![]() |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Vorgefühl
Ich bin wie eine Fahne von Fernen umgeben. Ich ahne die Winde, die kommen, und muss sie leben, während die Dinge unten sich noch nicht rühren: die Türen schließen noch sanft, und in den Kaminen ist Stille; die Fenster zittern noch nicht, und der Staub ist noch schwer. Da weiß ich die Stürme schon und bin erregt wie das Meer. Und breite mich aus und falle in mich hinein und werfe mich ab und bin ganz allein in dem großen Sturm. R.M. Rilke |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Zitat:
Sommerregen warm Wenn ein schwerer Tropfen fällt bebt das ganze Blatt So bebt jedes Mal mein Herz wenn dein Name darauf fällt. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Mein Chef hat mich mal ausgezankt
aus irgendeinem Grund der war immer so ein schlechtgelaunter Besen. Da wünschte ich, er wäre tot und nachts hab ich's geträumt und am nächsten Tage ist er tot gewesen. Mein Mann, das war ein Schlappschwanz (Sie wissen, was das heißt, wer was Ähnliches zu Haus hat, ist im Klaren.) Da träumte ich von seinem Tod und eine Woche drauf hat ein Riesen-LKW ihn überfahren. Also geben Sie acht also geben Sie acht also geben Sie acht und bringen Sie mich nicht zum Schäumen. Sie sind bis jetzt ein feiner Mann doch wenn ich Sie nicht leiden kann dann brauch ich bloß von Ihrem Tod zu träumen. Also geben Sie acht also geben Sie acht also geben Sie acht Sie rennen sonst in Ihr Verderben. Und seien Sie mal ein bißchen nett sonst geh ich gleich nach Haus zu Bett und sprech das nächste Mal mit Ihren Erben! Meine Hausfrau wollt' den Zins erhöhen aus reiner Wucherei na, da dacht ich mir, warum soll die das haben? Und träumte eine Nacht von ihr (das kostete mich nichts) - eine Woche später haben wir sie begraben. Dann hatte ich eine Freundin, die noch hübscher war als ich na, da setzte ich mich abermals in Trab. Im Traum dachte ich mich noch: die Frau vermiß ich nie! Naja, jetzt geht sie mir doch ein bißchen ab. Also geben Sie acht also geben Sie acht also geben Sie acht Sie scheinen noch ein wenig munter. Ich hab zwar jetzt schon disponiert und meine Träume reserviert doch irgendwo bring ich Sie schon noch unter! Also geben Sie acht also geben Sie acht also geben Sie acht wenn ich das Schlafengehen erwähne. Sie sind zwar jetzt noch ziemlich kess und lachen mich wohl aus, indes Sie werden schon noch höflich, wenn ich gähne! Nur eines macht mir Sorgen: ich war gestern abend aus (das erzähl ich Ihnen rasch, bevor wir scheiden). In der Bar, da war ein Spiegel und darin sah ich mein Bild und mit einem Male konnt' ich mich nicht leiden. Ich sah ekelhaft und häßlich aus und dachte plötzlich auch an die Menschen, deren Tod ich schon geträumt hab. Was geschieht, wenn ich von mir jetzt träum? Ich krieg da einen Schreck, wo ich doch in meinem Leben soviel versäumt hab. Also geb ich jetzt acht also geb ich jetzt acht also geb ich jetzt acht und geh um keinen Preis mehr schlafen. Ich nehm seit gestern Aufputschpillen ich will mich doch um Gottes Willen nicht selbst durch meine Träume noch bestrafen. Also geb ich jetzt acht also geb ich jetzt acht also geb ich jetzt acht und bleib auf keinen Fall allein. Weil ich doch nichts zu hoffen hab wenn ich die Augen nicht offen hab ich habe ja auch gestern nacht nicht anders hinter mich gebracht - ich weiß, es ist sehr ungesund, doch besser, als ich schweige und schlaf ein ... und schlaf ein ... und schlaf ein ... und schlaf ein ... und schlaf ein ... NEIN! (Georg Kreisler) 8) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Schöne Erinnerungen sind wie kleine Amulette,
jede einzelne ist etwas Besonderes! Du sammelst sie, bis du eines Tages zurückblickst und entdeckst, das sie ein langes und buntes Armband ergeben!!! Die Liebe Die Liebe ist langmütig und freundlich Die Liebe eifert nicht Die Liebe treibt nicht Mutwillen Sie bläht sich nicht auf Sie verhält sich nicht ungehörig Sie sucht nicht das Ihre Sie lässt sich nicht erbittern Sie rechnet das Böse nicht zu Die Liebe erfreut sich nicht an anderer Menschen Sünden Sie ist immer Willen zu ertragen, zu vertrauen, zu hoffen und zu dulden gleich was kommen mag! |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Die Götter würfeln und fragen nicht, ob wir mitspielen wollen.
