Alt 29.05.2016, 22:30   #41
Luxus
Estación del Silencio
 
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Luxus kann auf vieles stolz seinLuxus kann auf vieles stolz seinLuxus kann auf vieles stolz seinLuxus kann auf vieles stolz seinLuxus kann auf vieles stolz seinLuxus kann auf vieles stolz seinLuxus kann auf vieles stolz seinLuxus kann auf vieles stolz sein
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Kein Land unter ?!

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Alt 29.05.2016, 22:31   #42
diewilde30
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diewilde30 wird schon bald berühmt werden
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ups, ich kenn auch nur das Ostfriesenstadion in Emden. und besser als nix ist das schon.
Land unter hab ich eben 2x geguckt, Herbert freute sich so schön, weil wir so schön mitgesungen hatten.
Jetzt wird´s ja richtig spannend.....

Ja, bitte der Mond darf nicht fehlen zum Schluss.
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Alt 29.05.2016, 22:33   #43
Hennes
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Das neue "Schlafenslied" scheint derweil dieses zu werden ... denn damit ist Feierabend.

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Bis auf die rausgeflogene Currywurst und Kinder an die Macht also keinerlei Änderungen zu vorgestern - also 28 Songs, immer noch gut, aber die 30er-Länge gefiel nicht nur mir besser und ich hoffe mit dem heutigen Abend ist die Setlist-Länge auf dem unteren Niveau angekommen.

Vielen Dank an alle hier im Forum für den netten Abend und an unsere beiden tapferen Leutchen vor Ort .... im entscheidenen Abschnitt des Abends kamen die Infos zum Glück richtig gut durch.

Schaun wir mal was morgen geht, ich freu mich jedenfalls schon auf den Dresden-Gig.
Bis dahin.

@Luxus: Land Unter habe ich mit genau dem Video erwähnt


Die Setlist nochmal im Detail:
Unter Tage
Wunderbare Leere
Fang mich an
Unser Land
Bochum
Schiffsverkehr
Stück vom Himmel
Männer
Was soll das
Vollmond
Roter Mond
Flugzeuge im Bauch
Der Weg
Fisch im Netz
Musik nur, wenn sie laut ist
Mensch
Alkohol
Bleibt alles anders
Morgen
Jeder für jeden
Zeit, Dass Sich Was Dreht
Land unter
Demo (Letzter Tag)
Mambo
Ich dreh mich um dich
Feuerlicht
Halt mich
Ich lieb mich durch
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Alt 29.05.2016, 22:42   #44
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@Hennes, vielen Dank, dass du uns mit den Titeln und wissenswerten Infos versorgt hast.
Allen eine gute Nacht ⭐️🌙
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Vollmondpetra ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 29.05.2016, 23:10   #45
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Alt 30.05.2016, 12:26   #46
JJ
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Da ich mich vorher schon öffentlich dazu geäußert hatte und es hier im Thread auch kurz thematisiert wurde, möchte ich kurz was zu meiner Anreise schreiben:

Um etwa 15:10 war ich in Leer, von wo um 15:30 der Bus nach Aurich fahren sollte. Also versuchte ich mein Glück mit einem sehr knapp beschrifteten Tramperschild an einem Kreisverkehr vorm Leerer Bahnhof, das mir aber nicht hold war.

So bestieg ich den Bus nach Aurich, der um 16:20 am ZOB ankommen sollte, der weder in der Nähe des Stadions liegt noch am Wochenende per Bus damit verbunden ist und schon gar nicht auserwählt war, um dort wenigstens die gebührenpflichtigen Shuttlebusse starten zu lassen.

Zum Glück war der Busfahrer äußerst gut drauf (ein dialektisch sehr ostfriesisch geprägter Mensch, der sein Hemd bis zum Bauchnabel aufgeknöpft trug und sich auch nicht scheute, auf den Landstraßen zwischen den Ortschaften teilweise 2 Autos am Stück kurz vor einer engen Kurve zu überholen), bot mir an, mich 4 Haltestellen weiter mitzunehmen als ich eigentlich durfte, weil sich die Entfernung zum Stadion so von 6,2 auf 3,4 km verkürzte; dort am EEZ (steht für Energie-, Bildungs- und Erlebniszentrum; heißt aber dennoch nur EEZ und nicht EBEZ) angekommen erklärte er mir noch kurz den Fußweg, für den Google Maps 41 Minuten veranschlagt, und an welchem Imbiss man die Straße wechseln muss.

