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Also gut, beleben wir das hier auf;-) Noch ein Gedicht von mir, ein eher nicht so tolles, aber... na, an was erinnert euch das? :D
Neue Farben für dich! Die sonst so bunten Blumen welken, sie duften auch schon nicht mehr, können nicht mehr der Freude gelten, der graue Schleier trifft sie schwer. Die prächtigen Farben verblassen, die schwachen Blätter fallen nieder, Können nur noch ihre Blüten hängen lassen, sehen die Sonne nie mehr wieder. An anderer Stelle gehen neue Farben auf, der Blütenduft nimmt den Raum ein, Blätter recken sich gen Himmel herauf, ach, könnte ich nur diese Blume sein! |
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Nur weil ich dich nicht ansehe,
heißt es nicht, daß ich dich nicht sehe, nur weil du mich ansiehst, heißt es nicht, daß du mich siehst. Ina Batz |
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Niemand liebt dich, warum ich? FalcoNiemand find't dich toll, ich soll? Niemand liebt dich, warum ich? Niemand liebt dich, jeder sich! |
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"Denn der einzige Grund für das Leben oder eine Geschichte ist doch:
Was passiert als nächstes ? " Jack Kerouac |
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na dann mal nen gedicht ;)
„Heiliger Krieg“ Die Sonne geht unter Künstliches Licht, leistet matt Widerstand Dämmerung ist munter Endlose Dunkelheit beginnt, im Feuerland Stellung wird bezogen Flugzeugträger und Panzer, schlagen auf Motive tückisch erlogen Fast wie Vorherbestimmt, dessen Verlauf Reich Gottes, flackert zeitweilig glitzerhell Kugelhagel Quer und Feldein Beginnt also auch dieser Krieg, traditionell Hintergründe ganz geheim Hintergedanken, selbstverständlich nicht Ersticken gewiss im Keim Wer trägt es schon, vor unser Weltgericht Familien brutal getrennt Schock und Angst, unter Betroffenen tief Filmriss macht präsent Können Szenen nicht einordnen, im Archiv Häuser willkürlich zerstört Land und Boden, zerbombt oder zertreten Tränen bleiben unerhört Nicht nur feuchtes Nass, auch jenes Beten Feldzug marschiert heiter Utopischen Traum, von Macht vor Augen Kreuzzug expandiert weiter Um Rohstoffe, wie gewohnt aufzusaugen Kalter Umsturz beginnt Zweck erpresst Mittel, zu mieser Ordnung Unersättlichkeit gewinnt Bezahlen Mitschuld, in blutiger Währung Mit Glauben bestückt Vom Frieden gleich zwei Schritte entfernt Knopf flink gedrückt Intelligenz hat aus Geschichte nicht gelernt ....mfg cazz :rotier: |
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Ein gutes Jahr Noch gestern lag Schnee auf vielen Brücken Schon heute sprießt farbenfreudiger Krokus Frühling kehrt kaltem Winter den Rücken Frisch Verliebte geben sich den ersten Kuss Zugvögel fliegen in vertraute Heimat ein Bauen sich ihre Nester an gewohnten Ort Warteten längst auf warmen Sonnenschein Nun endlich ist haarig, strenge Jahreszeit fort Nahtlose Übergänge beschert uns die Natur Pflanzen wachsen, zeigen sich in voller Blüte Balzende Männchen bieten ihre beste Figur Werben um Weibchens erwidernde Güte Tage werden länger, Nächte deutlich milder Neues Leben erblickt das Licht der Welt Trollen sich, wachsen und werden wilder Natürliche Erscheinung unterm Himmelszelt Erkunden forsch dargebotenes Gebiet Anfangs scheu, trotz alledem mit viel Elan Erkennen langsam den feinen Unterschied Fühlen dem Dasein bedingt auf den Zahn Sommerliches Wetter reißt Organismen im Bann Sternschnuppen ziehen im Mondschein vorbei Sonnenwende kündigt zwangsläufig Wechsel an Langsam nähert sich der Herbst mit Zauberei Blätter welken, ändern sporadisch ihre Farbe Allerlei Tiere suchen noch eifrig letzten Vorrat Felder werden geerntet, erbringen ihre Gabe Wind spürbar stärker, bringt Mühlen auf Draht Nun reisen auch die letzten Störche gen Süden Fliegen bis zu ihrer nahrhaften Zweitresidenz Winterschläfer beginnen gemach zu ermüden Warten abermals, auf leben erweckenden Lenz Bäume stehen kahl, in einem weißen Kleid Romantische Stimmung eisig wahrnehmbar So schnell verrannte erneut geduldige Zeit Egal, denn es war wirklich - ein gutes Jahr ...mfg cazz :rotier: ps: WENN MAN EIN ZWEITE CHANCE IM LEBEN BEKOMMT, SOLLTE MAN IMMER DARAN DENKEN DAS MAN SEINE ERSTE BEREITS VERSAUT HAT! |
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hätte nicht vielleicht jemand noch mal 'nen "erich fried" ?