Ihnen ist es gleichgültig, ob du einen Mann, ein Haus, eine Arbeit, einen Traum aufgegeben hast. Die Götter kümmert es wenig, ob in deinem Leben alles seinen Platz hat und ob deine Wünsche durch Arbeit und Beharrlichkeit erfüllt werden. Die Götter scheren sich nicht um unsere Pläne und um unsere Hoffnungen. Irgendwo da draußen im Universum würfeln sie, und irgendwann bist du dran. Ob du gewinnst oder verlierst, ist eine Frage des Zufalls. aus: 'Am Ufer des Rio Piedra saß ich und weinte' von Paulo Coelho |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Halt mich nicht auf
zerbrich meine Träume nicht bleib bei mir am Ende der Zeit sei einfach da komm über mich teil dich mir mit laß mich sein alles was bleibt steht in deinem Gesicht. Tut was ihr könnt bleibt nicht wo alle sind der Weg ist alleine zu weit alles wird klar im rechten Licht hütet euch nicht und sagt ja alles was bleibt steht in seinem Gesicht |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
spontan drei Sprüche:
Altern ist ein hochinteressanter Vorgang: Man denkt und denkt und denkt - plötzlich kann man sich an nichts mehr erinnern. (Ephraim Kishon) In den meisten Fällen ist die Todesursache eines Menschen sein Leben. (Voltaire) Es ist leichter zum Mars vorzudringen, als zu sich selber. (Carl Gustav Jung) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Extra für Fili, aber nur auf englisch :) :
"I have all the characteristics of a human being: blood, flesh, skin, hair; but not a single, clear, identifiable emotion, except for greed and disgust. Something horrible is happening inside of me and I don't know why. My nightly bloodlust has overflown into my days. I feel lethal, on the verge of frenzy. I think my mask of sanity is about to slip." "There are no more barriers to cross. All I have in common with the uncontrollable and the insane, the vicious and the evil, all the mayhem I have caused and my utter indifference toward it I have now surpassed. My pain is constant and sharp and I do not hope for a better world for anyone, in fact I want my pain to be inflicted on others. I want no one to escape, but even after admitting this there is no catharsis, my punishment continues to elude me and I gain no deeper knowledge of myself; no new knowledge can be extracted from my telling. This confession has meant nothing." (Patrick Bateman) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
:oops: . http://www.cheesebuerger.de/images/s...liebe/g078.gif . :oops:
|
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Am Ende ist alles gut. Ist nicht alles gut, ist es nicht das Ende.
|
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
...forgive me
If you are not living If you, beloved, my love If you have died All the leaves will fall on my breast I will rain on my soul all night, all day My feet will want to march to where you are sleeping But I shall go on living...:\') |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Aphorismen müssen keine Fragen stellen, zu ihren Hauptfunktionen zählt sowieso das Vortäuschen von Antworten. Martin Gerhard Reisenberg, (*1949), Diplom-Bibliothekar in Leipzig und Autor Was die Karikatur dem Bild, ist der Aphorismus dem Wort. Friedrich Löchner, (*1915), Pseudonym: Erich Ellinger, deutscher Pädagoge, Dichter und Autor Der Aphoristiker wiederholt sich nicht nur deswegen so oft, weil der Mensch meistens nicht nur auf einem Ohr taub ist … Wolfgang J. Reus, (*1959), deutscher Journalist, Satiriker, Aphoristiker und Lyriker Gute Aphorismen decken die Tiefe der allgemeinen Oberflächlichkeit auf. Elmar Kupke, (*1942), deutscher Aphoristiker und Stadtphilosoph Traue keinem Zitat, das du nicht selber aus dem Zusammenhang gerissen hast. Johannes Rau, (1931 - 2006), deutscher SPD-Politiker Je kürzer der Aphorismus, desto größer die Aussage. Erhard Blanck, (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler Alles Kluge, was man von sich gibt, ist schon gesagt worden. Und wenn man Glück hat, bemerkt es niemand. Manfred Schröder, deutsch-finnischer Dichter, Aphoristiker und Satiriker Zum Aphorismus wird ein Gedanke erst, wenn du ihn bei anderen wiederfindest. Erhard Blanck, (*1942), deutscher Heilpraktiker, Schriftsteller und Maler Es ist ein gründlicher Irrtum den sogenannten Inhalt eines Aphorismus mit der Meinung oder dem Denken des ihn Verfassenden zu verwechseln. Ein Aphorismus soll Denkanstöße, egal in welche Richtung geben und darf oder muß vielleicht sogar insofern anstößig sein. Peter Rudl, (*1966), deutscher Aphoristiker |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Der Mensch gibt so viel liebe weiter,wie er als kind empfangen hat
Pearl S. Buck Einen traurigen Mann erdulte ich ,aber kein trauriges Kind Jean Paul Kinder rechnen nicht mit der Zeit,daher ihre langen und grundlichen Beobachtungen Jakob Boßhart Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden,man muss sie gehen lassen Jean Paul |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
I don't want to get to the end of my life and find out that I only lived the length of it. I want to have lived the width of it as well.
