Herbert Grönemeyer Forum

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idmud 05.09.2007 00:37

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wurde heute bei der Hochzeit, bei der ich Trauzeugin war, vorgetragen:


Das Versprechen

Ich will wachen wenn du müde bist,
ich will erinnern wenn du vergisst,
ich will schweigen wenn du Recht hast,
ich will sprechen wenn du irrst,
ich will voran gehen wenn du zögerst,
ich will stark sein, wenn du versagst,
ich will gehen, wenn du allein sein willst,
ich werde aber immer da sein, wenn du mich brauchst.


Christa Alden

MoccaAugenBridget 05.09.2007 02:43

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von idmud (Beitrag 140245)
Wurde heute bei der Hochzeit, bei der ich Trauzeugin war, vorgetragen:


Das Versprechen

Ich will wachen wenn du müde bist,
ich will erinnern wenn du vergisst,
ich will schweigen wenn du Recht hast,
ich will sprechen wenn du irrst,
ich will voran gehen wenn du zögerst,
ich will stark sein, wenn du versagst,
ich will gehen, wenn du allein sein willst,
ich werde aber immer da sein, wenn du mich brauchst.


Christa Alden

Schööön

Laurel 07.09.2007 08:02

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Egal ob wir zusammen oder getrennt sind,
da ist niemals Platz zwischen unseren Herzschlägen"

John Lennon "One day (at a time)"

Laurel 09.09.2007 14:02

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Tränencouvade

Ich habe versucht, Deine Tränen für Dich zu weinen
Aber Deine Augen sind trocken geworden.
Salz und Sand, als hätte mein Weinen Dich zu einer Wüste gemacht.

Was ist geblieben ?

Meinen Zorn habe ich fortgestoßen.
Meine Rache erkenne ich nicht mehr,
auch wenn sie mir entgegenkommt auf der Straße.
Meine Hoffnungen wollte ich nicht lassen,
aber sie haben sich heimlich davongemacht,
leiser als ich Dich je streicheln konnte.

Nur die Angst bleibt bei mir...

(Erich Fried)

sylvia 09.09.2007 18:34

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ist das schön......................:cry::cry::cry:

Laurel 01.10.2007 21:59

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Herbstzeit
Herr es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß
Leg Deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben
(Rainer Maria Rilke)
http://www.pixblog.de/images/20061017200910_herbst5.jpg

Laurel 14.10.2007 12:47

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Die unglücklichsten Menschen, die ich kenne sind jene, die Popmusik am meisten lieben"
(Nick Hornby)

Goldenes Land 18.10.2007 15:25

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Umschlungen liegt ihr
Seht die Eichen
Haltet Hand
Bekämpft die Zeit
Kennt das “Wir”
Des andren Gleichen
Dieses Band
Der Zweisamkeit

Wärme spendet
Euer Licht
Des andern Nähe
Euer Ziel
Für euch endet
All das nicht
Liebe sähe
Ernte viel

Um euch dreht
Ihr nur die Uhr
Sanft verklungen
Euer Herz
Wenn ihr seht
Des andern Spur
Die Niederungen
Warmer Schmerz

Seicht vergessen
Ist die Welt
Wie ergehe
Euer Spiel
Sicher dessen
Keiner fällt
Liebe sähe
Ernte viel

GlitzerndesMeer 19.10.2007 01:08

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ich konnte mich nie zwingen lassen von Leuten, die bestenfalls auch nichts anderes sind als Menschen.

(Oskar Werner)

Laurel 19.10.2007 17:09

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Es müßte immer Musik da sein, bei allem, was du machst. Und wenn es
mal so richtig scheiße ist, dann ist wenigstens noch die Musik da. Und
an der Stelle, wo es am allerschönsten ist, müßte die Platte
springen, und du hörst immer nur diesen einen Moment."

sylvia 19.10.2007 20:37

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Ich liebte Dich,
doch Du konntest das nicht glauben
und brachtest Einwände,
Bedenken,Fragen,Zweifel
und Indizien dagegen.........

Mit dieser Beweislast
hast Du meine Liebe
letztendlich zerdrückt .

idmud 21.10.2007 13:44

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt -
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.


Johann Wolfgang von Goethe


GlitzerndesMeer 21.10.2007 23:03

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"Ich drehe seit 30, 35 Jahren Filme in New York, ich hab jeden Zentimeter der Stadt abgedeckt. Ich hab versucht, New York als die romantischste, wärmste, schönste Stadt der Welt darzustellen." (Woody Allen)

Und das ist ihm verdammt gut gelungen. :\')

(Sorry Laurel, mußte ich einfach gerade klauen bei dir :) ich find das so schön :) und wenn ich noch länger hinschau, überleg ich mir das nicht mehr lang mit April nächstes Jahr :oops: ;) )

GlitzerndesMeer 21.10.2007 23:38

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
"If U2 think they're a big and popular band, then they should sit through this shit and they can see how popular a real band can be."