So machte ich mich auf den Weg, war gezwungen, links auf einem Fahrradweg zu gehen, da rechts kein begehbarer Weg war (nicht nur das unterscheidet Aurich von Dresden), nahm mein Gepäck in die linke Hand, das Trampschild mit der Schrift nach hinten in die rechte und marschierte schnellen Schritts los, phasenweise sprintete ich, womit ich mich aber um kurz vor 5 noch nicht völlig verausgaben wollte. Auf mein Trampschild gab es eine einzige Reaktion und zwar ein Hupen und Ausdemfensterjohlen; dem FRI-Kennzeichen entnehme ich, dass es wahrscheinlich Lokaldeppen waren und niemand von hier (ich muss kaum dazuschreiben, dass sich meine Erwartung an die allgemeine Konzertgängersolidarität, nach der das auf dem Weg zum Konzert volle Auto mir im erleichterten Zustand zum Einsammeln wieder hätte entgegenkommen sollen, nicht erfüllte).

Am besagten Imbiss angekommen wurde mir der weitere Weg erklärt, er war sehr einfach zu finden und ich war statt nach den veranschlagten 41 Minuten schon nach 32 dort; es stand zwar schon ein gewaltiger Pulk vor den Schleusen, aber ich hielt es angesichts des von dort schon sichtbaren Laufstegs für durchaus möglich, wenigstens sicher in der 2. oder 3. Reihe stehen zu können.

Doch daraus sollte nichts werden, denn manches, was den Ostfriesen nachgesagt wird, wurde gestern an mancher Stelle nicht grundlegend widerlegt, und so kam es, dass ich es im allgemeinen Gedränge zwischen 2 vollbesetzten Schleusen an eine fast leere schaffte, die wohl nicht wirklich als solche erkannt wurde, der Kontrolleur nahm mir meine Flasche ab (und sah es damit wohl als erwiesen an, dass er mich sämtlicher Getränke entledigt hatte...aber der triviale Hosen- und Jackentaschentrick funktioniert fast überall) und dann rannte ich und rannte und rannte, musste mir meinen gelben Hut aus Mainz festhalten, kein Ordner stand im Weg rum und die meisten anderen Besucher schlenderten gemütlich vor sich hin, ich meine auch mich nicht verhört zu haben, dass es bezüglich meines Rennens mindestens einen Kommentar gab, der irgendwo zwischen einem Anfeuern und einer angewiderten verächtlichen Äußerung lag.

Wider Erwarten war die Ecke vorne rechts am Laufsteg noch unbesetzt, zu meinem Glück standen dort 2 langhaarige junge Männer, die ihren T-Shirts nach eigentlich andere Musikveranstaltungen besuchen, die mir den Platz für den Klogang freihielten und sich selbst nicht in die 1. Reihe begaben, obwohl noch Platz gewesen wäre (die auch später aus vollen Lungen Jeder für jeden mitsangen, das ich, wie ich gestehen muss, noch nicht verinnerlicht habe). Und auch anders als sonst standen vorne vorm Steg 2 nette Ordner, die beiweitem nicht solche Arschlöcher waren wie schon oft erlebt, sie plauderten mit den Zuschauern (der kleine gemütliche mit den aufwendigen Ohrpiercings, der Glatze und dem Rauschebart erzählte, dass er vor kurzem auf einem PUR-Konzert Dienst hatte und seine einzige Aufgabe darin bestand, ebenfalls am Stegende zu stehen, aber nicht, um Hartmut Engler vorm Publikum zu schützen, sondern davor, von der Bühne zu fallen, was beim Konzert davor der Fall gewesen war; der riesige (sowohl in Höhe als auch in Breite bemessen riesig) Ordner antwortete auf die Frage, wie viele Leute ins Stadion passen, mit viele, und schmetterte den Wunsch nach einer Präzisierung damit ab, dass er Ostfriese ist und eins, zwei, viele zählt, bei drei ist leider schon Schluss), versorgten bei Bedarf mit Ohrstöpseln und Gummihandschuhen und wurden im Verlauf des Abends mit Crackern und Weingummi gefüttert.