- Diane Ackerman - |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
"Man muss sich nicht immer für jede Kleinigkeit entschuldigen. Ich möchte impulsiv leben und spontane Entscheidungen treffen. Das bedeutet für mich Freiheit. Natürlich mache ich dabei auch mal einen Fehler. Aber Leute, die mir deswegen ein schlechtes Gewissen einreden wollen, gehen mir auf den Geist. Ich glaube einfach nicht an Schuld - solange man niemanden absichtlich verletzt."
(Angelina Jolie, Schauspielerin) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte...
Im nächsten Leben würde ich versuchen mehr Fehler zu machen Ich würde nicht so perfekt sein wollen Ich würde mich mehr entspannen. Ich wäre ein bisschen verrückter, als ich es gewesen bin, ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen. Ich würde nicht so gesund leben. Ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen, Sonnenuntergänge betrachte, mehr bergsteigen, mehr in Flüssen schwimmen. Ich war einer dieser klugen Menschen, die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten. Freilich hatte ich auch Momente der Freude, aber wenn ich noch einmal anfangen könnte, würde ich versuchen, viel mehr gute Augenblicke zu haben. Falls Du es noch nicht weißt: aus diesen besteht nämlich das Leben; nur aus Augenblicken - vergiß nicht den jetzigen. Wenn ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen. Und ich würde mehr mit Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor mir hätte. (Jorge Louis Borges) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Was man so auf einer Festplatte findet, wenn man nur tief genug buddelt :confused2
(nein, ich habe n i c h t aufegräumt, nur gebuddelt :mrgreen: ) Liebeskummer Liebeskummer lohnt sich nicht. Und doch ist man darauf erpicht, Sie lächeln zu sehn zu Narr, zu versteh’n egal, was man macht, wie man auch weint in einsamer Nacht, manchmal man scheint, dem Ziele so nah der Traum scheint wahr dann ist er geplatzt nur Staub im Wind wieder gepatzt man weint wie ein Kind nicht den Mut haben - zu sagen, zu klagen, das Leid zu ertragen Sich nicht trauen in die Augen zu schauen - die Maske abzulegen - sie im Arm zu halten trotz all den Gestalten - doch von wegen - Jeder Blick schmerzt Jedes Wort verletzt Jeden Tag entsetzt über die Unfähigkeit zu handeln, die Liebe zu gestehen, die Situation zu verwandeln, sich selbst zu verstehen. zu bleiben um zu leiden Nicht den Mut für die Wende Nicht die Kraft für ein Ende. Selbst den besten Freunden sein Leid verbergen Doch wie soll das Enden? Ich muß mich ärgern über mich und das Leben an sich E. Schubert |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
deinem schubert sprech ich mal nen lob aus. hab da beim googlen noch en schönes entdeckt :)
In deinen Augen könnt ich versinken, wie Sie so lachen, wie Sie mir winken. Möcht dich umarmen, halten und spüren, langsam umgarnen, sanft dich verführen. Mit dir verbringen, Höhen und Tiefen, Liebe erringen, Sehnsucht vertiefen. Wünscht, mich zu trauen, Dir zu gestehen, Angst, zu verbauen, schlecht auszusehen. Dich anzusprechen, mit mir zu gehen; Nicht abzuweichen, wenn ich dich sehe. Bin doch zu schüchtern, Schritte zu wagen, Seele erleichtern Wahrheit zu sagen. von Erich Schubert |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Die Erichs haben's in sich, ne :mrgreen:
Schön find' ich den Klassiker von Herrn Erich Fried :) Was es ist Es ist Unsinn sagt die Vernunft Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist Unglück sagt die Berechnung Es ist nichts als Schmerz sagt die Angst Es ist aussichtslos sagt die Einsicht Es ist was es ist sagt die Liebe Es ist lächerlich sagt der Stolz Es ist leichtsinnig sagt die Vorsicht Es ist unmöglich sagt die Erfahrung Es ist was es ist sagt die Liebe Und zum Heulen diesen Text von Herrn Erich Kästner :crying: Sachliche Romanze Als sie einander acht Jahre kannten (und man darf sagen: sie kannten sich gut), kam ihre Liebe plötzlich abhanden. Wie andern Leuten ein Stock oder Hut. Sie waren traurig, betrugen sich heiter, versuchten Küsse, als ob nichts sei, und sahen sich an und wußten nicht weiter. Da weinte sie schließlich. Und er stand dabei. Vom Fenster aus konnte man Schiffen winken. Er sagte, es wäre schon Viertel nach Vier und Zeit, irgendwo Kaffee zu trinken. Nebenan übte ein Mensch Klavier. Sie gingen ins kleinste Cafe am Ort und rührten in ihren Tassen. Am Abend saßen sie immer noch dort. Sie saßen allein, und sie sprachen kein Wort und konnten es einfach nicht fassen. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Denn du schaust mich an
Nun mauere ich den schmalen Durchgang, den ich nicht ohne Mühe zwischen uns geöffnet habe, wieder zu Was nicht geht, geht nicht, sage ich mir und setze Stein auf Stein enttäuschte Hoffnung ist ein tüchtiger Maurer Nur den letzten Stein, der die Mauer schließt, den kann ich nicht setzen denn Du stehst auf der anderen Seite und schaust mich an (Hans Kruppa) |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
das haben mein Mann und ich vor über zehn Jahren von Freunden zur Hochzeit vorgetragen bekommen:
Zeit Wir wünschen euch nicht alle möglichen Gaben, wir wünschen euch nur das, was die meisten nicht haben. Wir wünschen euch Zeit, euch zu freuen und zu lachen und wenn ihr sie nutzt, könnt ich etwas draus machen. Wir wünschen euch Zeit für euer Tun und euer Denken, nicht nur für euch selbst, sondern auch Zeit zum Verschenken. Wir wünschen euch Zeit - nicht zum Hasten und Rennen, sondern die Zeit zum "Zufrieden-sein-können". Wir wünschen euch Zeit nicht nur so zum Vertreiben; wir wünschen, sie möge euch übrig bleiben. Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertrauen anstatt nach der Zeit auf die Uhr nur zu schauen. Wir wünschen euch Zeit, nach den Sternen zu greifen und die Zeit, um zu wachsen, das heißt: um zu reifen. Wir wünschen euch Zeit, neu zu hoffen, zu lieben; es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben. Wir wünschen euch Zeit, euch selber zu finden, jeden Tag, jede Stunde, das Glück zu empfingen. Wir wünschen Zeit, auch um Schuld zu vergeben, wir wünschen euch Zeit zu leben! |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder ein Freude oder ein Glück.