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Bitte :)
WARUM Nicht du um der Liebe willen sondern um deinetwillen die Liebe (und auch um meinetwillen) Nicht weil ich lieben muß sondern weil ich dich lieben muß Vielleicht weil ich bin wie ich bin aber sicher weil du bist wie du bist. |
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DANKE, glitzer :\')
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Halten
das heißt Nicht weiter - nicht näher - nicht einen Schritt oder heißt Schritthalten ein Versprechen - mein Wort oder Rückschau Halten dich mich zurück - den Atem an - mich an dich dich fest aber nicht dir etwas vorenthalten Halten dich in den Armen in Gedanken - im Traum - im Wachen Dich hochhalten gegen das Dunkel des Abends - der Zeit - der Angst Halten dein Haar mit zwei Fingern deine Schultern - dein Knie - deinen Fuß Sonst nichts mehr halten keinen Trumpf - keine Reden keinen Stecken und Stab und keine Münze im Mund |
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Boah Laurel :\')
Das lieb ich aber auch total :) |
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NUR NICHT
Das Leben wäre vielleicht einfacher wenn ich dich gar nicht getroffen hätte Weniger Trauer jedes Mal wenn wir uns trennen müssen weniger Angst vor der nächsten und übernächsten Trennung Und auch nicht soviel von dieser machtlosen Sehnsucht wenn du nicht da bist die nur das Unmögliche will und das sofort im nächsten Augenblick und die dann weil es nicht sein kann betroffen ist und schwer atmet Das Leben wäre vielleicht einfacher wenn ich dich nicht getroffen hätte es wäre nur nicht meinn Leben. |
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atemlos
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Es ist Unsinn
sagt die Vernunft Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist lächerlich sagt der Stolz Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht Es ist unmöglich sagt die Erfahrung Es ist was es ist sagt die Liebe Mein Lieblingsgedicht von Erich Fried :D |
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Du mußt das Leben nicht verstehen,
dann wird es werden wie ein Fest. Und laß dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken läßt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gerne gefangen waren, und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin. Für mich eines der schönsten Gedichte von meinem Lieblingsdichter Rainer Maria Rilke. |
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Danke, Geloe. :) Ich mag dieses Gedicht auch sehr. Wie so viele von Rilke. :wub:
Hier noch eins - klein, aber sehr fein: Weißt du, ich will mich schleichen leise aus lautem Kreis, wenn ich erst die bleichen Sterne über den Eichen blühen weiß. Wege will ich erkiesen, die selten wer betritt in blassen Abendwiesen? und keinen Traum, als diesen: Du gehst mit. |
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Großes Geheimnis
Es sitzt ein Knab am Bach und sieht den Wellen nach. Sie sprudeln und sie rauschen. Er denkt: "Ich muß doch lauschen, was all die Wellen plaudern!" Und's Knäblein ohne Zaudern, es bückt sich zu den Quellchen, da kommt ganz fix ein Wellchen gesprudelt und gerauscht - was hat es da gelauscht! Doch kann es nichts verstehen, und eh es sich's versehen, bückt es sich tiefer hin - und liegt im Wasser drin. Zum Glücke war der Bach ganz hell und klar und flach, schnell sprang der Knab heraus und sah ganz lustig aus. Und als ich ihn gefragt, was ihm der Bach gesagt, sprach er nach kurzem Zaudern: "Ihr dürft es keinem plaudern! Ein groß' Geheimnis ist, was er mir sagte, wisst! Er sagte, wisst ihr, was? Das Wasser, das macht nass! ...eins meiner lieblingsgedichte @ Robert Reinick [1805 - 1852] ...mfg cazz :rotier: |
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@ cazz , das war gut ;)
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jo find ick och ^^ ;)
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Nebelschwaden Nebulöse Nebelschwaden nebeln nieder nadelfein Kälte fährt in deine Glieder überbringt den Totenschein Stille sucht sich einen Partner lädt sich ein zum Festbankett wortlos zerrt sie, schnürt ein Mieder packt dich leis ins Totenbett Nebulöse Nebelschwaden nebeln nieder nadelfein niemals mehr auf deine Glieder tanzen um den Totenschrein Aus dem Buch Herzattacken von Hermann Jonas,das ich sehr empfehlen kann! |
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Und noch eins von Erich Fried:
inschrift sag in was schneide ich deinen namen? In den himmel? der ist zu hoch. in die wolken? die sind zu flüchtig. In den baum der gefällt und verbrannt wird? ins wasser das alles fortschwemmt? in die erde die man zertritt und in der nur die toten liegen? sag in was schneide ich deinen namen? in mich und in mich und immer tiefer in mich. |
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***Der ehrbarste Gedanke ist immer jener, der Freude in sich trägt.