Zu Knackeboul (der in Gelsenkirchen als [knäckebühl] und in Aurich als [knäckebowl] angekündigt wurde), den ich verglichen mit dem, was einem sonst als Vorband vorgesetzt wird, spitzenmäßig finde, möchte ich kurz erwähnen, dass er es als wesentlichen letzten Punkt seines Auftritts sah, den Regen zu beenden, wozu er spontan ein Lied mit dem Namen "Regen, Du musst jetzt gehn" kreiert hatte. Als es kaum ausgeklungen war, hielt er die Hand unter den freien Himmel und fragte irritiert: "Wie, es hat wirklich aufgehört zu regnen? Wollt Ihr mich verarschen?!" Und es hat, soweit ich es mitbekam, bis morgens um halb 6 in Aurich keinen einzigen Tropfen mehr geregnet!

Im Laufe des Hauptblocks fiel mir ein, dass meine Position dazu führen könnte, dass ich bei Alkohol mitdingen darf, er kam bei besagtem Lied auch an mir vorbei und stellte sich einen Meter weiter auf die Erhöhung, eine Frau in der 1. Reihe nutzte spontan die Gelegenheit, ihm deutlich länger als einen flüchtigen Augenblick an den Bauch zu fassen. So sehr den Norddeutschen im Allgemeinen und den Ostfriesen im Speziellen auch nachgesagt werden mag, sie seien etwas gehemmt in mancher Hinsicht und so wenig diese Grabscherei dazu passt, so plausibel kommt es mir vor, dass sie eventuell durch bloßes Handauflegen feststellen kann, ob eine Sau trägt, und vielleicht hat sie ihre dadurch erworbene Feinfühligkeit gestern erstmals in der Freizeit erproben wollen. Kurz danach verließ er dann meinen direkten Umkreis, um auf den Stufen an der Absperrung ein Stück weit Richtung Bühne zu marschieren. Eine Einzelperson hat er gestern nicht mitsingen lassen.

Am Ende von Zeit, dass sich was dreht hat es mich sehr gefreut, als die Band ans Stegende kam und Alfred mir zuwinkte (er hat es ganz eindeutig getan und das aus freien Stücken, ich finde es schon ein Stück weit beeidruckend, dass zwischen den Zigtausend Gesichtern, die ihm seit unserer letzten direkten Begegnung Ende 2010 über den Weg gelaufen sein müssen, auch meines in Erinnerung geblieben ist; und das zusätzlich wahrscheinlich ohne etwa das Wissen, wer die Einmannpetition für Kinder an die Macht einst ins Leben rief).

Was die Setlist selbst angeht, hatte ich mir mehr erhofft, es wurden sogar 2 Versuche für besondere Zugaben gestartet: Vorne links am Stegende wurde, wie schon an vielen anderen Stellen, ein Unterwegs-Schild hochgehalten und während die reduzierte Band zu Land unter das Stegende betrat, traf Post ein, die wahrscheinlich nicht wortwörtlich so geschrieben war, aber gelesen wurde: "Die Jeveraner Jungs wünschen sich [*auseinanderroll*] och nöö, nein, nicht die Currywurst, die wollen Opel Kadett..." Leider wurde dem ganzen nicht nachgegeben (zu schade, zumal ich es am Vormittag zufällig auch in meine Prophezeiung mit eingearbeitet hatte).

An dieser Stelle möchte ich übrigens drauf hinweisen, wie irreführend ich es finde, wenn auf einer Tour, auf der Kleidungsstücke und Trinkbecher mit Sprünge-Aufdruck verkauft, bzw. verwendet werden (und das im 30. Jubiläumsjahr), aber das Album selbst bis auf bisher einen spontanen Einwurf in Gelsenkirchen, wie schon so oft die letzten 20 Jahre komplett ungespielt bleibt.