Es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muß, fällt ab, was zu uns gehört, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die größer sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muß in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen Möglichkeiten, Weiten und Zukünfte, denen gegenüber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt Rainer Maria Rilke |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Der Blumentopf und das Bier
Wenn die Dinge in deinem Leben immer schwieriger werden, wenn 24 Stunden im Tag nicht genug sind, erinnere dich an den "Blumentopf und das Bier". Ein Professor stand vor seiner Philosophie-Klasse und hatte einige Gegenstände vor sich. Als der Unterricht begann, nahm er wortlos einen sehr großen Blumentopf und begann diesen mit Golfbällen zu füllen. Er fragte die Studenten, ob der Topf nun voll sei. Sie bejahten es. Dann nahm der Professor ein Behältnis mit Kieselsteinen und schüttete diese in den Topf. Er bewegte den Topf sachte und die Kieselsteine rollten in die Leerräume zwischen den Golfbällen. Dann fragte er die Studenten wiederum, ob der Topf nun voll sei. Sie stimmten zu. Der Professor nahm als nächstes eine Dose mit Sand und schüttete diesen in den Topf. Natürlich füllte der Sand den kleinsten verbliebenen Freiraum. Er fragte wiederum, ob der Topf nun voll sei. Die Studenten antworteten einstimmig "ja". Der Professor holte zwei Dosen Bier unter dem Tisch hervor und schüttete den ganzen Inhalt in den Topf und füllte somit den letzten Raum zwischen den Sandkörnern aus. Die Studenten lachten. "Nun", sagte der Professor, als das Lachen langsam nachließ, "Ich möchte, dass Sie diesen Topf als die Repräsentation Ihres Lebens ansehen. Die Golfbälle sind die wichtigen Dinge in Ihrem Leben: Ihre Familie, Ihre Kinder, Ihre Gesundheit, Ihre Freunde, die bevorzugten, ja leidenschaftlichen Aspekte Ihres Lebens, welche, falls in Ihrem Leben alles verloren ginge und nur noch diese verbleiben würden, Ihr Leben trotzdem noch erfüllend wäre." "Die Kieselsteine symbolisieren die anderen Dinge im Leben wie Ihre Arbeit, Ihr Haus, Ihr Auto. Der Sand ist alles andere, die Kleinigkeiten. Falls Sie Den Sand zuerst in den Topf geben", fuhr der Professor fort, "hat es weder Platz für die Kieselsteine noch für die Golfbälle. Dasselbe gilt für Ihr Leben. Wenn Sie all Ihre Zeit und Energie in Kleinigkeiten investieren, werden Sie nie Platz haben für die wichtigen Dinge. Achten Sie auf die Dinge, welche Ihr Glück gefährden. Spielen Sie mit den Kindern. Nehmen Sie sich Zeit für eine medizinische Untersuchung. Führen Sie Ihren Partner zum Essen aus. Es wird immer noch Zeit bleiben um das Haus zu reinigen oder Pflichten zu erledigen." "Achten Sie zuerst auf die Golfbälle, die Dinge, die wirklich wichtig sind. Setzen Sie Ihre Prioritäten. Der Rest ist nur Sand." Einer der Studenten erhob die Hand und wollte wissen, was denn das Bier repräsentieren soll. Der Professor schmunzelte: "Ich bin froh, dass Sie das fragen. Es ist dafür da, Ihnen zu zeigen, dass, egal wie schwierig Ihr Leben auch sein mag, es immer noch Platz hat für ein oder zwei Bierchen. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Nette kleine Geschichte, die beim einzigen Schuster in der Stadt an der Pinwand hängt...
Ein Mann wurde nach 10 Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen. Zuhause an seiner Pinwand entdeckte er einen Zettel, der ihn daran erinnern sollte, dass er Schuhe von der Reparatur holen muss. Sicher hat der Schuster die Schuhe längst entsorgt, dachte er sich. Trotzdem ging er zum Schuster um nachzufragen. Der Schuster geht in seine Werkstatt, kommt zurück und sagt: "Übermorgen sind sie fertig :) " |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Frankenstein und seine Gruft Steffi, Beate, Susanne oder Sarah Hab kein Bock mehr auf dein dummes Gelaber Zu oft gehört, dass ich es sei Man mir Hörner eines Ochsen verleih´ War so dumm und hab’s geschluckt Hast deine Initialen auf mein Herz gedruckt Will nie wieder deine Augen sehen Da würde mir sonst alles vergehen Will nie wieder deine Küsse fühlen Und im Aschenbecher deluxe rumwühlen Behalte deine Hände lieber in der Tasche Denn sie zieht nicht mehr – diese Masche Denkst, du wärst ein Versteher der Frauen Und kannst Herzen am laufenden Bande klauen Doch ich bin klüger und dir überlegen Werde dir sämtliche Körperteile absägen Am besten fangen wir in der Mitte an Oops... wie stehst du dann denn deinen Mann? Als nächstes folgt dann der Kopf Der ist so hohl, den benutz ich als Topf Hast wohl gedacht, ich merk´ das nie Dafür wächst sie täglich – meine Antipathie Gegen einen Menschen voller…ja, voller Luft Da gleicht das Hirn Frankensteins Gruft Solltest du jemals erleuchtet werden Ist es schon ziemlich finster auf Erden Den Urknall hast du wohl verpasst Und jetzt? Jetzt bist du meine Last Du hast gedacht, ich will nur dich und deinen Body Doch du willst ja Mia, Tanja und Kaddi Hab kein Bock nur ne Matratze zu sein Da bin ich viel lieber mit mir ganz allein Deine Lügen kannst du schön verpacken Und verzieren mit deinen ätzenden Macken Fang nie wieder an mich zu beschleichen Da ertönt dann auch kein Freizeichen Der Status lautet dauerhaft besetzt Und von einem Menschen voller Luft verletzt. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Der Unterschied