Die klarsten Worte sind immer jene, die Wahrheit enthalten. Das nobelste Gefühl ist jenes das wir Liebe nennen*** ...Neale Donald Walsch ***Gott ist Schriftsteller, und wir sind sowohl die Helden, als auch die Leser*** ...Isaac Bashevis Singer ***Es gibt Menschen, die einen Horizont mit dem Radius Null haben und dies ihren Standpunkt nennen*** ... Mathematiker Leonhard Euler ***Bisweilen, und dies sind die erstaunlichsten Augenblicke in der Weltgeschichte, fällt der Faden des Schicksals in die Hände eines völligen Niemand – doch nur für einen zuckenden Augenblick*** ...Stefan Zweig **Die Begabung ist das Leben. Wir alle haben sie. Ob wir wollen oder nicht, unsere Gedanken, unser Tun und unser Handeln beeinflussen den Gang der Dinge. Heißt es nicht, das ein Flügelschlag eines Schmetterlings Tausend Kilometer entfernt einen Wirbelsturm auslösen kann?*** ...Hugo Verlomme ***Wo die Liebe herrscht, da gibt es keinen Machtwillen, und wo die Macht den Vorrang hat, da fehlt die Liebe. Das einen ist der Schatten des anderen. ...C.G.Jung ***Wer sind wir? Wir alle sind gleichwertige Wesen, und das Universum besteht aus unseren gegenseitigen Beziehungen. Das Universum ist aus einer einzigen Art von Wesenheiten gemacht: JEDE IST LEBENDIG, jede bestimmt selbst den Lauf ihrer Existenz*** ...Thaddeus Golas ..."Die Verantwortung jedes einzelnen betrachte ich als UNIVERSELLE Religion"... ***Seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama |
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"Ich möchte werden wie die ganz Geheimen:
Nicht auf der Stirne die Gedanken denken, nur eine Sehnsucht reichen in den Reimen, mit allen Blicken nur ein leises Keimen, mit meinem Schweigen nur ein Schauern schenken." (Rainer Maria Rilke) |
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Ein Lächeln kostet nichts wirkt aber immer.
Es freut den, für den es bestimmt ist, ohne dass es den, der es gewährt, ärmer macht. Es dauert nur einen Moment, aber die Erinnerung daran kann ewig sein. Niemand ist so reich, um es missen zu können. Es ist ein Zeichen der Freundschaft. Ein Lächeln beruhigt, ermutigt den Entmutigten und solltet Ihr manchmal Menschen begegnen die Euch kein Lächeln schenken, das Ihr verdient, seid großzügig und schenkt Ihnen Euer Lächeln, denn niemand braucht ein Lächeln mehr, als der jenige, der anderen keines schenken kann. " |
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@ easy, du hast damit soo recht
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....und ich möchte Sie, so gut ich es kann,
bitten Geduld zu haben gegen alles Ungelöste in Ihrem Herzen und zu versuchen, die Fragen selbst liebzuhaben wie verschlossene Stuben und wie Bücher, die in einer fremden Sprache geschrieben sind. Forschen Sie jetzt nicht nach den Antworten, die Ihnen nicht gegeben werden können, weil Sie sie nicht leben könnten. Und es handelt sich darum, alles zu leben. Leben Sie jetzt die Fragen. Vielleicht leben Sie dann allmählich, ohne es zu merken, eines fernen Tages in die Antwort hinein. Rainer Maria Rilke |
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Sein Blick ist vom Vorübergehn der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält. Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe und hinter tausend Stäben keine Welt. (R.M.R) |
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@fili: ist das aus "Der Tiger" von Rilke?
edit: na, inzwischen bin ich aufgeklärt worden, daß es sich um 'ne andere Katze handelt :oops: :mrgreen: :oops: |
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mein stubentiger sagt auch immer, das gedicht heisst eigentlich "der tiger" ;).
