Man weiß zwischendurch nicht mehr warum
Man überhaupt hier gemeinsam so sitzt

tatenlos hofft man zusammen klamm auf Besserung
Und so warten wir

Lange hat man selbst nichts getan
Man nimmt stark an, die wissen, was sie tun

Der Blick schweift in Zeitlupe durch den Raum herab durchs
Fenster auf das Chaos und den Tumult

Die Stille, sie spannt
eine Art Absperrband
Zwischen alle hier drinnen und einem selbst
Man hört jedes Räuspern

jeden noch so kleinen Seufzer
hier im Wartezimmer der Welt

Still, erstarrt und regungslos

achtet man sorgfältigst darauf
Ob irgendwie, irgendwas, irgendwo passiert
und alles besser wird
Und so warten wir

Die Stille, sie spannt
eine Art Absperrband
Zwischen alle hier drinnen und einen selbst
Man fühlt die Enttäuschung
jeden noch so kleinen Seufzer
hier im Wartezimmer der Welt

Irgendwann stehen wir auf
obwohl uns noch niemand ausrufen ließ
haben genug, wir verlassen den trauten Raum
die Starre - der Transit

Die Stille, sie spannt
eine Art Absperrband
Zwischen alle hier drinnen und sich selbst
Wissen nicht was, als Nächstes folgt
doch waren auch zu lang schon regungslos
irgendwann endet jede Geduld

Alles ruft, alles lacht
alles lebt, alles bellt
nun im Wartezimmer der Welt
 

8 Kommentare

Alle Kommentare zu Wartezimmer der Welt sind im Forum zu finden. Hier die neuesten 8.
 

Dash

vor 35 Tagen / 1.
Man wei zwischendurch nicht mehr warum
Man berhaupt hier gemeinsam so sitzt

tatenlos hofft man zusammen klamm auf Besserung
Und so warten wir

Lange hat man selbst nichts getan
Man nimmt stark an, die wissen, was sie tun

Der Blick schweift in Zeitlupe durch den Raum herab durchs
Fenster auf
das Chaos und den Tumult

Die Stille, sie spannt
eine Art Absperrband
Zwischen alle hier drinnen und einem selbst
Man hrt jedes Ruspern

jeden noch so kleinen Seufzer
hier im Wartezimmer der Welt

Still, erstarrt und regungslos

achtet man sorgfltigst darauf
Ob irgendwie, irgendwas, irgendwo passiert
und alles besser wird
Und so warten wir

Die Stille, sie spannt
eine Art Absperrband
Zwischen alle hier drinnen und einen selbst
Man fhlt die Enttuschung
jeden noch so kleinen Seufzer
hier im Wartezimmer der Welt

Irgendwann stehen wir auf
obwohl uns noch niemand ausrufen lie
haben genug, wir verlassen den trauten Raum
die Starre - der Transit

Die Stille, sie spannt
eine Art Absperrband
Zwischen alle hier drinnen und sich selbst
Wissen nicht was, als Nchstes folgt
doch waren auch zu lang schon regungslos
irgendwann endet jede Geduld

Alles ruft, alles lacht
alles lebt, alles bellt
nun im Wartezimmer der Welt

vinto

vor 35 Tagen / 2.
Schnes Ding. Die Musik ist toll, ich knnte mir vorstellen, dass es mal irgendwie fr einen Soundtrack geplant war. Das Klavier ist eingngig. Das Kopfkino sieht eine Autofahrt in den Sonnenuntergang oder so. Allerdings warte ich immer darauf, dass er singt: "Hast mich still erduldet, immer Haltung bewahrt ..." es erinnert mich sehr an "Kein Verlust".

Der Text, ja puh, das ist leider derzeit so. Man sieht was auf der Welt passiert und packt sich an den Kopf und wird immer ratloser, wie Menschen immer bldere Sachen machen.

Trotz allem, glaube ich nicht, dass dies ein Kandidat ist, der es auf die Tour schafft.

Hennes

vor 35 Tagen / 3.
Apropos: Text ist nicht von Herbert

vinto

vor 35 Tagen / 4.
Maeckes, gell? brigens macht der auch Sachen mit Balbina zusammen.

Grnlandpower

vor 29 Tagen / 5.
Mit diesem Song werde ich nicht so richtig warm.

cloclo

vor 28 Tagen / 6.
Ich auch nicht. Eben fiel mir beim Hren irgendwie auf, dass dies der einzige Sing ist, bei dem das Wort TUMULT auftaucht, wo doch der Text von Maeckes ist.

vinto

vor 16 Tagen / 7.
Das Ding ist so zh und dickflssig, das zieht sich wie Kaugummi, beklemmend, lhmend. Wirklich perfekt zum Text. Ein Riesenteil!

horsti

vor 16 Tagen / 8.
Perfekt beschrieben. Ich finde es brigens sehr gut. Gerade die Musik ist... beinahe zu schn zum Text.
 

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