Ein Mann traf ein kleines Mädchen, das am Strand auf und ab lief. Der Sturm hatte über Nacht mit den tosenden Wellen tausende von Seesternen ans Ufer getrieben. Da lagen sie, auf dem schwarzen Kies. Das Mädchen hob immer wieder welche auf und warf sie zurück ins Meer. Der Mann fragte sie: "Warum tust du das? Du wirst damit nie fertig werden. Hier liegen tausende von Seesternen herum. Sie werden sterben. Und es macht doch sowieso keinen Unterschied." "Vielleicht stimmt das, was du sagst", antwortete das Mädchen. "Aber für diesen einen macht es einen Unterschied." nacherzählt aus einem durchaus sehenswerten Film: "Der Guru", US-Komödie 1998 mit Eddie Murphy und Jeff Goldblum |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
es dauert zwar noch ein bisschen und die Temperaturen sind auch noch nicht danach, aber ich freu mich schon auf Schnee und Weihnachten...:)
Es treibt der Wind im Winterwalde die Flockenherde wie ein Hirt, und manche Tanne ahnt, wie balde sie fromm und lichterheilig wird. Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen streckt sie die Zweige hin - bereit, und wehrt dem Wind und wächst entgegen der einen Nacht der Herrlichkeit. (Rainer Maria Rilke) http://www.hi-senior.de/gefuehle/bil...e_tanne_03.jpg |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Oh, das ist aber ein schönes Gedicht @ Laurel :\') ... und dieses Bild dazu :) ... da möchte man ja wirklich sofort Weihnachten haben :) ... von wem ist es denn (also das Gedicht)?
|
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Zitat:
Habs grad mal mit dazugeschrieben. Das Gedicht ist vom unvergleichlichen Rainer Maria Rilke.:\') |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Erinnern
das ist vielleicht die qualvollste Art des Vergessens und vielleicht die freundlichste Art der Linderung dieser Qual. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Dieser Mann berührt mich einfach, auch drei Jahre nach seinem Tod ... oder gerade deshalb! Seine (in meinen Augen) stärksten Jahre waren die 90er bis kurz vor seinem Tod, es gibt viel Material und ich kann mich daran nicht satthören!
(Wer das Lied gerne hören möchte ==> eMail per PM, dann sende ich es!) Man in Black (Johnny Cash) Februar 1971 Well, you wonder why I always dress in black, Why you never see bright colors on my back, And why does my appearance seem to have a somber tone. Well, there's a reason for the things that I have on. I wear the black for the poor and the beaten down, In Livin' in the hopeless, hungry side of town, I wear it for the prisoner who has long paid for his crime, But is there because he's a victim of the times. I wear the black for those who never read, Or listened to the words that Jesus said, About the road to happiness through love and charity, Why, you'd think He's talking straight to you and me Well, we're doin' mighty fine, I do suppose, In our streak of lightnin' cars and fancy clothes, But just so we're reminded of the ones who are held back, Up front there ought 'a be a Man In Black. I wear it for the sick and lonely old, For the reckless ones whose bad trip left them cold, I wear the black in mournin' for the lives that could have been, Each week we lose a hundred fine young men. And, I wear it for the thousands who have died, Believen' that the Lord was on their side, I wear it for another hundred thousand who have died, Believen' that we all were on their side. Well, there's things that never will be right I know, Man And things need changin' everywhere you go, But 'til we start to make a move to make a few things right, In You'll never see me wear a suit of white. Ah, I'd love to wear a rainbow every day, And tell the world that everything's OK, But I'll try to carry off a little darkness on my back, 'Till things are brighter, I'm the Man In Black! |
"Lebensweisheiten"
Hallo Ihr! Mir ist neulich mal wieder ein sruch eingefallen der mich schon seit meiner Lehre begleitet und da dachte ich mir das Ihr vielleicht auch solche "Weisheiten" auf Lager habt.