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Zwischen Seele und Idee wächst die Frucht der Ironie Ich glaube, und ich glaube nicht. Woran glaubst du? Mit einem Messer zerhackt, was mal ein Ganzes war und deshalb fehlt die Kraft, die Einigkeit im Leben schafft. Der Anfang war im Griechenland, beim Mann der Xanthippe, ein düsteres Gerippe, das Sokrates ins Denken stürzte, mit Platon und dem Aris toteles die Zeit verkürzte, mit der die Welt gen Himmel trieb. So kamen also Platon und der Aris', sie waren das Messer der Erde! Ob es den Menschen auch morgen noch gefährde?...... Salopp beredet alle Dinge, mit gewisser Leichtigkeit, die andern triebs zur Streitigkeit! Gottes Geist der war für Platon wichtig, für den Aris' leider nicht so richtig und während Platon voller Ehrfurcht göttliche Funken im Menschen besang, war Aris' erfüllt von materiellem, weltlichen Klang, der bald zu Arianern drang. Im Konzil von Konztantinopel, da war es dann so weit, entbrannt ein geistlich angeführter Streit. Hier setzte das Messer an, das Wunden in die Seel schnitt, Seele und Idee zerspalt! Drum ist das Morgenland doch sehr platonisch, das Abendland siehts mehr ironisch, es strebt stets voller Tatendrang, als sei man Gott, zu materiell, erfülltem Weltgesang. Und diese Ironie besetzte Sicht, Entbrannte dem Nietzsche mit einem Licht, wodurch das Licht vom Gott erlosch, drum suchen viele heut im Dunkel. Und könnt man eine Brücke schlagen, vom Osten in den Westen, ginge es uns doch wohl am besten. So gäb es Geist erfüllten Tatendrang, Spirituell gesehen ein Frohgesang, Es ist deshalb nicht zu verachten, was Platon und der Aris, vereint gesehen dem Menschen brachten. Und wurden auch die Arianer abgeschaft, so haben sie der Welt neue Qualitäten im Geist gebracht. Doch gehen wir ein Stück zurück, zurück ins alte Konstantinopel, wo Geistige den Geist bestritten. Was ist das für ein Priester, der nicht an eig'nes Denken glaubt sich seiner Vernunft beraubt. Den Menschen als Objekt betrachten, heißt den Menschen zu verachten. Und sehr schnell wurde klar, dass mehr in unsr'em Köpfchen war. Es war die Kraft des Subjekts, welches in der Welt, auf den Kopfe jedes Objekt stellt. So könnte man auch sagen: Die alten Prister hatten Recht, nur war's wohl nicht so recht, mehr schlecht! Und so, mit neu gebor'nem Geist war die Gotik schnell verschleißt, was die Renaissance zur Blüte brachte. Weil's in vielen Köpfen krachte. Und dieses, vom Geist ersehnte Krachen, Schuf in neuer Harmonie, (das war was Neues, das gabs noch nie) gemeint ist hier Technologie. Durch diese neu gemachte Sache, vertrieb man alten Schlick und Asche, vertrieb die Inquisition, und sprach in einem and'ren Ton. Und vieles war ja auch schon klar, was vorher bei den Moslems war. Der Vatikan der hat sichs ausgeborgt und damit nicht das Land versorgt. NEIN! Vorm Volk versteckte er's im Keller, und aß beruhigt von vollem Teller. Und auf jenem Blumenbeet, wuchs der dicke Baum, auf dem die heutige Gesellschaft steht. Könnt ihr euch da noch wundern?!, wenn wir uns heute nur beschweren. Der Ursprung konnt uns dies erklären. Schon Früh war Mamon der Gott der Kirche. Und heute ist er unser Gott. Doch was wirklich in der Bibel steht, Ist Anfang der Moralität. Und auch schon Moses sagte, wir soll'n uns keine Götzen schaffen, die gierig jedes Volk zerklaffen. Erst kam die kleine goldne Kuh, und schnürte schnell das Denken zu. Das selbe ist's heut mit dem Mamon, der Wunsch nach immer mehr davon...., was manchem aus der Tasche ronn. In großen Tonnenschweren Schränken, scheinbar ohne nachzudenken, wird Mamons (Segen?) eingesperrt. Und was der Eine hat zuviel, versperrt vom anderen das Ziel. Drum greif genügsam nach der Fibel, lese fleißig in der Bibel, und halte dich vom Mamon fern. Dann bist du wohl ein bessrer Mensch, Als der starke Firmenboss, der mit Geld die Welt verschloss. Und kann er sein ganzes Leben lang ruhen, verliert er an Boden unter den Schuhen. Drum greife maßvoll nach den Dingen, damit auch Morgen Vöglein singen. Wohl ist man ohne Geld nicht glücklich, doch häufen brauch man es ja nicht. Denn Berge angehäuft aus Scheinen, zerstören schnell den blitzenden kleinen, göttlichen Funken in dir. |
