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