Hier also kommt meine: Jeder Mensch ist etwas wert, und sei es nur als abschreckendes Beispiel! |
AW: "Lebensweisheiten"
der kantsche kategorische imperativ:
Handle so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne. |
AW: "Lebensweisheiten"
Der beste Glückskeskspruch überhaupt:
Versuchungen sollte man nachgeben, wer weiß ob sie wiederkommen. ;) Oder: Nur tote Fische schwimmen mit dem Strom. Nett ist auch: Als Gott die Zeit schuf, machte er geung davon. (Dank an Werbung für irische Butter) |
AW: "Lebensweisheiten"
Die Menschen sind stark,
die unter Tränen lachen, Ihr eigenes Leid vergessen, und andere glücklich machen! Ansonsten siehe meine Signatur, meine Lieblingsweißheit (von Audi), heißt übersetzt quasi: "Strebe nie nach solchen Dingen, die auch Dümmeren gelingen!:lol: |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Kurt Tucholsky
Das Ideal Ja, das möchste: Eine Villa im Grünen mit großer Terrasse, vorn die Ostsee, hinten die Friedrichstraße: mit schöner Aussicht, ländlich-mondän, vom Badezimmer ist die Zugspitze zu sehn - aber abends zum Kino hast dus nicht weit. Das Ganze schlicht, voller Bescheidenheit: Neun Zimmer, - nein, doch lieber zehn! Ein Dachgarten, wo die Eichen drauf stehn, Radio, Zentralheizung, Vakuum, eine Dienerschaft, gut gezogen und stumm, eine süße Frau voller Rasse und Verve - (und eine fürs Wochenend, zur Reserve) -, eine Bibliothek und drumherum Einsamkeit und Hummelgesumm. Im Stall: Zwei Ponies, vier Vollbluthengste, acht Autos, Motorrad - alles lenkste natürlich selber - das wär ja gelacht! Und zwischendurch gehst du auf Hochwildjagd. Ja, und das hab ich ganz vergessen: Prima Küche - erstes Essen - alte Weine aus schönem Pokal - und egalweg bleibst du dünn wie ein Aal. Und Geld. Und an Schmuck eine richtige Portion. Und noch ne Million und noch ne Million. Und Reisen. Und fröhliche Lebensbuntheit. Und famose Kinder. Und ewige Gesundheit. Ja, das möchste! Aber, wie das so ist hienieden: manchmal scheints so, als sei es beschieden nur pöapö, das irdische Glück. Immer fehlt dir irgendein Stück. Hast du Geld, dann hast du nicht Käten; hast du die Frau, dann fehln dir Moneten - hast du die Geisha, dann stört dich der Fächer: bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher. Etwas ist immer. Tröste dich Jedes Glück hat einen kleinen Stich. Wir möchten so viel: Haben. Sein. Und gelten. Daß einer alles hat: das ist selten. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Jetzt bekommt Ihr mal ein Gedicht von mir: :D
Dein Stern Wenn ich einmal nicht mehr da sein werde, bin ich im Himmel, nicht mehr auf der Erde, und wenn du mich dann einmal vermisst, und nicht willst, dass du mich vergisst. Schau tief in den Himmel hinein, dort werden zwei Sterne so hell doch sein, der kleinere von beiden, das bin ich, denn ich hoffe, dort siehst du mich. Hab mich zu dem hellsten Stern gesellt, dass er mir so meine Sicht erhellt. Von hier aus werde ich dich nun beschützen, und deinem Leben so noch nützen. |
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
@ melilotti, Dein gedicht ist ja sooo schööön
|
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
@Ramses: Danke, danke, schön das es dir gefällt :oops: Und ich hab noch sooo viele, da könnt ich das Forum zuposten, aber nee :lol: *hihi*
|
AW: Gedichte, Aphorismen, Geschichten
Da gab es vor langen Jahren sogar mal einen eigenen Thread:
http://www.letzte-version.de/forum/s...ead.php?t=1032 Also ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn der wieder ein bißchen zum Leben erweckt würde :) |
| Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 08:40 Uhr. |
Powered by vBulletin® Version 3.7.1 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2026, Jelsoft Enterprises Ltd.