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Inspiriert vom "beste-Filme-Thread":
Oh Captain, mein Captain, die schwere Fahrt ist aus das Schiff hat jedem Sturm getrotzt nun kehren wir stolz nach Haus der Hafen grüßt mit Glockenschall und tausend Freudenschreien vor aller Augen rauschen wir auf sicherem Kiel herein aber Herz ach Herz ach Tropfen blutig rot wo auf dem Deck mein Captain liegt gefallen, kalt und tot. Oh Captain, mein Captain steh auf und hör den Schall steh auf, Dir gilt der Flaggengruß dir gilt das Jauchzen all die Sträuße dir, die Kränze dir und weit entlang am Strand das Menschenmeer, das Gesichtermeer, dir freudig zugewandt hier Captain, liebster Vater, hier ist mein Arm als Halt es ist nur Traum, dass du hier liegst, gefallen tot und kalt. Mein Captain gibt nicht Antwort, seine Lippen sind bleich und still, mein Vater fühlt nicht meinen Arm, hat nicht mehr Kraft noch Will. das Schiff liegt heil vor Anker nun, die Reise ist nun aus. von schwerer Fahrt, das Siegerschiff kam vom Triumph nach Haus jauchzet ihr Gestade, Glocken dröhnt ich aber knie in Not, wo auf dem Deck mein Captain liegt, gefallen, kalt und tot. Walt Whitman (Abraham Lincoln, 12.02.1809 - 15.04.1865) Oh Captain! My Captain! O Captain! my Captain! our fearful trip is done, The ship has weather’d every rack, the prize we sought is won, The port is near, the bells I hear, the people all exulting, While follow eyes the steady keel, the vessel grim and daring; But O heart! heart! heart! O the bleeding drops of red! Where on the deck my Captain lies, Fallen cold and dead. O Captain! my Captain! rise up and hear the bells; Rise up– for you the flag is flung– for you the bugle trills, For you bouquets and ribbon’d wreaths– for you the shores crowding, For you they call, the swaying mass, their eager faces turning; Here, Captain! dear father! This arm beneath your head! It is some dream that on the deck You’ve fallen cold and dead. My Captain does not answer, his lips are pale and still, My father does not feel my arm, he has no pulse nor will; The ship is anchor’d safe and sound, its voyage closed and done, From fearful trip the victor ship comes in with object won; Exult, O shores! and ring, O bells! But I, with mournful tread, Walk the deck my Captain lies, Fallen cold and dead. |
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DAS ist das Gedicht ?!?!?! Jetzt kenn ich das endlich auch. :)
Danke idmud http://www.mysmilie.de/smilies/lieb/3.gif |
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Aufrichtigkeit Du sehnst Dich danach, der Letzte zu sein, das brachte mich ins Grübeln – das diese Sehnsucht in Dir brennt, kann ich Dir nicht verübeln. Auch ich mache mir - genauso wie Du - unglaublich viele Gedanken, über meine Gefühle zu Dir, die auf- und niederschwanken. Du hast mich erobert, ich wollt‘ mich nicht wehren bist sanft in mein Herz eingedrungen – mein Innerstes nach außen zu kehren ist Dir wahrhaft rasch gelungen. Du hast mich erobert, mein Herz, mein Vertrauen – darum laß uns nicht in die Zukunft schauen. Ich möchte Dich lieben heute und jetzt... ohne an morgen zu denken den Moment genießen und mich uneingeschränkt einfach an Dich verschenken. Und wenn wir miteinander dieses Glück erleben ein Feuerwerk daraus zünden sollte es keine Versprechen geben das „Später“ wird sich schon finden. Ich denke, wir werden uns einfach ERLEBEN das Wunderbare nehmen, wie es jetzt ist– doch werde ich Dir nicht das Versprechen geben - das Du der Letzte für mich bist.... |
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Ich weiß, dass man die totale Freiheit nie kriegen kann, weil man immer durch irgendwas eingeschränkt ist. Aber es ist schon mein Ideal, irgendwann glücklich und frei leben zu können. Es gibt Kraft, wenn man wenigstes so nah wie möglich an das Ideal heran kommt. Robert Stadlober |
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Es gibt Momente im Leben, da steht die Welt für einen still.