George Harrison, nachdem er sich für die Beatles Anthology alte Beatles-Konzertaufzeichnungen angeschaut hatte.

8)

GlitzerndesMeer 24.10.2007 22:59

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Erlkönig (J.W. Goethe)

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind.
Er hat den Knaben wohl in dem Arm,
Er faßt ihn sicher, er hält ihn warm.

Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?
Siehst Vater, du den Erlkönig nicht!
Den Erlenkönig mit Krone und Schweif?
Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif.

Du liebes Kind, komm geh' mit mir!
Gar schöne Spiele, spiel ich mit dir,
Manch bunte Blumen sind an dem Strand,
Meine Mutter hat manch gülden Gewand.

Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
Was Erlenkönig mir leise verspricht?
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind,
In dürren Blättern säuselt der Wind.

Willst feiner Knabe du mit mir geh'n?
Meine Töchter sollen dich warten schön,
Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
Und wiegen und tanzen und singen dich ein.

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort
Erlkönigs Töchter am düsteren Ort?
Mein Sohn, mein Sohn, ich seh'es genau:
Es scheinen die alten Weiden so grau.

Ich lieb dich, mich reizt deine schöne Gestalt,
Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt!
Mein Vater, mein Vater, jetzt faßt er mich an,
Erlkönig hat mir ein Leids getan.

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
Er hält in den Armen das ächzende Kind,
Erreicht den Hof mit Mühe und Not,
In seinen Armen das Kind war tot.

idmud 25.10.2007 20:57

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
War nur mir das bisher unbekannt oder euch auch? :shock:


Lilli Morgenstern

Mein 7. Sinn
Deine Stimme
ist meine Lieblingsfarbe
Deine Worte
sind sichere Prognosen
Deine Augen
strahlen wie funkelnde Diamanten
Dein Lachen
klingt einmalig schön
Deine Energie
spendet doppelten Boden
Deine Kraft
sprengt alle Mauern
Deine Euphorie
übertrifft jeden Leuchtstreifen aus der Nacht
Du strahlst mit den Sternen so unbeschreiblich gleich
dass selbst die Sonne neben Dir erlischt
Ich find Dich
oder nicht
(2002)

Laurel 25.10.2007 21:00

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Hier ein Artikel über die Dame

http://www.grenzlandnachrichten.de/i...ash=de43499e38

Doch nicht nur Gedichte sind in Nicole Schröders Repertoire. „Ich schreibe auch Songtexte“, verrät sie. Und wer hätte gedacht, dass die in Leutherheide lebende Lyrikerin bereits Songtexte für Herbert Grönemeyer geschrieben hat? :confused:

Feechen 25.10.2007 21:02

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Frag sich jetzt, wer hat da bei wem 'geliehen' :-)

idmud 25.10.2007 21:04

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Hab grad nochmal auf der "tollen Herbert-Homepage" nachgesehen, da ist er als Texter aufgeführt... ;)

Binchen 25.10.2007 21:06

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Liebesgedicht

Ich will den Himmel
nicht von dir
und die Sonne von dort
schon gar nicht.
Sie gehören dir nicht.
Und nicht mir.

Ich will keine Artigkeiten
und schöne Worte,
wenn sie nicht echt sind.

Und sag mir,was soll ich
mit deiner hübschen,
sorgfältig hergerichteten Fassade,
wenn sie doch nicht hält.

Ich will dich,
wie du wirklich bist.
UND DAS IST VIEL!

Binchen 25.10.2007 21:10

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
... und gleich noch ein von Gisela Hannes

Verlassen

Das Haus
stürzte nicht ein
als du gingst -

Die Vögel
fielen nicht vom Himmel
und die Straße
bog sich nicht
unter deinen Schritten.
Mein Herz
schlug weiter in mir.

Aber die Welt
stand
still

Laurel 25.10.2007 21:13

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von Feechen (Beitrag 153996)
Frag sich jetzt, wer hat da bei wem 'geliehen' :-)

Bei dem Namen klingelte grad was bei mir und ich hab mal kurz "gestöbert", ist zwar nicht exakt der gleiche Name, aber...

http://www.letzte-version.de/forum/s...t=lilli&page=6

Beitrag von mocca damals

soso.. die gute lilli stern war also auf mehreren konzerten mit dabei.... find ich interessant, dass es jemanden gibt, der die beiden (oder zumindest einen der beiden) so gut kennt, dass er das weiß, aber keinerlei probleme damit hat, dieses "geheimnis" in der öffentlichkeit (also hier) breitzutreten..

wer solche freunde hat.....