Zum Heimweg möchte ich noch kurz etwas schreiben: Der Gang aus dem Stadion heraus verlief seeeeeehr langsam, der Weg zurück zum EEZ war genau so lang wie am Nachmittag, doch zusätzlich musste ich auch noch zum ZOB latschen...gegen 22:34 war das Konzert zu Ende, um 23:37 war ich kurz vorm EEZ angekommen, dort gibts eine Schreinerei, die aus Werbezwecken einige Eichenbänke und sogar eine eicherne Hollywoodschaukel an der Straße stehen haben, auf der ließ ich mich nach durchgehend über 7 Stunden auf den Beinen erst einmal nieder. Nach 10 Minuten durchatmen und Füße massieren ging ich weiter Richtung ZOB, setzte mich zwischendrin auf noch eine Bank und erschrak, weil ich eingedöst war, und aufwachte, weil mich jemand, der auf einem nichtbeleuchteten Fahrrad und zudem auf der linken Seite unterwegs war, nach Feuer fragte. Ich verneinte, war aber innerlich höchst aufgebracht, weil mir das letzte Mal (vor ca. 2 Wochen) in meinem Wohnort am ZOB, nachdem mich ein paar Jugendliche ebenfalls nach Feuer gefragt hatten, meine Einkäufe von ihnen aus dem Fahrradkorb geklaut wurden und einer von ihnen mich zusätzlich jagte und mit einer Bierflasche bedrohte. In meiner Panik und weil ich während der Flucht nach hinten schaute, bin ich fast gegen eine Glasscheibe gefahren und als ich die Richtung wechselte, hatte er mich fast eingeholt, nicht ganz, dass es zum richtigen endgültigen Überfallen reichte, aber weit genug, dass er sich auf den Boden werfen und mir einen mächtigen Tritt ans Hinterrad versetzen konnte, durch den ich beinahe hingeflogen bin. Bin ich froh, dass an dem Tag die Kette nicht absprang (ich bin übrigens kurz danach bei der Polizei vorstellig geworden, aber einfach mal vorbeifahren ohne Anzeige wollten sie nicht und eine Anzeige erstatten wollte ich dann auch lieber nicht, zum einen, weil so etwas wahrscheinlich ohnehin verebbt, und zum anderen, weil ich dann Gefahr laufen würde, dass die meinen Namen und die Adresse kennen (und ich meine jetzt nicht die Polizei). Der des Nachts ohne Licht fahrende Mann gab sich aber zufrieden und ich begab mich weiter Richtung Innenstadt, wo ich irgendwann, nachdem ich weder an einer Aral-Tankstelle noch in einem Puff namens King's Club mir etwas zu trinken besorgt hatte, am ZOB ankam und, weils mir da zu unheimlich war, die nahe gelegene Fußgängerzone erkundete. Direkt vor einer dämlichen Skulptur aus Metallschrott entdeckte ich eine Sparkassenfiliale und sah dies als willkommene Möglichkeit, mich ins Warme zu setzen und unter Kamerabeobachtung ausruhen zu dürfen. Inzwischen war es viertel nach 1, der 1. Bus nach Leer sollte erst um 5:35 fahren, und so beschloss ich, bis maximal 4:45 in der Bank auszuruhen. Ich glaube, ca. 2 1/2 bis 3 Stunden richtigen Schlaf habe ich gefunden, und so konnte ich, zwar nicht ausgeschlafen, aber leicht erholt, um 5 zum ZOB zurückgehen, von wo ich eine halbe Stunde später endlich die Heimreise antreten konnte.

Fazit: Konzert selbst eher nicht so doll, aber was die An- und Abreise angeht, war es die bisher größte Herausforderung für mich (ich empfand Klagenfurt schon als Zumutung, wo ich für den Stadtbus bezahlen musste, der am Sonntag auch nicht ganz bis zum Stadion fuhr und wo es abends weder Shuttle- noch normale Busse noch irgendwas gab; da ich damals ein kleines Problem mit den Beinen hatte, habe ich tatsächlich ein Taxi genommen, wofür ich mich bis heute nachhaltig schäme; ich habe zwar auch im Vorfeld die Nummer eines Auricher Taxiunternehmens notiert, es mir aber selbst nicht als wählbare Option zur Verfügung stellen wollen) und auch dafür bin ich auf eine Weise dankbar, wenngleich es für alle anderen, die nicht bereit sind, ein paar Abstriche in punkto Komfort zu machen, eine absolute Zumutung ist, gezwungen zu werden, ein Taxi zu nehmen oder mit dem 1. verfügbaren Shuttle-Bus erst um 20 nach 5 an der Spielstätte zu sein.

Trotz oder vielleicht gerade wegen dieser Unannehmlichkeiten würde ich wieder nach Aurich reisen (auch wenn ich zu bezweifeln wage, dass es dort so bald ein weiteres Konzert gibt), ich fand es noch ein ganzes Stück improvisierter als etwa Flensburg, Rendsburg oder Uelzen und die hatten auch alle ein Stück weit daher ihren Reiz.
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Auch wenn Du mich verklagst
und Du schwörst, dass Du mich magst,
ist mir alles so egal
.

Ob Du fauchst oder ob Du beißt,
mich verwirrt nennst oder unreif,
Rache schwörst zum jüngsten Tag.

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Alt 01.06.2016, 20:33   #47
sidekick
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Kleiner Schnipsel von Land unter:

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