Und wenn sie sich weiterdreht, ist nichts mehr wie es war. Es weht der Wind ein Blatt vom Baum, von vielen Blättern eines. Das eine Blatt, man merkt es kaum, denn eines ist ja keines. Doch dieses eine Blatt allein, war Teil von unserem Leben. drum wird dies eine Blatt allein, uns immer wieder fehlen. |
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A Dream Deferred by Langston Hughes What happens to a dream deferred? Does it dry up like a raisin in the sun? Or fester like a sore-- And then run? Does it stink like rotten meat? Or crust and sugar over-- like a syrupy sweet? Maybe it just sags like a heavy load. Or does it explode? |
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Kleines Beispiel Auch ungelebtes Leben geht zu Ende zwar vielleicht langsamer wie eine Batterie in einer Taschenlampe die keiner benutzt Aber das hilft nicht viel: Wenn man (sagen wir einmal) diese Taschenlampe nach so- und sovielen Jahren anknipsen will kommt kein Atemzug Licht mehr heraus und wenn du sie aufmachst findest du nur deine Knochen und falls du Pech hast auch diese schon ganz zerfressen Da hättest du genau so gut leuchten können Erich Fried |
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:)
Da hast jetzt aber was geschafft @ idmud ... ein Fried, den ich tatsächlich nicht kannte ... ein Wahnsinnsgedicht (wie die meisten von ihm) :cry: |
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Das Gedicht ist wriklich gut. :\')
*versucht-den-Anknopf-zu-finden*LEUCHT* :happy: |
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Der Ritter
Blick zum Himmel Vogelmeer Schwarzes Flattern Immermehr Durch den dunklen Wolkensand Liegt aufgeregt am Daunenstrand Der Wellen Gischt Benommen weit Dein blauer Kiesel Hat noch Zeit Den Wind geboren Im Gewitter Muss mich beeilen Silberritter Ein Lächeln strahlt Im Meerestraum Säumt der Rüstung Federflaum In dunklen Wäldern Jammertal Zu goldnen Gipfeln Aufstiegsqual Im tiefen Schneefall Durch die Nacht Und rot der nächste Tag erwacht Durch Dämmerlicht Im Fackelschein Treu geschworener Ritter dein Galoppierend Ross Zum Ziel Dein müder Traum Im Reiterspiel Der Strand erreicht Und da für dich Denn dieser Ritter Das bin ich Ithaqua Meine Wanderungen ermüden mich Tausende Steine mit diesem massiv genommen Aufs neue Frage ich mich Wann wird dieser Himmel enden? Wolkenbezogen mit Licht Sprengend die Decke in jedem Augenblick Schillernd bis hin zum Horizont Und doch erscheine ich so klein Der Wanderer auf dem Plateau Basaltsäulen zieren und stützen Das, was für die Ewigkeit Schnee fällt, es wird Abend Ein Feuer soll mir heut genügen Funken prasselnd steigen auf Den Herrn Mond zu begrüßen Denn niemand wird es sonst tun Mein Zelt bestickt mit Sternen Blinkend, in Bewegung Und nichts dem Zufall überlassen Schlafe ich ein, zu träumen Keinen Traum der so eigen Wie das Wandern in diesen Bergen Anhöhen erheben sich Klippen steil den See umschließen Kristallklar und in schönster Ruhe Liegt er da, wartend auf das Eis Schiefer zieht sich überall Über Ebenen aus Stein Und weiter geht die Wanderung Durch weißer werdendes Schwarz Die Füße werden schwerer Langsam schlägt das Menschsein durch Wieder breche ich zusammen Ithaqua trägt mich zurück Erneut soll dies mein Ende sein Und wandern werde ich Bis der Morgen erreicht |
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