Binchen 25.10.2007 21:37

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
ich hab hier noch was von Lilli Morgenstern auf http://www.lilli-morgenstern.de gefunden. Die letzten Zeilen und das angegebene Datum find ich ja hochinteressant...


Schattenspuren

wie ein Schatten
schreitest Du durch mein Leben
wie ein Schatten
bist Du nicht zufassen
wie ein Schatten
folgst Du mir
wie ein Schatten
vergeht unsere Zeit
Wie einen Schatten
kann ich Dich sehen
wie einen Schatten
Dein Nichts berühren
Anders als ein Schatten
wirst Du Spuren hinterlassen
deshalb und vielleicht
findest Du so
Deinen Schatten
zwischen Zeilen - irgendwo
(aus Immer wieder und nochmal) 2005




Fisch im Netz 26.10.2007 21:39

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Und wieder ist ein Tag vollbracht
und wieder ist nur Mist gemacht.
Gute Nacht, schlaft wohl ihr Sorgen,
leckt mich am Arsch bis Montag Morgen!
Und Montag mit demselben Fleiß,
geht's weiter mit derselben Scheiß

schoenes wochenende :mrgreen:

Ninja 27.10.2007 18:58

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Der Kuss !

Das Herz kann eine Skala verschiedener Küsse unterscheiden :
Vom zaghaften ersten Kuss an der Schwelle zum Erwachsenwerden
Über das lockende Spiel ,das ein Rendezvous erst zu einem solchen macht ,
bis hin zur leidenschaftlichen Begegnung zweier Liebender ,
bei der die Welt aus den Fugen gerät.
Ein Kuss ist ein Band ohne gleichen ,ein geronnener Augenblick ,
in dem sich die Beziehung des Küssenden zum Geküssten kristallisiert.
In einer Welt ,in der Worte leicht missverstanden werden ,
sind Küsse eindeutig und beredt.
Sanft und zart wie ein Sahnetrüffel nährt und wärmt ein Kuss die Seele.
Er ist eine Köstlichkeit , die man niemals überbekommt.
Und wenn er vorbei ist ,schmeckt er auf den Lippen nach
und lebt in der Erinnerung fort.
Über das Küssen zu reden ist wie über ein Flammenmeer zu plaudern.
Worte sind zu schwach ,um das Erlebnis zu beschreiben.
Denn Küssen ist eine Erfahrung ,die geteilt werden muss !

GlitzerndesMeer 26.11.2007 22:13

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von Laurel (Beitrag 92068)

Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt,
und manche Tanne ahnt, wie balde
sie fromm und lichterheilig wird.
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin - bereit,
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
(Rainer Maria Rilke)

Ich wußte, daß es dieses Gedicht hier irgendwo gibt ... das ist so wunderbar. :\')

Georgy Drachenköter 26.11.2007 22:26

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von GlitzerndesMeer (Beitrag 163413)
Ich wußte, daß es dieses Gedicht hier irgendwo gibt ... das ist so wunderbar. :\')

Ich glaub das kann ich sogar auswendig. Oder konnte es mal, aber krieg immer noch genug zusammen, und ich hab das niciht mal aktiv versucht zu lernen. Im Gegenteil.
Hab's auch kaum gelesen. Hat sich einfach festgesetzt.

Laurel 26.11.2007 22:41

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Was wir Gegenwart nennen, ist bloß der Zusammenprall von Gewesenem und Bevorstehendem - ein winziges Teil Sein, das sofort in die Elemente Vergangenheit und Zukunft zerfällt.
(Eugène Ionesco)

5 vor ZWLF 20.12.2007 22:52

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
In diesem Jahr war ich ständig kaputt, bin am liebsten einfach nur so rumgelegen.
Weiß auch nicht, war halt so. Gibt so Jahre.
Obwohl, manchmal war ich auch nicht kaputt, aber meistens hab ich mich dann
einfach trotzdem hingelegt, weil ich dachte:
"Ach, wennde erst mal liegst, kommt das Kaputtsein schon von ganz alleine...":lol:


Aus: Gefühltes Wissen von Horst Evers

Laurel 01.01.2008 15:05

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Man sagt, heute sei Neujahr. Punkt 24 Uhr sei die Grenze zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Aber so einfach ist das nicht. Ob ein Jahr neu wird, liegt nicht am Kalender, nicht an der Uhr. Ob ein Jahr neu wird, liegt an uns. Ob wir es neu machen, ob wir neu anfangen zu denken, ob wir neu anfangen zu sprechen, ob wir neu anfangen zu leben.

(Johann Wilhelm Wilms, (1772 - 1847), deutscher Komponist

sylvia 01.01.2008 15:07

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Genau so ist das ! Schöne Worte :\')

jona 08.01.2008 12:47

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
ICH HATTE DICH LIEB

Am Morgen bist du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, was war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor dem Urlaub - Hurra!
Wir fuhren mit dem Wagen und du hast am Straßenrand gehalten.
Die Tür ging auf und du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief, bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen
Zähnen hatte um ihn dir zu bringen.
Als ich zurückkam warst du nicht mehr da!
In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um dich zu finden,
aber ich wurde immer schwächer. Ich hatte Angst und großen Hunger.
Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf deine Rückkehr.
Aber du bist nicht gekommen. Dann wurde mein Käfig geöffnet,
nein, du warst es nicht –
es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum - es roch nach Tod!
Meine Stunde war gekommen.
Geliebtes Herrchen, ich will, dass du weißt,
dass ich mich trotz allen Leidens, das du mir angetan hast,
immer noch an dein Bild erinnere. Und falls ich noch einmal
auf die Erde zurückkommen könnte - würde ich auf dich zulaufen,
denn ICH HATTE DICH LIEB!!!

Dieses Gedicht stand einmal in einer britischen Tageszeitung, mit der Bitte es so weit wie möglich zu verbreiten...

In diesem Sinne, Lg jona

sylvia 08.01.2008 12:57

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Das habe ich bei uns mal in einer Tierheimzeitung gelesen ..................:cry::cry::cry: Es ist so traurig..................

Ramses 08.01.2008 13:06

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
ich finde es auch sehr traurig. :(
und ich weiß das ich es meinem hund nie antun werde.

Daylight 24.01.2008 14:35

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Eine schöne Geschichte und es ist etwas Wahres dran:

Die Geschichte vom Blumentopf und dem Bier

Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei.

Sie bejahten es.

Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den
Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei.

Sie stimmen zu.

Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum.
Er frage wiederum, ob der Topf nun voll sei.

Die Studenten antworteten einstimmig "ja".

Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus.

Die Studenten lachten.

"Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ."Ich möchte, dass Sie den Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen.
Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre..!

Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben, wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto.

Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten."

"Falls Sie den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort,"hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben.
Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern.
Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen. Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzten Sie Prioritäten. Der Rest ist nur Sand."

Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was den das Bier repräsentieren sollte.

Der Professor schmunzelte:"Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist daür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen." ;)

.

Ramses 25.01.2008 12:17

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
ich finde deine geschicht schön und irgendwie hat der professor doch auch recht oder?

Laurel 27.01.2008 22:16

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Der Zug des Lebens

+ YouTube Video
ERROR: If you can see this, then YouTube is down or you don't have Flash installed.

sylvia 28.01.2008 19:46

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von Laurel (Beitrag 174302)
Der Zug des Lebens

+ YouTube Video
ERROR: If you can see this, then YouTube is down or you don't have Flash installed.

Wahnsinn !!!!! Beindruckende Bilder ,wahre Worte und fantastische Musik,die ich bis zum Schluss ausgekostet habe :\'):\'):\') Danke Laurel :D

marlon75 28.01.2008 21:54

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Zitat:

Zitat von sylvia (Beitrag 174427)
Wahnsinn !!!!! Beindruckende Bilder ,wahre Worte und fantastische Musik,die ich bis zum Schluss ausgekostet habe :\'):\'):\') Danke Laurel :D

kann mich dem nur anschließen silvia! Zum Heulen schön:\')

luca-zwlf 23.02.2008 09:10

AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
 
Wir beschäftigen uns im moment im Deutschunterricht mit "Lyrik". Da kann ich auch endlich mein Referat über Herbert halten :-)

Am Freitag hatten wir die Aufgabe ein Gedicht mithilfe eines Bildes (auf dem bild war eine telefonzelle in einer dunklen straße) zu schreiben.Ich hab mein glück dann auch versucht und als ich es vorlesen musste war der lehrer total begeistert und erstaunt.ich würde es euch auch gerne mal zeigen!

P.s.: eine zeile ist von "trauer" entnommen.es hat dort einfach perfekt gepasst!



Hoffnung

Einsamkeit und Dunkelheit
Dunkle Straße, Leergefegt
Keine Seele, Menschenleer
Verlassen

Kalte Luft
So kalt wie Eis
Schwarze und graue Häuser
Traurig, Nass und Grau

Am Ende des Weges
Ein Hoffnungsschimmer, ein Licht
Gelbes Leuchten bricht die Dunkelheit
Endlich ein Ausweg
Hoffnung


....Bitte seid nicht zu streng ;-)


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